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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2023

Guter und spannender Krimi mit sympathischem Ermittlerduo - macht Lust auf mehr

Nach der Zeit
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Insgesamt ein guter, spannender Krimi, der mich von Anfang an gefesselt hat. Auch die beiden Ermittler fand ich sofort sympathisch (das Vorgängerbuch habe ich nicht gelesen und kannte die beiden daher ...

Insgesamt ein guter, spannender Krimi, der mich von Anfang an gefesselt hat. Auch die beiden Ermittler fand ich sofort sympathisch (das Vorgängerbuch habe ich nicht gelesen und kannte die beiden daher noch nicht, aber das macht überhaupt nichts - die Anspielungen auf ihren ersten gemeinsamen Fall machen höchsten neugierig dieses Buch auch noch zu lesen). Die letzten Kapitel wirken allerdings etwas gehetzt und knapp inklusive der rückwirkenden Schilderung der Morde und des Motivs. Das Motiv selbst erscheint mir leider etwas dünn und unglaubwürdig für die derart akribisch geplanten Morde. Dies hat am Ende das Lesevergnügen eines ansonsten sehr spannenden und angenehm zu lesenden Romans etwas getrübt - daher 1 Stern Abzug in der Gesamtbewertung. Trotzdem habe ich Lust auf weitere Geschichten um Jan und Hanna und hoffe, es gibt bald eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 03.05.2023

Eine Empfehlung für alle gesundheitsbewussten Menschen

Muskeln – die Gesundmacher
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Als gesundheitsorientierter Hobbysportler hat mich das neue Buch des renommierten Sportwissenschaftlers Prof. Dr. Ingo Froböse sofort angesprochen und ich habe einiges über Bedeutung und Funktion unserer ...

Als gesundheitsorientierter Hobbysportler hat mich das neue Buch des renommierten Sportwissenschaftlers Prof. Dr. Ingo Froböse sofort angesprochen und ich habe einiges über Bedeutung und Funktion unserer Muskulatur dazu gelernt. In auch für den interessierten Laien verständlichen, übersichtlichen Kapiteln erklärt Froböse, wie wir unsere Muskeln aufbauen und erhalten können, um so die Gesundheit unseres Körpers zu erhalten, da nicht wenige Krankheiten auch im Zusammenhang mit der Muskulatur stehen. Es braucht zwar seine Zeit dieses Buch zu lesen und zu reflektieren, aber unter dem Strich lohnt es sich diese Zeit zugunsten der eigenen Gesundheit zu investieren. Sicherlich werde ich das Buch auch immer wieder mal zur Hand nehmen, um einzelne Kapitel nochmal nachzulesen. Für gesundheitsbewusste Menschen auf jeden Fall eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 05.03.2023

Ein bemerkenswertes Romandebüt mit einer wundervollen Coming of Age Geschichte

Roxy
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Mit Roxy ist Johann von Bülow ein wundervolles Romandebüt gelungen. Die Coming of Age Geschichte beschreibt den Werdegang Marcs, eine Art Alter Ego des Autors, vom unsicheren Schuljungen zum erfolgreichen ...

Mit Roxy ist Johann von Bülow ein wundervolles Romandebüt gelungen. Die Coming of Age Geschichte beschreibt den Werdegang Marcs, eine Art Alter Ego des Autors, vom unsicheren Schuljungen zum erfolgreichen Schauspieler. Im Mittelpunkt steht dabei Marcs Beziehung zu seinem Jugendfreund Roy, der gerade gestorben ist. In Rückblenden wird die Freundschaft zwischen Marc und Roy geschildert, die von ihrer Art her eigentlich grundverschieden sind und sich trotzdem oder vielleicht auch deshalb sehr gut verstehen. Während Roy unverkrampft durchs Leben geht und scheinbar alles mühelos bekommt, was er möchte, ist Marc eher schüchtern und von Selbstzweifeln geplagt, weshalb er sich entsprechend schwer damit tut seinen Weg zu finden. Die Handlung spielt weitgehend in den 1980ern und frühen 1990ern und entwickelt durchaus Tiefgang. Die instabile Gefühlslage des Protagonisten während des Erwachsenwerdens konnte ich jederzeit gut nachvollziehen und habe nicht wenige Parallelen zu meinem eigenen Leben dabei entdeckt - nicht nur weil ich fast gleichalt wie Johann von Bülow bzw. Marc bin. Auch Bülows einfühlsamer Erzählstil hat mich dabei sehr angesprochen. Etwas verwirrend ist einzig der Titel, da der namensgebende Schwabinger Club "Roxy" nur eine sehr kleine Rolle spielt und für die Handlung eigentlich komplett unerheblich ist. Insgesamt hat mich "Roxy" absolut überzeugt und ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 17.02.2023

Sehr ergreifend – ein wundervoller Roman, der im Gedächtnis bleibt

Lichte Tage
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Nachdem ich gerade die letzten Zeilen dieses tollen Buches gelesen habe, fällt es mir schwer die passenden Worte für dieses literarische Meisterwerk von Sarah Winman zu finden. Aus einer Jungenfreundschaft ...

Nachdem ich gerade die letzten Zeilen dieses tollen Buches gelesen habe, fällt es mir schwer die passenden Worte für dieses literarische Meisterwerk von Sarah Winman zu finden. Aus einer Jungenfreundschaft zweier einsamer Seelen, mit denen es das Leben bereits in jungen Jahren nicht so gut gemeint hat, entspinnt sich eine herzergreifende Liebesgeschichte, zu der später Annie hinzukommt und das ohnehin schon komplizierte Gefühlsleben von Ellis und Michael komplett durcheinanderwirbelt. Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive der beiden Männer über verschiedene Zeitebenen hinweg erzählt. Hierfür findet Sarah Winman bzw. die deutsche Übersetzerin Elina Baumbach eine unheimlich tolle Sprache, die dem Leser das Geschehen sehr bildhaft vor Augen führt. Dadurch brennt sich diese wundervolle Geschichte über Liebe, Verzicht und Verlust sehr tief ins Herz ein. Mir wird dieser Roman sehr lange im Gedächtnis bleiben und ich kann ihn allen, die sich von einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte jenseits von jeglichem Kitsch und Pathos berühren lassen möchten, allerwärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 08.02.2023

Leider nur Mittelmaß

Stigma (Milosevic und Frey ermitteln 1)
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Aufgrund der Leseprobe und des daraus hervorgehenden Plots hatte ich einen sehr spannenden Krimi erwartet, wurde aber unter dem Strich leider etwas enttäuscht. Im Mittelpunkt stehen Frauen, denen sexueller ...

Aufgrund der Leseprobe und des daraus hervorgehenden Plots hatte ich einen sehr spannenden Krimi erwartet, wurde aber unter dem Strich leider etwas enttäuscht. Im Mittelpunkt stehen Frauen, denen sexueller Missbrauch in verschiedenen Facetten angetan wurde ohne dass die Täter angemessen bestraft wurden, weil sie entweder eine besondere Machtposition ausgenutzt haben oder sie mangels Beweisen nicht verurteilt werden konnten. Deren Schicksal wird zum Teil detailliert beschrieben und der Leser damit für ein durchaus wichtiges gesellschaftliches Thema sensibilisiert. Dies fand ich soweit anschaulich und nachvollzierbar geschildert.

Als Krimi allerdings ist das Buch insgesamt nur Mittelmaß. Das Geschehen plätschert häufig vor sich hin, die Sprache ist nicht sonderlich mitreißend und die Darstellung der Protagonisten teilweise ziemlich hölzern. Erst auf den letzten 50 Seiten, als die Handlung nochmal Fahrt aufgenommen hat, wurde ich ein wenig von "Stigma" gefesselt. Da gibt es in diesem Genre jede Menge bessere Bücher.

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