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Veröffentlicht am 23.04.2023

Spannender Survival Roman

Stranded - Die Insel
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Der Klappentext dieses Debüts von Sarah Goodwin hat mich sofort angesprochen. Allerdings muss ich jetzt nach dem Lesen sagen, dass er etwas irreführend ist. Es handelt sich nicht wirklich um einen irren ...

Der Klappentext dieses Debüts von Sarah Goodwin hat mich sofort angesprochen. Allerdings muss ich jetzt nach dem Lesen sagen, dass er etwas irreführend ist. Es handelt sich nicht wirklich um einen irren Mörder, der die Teilnehmer der Reihe nach ermordet, wie man vermuten möchte. Die Geschichthe geht in eine etwas andere Richtung und ist nicht wirklich ein Thriller, sondern eher ein Survival-Roman. Ich mag aber diese Art Geschichten sehr....

Für eine TV-Show werden je vier Frauen und Männer für ein ganzes Jahr auf eine unbewohnte schottische Insel gebracht. Mit minimaler Ausrüstung versorgt und ständig von Kameras begleitet soll die Reality-Show jede Menge Zuschauer vor die TV Geräte locken. Für die 29-jährige Botanikerin Maddy wird ein Traum wahr, dass sie eine der zukünftigen Inselbewohner sein darf. Sie möchte ihr altes Leben endgültig hinter sich lassen.
Nach anfänglich guter Eingewöhnung verändert sich jedoch die Gruppendynamik und die Konstellationen innerhalb der Gemeinschaft. Maddy wird durch Mobbing immer mehr zur Außenseiterin. Sie ist nicht unbedingt ein leichter Charakter, denn sie ist introvertiert und durch eine eher toxische Beziehung zu ihrer Mutter sehr unsicher. Maddy hatte kaum Freunde und baut dadurch eine gewisse Distanz zu ihren Mitmenschen auf. Trotzdem ist sie immer für die Gemeinschaft da. Als die Nahrung immer knapper wird und es zu immer mehr Konflikten kommt, wird Maddy bald zur Zielscheibe. Obwohl sie die Einzige ist, die sich mit der Pflanzenwelt auskennt und größtenteils für das tägliche Essen sorgt, wird sie immer mehr ausgegrenzt und schließlich wird es für sie lebensbedrohlich....

Einen eigenen Handlungsstrang bildet das Interview, welches Maddy gibt, nachdem sie als einzige Überlebende in die Zivilisation zurückkehrt. Dieses wird in kursiver Schrift dargestellt.

Wir lesen aus der Sicht von Maddy und nehmen so an der für sie immer besorgniserregenden Situation teil. Maddy war für mich eine unzuverlässige Erzählerin, was die Spannung erhöhte. Man fragte sich manchmal, ob wirklich alles der Realität entsprach, was man durch ihre Gedanken miterlebt. Ab einem bestimmten Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Die bedrohliche Inselatmosphäre und das sich langsam steigende Mobbing bis zur Hatz, welches für Maddy immer gefährlicher wird, ist sehr spannend dargestellt. Eine kleine Prise Mystik ist ebenfalls vorhanden.

Beim Lesen fragt man sich unwillkürlich, wie man selbst in einer solchen Situation reagieren und auf welcher Seite man stehen würde. Man erkennt klar, wie sehr Gruppendynamiken durch Extremsituationen beeinflusst werden können...

Über einzelne kleine Logikfehler konnte ich diesmal hinwegsehen, nur das Ende fand ich etwas abrupt und nicht ganz so überraschend.


Fazit:
Ein spannendes und sehr atmosphärisches Survival Abenteuer, welches ich trotz einiger kleiner Logikfehler kaum aus der Hand legen konnte. Nicht unbedingt ein Thriller, aber ein Survival Roman mit Thrillerelementen, der mich gefesselt und unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 21.04.2023

Wieder ein Pageturner

Amissa. Die Vermissten
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"Amissa - die Vermissten" ist der zweiten Band der Reihe von Frank Kodiak alias Andreas Winkelmann um die Privatdetektive Jan und Rica Katzius. Auch diesmal sind sie wieder dem Menschenhandel auf der Spur.
Jan ...

"Amissa - die Vermissten" ist der zweiten Band der Reihe von Frank Kodiak alias Andreas Winkelmann um die Privatdetektive Jan und Rica Katzius. Auch diesmal sind sie wieder dem Menschenhandel auf der Spur.
Jan erhält einen Tipp, dass man über "Missing Order" jede beliebige Personen einfach "bestellen" kann. Man muss nur die richtige Summe überweisen und schon hat man was man möchte. Nachdem sich Jan mit der Zeugin getroffen hat, die ihm diese unvorstellbare Nachricht übermittelt hat, wird diese getötet. Und als Jan nach Hause kommt, erlebt er die nächste böse Überraschung: Rica ist verschwunden.

Anfangs gibt es eine kurze Zusammenfassung der vorangegangenen Ereignisse aus Band 1. Danach wird man wieder von der ersten Seite an sofort in die Thrillerhandlung gezogen. Kodiak erzählt aus verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedlichen Zeitebenen. Vor allem Issy fand ich super interessant. Ihr Strang ist der neben Rica und Jan am meisten dominierende. Issy sucht nach ihrem verschwunden Bruder und lässt dabei nichts unversucht. Jan und Rica wenden auch diesmal einige Methoden an, die sich am Rande der Legalität befinden. Frank Kodiak hat hier ein wirklich sehr spezielles Ermittlerpaar erfunden.

Der Schreibstil ist temporeich und der Thriller wieder ein absoluter Pageturner. Durch die vielen Figuren, die wir neben Jan und Rica begleiten, wird die Geschichte ziemlich komplex. Erst nach und nach geben die einzelnen Puzzleteile ein Gesamtbild, um zum Ende hin wieder durch einige unerwartete Wendungen zu punkten. Man kann sich gar nicht vorstellen, wozu Menschen fähig sind! Dieser Teil ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven! Ich fand ihn sehr spannend, aber einige Szenen fand ich zu actionreich und unglaubwürdig. Es ist ein Kritikpunkt, den ich immer öfters bei Thrillern habe. Ich möchte keine Geschichte, wie in einem Actionfilm lesen, sondern einfach glaubwürdige und spannende Lesestunden haben, die zum Schluss ein plausibles Ende haben.
Leider gibt es auch im zweiten Teil keine wirklich neuen Antworten, wie die Organisation Amissa in die dubiosen Machenschaften verstrickt ist.

Am Ende gibt es einen ganz fiesen Cliffhanger, der mich schon zum dritten Band greifen hat lassen. Die Rezension kommt also bald.

Fazit:
Der zweite Teil ist wieder sehr temporeich und nichts für schwache Nerven! Man sollte auf jeden Fall zuerst Band 1 gelesen haben, denn die Reihe baut auf sich auf. Ein Pageturner, der manchmal etwas zu viel will.

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Veröffentlicht am 19.04.2023

Erschütternd

Ahmići
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Thomas Obruca war von 2002-2007 als Sonderermittler beim Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien tätig. In seinem Roman erzählt er über den Angriff der kroatischen HVO-Truppen auf das Dorf ...

Thomas Obruca war von 2002-2007 als Sonderermittler beim Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien tätig. In seinem Roman erzählt er über den Angriff der kroatischen HVO-Truppen auf das Dorf Ahmici am 16. April 1993 in Bosnien und die Geschichte des damals 13-jährigen Adnan.
Thomas hat das Massaker an 116 Frauen, Kindern und älteren Menschen für das Internationale Jugoslawien-Tribunal in Den Haag untersucht. Das Schicksal von Adnan, und dessen eiserner Wille zu überleben, hat ihn nie losgelassen. Nach Rücksprache mit dem nun erwachsenen Mann, erzählt er dessen Geschichte in diesem Buch.

Als das Dorf mitten in der Nacht völlig unerwartet angegriffen wird, kann sich der 13-jährige Adnan schwer verletzt retten. Er ist Zeuge der brutalen Ermordung seiner Eltern und seiner Schwester und versteckt sich im ausgebrannten Haus eines Nachbarn, während die Soldaten weiter Jagd nach Überlebenden machen. Es ist kaum vorstellbar, dass eine Woche zuvor Kroaten und Muslime gemeinsam im Ort Ostern gefeiert haben. Es ist erschreckend, dass Menschen, die trotz unterschiedlichen ethnischen Gruppen und Religionen friedlich nebeneinander lebten, innerhalb kurzer Zeit zu Feinde werden und sich gegenseitig verraten und ermorden.
Auch für Adnan und seine Familie kommt dieser Anschlag völlig unvorbereitet. Acht lange Tage versteckt er sich vor den kroatischen Soldaten, bis er von UNO-Friedenstruppen gefunden und gerettet wird.

Die Erzählung wechselt zwischen distanzierter neutraler Beschreibung der Umstände und den Gedanken und Träumen von Adnan in kursiver Schrift. Dabei denkt der 13-jährige zurück an seine Familie und erinnert sich an besondere Begebenheiten. Er träumt sich aber auch in eine heile Welt und denkt an die Zukunft, die auf ihn und seine Familie gewartet hätte. Besonders sein Vater hat Adnan geprägt. Immer wieder muss er an seine Worte denken, die ihm neue Kraft geben und ihn nicht verzagen lassen. Mit unglaublichem Lebenswillen überlebt er diese acht Tage schwer verletzt, bei dem wir ihn lesetechnisch begleiten.
Obwohl dieser biografische Roman/Sachbuch über diese schlimme Zeit nur 144 Seiten hat, musste ich immer wieder Pausen einlegen, um die begangenen Gräueltaten sacken zu lassen, bevor ich weiterlesen konnte.

Thomas Obruca, der sein Buch 2019 zu schreiben begann, sagt in einem Interview, dass er sich zu diesem Zeitpunkt nie vorstellen hätte können, dass es schon bald wieder zu einem ähnlichen Krieg in Europa kommen könnte. Leider scheint der Mensch nie aus der Vergangenheit zu lernen.
Anlässlich des 30. Gedenktages des Massakers jetzt im April 2023 wird das Buch auch in bosnischer Sprache erhältlich sein.

Fazit:
Diese Erlebnisse des erst 13-jährigen Adnan Zec, erzählt von Thomas Obruca, zeigt die ungeschminkte Realität des Krieges aus der Sicht eines Kindes. Erschütternd, beklemmend und trotz allem mit einem kleinen Funken Hoffnung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 17.04.2023

Von Träumen und Schäumen

Als wir von Schönheit träumten
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Rudi und Elli Salomon besitzen eine Maßschneiderei und sind bekannt für ihre ausgefallenen Modelle. Die Reichen und Schönen zählten zu ihrer Kundschaft. Doch dann wird die Mauer gebaut und die einstmals ...

Rudi und Elli Salomon besitzen eine Maßschneiderei und sind bekannt für ihre ausgefallenen Modelle. Die Reichen und Schönen zählten zu ihrer Kundschaft. Doch dann wird die Mauer gebaut und die einstmals führende Modeschneiderei kämpft ums Überleben. Die Möglichkeiten an gute Stoffe und Materialien zu kommen, werden immer weniger, denn die Salomons weigern sich der Partei beizutreten. Die jüngere Tochter Hanka hat die Liebe zur Schneiderei im Blut. Sie liebt es Kleider zu entwerfen. Ihre Schwester Annekathrin hat ein Auge für die Fotografie. Hanka schneidert ihre Modelle selbst, Annekathrin fotografiert sie - mit Hanka als Model. Bald wird die Modezeitschrift "Sibylle" auf die beiden Aufmerksam. Zuerst nur auf Hanka, die vom Magazin als Model gebucht wird und damit ihr Studium an der Hochschule finanziert. Doch dann wirft der verheiratete Redaktuer Hartmut ein Auge auf Hanka und ihr Leben kommt aus dem Gleichgewicht...
Auch Annekathrin steht vor einer Gewissensfrage. Die Fotografie ist ihr Leben und immer mehr Menschen interessieren sich für ihre Aufnahmen. Doch dann werden einige persönliche Umstände von Hanka und Annekathrin vom Staat genauer unter die Lupe genommen und vorallem Hanka scheint sich einen Feind gemacht zu haben....

Ines Thorn erzählt in ihrem neuen Roman über Wünsche und Träume, die durch äußere Umstände, wie der Staat oder falsche Beziehungen, schnell zu Bruch gehen können. Die Figuren sind liebenswürdig und differenziert gezeichnet. Man bekommt einen guten Einblick in die unterschiedlichen Lebensarten in der Deutschen Demokratischen Republik. Dabei fühlt man sich mit Hanka und Annekathrin verbunden, auch wenn beide sehr unterschiedliche Charaktere sind. Hanka ist voller Ideen, emotional, kreativ und lehnt sich gegen das System der DDR auf. Sie sieht im Osten keine Zukunft für sich.
Annekathrin ist eher ruhig, geht vollkommen in ihrer Fotografie auf, will aber ebenfalls nicht auf ihren Traum verzichten. Sie versucht alle Möglichkeiten, die sich in ihrer Situation bieten, auszuschöpfen und sich auch im Arbeiter- und Bauernstaat eine Zukunft aufzubauen.

Mir hat es gefallen, wie die Autorin zwei Lebensentwürfe in der ehemaligen DDR aufzeigt und gleichzeitig diese beiden Frauen, die unterschiedliche Wege einschlagen, dem Leser näher bringt. Ihr Schreibstil ist leicht, flüssig und lebendig. Man fühlt sich direkt in der Zeit angekommen, in der der Roman spielt. Gerne hätte ich noch etwas mehr über Hanka und Annekathrin gelesen. Vielleicht gibt es eine Fortsetzung?

Fazit:
Ein Roman über zwei junge Frauen, die ihre Träume in den Sechziger Jahren im Arbeiter- und Bauernstaat leben wollen und an ihre Grenzen stoßen. Ob und wie sie diese verwirklichen können, müsst ihr selbst herausfinden. Ich habe den Roman sehr gerne gelesen!

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Veröffentlicht am 15.04.2023

Wir dürfen nicht vergessen

Ich war das Mädchen aus Auschwitz
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Nach längerer Zeit habe ich mich wieder einmal an eine Biografie bzw. biografischen Roman einer der letzten Zeitzeugen des Holocaust gewagt. Gelesen habe ich dazu schon sehr viel. Mit "Ich war das Mädchen ...

Nach längerer Zeit habe ich mich wieder einmal an eine Biografie bzw. biografischen Roman einer der letzten Zeitzeugen des Holocaust gewagt. Gelesen habe ich dazu schon sehr viel. Mit "Ich war das Mädchen aus Auschwitz" erzählt Tova Friedman von ihrer Zeit im Ghetto und im Konzentrationslager Auschwitz. Tova wurde 1938 in Ggdynia, Polen, geboren. Sie war vier Jahre alt, als man sie gemeinsam mit Mutter und Vater nach Auschwitz-Birkenau deportierte. Von den 50.000 jüdischen Kindern der polnischen Stadt Tomaszow Mazowiecki, in der sie mit ihrer Familie wohnte, ist sie nur eine von fünf überlebenden Kindern.

Die mittlerweile 85jährige Tova gehört in der heutigen Zeit zu den wohl allerletzten Zeitzeugen. Beim Lesen ihres Schicksals musste ich oftmals innehalten und ein anderes Mal ungläubig den Kopf schütteln. Wie viel Glück im Unglück Tova hatte, ist unbeschreiblich. Und es ist ihr ein großes Anliegen darüber zu berichten, damit wir nicht vergessen....
Tova hat sich dazu entschlossen nicht nur ihre Lebensgeschichte gemeinsam mit Co-Autor Malcolm Brabant zu erzählen, sondern sie ist auch mit ihrer Enkelin auf TikTok unterwegs. Sie gehört zu den engagiertesten Stimmen gegen das Vergessen. Tova erzählt nicht nur in den Sozialen Medien über ihr Schicksal, sondern auch in Schulen, nachem sie erfahren musste, dass 2/3 der jungen amerikanischen Bevölkerung mit dem Ort Auschwitz und dem Holocaust nichts anfangen können. Wie erschreckend ist das bitte?

Tova erzählt aus der Zeit im polnischen Ghetto und ihrem Aufenthalt im Konzentrationslager Auschwitz. Manche mögen sich fragen, wie sich eine damals 4-jährige so genau an viele Dinge erinnern kann. Ich denke viele Ereignisse haben sich in ihre kindliche Seele gebrannt, aber vorallem die genauen Tagebucheinträge ihres Vaters haben diese Zeit festgehalten. Nachdenklich machte mich auch der Gedanke, dass Tova die ersten Jahre ihres Lebens nichts anderes kannte, als das Leben im Ghetto, Krieg, Hass und Vernichtung. Beeindruckt hat mich vorallem die Stärke ihrer Mutter Reizel, die Tova viele wichtige Verhaltensweisen einprägte, die ihr sicherlich auch geholfen haben zu überleben.
Diese Biografie endet nicht bei der Befreiung aus dem Konzentrationslager, sondern wir erfahren auch mehr über Tovas Leben nach dem Krieg, ihr Aufwachsen in New York und Israel. Erschütternd ist, dass sie auch im späteren Leben immer wieder auf Krieg und Antisemitismus trifft.

Mehr möchte ich über den Inhalt gar nicht schreiben, denn jeder sollte dieses Buch #gegendasvergessen lesen. In der Mitte gibt es einige Fotografien von Tova, ihrer Familie und späteren Besuchen in Auschwitz-Birkenau, wie zum Beispiel beim 75. Jahrestag der Befreiung.

Eine solche Biografie zu bewerten ist eigentlich unmöglich und steht mir auch nicht zu. Für diverse Plattformen und weil es es ein Reziexemplar ist, vergebe ich hiermit meine 5 Sterne.

Fazit:
Eine schonungslose Erzählung von einer der letzten Zeitzeugen, die ich jedem ans Herz lege. Erschütternd und authentisch. Wir dürfen nicht vergessen, was damals passiert ist und müssen gegen jeglichen Rassismus vorgehen.

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