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Veröffentlicht am 23.05.2020

Grandios, düster, sexy - Leseempfehlung!

Ich bin Gideon
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Ich bin Gideon ist ein grandioses Fantasy/Science-Fiction Werk, was mich unerwartet in seinen Sog gezogen hat!

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich zuerst Schwierigkeiten hatten in die Welt von Gideon ...

Ich bin Gideon ist ein grandioses Fantasy/Science-Fiction Werk, was mich unerwartet in seinen Sog gezogen hat!

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich zuerst Schwierigkeiten hatten in die Welt von Gideon einzutreten, da vieles als Gegeben hingestellt wurde und sich dem Leser erst nach und nach offenbart hat. Wir werden also in diese fremde nekromantische Welt hineingeworfen und finden uns erst langsam nach den ersten hundert Seiten zurecht.
Denn die Welt um Gideon Nav ist durchaus komplex. Hier gibt es Neun Planeten mit jeweils Neun Clans von Nekromanten, die alle eine andere Funktion für den "unsterblichen König", den Imperator erfüllen. Um Lyctorin (d.h. unsterbliche Gehilfen und Leibwächter) des Imperators zu werden, reisen acht Adepten mit ihren Kavalierin auf den Planeten des Ersten, um komplexe nekromantische Rätsel zu lösen, um die Unsterblichkeit zu erlangen. Doch keiner weiß so genau, was sie eigentlich tun müssen, um Lyctor zu werden...dazu kommt, dass etwas oder jemand anfängt die Konkurrenz auszudünnen.

Gideon begleitet eher unfreiwillig ihre Herrin Harrowkark als deren Kavalierin. Gideon war eine tolle Protagonistin, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Sie ist ziemlich lässig und cool und gleichzeitig unglaublich sarkastisch, was die ganze Sprache des Romans dominiert und mehrfach dafür gesorgt hat, dass ich lauthals beim Lesen lachen musste. Auch ihre Dynamik zu Harrow fand ich super spannend und toll, da man bis zum Schluss nicht ganz sicher ist, was Harrows wahre Intentionen sind und ob sie Gideons Freundin oder Feindin ist...

Die Welt der Nekromanten war düster, pervers, grandios und unglaublich spannend und ich hoffe, dass wir in der Fortsetzung mehr erfahren, denn viele Fragen (gerade zum Weltenaufbau und zum Götterglauben) sind für mich offen geblieben und ich möchte unbedingt mehr erfahren.

Ich muss auch sagen, dass ich es toll fand, wie selbstverständlich LBGTQ+ Charaktere in diesem Buch ohne große Einführung integriert wurden, mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.

Von mir gibt es eine große Leseempfehlung, mit dem Hinweis sich nicht von den ersten Kapiteln entmutigen zu lassen- die Welt in der die Geschichte spielt ist komplex, aber der Roman nimmt richtig Fahrt auf, insbesondere mit der Ankunft auf dem Ersten Planeten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2020

So sollte Fantasy sein!

Das Reich der Grasländer 1
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Ich habe "Das Reich der Grasländer" als ersten Teil der Osten-Ard Reihe gelesen und muss sagen, dass ich schwer begeistert bin und mir soeben auch den ersten Teil bestellt habe. Bisher habe ich schon einiges ...

Ich habe "Das Reich der Grasländer" als ersten Teil der Osten-Ard Reihe gelesen und muss sagen, dass ich schwer begeistert bin und mir soeben auch den ersten Teil bestellt habe. Bisher habe ich schon einiges von Tad Williams gelesen, u.a. "der Blumenkrieg" und war begeistert von seinen Romanen. "Das Reich der Grasländer" ist ein komplexer Teil eines ausgeklügelten Epos. In dieser phantastischen Welt gibt es Sithi, Nornen, Trolle und andere magische Wesen und natürlich die Sterblichen, Menschen.

Ein seitenlanges Glossar und zwei Landkarten helfen bei der Orientierung, doch ich vermute, dass ich einen besseren Durchblick gehabt hätte, wenn ich die Reihe von Anfang an verfolgt hätte. Die Zusammenfassung von Hexenholzkrone 1+2 am Anfang hat aber bereits geholfen!


Spannend fand ich, dass hier sehr viele Charaktere zu Wort kamen, immer wenn ich glaubte alle Charaktere zu kennen, wurde plötzlich aus der Sicht eines anderen geschrieben. Besonders interessant fand ich den Erzählstrang von Prinz Morgan, der alleine im Wald herumirrt und ein niedliches Wesen namens Riri findet, während eine Trollfamilie ihn sucht. Auch die Opfermutige Netzeru und ihre interessanten Reisegefährten, der tyrannische Sänger, ein Riese, ein gefesselter Drache und ein rachsüchtiger Mensch habe ich mit Spannung verfolgt. Auch Königin Miriamels Reise nach Nabban fand ich sehr spannend- wie ihr seht gibt es viele Storylines, die man mitverfolgen kann und mit denen man mitfiebert. Teilweise fand ich es schwierig ein wenig den Überblick bei den Charakteren zu behalten, trotz des Glossars, das lag daran, dass es teilweise für bestimmte "Wesen" und Stämme mehrere Bezeichnungen gab, so werden die "Nornen" auch "Hikeda'ya" genannt, was manchmal für echt große Verwirrung gesorgt hat. Ich hoffe, das ein Eintauchen in den Beginn der Reihe hier ein paar Fragen klären wird.

Ich bin auf jeden Fall beeindruckt von der Vielzahl der Kulturen, Wesen und Kreaturen, die Tad Williams geschaffen hat.


Wir begleiten eine Vielzahl von Charakteren, sowohl mit guten als auch mit schlechten Absichten, z.B. wird auch aus der Sicht des kalkulierenden Mörders Pasevalles geschrieben, was ich sehr spannend fand, da wir so teilweise die Sicht mehrerer Charaktere in einer oder schnell aufeinander folgenden Szenen erlebt haben. Obwohl ich die Geschichten einiger Charaktere deutlich lieber gelesen habe, als die anderer Charaktere, hat Tad Williams es doch geschafft die Spannung aufrecht zu erhalten, sodass man immer ein wenig aufgestöhnt hat, wenn ein Kapitel beendet war und man wusste, dass man den Charakter erst nach zahlreichen Seiten wieder begleiten würde, was mich sehr überzeugt hat. Hut ab an Tad Williams!

Kann man also mit "Das Reich der Grasländer" starten? Dank der ausführlichen Zusammenfassung und des Glossars würde ich sagen ja, allerdings würde ich tatsächlich empfehlen mit dem ersten Teil der Reihe zu beginnen, da ich teilweise bedauert habe dies nicht getan zu haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2020

Spannende Idee mit einigen Schwächen

Die Aschebringerin: Sprung zwischen den Welten
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Ich habe "Die Aschebringerin" als eBook gelesen und war relativ schnell in der Geschichte drinnen. Der Beginn ist recht rasant und sehr spannend, im Laufe der Geschichte verliert die Handlung dann etwas ...

Ich habe "Die Aschebringerin" als eBook gelesen und war relativ schnell in der Geschichte drinnen. Der Beginn ist recht rasant und sehr spannend, im Laufe der Geschichte verliert die Handlung dann etwas an Schnelligkeit, nur um gegen Mitte/Ende wieder an Geschwindigkeit zuzunehmen. Im Zentrum der Geschichte steht die Protagonistin Yashira "Ash" Willow, die ich größtenteils sympathisch fand, da sie ihren eigenen Kopf hatte, aber trotzdem auch Gefühle (wie Tränen, Trauer, Angst etc.) zugelassen hat und nicht nur "tough" war, wie man es von vielen Protagonistinnen erwartet. Andererseits muss ich aber auch dazu sagen, dass ihre Handlungen manchmal nicht so viel Sinn für mich ergeben haben und ich ein wenig den Kopf über sie schütteln musste. Teilweise wirkte ihr Charakter an einigen Stellen nicht ganz durchdacht, da sie manchmal unglaublich schwächlich und ängstlich beschrieben wurde und dann wieder tough und "bissig". Das war leider in meinen Augen nicht ganz konsistent.

Die Grundidee der Welt fand ich super spannend und das Setting sehr interessant. Die Geschichte spielt in der Zukunft, die Menschen haben den Planeten Erde verlassen und sind auf den "künstlichen" Planeten Alpha ausgewandert, der von 23 Monden umkreist wird. Die Energie der Monde wird von den sogenannten Portalläufern, zu denen auch Ash gehört, geholt und genutzt um die Atmosphäre des künstlichen Planeten Alpha zu generieren. Die Monde gelten als unbewohnbar und verlassen - bis Ash eines Tages nach einem Portallauf, der ungehörig schief lief, mit einem zweiten Menschen, Riley Chase, zurückkehrt. Zum ersten Mal muss Yashira hinterfragen: Ist ein Leben auf den Monden möglich und gibt es vielleicht noch mehr Menschen auf den Monden und was hat der Senat zu verbergen? Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Hintergrund gewünscht, um eine für mich schlüssige Welt zu erschaffen: Wie wurde der "künstliche" Planet erstellt? Gab es ein "Gerüst", das die Menschen genutzt haben? Wie wurde der Planet gefunden? Gab es die Monde schon? Leider erfahren wir wenig über das "wie" der bestehenden Welt, was ich sehr schade fand. Im Laufe der Geschichte erfahren wir auch mehr über die einzelnen Monde, was ich sehr spannend fand und deshalb hoffe, dass P.J. Reid eventuell noch ein paar Kurzgeschichten über die Monde schreiben wird, denn ich finde die erschaffene Welt und ihre Bewohner hat auf jeden Fall Potential.

Teilweise hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit einigen Passagen, die nur sehr "oberflächlich" behandelt wurden- Yashira trauert im Roman oft um ihr Leben und ihre Familie und ihre Freunde, die allerdings am Anfang des Romans nicht wirklich präsent sind, sodass es schwer ist da irgendwie eine Verbindung aufzubauen. Auch als Yashira einen anderen Menschen rettet, wird sie verstoßen und wie eine Aussätzige behandelt- was für einen gesunden Menschen skurill wirkt und nicht ganz verständlich. Auch dass weder Interviewanfragen an sie und an den "mysteriösen Fremden" gerichtet werden, obwohl Yashira eine Star-Atlethin ist, wundert mich... das System scheint also die zwischenmenschliche Seite abzulehnen, dann wundert es mich aber, dass in der Mitte des Romans plötzlich von "Protesten" die Rede ist- obwohl die Menschen scheinbar nichts mitbekommen haben und auch bis dato kein Interesse gezeigt haben. Das fand ich ein wenig "flach". Ebenso wie Yashiras und Rileys "magische" Gaben. Durch eine Genmutation verfügen sie über besondere Gaben, die jedoch recht wenig im Roman benutzt werden und dann so, dass der Leser nicht im Prozess des Erlernens mitgenommen wird. Auf einmal klappt es dann einfach doch - das fand ich nicht besonders gelungen und hätte mir hier mehr Input für den Leser gewünscht, um die Entwicklung zu verstehen.

Insgesamt fand ich schön, dass der Roman aufzeigt, dass es manchmal nicht nur "Schwarz" und "Weiß" gibt, sondern dass Unrecht nicht mit Unrecht bekämpft werden kann und das nicht alle Rebellen automatisch gute Menschen sind, denn die Rebellenbewegung in "Die Aschebringerin" wird oft von Yashira hinterfragt und zeigt auch negative Seiten auf, was ich einen sehr spannenden Ansatz fand.
Nicht ganz überzeugen konnte mich das Ende des Romans, das mir doch etwas zu "schnell" kam und ein bisschen nach "Deus ex machina" schrie, ohne jetzt hier zu viel verraten zu wollen. Auch die Liebesgeschichte fand ich zwischenzeitlich ein wenig anstrengend, da sehr offensichtlich war, dass Riley und Yashira sich mögen (was auch im Klappentext bereits verraten wird) und es aber seeeehr lange dauert, bis da mal etwas passiert- obwohl es beiden recht schnell klar ist.

Bis auf einige Wiederholungen (könnt ihr das Wort "Iriden" noch hören?) hat mir der lockere Schreibstil gut gefallen und es ließ sich gut runter lesen. Wie bereits gesagt fand ich Yashira insgesamt eine sympathische Protagonistin und konnte größtenteils mit ihr mitfühlen und mich darüber freuen, dass sie den für sich richtigen Weg gefunden hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2020

Düsterer als erwartet

Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin
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Auf eine Empfehlung einer anderen Buchbloggerin habe ich "Im Zeichen der Mohnblume" gelesen. Der Konflikt zwischen den Reichen Nikan und der Föderation Mugen steht im Zentrum des Romans. Geographisch erinnern ...

Auf eine Empfehlung einer anderen Buchbloggerin habe ich "Im Zeichen der Mohnblume" gelesen. Der Konflikt zwischen den Reichen Nikan und der Föderation Mugen steht im Zentrum des Romans. Geographisch erinnern die fiktiven Orte an China (Nikan) und Japan (Mugen). Teilweise waren die Grenze zwischen Fiktion und Realität auch ein wenig verschwommen, denn während es zwar fiktive Orte und Charaktere waren, existierte dort Literatur aus unserer Welt, wie beispielsweise Sunzi – Die Kunst des Krieges.
Wir begleiten die Protagonistin Rin, die aus einer kleinen Provinz stammt und in die Hauptstadt Sinegard auf die elitäre Militär-Akademie kommt, nachdem sie als Jahrgangsbeste den Keju-Test bestanden hat. Ein Großteil der ersten Hälfte des Romans spielt an der Akademie und zeigt die Ausbildung Rins.
Ich gebe es zu, ich bin manchmal ein wenig durcheinander gekommen mit den Namen der Charakteren. Denn an der Universität von Sinegard, an der Rin studiert, gibt es die Meister Jun, Jima, Jiang, Irjah, Yim. Zuerst habe ich mich ein wenig gefragt, wo die phantastischen Elemente bleiben, aber schließlich belegt Rin "Kult" als Fach und lernt hier über Schamanismus und den Kontakt zu den Göttern. In dieser Welt wird "Magie", bzw. Macht von den Göttern gegeben. Einer davon ist der fürchterliche Phoenix.
Spannend zu beobachten war, dass Rin eine Protagonistin war, die nicht unbedingt immer die richtige Entscheidung getroffen hat. Wir kennen unsere Romanhelden oftmals als diejenigen, die moralisch handeln und auch ihren Feinden dann noch helfen, wenn diese sie mehrfach getreten haben- Rin ist da ein wenig anders. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber durchaus darauf hinweisen, dass Krieg und Kampf ein großer Teil dieses Romans sind, denn der Unterricht an der Akademie kommt unerwartet zum Halt, als die Föderation Mugen angreift. Gewalt wird durchaus themaitisiert.
Der Anfang war rasant, dann flacht die Erzählung in der Akademie ein wenig ab, besonders als die Unterrichtseinheiten von Rin erzählt werden, zieht es sich ein wenig und nimmt dann wieder Fahrt auf... Rins Reise war durchaus spannend und der Roman hat mich in seinen Bann gezogen, und ich bin definitiv gespannt, wie es weiter geht.

  • Cover
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Veröffentlicht am 29.03.2020

Spannende Idee, schwieriger Einstieg

Der Hof der Wunder
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Um ehrlich zu sein, hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in dieses Buch herein zu finden. Es kann daran liegen, dass ich es als Hörbuch gehört habe und mit den vielen Namen durcheinander gekommen bin, oder ...

Um ehrlich zu sein, hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in dieses Buch herein zu finden. Es kann daran liegen, dass ich es als Hörbuch gehört habe und mit den vielen Namen durcheinander gekommen bin, oder auch an der Geschichte. Ausgangspunkt ist, dass Nina, die schwarze Katze der Diebesgilde, dabei zusehen muss, wie ihre Schwester von Kaplan, dem Herrn des Fleisches gekauft wird. Um Nina vor diesem Gildenherrn zu schützen, wird sie in die Diebesgilde eingeschleust. Alle gehören zum "Hof der Wunder" , in dem jeder Gildenherr seine Gilde repräsentiert, daraufhin gibt es einen Zeitsprung, in dem Nina einen Köder (Ettie) herangezogen hat, um ihre Schwester freizukaufen, es sich jedoch dann anders überlegt und einen Großteil des Romans damit verbringt, ihren Fehler auszubessern und erst die Meuchelmörder und dann die Geister besucht. Was mir nicht so gut gefallen hat, war, dass der Zeitsprung relativ unerwartet kam und ich erst hat nicht verstanden habe, was gerade passiert und es schwierig war, wieder Anschluss zur Geschichte zu finden, da Nina in der Zwischenzeit wohl ein erfolgreiches Mitglied der Diebe geworden ist... Aber davon bekommt man als Leser nichts mit. Nachdem die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden waren, konnte ich der Geschichte gut folgen.

Spannend fand ich, dass als Setting ein alternatives Frankreich gewählt wurde, in dem die französische Revolution nicht stattgefunden hat. Leser, die "Les Miserables" kennen, werden einige Charaktere/Andeutungen wieder finden, und auch die Diebesgilde wird auch "Die Elenden" genannt. Zb heißt einer der Geister "Gavroche" wie der kleine Junge aus Victor Hugos Epos.

Besonders der Hof der Wunder war sehr spannend und die verschiedenen Gilden und ihre Herren, u.a. der mysteriöse Herr der Toten. Ich persönlich fand es ein wenig heftig, dass Nina ihren "Köder" erst Kaplan, und dann an einem Mann aussetzen will, der seinen Kindern Gliedmaßen raubt... Aber so ganz muss ich sie wohl nicht verstehen. Insgesamt war die Geschichte interessant und spannend, aber teilweise fand ich, gerade am Anfang, war es schwierig einzusteigen.

Teilweise war es schwer die einzelnen Szenen miteinander zu verbringen und bei den vielen Begegnungen mit Charakteren durch zu blicken, dies kann aber auch der Hörbuch Version geschuldet gewesen sein. Teilweise war es etwas anstrengend, der sehr weinerlichen Erzählstimme zuzuhören, besonders wenn Ettie gesprochen hat. Die Erzählerin hat eine schöne Stimme, aber gerade bei Etties Dialogen war sie sehr übertrieben weinerlich.

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