Profilbild von tkmla

tkmla

Lesejury Star
offline

tkmla ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit tkmla über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2022

Für immer

Hostile Saint
0

„Hostile Saint“ von India R. Adams erzählt eine herzzerreißende und düstere Lovestory, die trotzdem stets voller Hoffnung steckt.
Tate hat mit seinen siebzehn Jahren bereits Alpträume für mehrere Leben ...

„Hostile Saint“ von India R. Adams erzählt eine herzzerreißende und düstere Lovestory, die trotzdem stets voller Hoffnung steckt.
Tate hat mit seinen siebzehn Jahren bereits Alpträume für mehrere Leben durchgemacht. Als er halbtot und blutend im Wald gefunden wird, gilt seine einzige Sorge Lacey, die für ihn das wichtigste überhaupt ist. Seine Retter sind knallharte Biker, die normalerweise auf der anderen Seite des Gesetzes stehen. Doch für Tate werden sie in kürzester Zeit zu einer loyalen Familie, die er so nie gekannt hat. Seine neuen Verbündeten wollen ihm helfen, seine große Liebe zu retten. Denn Lacey hat das Martyrium zwar ebenfalls überlebt, aber trotzdem ist die Gefahr für beide nicht gebannt.

Im Nachwort von India R. Adams wird ihre Intention für dieses Buch erst richtig deutlich und man sieht die Handlung nochmal mit anderen Augen. Die Triggerwarnung sollte man unbedingt ernst nehmen, denn diese Dark Romance ist nichts für zarte Gemüter. Das ändert nichts daran, dass dieses Buch mitten ins Herz trifft und einen die Macht von Tates Liebe für Lacey fast umhaut.
Die Autorin reißt die Leser gleich zu Beginn in einen tiefen Abgrund, aus dem man nur schwer wieder herausfindet. Die tragische Geschichte von Tate und Lacey ist niederschmetternd und voller Hoffnung zugleich, was India R. Adams sehr gefühlvoll und berührend erzählen kann.
Tate hat für seine Lacey Folter und Grausamkeiten ausgehalten und konnte sie doch nicht komplett schützen. Beide geben einander in der größten Finsternis Halt und ich nehme ihnen ihre ernsten Gefühle zu jeder Zeit ab. Lacey ist zwar eher passiv, denn die gesamte Handlung wird aus Tates Perspektive erzählt, aber trotzdem werden ihre wichtige Rolle und ihre untrennbare Verbindung überdeutlich.
Ein weiteres wichtiges Element ist die schicksalhafte neue Wahlfamilie von Tate und Lacey, die mit Humor, Charme und unbeugsamer Loyalität mein Herz erobert hat.

Mein Fazit:
Von diesen Bikern möchte ich unbedingt noch mehr lesen. Klare Empfehlung von mir!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2022

Really Bad Boss

Bad Boss Challenge
0

„Bad Boss Challenge“ von Susanna Schober ist der unterhaltsame und mitreißende Auftakt zu ihrer Vancouver Boss Reihe.
Die Journalistin Amber Martinez bekommt von ihrem Chef einen aussichtsreichen Auftrag, ...

„Bad Boss Challenge“ von Susanna Schober ist der unterhaltsame und mitreißende Auftakt zu ihrer Vancouver Boss Reihe.
Die Journalistin Amber Martinez bekommt von ihrem Chef einen aussichtsreichen Auftrag, bei dem es um eine Challenge für den fiesesten und unbeliebtesten Chef in ganz Vancouver geht. Die Resonanz ist überwältigend und ein gewisser Shane Pierce, der Chef einer Anwaltskanzlei ist, entpuppt sich schnell zum unrühmlichen Favoriten. Erst beim Interview bemerkt Amber, dass es sich bei Shane um ihren ehemals besten Freund und ihre große Jugendliebe handelt, zu dem sie vor acht Jahren den Kontakt komplett abbrach, nachdem er ihr brutal das Herz gebrochen hatte. Aller Vernunft zum Trotz ist das alte Knistern sofort wieder da, aber wird sich Amer erneut die Finger verbrennen?

Die Grundidee finde ich total witzig und voller Potenzial und ich glaube in der Realität wäre eine solche Challenge auch sehr erfolgreich. Susanna Schober hat ihre Story unterhaltsam und funkensprühend umgesetzt, so dass man jede Menge Spaß beim Lesen haben dürfte.
Die toughe Amber hat mir von Anfang an gefallen und ich mag ihre selbstbewusste und direkte Art. Amber nimmt sich, was sie möchte, auch wenn die Entscheidungen manchmal von ihrem Herzen und nicht von ihrem Verstand getroffen werden. Das macht sie aber sehr sympathisch und authentisch.
Mit Shane hatte ich da mehr Probleme, denn seine kleinliche und kindische Rache, ohne die Fakten zu kennen, ist einfach armselig. Sein unverbindlicher Lebensstil als rücksichtsloser Player ist kein Ding, solange er zu seinen Eroberungen ehrlich ist. Seine Ehrlichkeit gegenüber der Frau, die er offensichtlich immer noch liebt, ist aber nicht sonderlich ausgeprägt, was für einigen Konfliktstoff sorgt. Auch seine fehlende Einsicht und sein mangelndes Unrechtsbewusstsein sind keine sympathischen Charakterzüge.
Die knisternde Chemie zwischen Amber und Shane funktioniert hervorragend und ich mag ihre amüsanten Schlagabtausche. Die Handlung ist abwechslungsreich und unterhaltsam erzählt, so dass keine Langeweile aufkommt. Ich bin jetzt schon neugierig auf die Geschichten von Felix und Colin und freue mich auf die Fortsetzung.

Mein Fazit:
Dieser Boss hat seinen Titel wahrlich verdient und bekommt von mir trotzdem eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2022

Best Friends

Kane (Arizona Vengeance Team Teil 8)
0

„Kane“ von Sawyer Bennett ist der achte Teil der Reihe um das Eishockey Team der Arizona Vengeance.
Kane Bellan spielt erfolgreich in der zweiten Startreihe der Arizona Vengeances und genießt sein unabhängiges ...

„Kane“ von Sawyer Bennett ist der achte Teil der Reihe um das Eishockey Team der Arizona Vengeance.
Kane Bellan spielt erfolgreich in der zweiten Startreihe der Arizona Vengeances und genießt sein unabhängiges Singledasein. Als jedoch seine beste Freundin Mollie unangemeldet vor der Tür steht, lässt er alles stehen und liegen, um ihr zu helfen. Kane ist seit dem College mit Mollie eng befreundet und sie ist quasi seine zweite Hälfte. Ihrer knisternden Anziehung haben beide bis auf einen einzigen Ausrutscher immer widerstanden. Doch nun braucht Mollie dringend Hilfe und in Kane erwacht nicht nur der Beschützerinstinkt, sondern auch die Gewissheit, dass er ihre Beziehung unbedingt auf die nächste Ebene bringen will.

Die Thematik From Friends to Lovers taucht in dieser unterhaltsamen und abwechslungsreichen Sports Romance Reihe nicht zum ersten Mal auf, aber trotzdem ist die Geschichte von Mollie und Kane wieder völlig einzigartig. Sawyer Bennett spielt gekonnt mit den Erwartungen und hält die Spannungskurve bis zum Ende oben.
Kane ist ein sympathischer Kerl, der bewundernswert offen sein Herz riskiert. Bereits im letzten Band konnte man erahnen, dass Mollie für ihn weit mehr als eine platonische Freundin sein könnte, was sich nun bestätigt.
Mollie ist eine erfolgreiche Reisebloggerin, die allein mit ihrem Hund durch die Welt reist. Sie liebt ihr rastloses und unabhängiges Leben, was mit dem Alltag eines Profisportlers nur schwer kompatibel ist. Nun muss sich zeigen, ob Kane eine Änderung wert wäre oder ob Mollie ihrem Fernweh den Vorzug gibt.
Das funkensprühende Knistern zwischen Mollie und Kane ist zuckersüß und ich mochte vor allem, wie verletzlich und offen Kane seine Gefühle zeigt. Mollie ist da wesentlich zweifelnder, aber es ist toll, wie warmherzig sie von der Arizona Vengeance Familie aufgenommen wird. Der Spannungsteil ist auch sehr gut gelungen und die Fans der Autorin dürfen sich auf ein kleines Reihen-Crossover freuen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung und ich bin schon gespannt auf den nächsten Band!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2022

Träume und Hoffnungen

Es braucht drei, um dich zu vergessen (Es braucht - Reihe 1)
0

„Es braucht drei, um dich zu vergessen“ von Jenny Exler ist der Auftakt zu ihrer Es braucht – Trilogie, die sich um die angehende Balletttänzerin Liz dreht.
Liz erfüllt sich ihren sehnlichsten Traum und ...

„Es braucht drei, um dich zu vergessen“ von Jenny Exler ist der Auftakt zu ihrer Es braucht – Trilogie, die sich um die angehende Balletttänzerin Liz dreht.
Liz erfüllt sich ihren sehnlichsten Traum und fliegt von Perth nach New York, um ihr Studium an der renommierten Juilliard zu beginnen. Liz möchte, genau wie ihre Mutter, eine berühmte Tänzerin werden, auch wenn dieser Traum für ihre Mutter tödlich endete. Doch gute Technik allein macht noch keine Primaballerina aus und so muss Liz die Leidenschaft erst in sich selbst fühlen und dann in ihren Tanz einfließen lassen. Mehr oder weniger freiwillig lässt sie sich dabei von ihrem Kommilitonen Logan helfen, der Liz aus ihrer Komfortzone lockt und ihre Emotionen auf den Kopf stellt. Aber Leidenschaft kann auch Schmerz bedeuten und Liz muss sich entscheiden, was sie wirklich will.

Ich finde das Grundthema Ballett, welches man bereits auf dem wunderschönen Cover erahnen kann, voller Potenzial. In diesem Auftakt einer Trilogie stecken jede Menge Hoffnungen und Träume, die entweder wahr werden können oder am Boden zerschellen.
Liz ist von New York völlig überwältigt und hat Glück, dass sie quasi sofort in neue Freunde hineinstolpert. Ihre Kommilitonen schließen sie schnell in ihre Mitte und sind wie eine Art Ersatzfamilie für Liz. Becca mochte ich dabei am meisten, denn sei hatte den geringsten Hang zum Drama. Mit Liz hatte ich hingegen so meine Probleme. Sie war mir oft zu trotzig, impulsiv, verletzend und egoistisch. Die Rolle einer exzentrischen und divenhaften Ballerina hat sie schon verinnerlicht, auch wenn sie sich selbst stets in der Opferrolle sieht. Das macht sie nicht unbedingt sympathisch, aber ich hoffe auf eine Weiterentwicklung in den folgenden Bänden.
Die zweite Perspektive im Buch nimmt Logan ein, der ab der ersten Sekunde für Liz entflammt, obwohl er seit Jahren vergeben ist. Da seine Freundin Teil des engen Freundeskreises ist, ist das Drama vorprogrammiert. Ich konnte ihm seine angeblichen Gefühle ehrlich gesagt nicht wirklich abnehmen, aber das ging mir bei den anderen Protagonisten ähnlich.
Die Story an sich ist trotz allem gut aufgebaut und mitreißend umgesetzt. Meine Highlights sind der Prolog und der Epilog, die für Gänsehaut sorgen und mich von einer Fortsetzung überzeugt haben.

Mein Fazit:
Emotional ist noch Luft nach oben, aber davon abgesehen, kann man sich von diesem New York Abenteuer durchaus verzaubern lassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2022

Geliebter Feind

Under one Roof- Liebe unter einem Dach
0

„Under One Roof – Liebe unter einem Dach“ von Ali Hazelwood ist eine süße Kurzgeschichte, die mich bestens unterhalten konnte.
Die junge Umweltingenieurin Mara hat in Washington ihren Traumjob ergattert ...

„Under One Roof – Liebe unter einem Dach“ von Ali Hazelwood ist eine süße Kurzgeschichte, die mich bestens unterhalten konnte.
Die junge Umweltingenieurin Mara hat in Washington ihren Traumjob ergattert und ist glücklich, dass sie sich in ihrer finanziell angespannten Situation keine Sorgen um eine bezahlbare Wohnung machen muss. Ihre Mentorin Helena hat ihr ein wunderschönes Stadthaus vermacht – oder genauer gesagt, die Hälfte davon. Die andere Hälfte gehört Liam, Helenas Neffen. Liam ist nicht nur außerordentlich abweisend, er gehört als Firmenanwalt eines Umweltzerstörer-Konzerns auch zur dunklen Seite der Macht. Die unfreiwillige Wohngemeinschaft artet in einem täglichen Kleinkrieg aus, der beide nervt, aber auch Spaß zu machen scheint. Anders lassen sich die immer stärker fliegenden Funken wohl nicht erklären.

Ich liebe die Bücher von Ali Hazelwood und von mir aus hätte die Geschichte ruhig noch etwas länger sein dürfen. Frauen in der Wissenschaft ist erneut der rote Faden und Mara ist die passende Heldin dazu. Die komplette Story wird aus ihrer Perspektive erzählt, was kein Problem ist, denn Liam gewinnt nebenbei auch so alle Herzen.
Mara ist clever, etwas nerdig und absolut liebenswert. Ich mag die geniale Dynamik zwischen ihr und ihren beiden besten Freundinnen, die einfach ein super loyales und witziges Trio abgeben. Mara ist zwar tough, aber auch sie hat verletzliche Seiten, wodurch sie noch authentischer und nahbarer wirkt.
Liam erfüllt zu Beginn alle Kriterien für die Rolle des attraktiven Superschurken. Aber er hat sorgsam versteckte Facetten, die einen irgendwann dahinschmelzen lassen.
Der teils kindische und skurrile Kleinkrieg von Mara und Liam ist sehr amüsant beschrieben und ich hatte viel Spaß bei ihren witzigen Schlagabtauschen. Die knisternde Chemie ist für die Leser natürlich viel früher erkennbar als für die Protagonisten, doch Mara und Liam sind definitiv total süß zusammen.
Nun bin ich sehr gespannt auf die weiteren Teile dieser wundervollen Reihe.

Mein Fazit:
Ali Hazelwood trifft genau meinen Geschmack und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere