Unfreiwillige Mitbewohner
The Defender„The Defender“ von Ana Huang ist der zweite Band ihrer Sports Romance Reihe Gods oft he Game.
Brooklyn Armstrong ist Praktikantin beim erfolgreichen englischen Fußballclub Blackcastle. Ihr Vater ist zwar ...
„The Defender“ von Ana Huang ist der zweite Band ihrer Sports Romance Reihe Gods oft he Game.
Brooklyn Armstrong ist Praktikantin beim erfolgreichen englischen Fußballclub Blackcastle. Ihr Vater ist zwar der Coach, aber Brooklyn hat den Job als Ernährungsberaterin nach ihrem Studium völlig allein ergattert. Doch auch außerhalb dieser familiären Beziehung ist Brooklyn mit dem Club eng verbunden. Schließlich ist ihre beste Freundin mit dessen Starspieler zusammen. Der Bruder ihrer Freundin ist sogar der Captain, aber Vincent DuBois ist außerdem eine unfassbare Nervensäge, der Brooklyn bei jeder Begegnung zur Weißglut treibt. Als Vincent jedoch von einem unheimlichen Stalker bedroht wird, willigt sie trotzdem ein, ihn vorübergehend als Mitbewohner aufzunehmen. Dabei knistert es gewaltig, auch wenn Beziehungen zwischen Mitarbeitern von Blackcastle streng verboten sind.
Es geht wieder in die englische Premier League, wo es neben dem Sport natürlich auch um die Liebe geht. Wer den ersten Teil gelesen hat, der hat auch schon einen Eindruck von Vincent und Brooklyn erhalten, die jetzt von Ana Huang ihre eigene Geschichte bekommen. Die Handlung wird abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählt und so dürfen wir hautnah an ihren Emotionen teilhaben.
Vincent ist nicht der arrogante Fußballstar, für den man ihn oberflächlich halten könnte. Seine Ängste und Geheimnisse machen ihn nahbar, auch wenn er sie oft mit seinem unwiderstehlichen Charme überspielt. Die Chemie zwischen ihm und Brooklyn ist absolut funkensprühend, wofür auch ihre heftigen Schlagabtausche verantwortlich sind.
Brooklyn versucht in England eine Beziehung zu ihrem entfremdeten Vater aufzubauen, denn in der Familienlotterie hat sie nicht gerade das große Los gezogen. Ihre Mutter ist ein Paradebeispiel für toxisch und so hat Brooklyn nicht nur mit ihren verbotenen Gefühlen für Vincent zu kämpfen, sondern auch mit ihren Familienproblemen.
Die Lovestory ist irgendwie süß, aber ich hätte mir trotzdem mehr Feuer gewünscht. Ich kann es gar nicht so genau festmachen, denn der Funke springt schon über. Doch der letzte Kick fehlt ein wenig.
Gegen Ende wird es nochmal richtig spannend, da der Stalker-Aspekt während der Handlung nur wenig zündet. Dafür entschädigt aber der packende Schluss.
Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!