Wer ist es?
My Italian Lovestory„My Italian Lovestory“ von Nina Bilinszki ist eine sommerliche Romance, bei der die Leser die Entscheidungen der Protagonistin selbst beeinflussen können.
Seit fünf Jahren war Emilia die meiste Zeit für ...
„My Italian Lovestory“ von Nina Bilinszki ist eine sommerliche Romance, bei der die Leser die Entscheidungen der Protagonistin selbst beeinflussen können.
Seit fünf Jahren war Emilia die meiste Zeit für ihr Studium und ihre Praktika unterwegs, die ihr bei der zukünftigen Übernahme des familieneigenen Weinguts auf Sizilien helfen sollen. Als ihr Vater jedoch dringend Hilfe benötigt, ist Emilia sofort zur Stelle. In den letzten Jahren hat sich aber so einiges verändert und die Reaktionen auf ihr plötzliches Erscheinen sind gemischt. Da ist zum einen ihr Kindheitsfreund Angelo, der sie überglücklich empfängt und der inzwischen eindeutig erwachsen geworden ist. Und da ist Paolo, ihr früherer Rivale und jetziger Vorarbeiter auf dem Weingut ihres Vaters, der sie immer noch in wenigen Sekunden zur Weißglut treiben kann. Beide Männer lassen die Schmetterlinge fliegen, aber für wen wird sich Emilia entscheiden?
Ich finde die Idee, dass man beim Lesen die Handlung selbst beeinflussen kann, absolut großartig. Es ist nicht nach jedem einzelnen Kapitel eine Entscheidung zu treffen, aber doch schon ziemlich häufig. Dabei geht es nicht nur um die Frage, Paolo oder Angelo, sondern auch um andere Dinge, durch die sich der Weg von Emilia meist sehr verändert.
Der Schreibstil von Nina Bilinszki liest sich leicht und flüssig und trotz der originellen Idee ist die Handlung an sich ein wenig seicht. Man muss sich zwischen einer Enemies-to-Lovers und einer Friends-to-Lovers entscheiden und nebenbei gibt es einige Dramen und Rätsel um das sizilianische Weingut. Insgesamt ist das Buch für den Urlaub und zum Entspannen aber absolut geeignet.
Ich hatte die Ebook-Version und ich würde auf jeden Fall das Print empfehlen. In der elektronischen Variante funktioniert das Springen zu den richtigen Stellen nicht immer reibungslos. Das stört leider das Gesamtkonzept.
Ein besonderes Highlight sind die versteckten Rezepte oder die Erläuterungen der lokalen Besonderheiten, die das Italien-Feeling noch verstärken.
Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!