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Veröffentlicht am 15.06.2025

Unperfekt, intensiv, ehrlich – ein Sommerroman, der zeigt, dass Liebe mehr als nur Drama sein kann.

The Summer We Fell
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Manchmal fängt ein Buch leise an. Und dann brennt es. Nicht wie ein Lagerfeuer bei Sonnenuntergang – eher wie ein emotionaler Hausbrand mit einem Eimer Tränen zum Löschen. Und genau das passiert, wenn ...

Manchmal fängt ein Buch leise an. Und dann brennt es. Nicht wie ein Lagerfeuer bei Sonnenuntergang – eher wie ein emotionaler Hausbrand mit einem Eimer Tränen zum Löschen. Und genau das passiert, wenn man sich auf The Summer We Fell einlässt.

Juliet ist die Art von Figur, bei der man abwechselnd denkt: „Och Mensch, komm her, ich umarm dich“ und „Girl, seriously?!“. Sie ist klug, zerbrochen, dankbar bis zur Selbstaufgabe – und genau deshalb so echt. Ich habe sie geliebt, mich über sie geärgert, sie angefeuert und wollte ihr gleichzeitig einen gesunden Ego-Schub verpassen.

Und dann kam Luke. Natürlich. Gutaussehend, kompliziert, emotional unavailable. Der Typ, der mit einem einzigen Blick alles durcheinanderwirbelt. Es knistert, es kracht, es fühlt sich an wie Sommerregen nach einem richtig schlechten Tag. Und ganz ehrlich: Diese Chemie zwischen den beiden? Uff.

Ein besonders schöner Moment? Als Juliet endlich aufhört, sich kleinzumachen. Als sie begreift, dass Liebe nicht bedeutet, sich selbst zu verlieren. Und ja, okay – auch jede Szene, in der Luke schweigend emotional überfordert war, während ich dachte: „Sprech doch mal!“

Aber warum nur 4 Sterne? Weil sich der Mittelteil etwas zieht. Ein bisschen weniger Drama und ein bisschen mehr Tiefe bei den Nebencharakteren – und ich hätte hemmungslos 5 Sterne rausgehauen.

Fazit:
Wenn du auf gebrochene Herzen, hitzige Blicke und Sommerregen-Emotionen stehst – lies es. Aber: The Summer We Fell ist keine Feelgood-Romanze. Es ist bittersüß, es kratzt an dir, und es bleibt kleben.

Ich hab’s geliebt. Fast durchgängig. Aber eben auch ein kleines bisschen verflucht. Und ganz ehrlich – genau das macht gute Geschichten aus, oder?

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Barfuß, bei Regen, auf Herzsplittern – und trotzdem: Liebe!

Wie die Luft zum Atmen
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Stell dir vor, dein Herz wird erst in winzige Teile zerlegt, dann drauf getanzt – barfuß, bei Regen – und dann kommt Brittainy Cherry mit ihren poetischen Sätzen, küsst jedes Teil liebevoll und setzt es ...

Stell dir vor, dein Herz wird erst in winzige Teile zerlegt, dann drauf getanzt – barfuß, bei Regen – und dann kommt Brittainy Cherry mit ihren poetischen Sätzen, küsst jedes Teil liebevoll und setzt es ganz langsam wieder zusammen. Wie die Luft zum Atmen war kein Buch. Es war ein verdammtes Gefühl.

Tristan. Mein Gott, Tristan. Ich wollte ihn gleichzeitig umarmen, anschreien, retten, und dann wieder ganz festhalten, weil dieser Mann nicht nur leidet – er trägt seinen Schmerz wie ein Mantel, schwer und dunkel. Und je mehr man hinter seine Fassade blickt, desto mehr schreit das eigene Herz: „Kein Wunder, dass du so bist!“ Ich hab jede Zeile gefühlt. Jedes gebrochene Stück von ihm hat sich bei mir eingenistet. Und dann kam Liz.

Liz ist das, was passiert, wenn Herz, Mut und ein bisschen Wahnsinn eine Romanfigur schreiben. Ihre Stärke ist nicht laut, aber sie trifft dich tief. Sie war die Konstante, die Tristan gebraucht hat, ohne es zu wissen. Und wenn ihr euch fragt, ob ich bei der Szene im Krankenhaus geheult habe: Ich. Habe. Geheult. Rotz und Wasser.

Diese beiden zusammen? Eine explosive Mischung aus Schmerz, Nähe, Wut, Hoffnung – und so viel verdammt ehrlicher Liebe. Ihre Verluste haben sie verbunden, ihre Sehnsucht zueinander geführt. Und die Anziehung? Lasst mich so sagen: Meine Seiten haben geglüht.

Dieses Buch ist keine einfache Liebesgeschichte. Es ist eine Geschichte über Verlust, über das Zerstörtsein – und über das unverschämt schöne Gefühl, trotzdem noch lieben zu können.
Lesen. Heulen. Lieben. Wiederholen.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Sie war nicht die Braut. Bis sie es plötzlich war …

The Wrong Bride
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Stell dir vor: Du liebst jemanden heimlich seit Jahren. Dann soll deine Schwester ihn heiraten – aber sie taucht am Hochzeitstag einfach nicht auf. Und du musst spontan für sie einspringen. Klingt verrückt? ...

Stell dir vor: Du liebst jemanden heimlich seit Jahren. Dann soll deine Schwester ihn heiraten – aber sie taucht am Hochzeitstag einfach nicht auf. Und du musst spontan für sie einspringen. Klingt verrückt? Willkommen bei The Wrong Bride!

The Wrong Bride hat mich von der ersten Seite an gut unterhalten. Raven ist sympathisch, kreativ und deutlich zu nett für den Zirkus, den ihre Familie da veranstaltet. Als ihre Schwester Hannah nicht zur Hochzeit mit Ares erscheint, wird kurzerhand Raven zur Braut gemacht...

Die Geschichte startet stark: viel Spannung, emotionale Nähe, diese typische TikTok-Wolke aus "er sieht sie endlich" und "sie liebt ihn schon ewig". Vor allem die ehrlichen Momente zwischen Ares und Raven haben mir gefallen – keine unnötigen Missverständnisse, keine Spielchen. Nur zwei Menschen, die langsam zueinander finden. Und ja, Ares’ Eifersucht war auf eine charmante Art lächerlich – aber irgendwie süß.

Besonders stark war für mich der Moment, als Ares endlich Hannah loslässt. Überfällig – aber ein emotionaler Wendepunkt für Raven. Die Szenen zwischen den beiden waren schön, verletzlich und oft genau auf den Punkt.

Was leider gefehlt hat, war ein bisschen Tiefgang. Viele Konflikte wurden nur angekratzt, einige Charaktere wirkten eher wie Klischees als echte Menschen. Die große Dramatik zum Schluss? Hat mich ehrlich gesagt kaltgelassen. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch sich mehr auf die inneren Entwicklungen konzentriert – statt auf das nächste große Drama.

Ravens Familie? Danke, nein. Ihre Mutter war erschreckend gefühlskalt, Hannah einfach nur toxisch. Und der Vater? Der war leider nur Dekoration im Hintergrund. Umso schöner, dass Raven bei den Windsors so etwas wie ein echtes Zuhause findet – endlich wird sie gesehen und ernst genommen.

Fazit:
The Wrong Bride ist eine fesselnde, emotional aufgeladene Geschichte. Ideal für alle, die High-Society, Fake Marriage und slow burn lieben. Ein Buch, das Spaß macht – mit einer Heldin, die sich aus dem Schatten kämpft und einem Kerl, der sich (endlich) nicht zu fein ist, das zu sehen.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Warum Bodo Janssens ‚Das neue Führen‘ mein neuer Lieblingsratgeber ist – und warum ich mehr will!

Das neue Führen
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„Das neue Führen“ von Bodo Janssen hat mich echt berührt und zum Nachdenken gebracht. Gerade in der heutigen, verrückten Zeit, in der alles so unsicher und hektisch ist, fühlte sich dieses Buch wie eine ...

„Das neue Führen“ von Bodo Janssen hat mich echt berührt und zum Nachdenken gebracht. Gerade in der heutigen, verrückten Zeit, in der alles so unsicher und hektisch ist, fühlte sich dieses Buch wie eine dringend benötigte Pause an – ein Moment, um tief durchzuatmen und wieder klar zu sehen. Janssen schafft es, Führung nicht als bloßes Management zu zeigen, sondern als menschliche, mutige Aufgabe, die von Vertrauen, Achtsamkeit und echtem Miteinander lebt.

Was ich besonders mochte: Wie ehrlich und bodenständig er schreibt. Kein Fachchinesisch, sondern echte Erfahrungen, die man spürt und die einem Mut machen, es besser zu machen – für sich selbst und sein Team. Das Buch hat mir nicht nur praktische Tipps gegeben, sondern auch gezeigt, wie wichtig es ist, den eigenen inneren Ruhepol zu finden und anderen dabei zu helfen, ihren zu entdecken.

Nach dieser Lektüre bin ich richtig neugierig auf mehr von Bodo Janssen. Ich will unbedingt herausfinden, wie er andere Themen angeht und wie ich seine Sichtweisen noch tiefer in mein Leben und meine Arbeit integrieren kann. Wer Führung mit Herz und Verstand sucht, sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen!

Fünf Sterne und absolute Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Wenn der letzte Sonnenaufgang zum ersten Schritt ins Leben wird!

The Last Sunrise
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Ry ist nicht diese typische Heldin, die einfach alles meistert. Sie kämpft mit Schmerzen, mit Ängsten, mit einem Körper, der nicht immer mitspielt – und genau das hat mich tief berührt. Ihre Verletzlichkeit ...

Ry ist nicht diese typische Heldin, die einfach alles meistert. Sie kämpft mit Schmerzen, mit Ängsten, mit einem Körper, der nicht immer mitspielt – und genau das hat mich tief berührt. Ihre Verletzlichkeit hat mich nicht schwach gemacht, sondern unglaublich stark. Ich habe jede Seite gespürt, jede Unsicherheit, jeden Moment der Hoffnung und des Zweifels.

Dann ist da Julián, der mit seiner unbeschwerten Art nicht nur Ry aus ihrem Schneckenhaus lockt, sondern auch mich zum Lachen und Weinen gebracht hat. Zwischen ihnen knistert es – aber nicht nur wegen der Leidenschaft, sondern weil beide lernen, sich aufeinander einzulassen, trotz allem, was sie auseinanderzuhalten versucht.

Was mich am meisten bewegt hat: Die Krankheit wird hier nicht schön geredet oder runtergespielt. Sie ist Teil von Ry, Teil ihrer Geschichte – und doch verliert man nie das Gefühl, wie viel Mut und Lebenslust in ihr stecken.

Ich habe oft innegehalten, tief durchgeatmet und gedacht: „Wie kann ein Buch so echt sein?“ Ich bin noch lange nach dem letzten Wort mit Ry und Julián zusammen gewesen – und habe mit ihnen geliebt, gelitten und gehofft.

Dieses Buch hat mir gezeigt, dass wahre Stärke auch leise sein kann. Dass Liebe auch an den dunkelsten Tagen ein Licht sein kann. Und dass jeder von uns ein bisschen Mut braucht, um zu leben.

Danke, Anna Todd, für diese zerbrechliche, wunderschöne Geschichte, die mich so tief getroffen hat.

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