Unperfekt, intensiv, ehrlich – ein Sommerroman, der zeigt, dass Liebe mehr als nur Drama sein kann.
The Summer We FellManchmal fängt ein Buch leise an. Und dann brennt es. Nicht wie ein Lagerfeuer bei Sonnenuntergang – eher wie ein emotionaler Hausbrand mit einem Eimer Tränen zum Löschen. Und genau das passiert, wenn ...
Manchmal fängt ein Buch leise an. Und dann brennt es. Nicht wie ein Lagerfeuer bei Sonnenuntergang – eher wie ein emotionaler Hausbrand mit einem Eimer Tränen zum Löschen. Und genau das passiert, wenn man sich auf The Summer We Fell einlässt.
Juliet ist die Art von Figur, bei der man abwechselnd denkt: „Och Mensch, komm her, ich umarm dich“ und „Girl, seriously?!“. Sie ist klug, zerbrochen, dankbar bis zur Selbstaufgabe – und genau deshalb so echt. Ich habe sie geliebt, mich über sie geärgert, sie angefeuert und wollte ihr gleichzeitig einen gesunden Ego-Schub verpassen.
Und dann kam Luke. Natürlich. Gutaussehend, kompliziert, emotional unavailable. Der Typ, der mit einem einzigen Blick alles durcheinanderwirbelt. Es knistert, es kracht, es fühlt sich an wie Sommerregen nach einem richtig schlechten Tag. Und ganz ehrlich: Diese Chemie zwischen den beiden? Uff.
Ein besonders schöner Moment? Als Juliet endlich aufhört, sich kleinzumachen. Als sie begreift, dass Liebe nicht bedeutet, sich selbst zu verlieren. Und ja, okay – auch jede Szene, in der Luke schweigend emotional überfordert war, während ich dachte: „Sprech doch mal!“
Aber warum nur 4 Sterne? Weil sich der Mittelteil etwas zieht. Ein bisschen weniger Drama und ein bisschen mehr Tiefe bei den Nebencharakteren – und ich hätte hemmungslos 5 Sterne rausgehauen.
Fazit:
Wenn du auf gebrochene Herzen, hitzige Blicke und Sommerregen-Emotionen stehst – lies es. Aber: The Summer We Fell ist keine Feelgood-Romanze. Es ist bittersüß, es kratzt an dir, und es bleibt kleben.
Ich hab’s geliebt. Fast durchgängig. Aber eben auch ein kleines bisschen verflucht. Und ganz ehrlich – genau das macht gute Geschichten aus, oder?