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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2019

Die perfekt Verschmelzung aus Thriller und Lovestory

Die junge Frau und die Nacht
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Als erfolgreicher Autor und Schriftsteller hat Thomas sich ein neues Leben aufgebaut, doch lässt ihn die Vergangenheit nie los.
Der eine Tag in seinem Leben der alles veränderte holt ihn immer wieder ...

Als erfolgreicher Autor und Schriftsteller hat Thomas sich ein neues Leben aufgebaut, doch lässt ihn die Vergangenheit nie los.
Der eine Tag in seinem Leben der alles veränderte holt ihn immer wieder ein. Als er sich aufgrund einer beunruhigenden Nachricht
wieder in seine Heimat an die Cote d`Azure begibt, trifft er nicht nur auf alte Bekannte und liebe Freunde, sondern auch auf tödliche
Geheimnisse. Während er dem Verschwinden seiner Jugendliebe Vinca nachgeht um die Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen, gerät er
in der Gegenwart in ein verworrenes Spiel aus Lügen, Intrigen und Gefahr.

Guillaume Musso hat es wieder einmal vollbracht eine berauschende Mischung auf Thriller und Lovestorie zu schaffen. Ein Meister seines Faches.
Durch detailierte Beschreibungen, sowie den Bezug zu Orts- und Straßennamen gelingt es ihm den Leser an die Cote d`Azure zu teleportieren.
Man spürt förmlich den Mistral im Haar wehen, während man sich mit Thomas an die Aufklärung von Vincas Verschwinden macht.

Mit Thomas hat Musso einen starken, aber auch verletzlichen Protagonisten geschaffen, der duch seine Ausdauer auf der Suche nach Beweisen,
seinen Intellekt und die Fähigkeit Dinge zu hinterfragen besticht. Man nimmt ihm die Sehnsucht nach der Klärung von Vincas Verschwingen voll ab.
Durch Zeitsprünge in die Jugend, kann man die Gefühle und Gedanken des erwachsenen Thomas absolut nachvollziehen.
Die verschwundene Geheimnisvolle Vinca zog auch mich in ihren Bann. Man möchte hinter das Geheimnis dieser jungen Frau kommen, die durch ihren
Charme, ihr Äußeres und ihre Art alle in ihren Bann zog, bevor sie verschwand.
Etwas schwer getan habe ich mich mit diversen Nebencharakteren. Sicher waren diese für den Verlauf der Geschichte wichtig, dennoch verwirrten mich
die vielen Nebenschauplätze, die vielen Namen und somit Verdächtigen ein wenig. Da hätte ich mir tatsächlich den ein oder anderen Protagonisten
weggewünscht.

Durch die bereits erwähnten Zeitsprünge wird dem Leser die Vergangenheit und die Gegenwart vermittelt ohne zu viel zu verraten und die Geschichte
bis zum Ende hin spannend zu halten. Mir war bis zur tatsächlichen Auflösung nicht klar, was "damals" geschah.

Ich liebe es, dass der Protagonist mal wieder ein Schriftsteller ist. Das lässt erahnen, wie Musso selbst arbeitet.
Wer bereits andere Werke des Autors gelesen hat, dem sind sicher auch die Zitate aus anderne literarischen Werken zu Beginn jeses Kapitels aufgefallen
und ans Herz gewachsen. Diese kleinen Zeilen beschreiben meist perfekt den Inhalt des jeweiligen Kapitels.

Mit "Die junge Frau und die Nacht" hat Musso wieder einmal ein Buch ganz nach meinem Geschmack erschaffen. Diese Kombination und Verschmelzung verschiedenen
Genre gelingt niemandem so wie ihm, sodass ich jetzt schon dem nächsten Werk entgegenfiebere.

Veröffentlicht am 18.06.2019

Was wäre gewesen wenn...

NSA - Nationales Sicherheits-Amt
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Wie wäre es gewesen, wenn es schon zu NS-Zeiten Computer, Internet und Handys gegeben hätte?

Das deutsche Reich wird elektronisch verwaltet. Alle Bürger besitzen Mobiltelefone, alle Zahlungen laufen Bargeldlos ...

Wie wäre es gewesen, wenn es schon zu NS-Zeiten Computer, Internet und Handys gegeben hätte?

Das deutsche Reich wird elektronisch verwaltet. Alle Bürger besitzen Mobiltelefone, alle Zahlungen laufen Bargeldlos und im sogenanten
Weltnetz kann man sich austauschen und Informationen nachschlagen. Doch was geschiet bloß mit all den Daten?
Im Nationalen Sicherheitsamt, kurz NSA, werden die Daten aller deutschen Bürger verwaltet, aufbewahrt und anderen Behörden zur Verfügung gestellt.
Als Programmstrickerin arbeitet Helene im NSA, tätigt Abfragen, schreibt Programme und verwaltet Daten. Völlig ahnungslos wofür ihre Programme genutzt werden,
bis bei einem besonders geheimen Projekt plötzlich Licht ins Dunkel kommt und Helene klar wird, in welche Machenschaften sie durch ihre Arbeit verstrickt ist.

Diese Story hatte es in sich. Andreas Eschbach hat es mit seinem Werk geschafft Fiktion, Geschichte und Technik so perfekt miteinander zu kombinieren, dass eine durchweg
mitreißende Geschichte entstand, die durch Spannung, Abwechslung und Plausibilität überzeugt. Für mich als Laie wirkt alles einleuchtend und nachvollziehbar. Es wird nicht
zu technisch und die Rahmenhandlung bleibt immer im Fordergrund. Die historischen Hintergründe passen perfekt zur Geschichte und die Figuren überzeugen durch Authentizität.

Allen voran die Protagonistin Helene. Mir hat der Ansatz sehr gut gefallen bei den Themen Technik und Geschichte eine weibliche Hauptfigur zu wählen. Helene ist sympathisch,
wissbegierig und will nicht dem typischen Frauenbild der damaligen Zeit entsprechen. Als Programmstrickerin beim NSA macht sie einen hervorragenden Job, sodass sie schnell
zu Geheimprojekten höchster Priorität hinzugezogen wird und damit immer mehr in Kontakt mit den Machenschaften des NS-Regimes kommt.
Vorerst unwissend, wofür ihre Arbeit genutzt wird, kommt sie nach und nach dahinter, bricht Regeln und versucht ihre Möglichkeiten im Amt anderweitig zu nutzen.
Ihre störrische Vorgesetzte, die wohlhabenden Eltern und die liebe Freundin Marie lassen den Leser oder Hörer immer mehr Seiten von Helene entdecken.
Helene konnte mich durch Kampfgeist, Cleverness und Mut überzeugen, mir gefielen aber auch ihre leisen und zweifelnden Momente sehr.

Im Hörbuch wurde die Stimmung wirklich toll eingefangen. Es war klasse gelesen und mitreißend wiedergegeben.
Für mich waren sowohl die Themen (Geschichte und Technik), als auch das Hören eines Hörbuchs ein Schritt außerhalb meiner Komfortzone, den ich in keiner Sekunde bereut habe.
Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 10.06.2019

Ein Schulausflug mit Folgen

Hard Frost
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Nicht, dass das Leben als Spartanerin, derren Eltern Schnitter des Chaos waren, schon kompliziert genug wäre.
Nein - das Lebens als Mitglied von Team Midgard und als potenzielles Ziel der Schnitter macht ...

Nicht, dass das Leben als Spartanerin, derren Eltern Schnitter des Chaos waren, schon kompliziert genug wäre.
Nein - das Lebens als Mitglied von Team Midgard und als potenzielles Ziel der Schnitter macht alles erst so richtig wirr.
Als Rory und ihre Freunde von dem Plan Corvingtons erfahren, Artefakte aus dem Idun-Anwesen - das Ziel ihrer Schul-Exkursion, zu stehlen,
versuchen sie natürlich nach Leibeskräften dies zu verhindern. Doch die Schnitter sind gerissen, hinterhältig und schrecken vor nichts zurück.
Können Rory und ihr Team die Artefakte also schützen?

Willkommen zürck an der Mythos Academy. Wie gern würde ich diese Schule einmal besuchen, die Jennifer Estep mit ihren detaillierten Beschreibungen
in meinem Kopf erschaffen hat? Die Story ist aufgrund des flüssigen Schreibstils sehr schnell zu lesen, doch fiel mir dieses Mal auf, dass einige
Fakten doch zu oft genannt wurden. Immer wieder tauchen die Bezeichnungen aller Schulgebäude auf und immer wieder die Tatsache, was mit Rorys Eltern
geschah. Vielleicht war das in den vorherigne Büchern auch schon so und ist mir nur nicht aufgefallen. Teilweise waren ein paar Elemente recht vorhersehbar.
Was der Story nicht schadete, aber im Vorhinnein wurde man schon in eine gewisse Richtung gelenkt.

Wir lernen unsre Protagonisten nun ein wenig genauer kennen. Gerade zu Rorys Freunden gibt es ein wenig mehr Backgrount, sodass man diese ein
bisschen besser einschätzen kann. Rory ist und bleibt eine sehr starke Figur, die im Laufe der Story immer wieder unter Beweis stellt, was
in ihr steckt und welch starke Charakterzüge sie mitbringt. Die Mischung aus der eigentlichen Gut-gegen-Böse-Story und der kleinen Lovestory im
Hintergrund hat mir sehr gut gefallen. Von beiden Komponenten war genug vorhanden, sodass sich nichts zu sehr in den Vordergrund drängelte.

Ich mag an den Büchern um Rory, dass immer mal wieder Paralellen zu der ersten Mythos-Academy-Reihe um Gwen gezogen werden und man nahtlos an
ihre Abenteuer anknüpft.

Diese Reihe ist und bleibt ein Muss für alle Fans von Götter- und Mythengeschichten. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 08.06.2019

Wer ist Sutton Mercer Mörder?

LYING GAME - Weg bist du noch lange nicht
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Nachdem Emma ungewollt in die Rolle ihrer Zwillingsschwester Sutton schlüpfen musste, ist sie nun auf der Suche
nach Suttons Mörder. Immer wieder fühlt Emma sich beobachtet. Immer wieder verschwinden ...

Nachdem Emma ungewollt in die Rolle ihrer Zwillingsschwester Sutton schlüpfen musste, ist sie nun auf der Suche
nach Suttons Mörder. Immer wieder fühlt Emma sich beobachtet. Immer wieder verschwinden Schatten hinter Büschen
und ein Auto parkt auffällig oft vor Suttons Haus. Kommt Emma dem Mörder ihrer Schwester auf die Schliche oder
begibt sie sich nur noch weiter in Gefahr?

Auch der zweite Band der Reihe war spannend, unterhaltsam und unvorhersehbar bis zum Ende. Mit ihrem lockeren
Schreibstil schafft Sarah Sheppard eine jugendliche Leichtigkeit aufzubauen. Wir erfahren mehr über die Figuren,
werfen einen Blick hinter die Kulissen eines Highschoolballs und sind gleichzeitig als Dedektive mit Emma unterwegs.
Eine gelungene Mischung.

Man will einfach wissen, wie es weiter geht und wer Suttons Mörder ist. Teil 3 wartet schon auf uns.

Veröffentlicht am 28.05.2019

Jung, sexy, tödlich...

LYING GAME - Und raus bist du
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Kurz vor ihrem 18. Geburtstag erfährt Pflegekind Emma, dass sie eine Zwillingsschwester hat.
Überglüchlich endlich die Aussicht auf eine Familie zu haben, macht sich Emma auf den Weg nach Tuscon,
um ...

Kurz vor ihrem 18. Geburtstag erfährt Pflegekind Emma, dass sie eine Zwillingsschwester hat.
Überglüchlich endlich die Aussicht auf eine Familie zu haben, macht sich Emma auf den Weg nach Tuscon,
um Sutton kennenzulernen. Vor Ort scheint Sutton untergetaucht zu sein, sodass Emma wider Willen ihren Platz
einnimmt. Doch birgt dieser Rollentausch unerwartete Gefahren.

Nachdem ich Pritty little Liars gesehen hatten, landete dieses Buch in meinem Regal. Beide Geschichten ähneln sich
schon stark. Emma gelangt in eine Welt von Intrigen, Neid und Geltungsdrang. Wer ist Freund und wer ist Feind?
Ist ihre Zwillingsschwester wirklich kein so netter Mensch? Wam soll sie glauben, wem vertrauen und von wem hält
man sich besser fern? Die Figuren im Buch sind die Mädchen, mit denen ich in der Schule nichts zu tun haben wollte.
Reich, verzogen, arrogant. Die Story birgt Spannung, Intrigen und Hinterhalte, sodass sich das Buch super liest. Da
es sich um ein Jugendbuch handelt, ist die sprachliche Umsetzung super verständlich, man sollte aber keine literaischen
Pralinen erwarten.

Wer es ein wenig verwoben mag, gerne miträtselt, aber auf die Geschichten von der Highscool nicht verzichen mag,
ist bei dieser Reihe genau richtig.