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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2021

Gelungener Start in die Reihe!

A Galaxy FOR US (Elbury University - Reihe 1)
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SCHREIBSTIL:

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es liest sich sehr angenehm und flüssig. Gerade der Perspektivenwechsel zwischen Addie und Kian erleichtert das Verständnis zusätzlich und erlaubt einen ...

SCHREIBSTIL:

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es liest sich sehr angenehm und flüssig. Gerade der Perspektivenwechsel zwischen Addie und Kian erleichtert das Verständnis zusätzlich und erlaubt einen guten Einblick in ihre Gefühlslagen. Gut finde ich, dass ihre Geheimnisse gerade zu Beginn noch wohl behütet sind und man das vor allem Kians „Geheimnis“ durch seine Sicht nicht sofort erfährt.

MEINUNG:

Zu Beginn wird von Addie ein fröhliches, aufgedrehtes und offenes Bild entworfen. Sie scheint zumeist ihrem Gegenüber genau das zu erzählen, was sie denkt und nimmt kein Blatt vor den Mund. Man sieht einfach, dass sie ihr Leben genießt und das steckt einen gleich an ebenfalls fröhlicher zu sein. Mit ihren Aussagen hat sich mich mehr als einmal zum schmunzeln gebracht :D

Kian dagegen stellt das vollkommene Gegenteil dar. Er macht einen verschlossenen und eher grummeligen Eindruck, so als wäre er genervt und lieber allein. Schnell wird klar, dass diese Isolation eher einer Selbstbestrafung dient und Kian damit selbst unglücklich ist. Im Laufe der Handlung kommt er immer weiter aus sich heraus, was allen voran an Addie liegt, die ihn dazu ermuntert wieder mehr am Leben teil zu haben und sich nicht all zu sehr an die Vergangenheit zu klammern.

FAZIT:

Alles in allem handelt es sich um einen sehr gelungenen Einstieg in die Reihe. Addie und Kian sind vielseitige Charaktere und ergänzen sich meiner Meinung nach hervorragend. Es gibt einige süße Momente in diesem Band und ich habe von Anfang an mit den beiden mitgefiebert, vor allem da es auch tiefgründigere Gespräche gab und nicht alles so oberflächlich abgehandelt wurde.

Klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Wenn zwei Welten aufeinandertreffen!

New Hope - Das Gold der Sterne
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CHARAKTERE / HANDLUNG:

Lake ist eine absolut sympathische junge Frau, die in allen das Gute erkennt und jedem freundlich gegenübertritt. Sie möchte in ihrem Leben vor allem Zufriedenheit, weshalb sie ...

CHARAKTERE / HANDLUNG:

Lake ist eine absolut sympathische junge Frau, die in allen das Gute erkennt und jedem freundlich gegenübertritt. Sie möchte in ihrem Leben vor allem Zufriedenheit, weshalb sie eigentlich auch nur die Dinge macht, hinter denen sie steht und die sie selbst möchte. Besonders an ihr gefällt mir aber auch das gute Verhältnis zu ihrer Familie und ihren Freunden.

Wyatt erscheint anfangs doch etwas grummelig, da er nicht ganz zu verstehen scheint, weshalb er die Auszeit in New Hope so dringend benötigt. Seine Leidenschaft für die Musik erkennt man eigentlich sofort, doch es fällt einem auch auf, dass dieses Leben sehr zerstörerisch ist. Ich denke aber, dass das eine logische Schlussfolgerung ist, wenn zu viel Druck dahinter steckt. Doch Wyatt taut nach und nach auf, wodurch seine humorvolle, hilfsbereite, freundliche und leidenschaftliche Seite hervorkommt und deutlich wird, dass ihm eben nicht alles egal ist.

Die Story hat mir wirklich sehr gut gefallen. Beide Charaktere entdecken im Laufe des Buches, was sie wirklich glücklich macht und was sie sich vom Leben erhoffen und so ermutigen sie sich gegenseitig den Schritt nächsten Schritt zu wagen.
Ganz toll sind ja vor allem Lakes Versuche Wyatt die Kleinstadt schmackhaft zu machen und ihm zu zeigen, dass es eben nicht nur die großen Dinge sind, auf die es ankommt. Ganz klar ist natürlich, dass sich die beiden im Laufe der Zeit annähern und zwischen ihnen die Funken fliegen.

​SCHREIBSTIL:

Das Buch ließt sich schön flüssig und durch die sich abwechselnde Perspektive von Lake und Wyatt bekommt man in deren Leben einen sehr guten Einblick. So gefallen mir gerade aus Lakes Sicht die wundervoll detaillierten Beschreibungen der Natur.

FAZIT:

Mir hat das Buch ein paar sehr angenehme Stunden beschert. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und auch auch gefühlsmäßig haben beide Protagonisten mich überzeugen können. Das Buch erschafft das Bild einer Kleinstadt, deren Charm jeden in den Bann zieht. Es wirkt als könne die Welt einem außerhalb nichts anhaben und es zählt nur das hier und jetzt.

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Veröffentlicht am 06.10.2021

Ein spannendes Buch über Liebe und Pflicht

DAS ERBE - Dein Leben für meine Krone
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HANDLUNG

Callora, die einzige Tochter des Herzogs, soll in Kürze den Thron ihres Vaters besteigen. Zunächst jedoch stellt sich ihr die Herausforderung, dass sie ein Mitglied der vorher herrschenden Familie ...

HANDLUNG

Callora, die einzige Tochter des Herzogs, soll in Kürze den Thron ihres Vaters besteigen. Zunächst jedoch stellt sich ihr die Herausforderung, dass sie ein Mitglied der vorher herrschenden Familie umbringen soll: Tharek. Mit seinen blauen Augen sät er in Callora Zweifel bezüglich des Bluterbes. Doch wofür wird sich Callora entscheiden?

MEINUNG

Was mir besonders gut gefällt ist, dass es sich bei diesem Buch um ein Einzelband handelt, da es gerade bei dieser Story gut ist sie nicht unnötig in die Länge zu ziehen :)

Fasziniert hat mich Calloras Charakterentwicklung. Zu Anfang war sie doch recht naiv und es schien so als sei ihr nur wichtig zu herrschen. Doch im Laufe der Handlung versteht sie, dass einen guten Herrscher vor allem auszeichnet, dass er sein Volk versteht und da ist, wenn es einen braucht.

Tharek war mir dahingegen von Beginn an sehr sympathisch. Er ist loyal und tritt für andere Menschen ein.

Schnell wird einem bewusst, wie stark das Leben und Schicksal der beiden voneinander abhängt. Auch wenn sich beide in einer heiklen Situation befinden, so entwickeln sie nach und nach Gefühle füreinander, was besonders authentisch wirkt, da sich dies nicht von einem auf den anderen Moment vollzieht, sondern Miriam den beiden Zeit gibt ihre Gefühle zu hinterfragen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die Wortwahl fühlt man sich direkt in die archaisch mittelalterliche Zeit hineinversetzt, was dem Buch viel Charakter zuspricht.

Gegen Ende bleiben noch ein paar wenige Fragen ungeklärt, doch glücklicherweise werden die Hintergründe um das Bluterbe geklärt!

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Veröffentlicht am 12.09.2021

Ein emotionaler Reihenauftakt mit starken Charakteren!

April & Storm - Stärker als die Nacht
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Das Buch ließt sich sehr angenehm und flüssig. Es steckt voller Gefühle! egal ob romantischer, unsicherer, …. , oder trauriger Natur, aber gerade durch die vielen witzigen Momente, in denen ich mir des ...

Das Buch ließt sich sehr angenehm und flüssig. Es steckt voller Gefühle! egal ob romantischer, unsicherer, …. , oder trauriger Natur, aber gerade durch die vielen witzigen Momente, in denen ich mir des Öfteren KEIN Lachen verkneifen konnte, wurde die Stimmung immer positiv aufgelockert. Mir wurde keinesfalls langweilig und ich habe mich eigentlich immer gut unterhalten gefühlt und hatte auch nicht das Gefühl, dass es sich unnötig in die Länge zieht.

Die Protagonisten April und Storm habe ich schlussendlich beide in mein Herz geschlossen. Sie haben jeweils ihr eigenes Päckchen zu tragen als sie sich begegnen, weshalb es auch verständlich ist, das sie eher verschlossen und unsicher sind. Im Verlaufe der Handlung lässt sich sowohl bei Storm als auch bei April eine Charakterentwicklung erkennen. Was mich daran begeistert ist vor allem, dass dies in kleineren Schritten verläuft.

Mit Storm bin ich von Anfang an warm geworden. Er ist freundlich, hat Humor, kann kochen! und ist hilfsbereit. Ja er hat eine eher unschöne Vorgeschichte, doch das hindert ihn nicht daran zu leben und es auch zu wollen. Ich bin ehrlich gesagt richtig begeistert von seiner Stärke, die er auch an April weitergeben möchte.

April hat mich vor allem zu Beginn sehr gut unterhalten, gerade mit ihren Kommentaren zu Skys Verhalten. Ab und zu fand ich sie eher unsympathisch, wie als sie Storm begegnet und dabei einen eher unhöflichen Eindruck hinterlässt. Dies lies sich meiner Meinung nach auch nicht mit dem Schicksalsschlag rechtfertigen, den sie erleben musste. Glücklicherweise taut sie im Laufe der Handlung immer weiter auf und lässt auch Storm an sich heran, wodurch beide dann sehr süße Momente miteinander erleben und sich gegenseitig eine große Unterstützung sind.

Das Buch endet leider mit einem Cliffhanger. Und jetzt bin ich ganz hibbelig, da Band zwei noch nicht in meinen Händen liegen kann ;)

Alles in allem hatte ich bei diesem Band vielmehr den Eindruck, dass es sich natürlich erst einmal um eine Einführung der Charaktere handelt und eine Hinführung zur eigentlichen Handlung, die sich dann in Band 2 und 3 abspielen wird, denn an sich wird vordergründig nur geklärt, was April und Storm in der Vergangenheit widerfahren ist.

FAZIT:
Dieser erste Teil der Trilogie rund um April und Storm stellt meines Erachtens nach einen sehr schönen Einstieg in eine Liebesgeschichte dar. Beide Protagonisten müssen sich den Ereignissen ihrer Vergangenheit stellen und stehen sich dabei auch selbst im Weg. Doch auch wenn beispielsweise Aprils Handlungen oftmals unverständlich erscheinen, so sind sie doch eigentlich vollkommen gerechtfertigt, eben weil sie eigentlich nur auf einer gewissen Vorsicht beruhen.
Definitiv werde ich mir die beiden folgenden Bände ebenfalls zulegen, denn ich denke, dass das Drama mit Band eins erst seinen Anfang genommen hat und sich noch sehr steigern wird.

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Veröffentlicht am 15.08.2021

Spannendes, wendungsreiches und rätselhaftes Buch!

Dark Blue Rising (Bd. 1)
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H A N D L U N G

Tabby gelingt es nicht Freunde zu finden oder auch nur Kontakte zu knüpfen, da sie mit ihrer Mitter Caty immer wieder von Ort zu Ort umzieht. Nach einem Unfall ändert sich ihr Leben jedoch ...

H A N D L U N G

Tabby gelingt es nicht Freunde zu finden oder auch nur Kontakte zu knüpfen, da sie mit ihrer Mitter Caty immer wieder von Ort zu Ort umzieht. Nach einem Unfall ändert sich ihr Leben jedoch drastisch und sie sieht sich mit einer völlig neuen Situation konfrontiert, die ihr bisheriges Leben in Frage stellt. Denn Caty soll Tabby vor dreizehn Jahren von ihren leiblichen Eltern Simone und Alistair entführt haben. Wem kann sie also noch vertrauen? Und weshalb ist da diese tiefe Verbindung, die sie zum Meer verspürt?

S C H R E I B S T I L

Das Buch lässt sich an sich wirklich flüssig lesen. Nur gelang es mir aus unbekannten Gründen leider nicht so leicht in die Handlung hereinzufinden. Die Charaktere, und so auch Tabby, konnte ich nur schwer durchschauen und wusste nicht so recht, was ich von ihnen halten soll, da doch einige Aspekte rätselhaft waren und viele ihr „wahres Gesicht“ auch zum Ende hin noch nicht gezeigt haben.

M E I N U N G

Bei dem Buch soll es sich eigentlich um einen „Klima Thriller“ handeln, nur steht diese Thematik meines Erachtens nach nicht im Fokus und wird auch nur ab und an etwas angerissen, aber wer weiß, da noch zwei Bände folgen sollen, könnte das Thema in ihnen vielleicht mehr ins Zentrum rücken.

Man steigt sofort in das Geschehen ein und gleich zu Beginn erscheint alles doch recht rätselhaft, da man nicht durchschauen kann, wer was vertritt, wem man trauen kann und wohin das alles führen wird. So stellen sich im Verlaufe des Buches einige Fragen, wie: Was machen Tabby’s richtige Eltern eigentlich? Warum ist Tabby’s Verbindung zum Meer so stark? Wer ist dieser Kreis und wer gehört überhaupt dazu? - es werden auch am Ende des Buches nicht alle Fragen beantwortet und man muss sich an einigen Stellen mit Bruchstücken zufrieden geben, aber auch das wird im nächsten Band vermutlich weiter aufgegriffen, sodass man die Story besser nachvollziehen kann.

Das Buch an sich ist wie bereits erwähnt doch sehr rätselhaft, sodass eine gewisse Spannung immer vorhanden ist. Es kommen einige unvorhersehbare Wendungen vor und man rätselt immer, was es damit auf sich hat, was der ganzen Situation jedoch auch eine etwas düstere Stimmung verleiht. Teilweise hatte ich jedoch auch das Gefühl, dass es in der Handlung nicht voran geht und einfach zu viele Fragen offen bleiben.

Tabby’s Geschichte ist jedoch wirklich sehr spannend und man möchte unbedingt mehr über sie erfahren und vor allem über ihre Vergangenheit. Da man ihrer Gedanken mitbekommt, widerfährt es einem sehr schnell, dass man den Menschen rund um Tabby doch recht misstrauisch gegenüber tritt und wie sie eigentlich hauptsächlich nur im Dunkeln tappt.... aber sie ist teilweise doch recht naiv, was man ihr jedoch eigentlich nicht verübeln kann, da sie in ihrer Kindheit keinen sonderlich großen Kontakt zu anderen hatte.

F A Z I T

Alles in allem wirkte dieser Band eher wie eine Hinführung oder Einführung für die nächsten beiden Bände, was vor allem auch die doch eher langatmige und ruhigere Handlung unterstreicht. Das Ende lässt wirklich viel offen und man hat das Gefühl im Grunde genommen nicht sehr viel zu wissen oder zu verstehen. Aber dennoch interessiert es mich natürlich, wie es mit Tabby weiter geht. Ich meine es stehen noch ganze zwei Bücher aus .... da muss doch noch einiges geschehen .... oder?

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