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Veröffentlicht am 03.09.2018

Emilia und die Magie der Indios

... und über uns der Himmel von Peru
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Ich habe eine Geschichte gelesen, die mich auf der ganzen Linie glücklich gemacht hat. Da war einfach alles drin Magie, Spannung, zwei Männer und eine Frau, eine Amulett, daß zurück muß zum Machu Picchu, ...

Ich habe eine Geschichte gelesen, die mich auf der ganzen Linie glücklich gemacht hat. Da war einfach alles drin Magie, Spannung, zwei Männer und eine Frau, eine Amulett, daß zurück muß zum Machu Picchu, tolle Liebesszenen und auch wunderbare Naturbeschreibungen. Ich war intensiv dabei in Peru und auch in Deutschland.
Emilia, eine Medizinstudentin aus Heidelberg, hat das Glück als Semesterbeste mit ihrem Professor für mehrere Wochen nach Peru fliegen zu dürfen. Zuvor bekommt sie noch ein Amulett von ihren Großeltern mit einer Aufgabe. Das Amulett muß zurück zum MachuPicchu gebracht werden.In Peru geht es rund für Emilia, sie lernt 2 rothaarige Männer kennen, zu denen sie sich hingezogen fühlt. Den einen kann sie nicht kriegen. Warum? Im Krankenhaus gibt es viel zu tun! Sie überlebt einen lebensgefährlichen Unfall. Sie macht eine magische Reise und eine Reale. Warum? Zwischendurch sind immer wieder tolle Beschreibungen von Land und Leuten zu lesen, ich sage nur Heiler!
Zurück in Deutschland steht sie vor Entscheidungen, die eine wird für sie entschieden, an die andere Lösung muß sie selber rangehen. Welche?
Jedenfalls weiß sie, daß sie als fertige Ärztin wieder nach Curahuasi gehen wird, dieses Krankenhaus ist einfach zu ihrer Bestimmung geworden.
Eine mitreißende, spannende Leseempfehlung

Veröffentlicht am 21.08.2018

Humorvoll, witzig, ehrlich

Die Elternsprecherin
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Schon das Cover hat einen Bezug zum Titel. Man kann die Elternsprecherin durchaus erraten. für mich gerade mit den vier verschiedenen Schuhpaaren ein Hingucker.
Die Geschichte liest sich witzig, chaotisch ...

Schon das Cover hat einen Bezug zum Titel. Man kann die Elternsprecherin durchaus erraten. für mich gerade mit den vier verschiedenen Schuhpaaren ein Hingucker.
Die Geschichte liest sich witzig, chaotisch und auch ehrlich, vor allem in Bezug auf das Familienleben der Mrs. Dixon.
Jennifer Dixon verheiratet mit ihrem Traummann und Mutter von 2 großen Töchtern und vom kleinen Nachzögling Max,der jetzt in die Vorschule kommt, wird von ihrer Freundin genötigt als Elternsprecherin tätig zu sein.
Einerseits hat sie dieses Amt schon mal bekleidet und andererseits wäre es ja auch wieder eine Abwechslung. Sie nimmt an und versucht die Arbeit mit dem ihr eigenen Humor zu erledigen. So bombardiert sie die Eltern gleich zu Anfang mit ihren hintergründigen und witzigen Mitteilungen, die auch manchmal eine gute Portion Sarkasmus beinhalten. Das geht nicht lange gut und sie wird abgesetzt. Zum Schluß arbeitet sie aber in einer Doppelposition.
Ich habe das Buch gerne gelesen. Man kriegt sehr viel vom Alltag einer Vorschulklasse in den USA mit, ebenso vom interessanten Familienleben von Jennifer! Unter anderem trifft sie ihren Highschoolschwarm. Kann das gut gehen? Warum arbeitet sie zum Schluß in Doppelposition? Lernen sie Jennifers Freundinnen kennen und ich denke somanche Tipps für den Umgang mit den Eltern kann man auch auf Deutschland übertragen.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, dank des Schreibstils, besonders haben mir die anders gedruckten , eingestreuten Mitteilungen gefallen

Veröffentlicht am 31.07.2018

Ein Zwillingspaar sucht sich

Mitternachtsmädchen
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Der Titelhat mich irgendwie gereizt, auch das Cover bietet einen Bezug zum Inhalt!

Erzählt wird die Geschichte von April und May, die in den 20er Jahren von ihrer Mutter im Old Inn einer Kneipe in der ...

Der Titelhat mich irgendwie gereizt, auch das Cover bietet einen Bezug zum Inhalt!

Erzählt wird die Geschichte von April und May, die in den 20er Jahren von ihrer Mutter im Old Inn einer Kneipe in der Grafschaft Kilborough geboren wurden. Ihre Mutter, stets getrieben von ihren Sehnsüchten, hat sie kurz nach ihrer Geburt weggegeben. Sie störten nur auf ihrem weiteren Weg und waren zudem von dem Mann, der sie verlassen hatte, gezeugt worden. April wurde an eine deutsche Familie verschachert und May blieb bei der Pensionswirtin.

Im folgenden werden die Lebenswege der Zwei sehr schön geschildert, wie auch die unglaubliche Sehnsucht nach etwas nicht beschreibbaren. Alle aufsteigenden Fragen wurden von den Eltern weggewischt oder totgeschwiegen. Erst spät erfuhren sie, daß sie eigentlich Zwei sind und machen sich auf den Weg zueinander. Hier erleben sie allerhand dramatisches, verpassen sich kurzfristig, die eine trifft ihre noch lebende Adoptivmutter, die sie allerdings auf den falschen Weg schickt. Wie sie sich dann doch finden ist lesenswert, allerdings schon wieder mit Dramatik besetzt. Es gibt sehr schöne originelle Nebenschauplätze, wie das Old Inn und Molly, auch die Szenen in Berlin sind so geschildert, daß man mitten dabei ist. So viele interessante Charaktere, Molly, Mary, Rupert, die Meissners, Tilly und Tante Henni und ein Aufenthalt in Afrika ist auch noch dabei, auch die politische Situation wird angesprochen.

Rundum eine schöne leichte Geschichte, mit immer wieder interessanten Wendungen.


Veröffentlicht am 26.07.2018

Eine tief berührende Überraschung am 101.Geburtstag

Das Erbe von Juniper House
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Ich habe das Buch sehr gerne gelesen Es nimmt den Leser mit auf zwei Zeitschienen und einem Zeitumfang von knapp 90 Jahren in die Geschichte von Emma und letztendlich auch Sarah. Emma mußte sehr bald ihre ...

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen Es nimmt den Leser mit auf zwei Zeitschienen und einem Zeitumfang von knapp 90 Jahren in die Geschichte von Emma und letztendlich auch Sarah. Emma mußte sehr bald ihre Familie verlassen. Ihre Mutter starb, der Vater heiratete nochmal, für sie war kein Platz mehr. Ihre älteste Schwester Isobel durfte bleiben. Sokam sie nach Juniper House, zu einer reichen Tante und einem reichen Onkel. Sie lernte schnell und wurde eine unersetzliche Kraft in der Fabrik. Auf einem Fest lernte sie den jungen Lord Hesby kennen und sie faßten schnell großes Zutrauen zueinander. Bei einem Besuch daheim an Weihnachten 1915 kannsie erkennen wie gut sie es getroffen hat. Im Jahr 2004 lebt Sarah die Enkelin von Emma mit ihrem Freund Fabian in Hamburg und merkt so langsam einige Beziehungsabnutzungserscheinungen. Fabian möchte nach Irland ziehen, aus beruflichen Gründen für ein Jahr. Ihr gefällt es in Hamburg. Er möchte Kinder sie nicht. Ihre Mutter verheiratet sich grade wieder zum 5.Mal und ist nicht faßbar, so entschließt sie sich endlich wieder mal die Großmutter in Kiel zu besuchen. Sie fühlt so eine unbestimmte Sehnsucht in sich und wollte mal eine Auszeit. Emma zuerst unwirsch, entdeckt schnell, was mit der Enkelin los ist. Sie tauchen beide in die Familiengeschichte ein.
Es wird spannend, interessant, romantisch und es gibt viele Fragen zu lösen. Lord Hesby und weiter? Wer ist charlotte, wer Nora, wer Helen. Was ist das für eine Überraschung zum 101. Geburtstag. Nähern sich Sarah und Fabian wieder an? Was erlebt Sarah noch alles auf ihrer Reise nach England?
Mit den Charakteren wurde man schnell vertraut und ich bin sehr gern auf Juniper House gewesen, man konnte sich die Situation der Leute damals sehr gut vorstellen.
Würde ich jederzeit nochmal lesen!

Veröffentlicht am 01.07.2018

Berührend, romantisch, einrach schön

Der letzte Liebesbrief
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Ich habe mich tief berührt gefühlt von der Geschichte die hauptsächlich von Nell erzählt und ihrer Suche nach einer verloren geglaubten Liebe für ihre Tante. Was mit einem Brief anfängt, hört nicht auf, ...

Ich habe mich tief berührt gefühlt von der Geschichte die hauptsächlich von Nell erzählt und ihrer Suche nach einer verloren geglaubten Liebe für ihre Tante. Was mit einem Brief anfängt, hört nicht auf, sie muß immer weiter suchen und sie entdeckt soviel, Mutterliebe, ganz anders als sie geglaubt hat, sie findet zu sich selbst, ein netter junger Mann begleitet sie. Beim vorletzten Brief findet sie ihren Vater und es lösen sich etliche Blockaden. sie kann endlich an sich selbst glauben und an die Liebe, auch für ihre Tante findet sie das Glück, eine lange verschwiegene Schuld quält nicht mehr. Es bleiben viele Fragen wer ist dieser junge Mann, kann sich Nell ihm und seiner Familie öffnen, wer ist Julie? Woher hat Nell eigentlich die Narbe in ihrem Gesicht? Auch bei der Suche nach den Briefen erlebt sie einiges, die sind nämlich oft sehr gut und schlecht begehbar versteckt, manche Rätsel müssen gelöst werden. Selbst am Ende bleibt es noch spannend. Was stellt das letzte Bild dar und wie entscheidet sich Nell!