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Veröffentlicht am 08.05.2026

Licht und Schatten

The Dagger and the Flame
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Als eines Nachts das abgelegene Zuhause von Seraphine in Flammen steht und sie ihre Mutter nicht retten kann, muss sie fliehen - so schnell wie möglich, denn sie schwebt in größter Gefahr. Sie hört auf ...

Als eines Nachts das abgelegene Zuhause von Seraphine in Flammen steht und sie ihre Mutter nicht retten kann, muss sie fliehen - so schnell wie möglich, denn sie schwebt in größter Gefahr. Sie hört auf das, was ihre Mutter ihr bereits vor Jahren für den Fall der Fälle aufgetragen hat, und findet Zuflucht bei den Cloaks. Die Cloaks sind eine der beiden verfeindeten Gilden im Königreich Fantome und zunächst wenig angetan von Sera. Deshalb muss sie sich bei den im Schatten wandelnden Dieben beweisen - nur so ist sie vor den Daggern, die ihre Mutter auf dem Gewissen haben, sicher. Und vielleicht kann sie sich in naher Zukunft bei demjenigen rächen, der ihr alles nahm... Alles, bis auf ihren Hund und die Kette, die ihre Mutter ihr schenkte. Außerdem muss Sera herausfinden, warum ihrer Mutter dies angetan wurde. Sicher, sie war den Daggern ein Dorn im Auge, doch hinter der Sache muss mehr stecken. Schließlich war ihre Mutter Shade-Schmugglerin und diese Substanz verleiht beiden Gilden ihre magischen Fähigkeiten, die Schatten zu befehligen - entweder um sich auf Raubzügen zu verstecken oder um in Sekunden zu töten. Letzteres trifft auf die Dagger zu, die Shade nicht einfach in ihre Kleidung weben, sondern sogar schlucken. So zahlen sie ihren Preis, denn das Shade nagt an ihnen und ist letztlich ihr Ende.

Ramson ist sich dieser Auswirkungen nur zu bewusst. Er ist schon sehr jung zu der Gilde gekommen und bemerkt langsam, aber sicher, wie ihn das Shade verändert. Als er einen neuen Auftrag erhält, fängt für ihn alles routiniert an. Doch auf seinen Streifzügen durch die Stadt Valterre findet der Assassine bald heraus, dass mehr an Seraphine ist als sein Auftraggeber, der Gildenführer höchst persönlich, ihn glauben lässt. Als Sera eine ihm bis dahin gänzlich unbekannte Magie wirkt, muss er eine schwere Entscheidung treffen. Außerdem tauchen merkwürdige Kreaturen auf, denen niemand etwas entgegensetzen kann. Als sich Ramson und Sera annähern, steht plötzlich alles auf dem Spiel.

Bereits auf der ersten Seite wird man direkt ins Geschehen geworfen und begleitet Sera auf ihrer Flucht. Das Konzept rund um die Schattenmagie hat mir ausgesprochen gut gefallen und ist zudem sehr schön ausgearbeitet. Der Autorin ist es bestens gelungen, Fantome Leben einzuhauchen und ich konnte mir die Stadt Valterre gut vorstellen. Dabei hat auch die hübsch gestaltete Karte geholfen, auf die ich immer wieder einen Blick geworfen habe, um mich mit den Charakteren orientieren zu können. Die Figuren sind einfach toll und ihre Interaktion hat für schöne Lesemomente gesorgt. Insbesondere der Schlagabtausch zwischen Sera und Ramson hat mir gefallen. Dadurch, dass die Perspektive immer wieder zwischen Sera und Ramson wechselt, bleibt der Spannungsbogen konstant hoch. Mir hat diese Erzählweise sehr gut gefallen. So erfährt man nicht nur viel über die beiden Figuren, sondern auch beide Gilden werden greifbarer. An einer zentralen Stelle war die Auflösung für mich zwar keine Überraschung, das hat der Geschichte in meinen Augen aber keinen Abbruch getan. Der erste Teil endet dramatisch und dennoch hoffnungsvoll, weswegen ich mich schon auf den nächsten Band freue. Bald ist es schon so weit und ich kann wieder in die düsteren Gassen Fantomes abtauchen, die Gilden begleiten und mehr über die Magie erfahren.

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Atmosphärisch und außergewöhnlich - mit absoluter Sogwirkung!

Born of Salt and Storm
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Die Speerfischerin Tavi schlägt sich als Strandgut-Händlerin so durch. Als Verrätertochter wird sie gemieden und muss ohne ihre Eltern, die als Sklaven in die Salzminen verbannt wurden, leben. Der Salzorden, ...

Die Speerfischerin Tavi schlägt sich als Strandgut-Händlerin so durch. Als Verrätertochter wird sie gemieden und muss ohne ihre Eltern, die als Sklaven in die Salzminen verbannt wurden, leben. Der Salzorden, der die Bevölkerung von Eredunya unterdrückt, hat Tavi stets im Auge. Schließlich haben ihre Eltern Schuppenköpfen geholfen. Eine tiefe Kluft herrscht zwischen Menschen und dem Meeresvolk und die Gründe hierfür sind über die Jahre - über die Götterstürme - in Legenden und Erzählungen verzerrt worden.
Nach einem Sturm findet Tavi in einer Höhle ein Seeglas, was sich als schicksalhafter Moment entpuppen wird. Von nun an ist Tavi nicht nur durch ein Mal an ihrem Arm gezeichnet, sie verfügt zusätzlich über Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Jeder weiß, dass Sachen, die das Meer anspült, Unheil anrichten. Doch das Relikt aus vergangenen Zeiten zieht Tavi in seinen Bann. Bald schon geschieht etwas Schreckliches als sich die Macht des Artefakts Bahn bricht und Tavi zur Flucht zwingt. Fortan ist ihr Schicksal eng mit dem von Eero verknüpft. Er ist ein Nachfahre der gefürchteten Mer, von denen Tavi von klein auf Schauergeschichten gehört hat. Er ist ebenso misstrauisch, dass er ausgerechnet an einen Menschen gebunden sein soll. Schließlich richten diese seinesgleichen vor aller Augen brutal hin, sollten sie einen in die Finger bekommen.

Es ist schwierig, den Inhalt des Werkes widerzugeben, ohne ins Schwärmen und zugleich Spoilern zu kommen.

Der Reihenauftakt hat mich bereits nach wenigen Sätzen in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil passt wunderbar zu der düsteren Stimmung und dem rauen wie maritimen Setting. Dabei war es für mich immer genau die richtige Balance aus Detailverliebtheit, Beschreibungen und Vorankommen in der Geschichte. Ich hatte beim Lesen nie das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Stattdessen habe ich die Seiten verschlungen und konnte voll und ganz ins bedrohliche und gleichermaßen faszinierende Sturmmahr abtauchen. Das Worldbuilding ist der Autorin großartig gelungen. Mir sind - anders als bei vielen Reihenauftakten, die ich in letzter Zeit gelesen habe - keine Logikfehler aufgefallen. Die Erzählung war rund und unfassbar spannend. Wendungen und Täuschungen wirken nicht erzwungen, sondern passen einfach. Die Geschichte, Götter, Stürme, Sturmlenker, Sturmatem, Sturmmale und all die vielen weiteren Elemente waren so gekonnt miteinander verwoben, dass ich den nächsten Band kaum erwarten kann. Das Glossar zu Beginn des Buches hat mir zudem sehr dabei geholfen, schon vorm Lesen in die Welt des Sturmmahrs abzutauchen. Auch die für die Geschichte wichtigen Begriffe hat man dann schon mal gelesen und kann sie besser einordnen. Auch die Karte, der Farbschnitt sowie die einleitenden Worte setzen bereits die Stimmung gekonnt. Das Worldbuilding ist einfach grandios und mir hat es unfassbar viel Spaß gemacht, in diese komplexe Welt abzutauchen.
Darüber hinaus finde ich es sehr angenehm, dass mit diesem Buch nicht einfach irgendeine Trope bedient werden will. Die Erzählung ist so wunderschön vielschichtig und in ihr klingen so viele Themen an - ohne, dass es sich anfühlt, als würden einfach Themen abgehakt werden, die potentiell die Verkaufszahlen steigern könnten. Zu keinem Zeitpunkt habe ich das Buch als krampfig wahrgenommen. Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist, dass einige Kapitel beim ersten Lesen zwar schon Sinn ergeben und spannend sind, jedoch im weiteren Verlauf eine viel größere Bedeutung erhalten, weil man den Kontext erkennt oder etwas über die Figuren erfährt. Ich habe die entsprechenden Szenen dann nochmal gelesen und war ganz angetan davon, wie gut die Autorin das Ganze umgesetzt hat und wie perfekt alles zusammenpasst.
Auch die Figuren sind mir unheimlich ans Herz gewachsen. Obwohl ich Tavi ganz selten hätte schütteln können, ist ihr Verhalten stimmig und für mich war es eine absolut willkommene Abwechslung, dass eine starke Protagonistin eine solche bleibt und nicht durch das Auftauchen einer männlichen Figur zum grenzdebilen Sidekick verkommt. Aber auch die Figuren um Tavi herum entwickeln sich im Verlauf der Geschichte und werden auf die ein oder andere Art gezeichnet. Hier ergeben sich spannende Dynamiken, auf deren Weiterentwicklung in den beiden Folgebänden ich schon mächtig gespannt bin.

Insgesamt konnte mich "Born of Salt and Storm" voll und ganz überzeugen und ich bin enttäuscht, dass ich bis Oktober auf den zweiten Teil warten muss. Am liebsten hätte ich direkt weitergelesen, wie es weitergeht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Sehr zu empfehlen!

Dein Endometriose-Alltagshelfer
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Bei diesem Buch handelt es sich um einen ganzheitlichen Alltagshelfer, den ich nur wärmstens empfehlen kann. Die inhaltliche Gestaltung ist gleichermaßen abwechslungsreich und logisch aufgebaut. So finden ...

Bei diesem Buch handelt es sich um einen ganzheitlichen Alltagshelfer, den ich nur wärmstens empfehlen kann. Die inhaltliche Gestaltung ist gleichermaßen abwechslungsreich und logisch aufgebaut. So finden sich Antworten auf gängige (medizinische) Fragen und Abgrenzungen zu anderen Diagnosen (wie Adenomyose), Behandlungsmöglichkeiten und Alltagshelfer aus ganz unterschiedlichen Kategorien.
So beinhaltet das Buch nicht nur das von der selbst betroffenen Autorin über Jahre gesammelte Wissen, sondern auch die Expertise der Endometriose-Expertin Dr. med. Kirsten Hübner. Auch weitere Betroffene, eine Heilpraktikerin, eine Physiotherapeutin sowie eine Osteopathin bringen ihr Wissen mit ein.

Für mich hat das Werk unglaublich viele Tipps beinhaltet - viele Produkte kannte ich gar nicht. Bei anderen Hilfsmitteln - wie den ätherischen Ölen - hat mir der Ratgeber viel unkompliziertere und effektivere Anwendungsmöglichkeiten an die Hand gegeben, über die ich baff war. Vielen Dank dafür! Insbesondere die vielen Tipps haben mich begeistert. Hier findet sicherlich jeder etwas, um Beschwerden zu mindern. Zwischendurch gibt es immer wieder Packlisten für Krankenhaus, Reha oder Ähnliches.
Mir ist darüber hinaus sehr positiv aufgefallen, wie sensibel die Autorin schreibt. So gibt es beispielsweise eine Stelle in dem Abschnitt zu ihren eigenen (negativen) Erfahrungen, bei der angegeben wird, ab welchem anderen Abschnitt man weiterlesen soll, wenn man selbst vor dem gleichen Eingriff steht. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass in diesem Buch alle wichtigen Bereiche sehr gut abgedeckt worden sind. Dabei sind selbst medizinische Zusammenhänge bestens verständlich erklärt und kleine Erklärboxen ordnen Begriffe wie "medical gaslighting" noch einmal näher ein.

Insgesamt habe ich das Buch nicht nur als sehr aufklärend, sondern auch als äußerst ermutigend und bestätigend empfunden. Das liegt auch daran, dass dem Thema Selbstfürsorge so viel Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Veröffentlicht am 28.04.2026

Süßes Gute-Laune-Büchlein!

Wenn alles schiefgeht, stell dich tot
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Beim Lesen dieses Büchleins soll man erfahren, was sich von Opossums fürs Leben lernen lässt.

Mir war vor dem Büchlein gar nicht bewusst, was für faszinierende Tiere Opossums sind. Die Begeisterung der ...

Beim Lesen dieses Büchleins soll man erfahren, was sich von Opossums fürs Leben lernen lässt.

Mir war vor dem Büchlein gar nicht bewusst, was für faszinierende Tiere Opossums sind. Die Begeisterung der Autorin für das kleine Beuteltier ist definitiv ansteckend. Beim Schmökern hatte ich durchweg ein Lächeln im Gesicht. Die Illustrationen sind sehr süß und passen toll zu den humorvollen Lebensweisheiten. Sehr gut gefällt mir zudem, dass sich auf manchen Seiten in einer Fußnote Fakten zu Opossums finden, die wiederum die Opossum-Weisheiten prima in einen Kontext setzen. Gerade in stressigen Zeiten ist dieses Büchlein eine schöne Erinnerung daran, das Leben nicht allzu ernst zu nehmen und auf sich selbst zu achten.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Das war’s jetzt?

The House Witch 1
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Als der neue Koch, Finlay Ashowan, seine neue Stelle am Hof von König Norman antritt, hört der Herrscher von Daxaria direkt Beschwerden über den eigenwilligen Koch. Dieser entlässt als erste Amtshandlung ...

Als der neue Koch, Finlay Ashowan, seine neue Stelle am Hof von König Norman antritt, hört der Herrscher von Daxaria direkt Beschwerden über den eigenwilligen Koch. Dieser entlässt als erste Amtshandlung sämtliches Küchenpersonal und stößt mit seiner direkten Art vielen Bediensteten vor den Kopf. Doch sobald das erste Gericht aufgetischt wird, ist klar: Der Koch muss bleiben. Seine Gerichte schmecken nicht nur vorzüglich, sie helfen auch den vielen Menschen am Hof. Fin weiß genau, was die Menschen brauchen und findet sich langsam in seinem neuen Zuhause ein. Auch wird er immer beliebter und öffnet sich Stück für Stück. Allerdings kommt so auch sein größtes Geheimnis ans Licht, was ihn vor neue Herausforderungen stellt. Schließlich haben es Hexen, obwohl die Zeiten der Hexenverfolgung vorbei sind, es noch immer schwer. Doch all dies ist nichts verglichen mit den Herausforderungen, die ihm eine adelige Dame am Hof, in die er sich verliebt, bereitet. Und das, obwohl ein Krieg ansteht und seine klugen Ideen dringend benötigt werden.

Die Gestaltung des Covers hat direkt mein Interesse geweckt, da es eine wunderbare Gemütlichkeit ausstrahlt. Der Klappentext hat mich ebenfalls neugierig gemacht und ich war sehr gespannt auf den Auftakt der Cozy Fantasy-Reihe. Leider blieb das Buch jedoch weit hinter meinen Erwartungen zurück.

Zunächst hat es etwas gedauert, bis ich in die Geschichte abzutauchen konnte. Es wurden direkt viele Charaktere eingeführt, jedoch nur kurz erwähnt, sodass viele Figuren blass blieben. Außerdem war es für mich teilweise schwierig, mich nach 250 Seiten, wenn eine Figur wieder aufgegriffen wurde, daran zu erinnern, was in einem Nebensatz nochmal über sie gesagt wurde. Generell hätte ich mir von Anfang an ein Glossar und eine Karte gewünscht, da man sonst sehr leicht bei den Rängen, Königreichen und Figuren durcheinanderkommen kann. Da ich aber nie abschätzen konnte, ob ein Name zu einem späteren Zeitpunkt nochmal wichtig werden könnte und es einfach so viele waren, hatte ich zugegebenermaßen wenig Lust, mir ein eigenes Figurenregister anzufertigen.

Insgesamt plätschert die Handlung sehr viel einfach vor sich hin – manchmal ist es ein schmaler Grat von “cozy” zu “langatmig”. Immer wieder hatte ich den Eindruck, die Autorin wollte gerne noch ein paar Themen unbedingt ins Feld führen. Außerdem fehlte mir sehr oft ein roter Faden. Lange Zeit war nicht klar, in welche Richtung das Buch gehen sollte und auch nach Beendigung des Buches weiß ich noch immer nicht, an welche Altersgruppe sich das Werk richtet. Der Humor ist oft eher für Kinder bis maximal Jugendliche geeignet (beispielsweise, wenn sich über Namen lustig gemacht wird), andererseits ist der Protagonist dafür viel zu alt und viele Szenen hielte ich für junge Leser als eher unpassend. So haben mich beim Lesen die vielen Sauf-Kapitel irgendwann genervt. Schön war es hingegen, etwas über Fins Vergangenheit zu erfahren, was jedoch nur ganz selten in kurzen Rückblenden geschieht. Stattdessen doppeln sich Handlungen oftmals sehr (feiern, trinken, Kater, kochen, trinken), was meine Lesemotivation stark gehemmt hat – es fehlte einfach der rote Faden. Am besten haben mir die (leider viel zu kurzen und rar gesäten) Abschnitte aus Krakens Sicht gefallen, da der Kater die Welt, die um ihn kreist, natürlich ganz besonders wahrnimmt.

Und dann kommt das Ende, welches leider schwach ist. Nichts wird aufgelöst, zentrale Elemente (vom Klappentext) sind noch immer in weiter Ferne und kein Charakter hat sich wirklich entwickelt. Alle Konflikte und Themen werden komplett in die Folgebände verschoben, weswegen sich bei mir die Frage aufdrängte, wofür ich über 600 Seiten gelesen habe – der Inhalt hätte auch auf 300 Seiten Platz gehabt, ohne dass auf gemütliche Beschreibungen von Speis und Küche hätte verzichtet werden müssen. Auch wenn ich einzelne Figuren ins Herz geschlossen habe und mich die Entwicklung von ein paar Themen durchaus interessiert hätte, werde ich die nächsten Bände nicht lesen.

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