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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2022

Nichts besonderes

Salate zum Sattessen
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Das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen und auch das restliche Design des Buches und die Bilder sind sehr ansprechend und appetitanregend gestaltet.
Die Rezepte nehme ich als Inspiration, aber ...

Das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen und auch das restliche Design des Buches und die Bilder sind sehr ansprechend und appetitanregend gestaltet.
Die Rezepte nehme ich als Inspiration, aber bisher habe ich keines der Rezepte davon eins zu eins genutzt, da einige Zutaten verwendet werden, die ich eigentlich nicht im Salat vorfinden möchte (z.B. Zucker) oder wo mir die Kombination nicht wirklich schmeckt. Jedoch finde ich es schön ein Buch zum Durchblättern zu haben anstatt im Internet nach Ideen suchen zu müssen. Dabei finde ich, dass die Rezepte nicht wirklich was Neues sind, wobei ich die Tipps manchmal hilfreich fand aber nicht als zauberhaft bezeichnen würde. Zudem wird mir leider zu sehr auf Geschmack geachtet, wobei das Gesunde außer acht gelassen wird, was ich bei einem Rezeptbuch über Salate etwas seltsam finde.

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Veröffentlicht am 25.05.2022

Eine Geschichte mit sehr komplexen Charakteren

Tell
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Vor der Rezension wollte ich nur sagen, dass ich weder die Geschichte von Friedrich Schiller gelesen habe, noch die Legende über Wilhelm Tell wirklich kannte. Ich kannte nur die Szene des Apfelschusses, ...

Vor der Rezension wollte ich nur sagen, dass ich weder die Geschichte von Friedrich Schiller gelesen habe, noch die Legende über Wilhelm Tell wirklich kannte. Ich kannte nur die Szene des Apfelschusses, weswegen ich das Buch nicht wirklich mit anderen Geschichten vergleichen kann und dies somit meine erste richtige Auseinandersetzung mit der Legende ist.

Die Geschichte beginnt auf dem Tellhof wo der Leser gleich ins Geschehen einbezogen wird. Dabei wird die Geschichte aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt, wobei die Kapitel kurz gehalten sind und es somit zu vielen Sichtwechsel kommt. Auf diese Weise lernt man die sehr komplexen Charaktere gut kennen. Dabei finde ich sie ihrer Zeit und Umgebung entsprechend realistisch dargestellt. Jedoch dauert es zu Beginn etwas bis einem die Familie Tell und die weiteren Charaktere vorgestellt werden, was eventuell etwas unübersichtlich werden könnte, aber beim aufmerksamen lesen und einen Blick in das Inhaltsverzeichnis ist es kein Problem.
In der Geschichte geht es um Ungerechtigkeiten, aber auch darum wie schwer es ist, ein so verfahrenes System aufzubrechen. Dabei ist Wilhelm Tell jemand, der nur in Ruhe leben möchte und keiner den man als Held ansehen würde. Doch muss man das Ende der Geschichte abwarten, um jeden Charakter zu verstehen und nicht vorschnell urteilen. Zudem werden viele grausame Szenen angedeutet, ohne wirklich ins Detail zu gehen, wobei mir die Andeutungen schon gereicht haben, um mit den betroffenen Charakteren mitzufühlen, was mich sehr überrascht hat, da die Geschichte sehr kurz ist und somit auch die Charaktere alle sehr kurz kommen. Doch durch den sehr schönen Schreibstil konnte ich mich immer schnell in die Charaktere hineinversetzten, auch wenn sie nicht einmal ein eigenes Kapitel aus ihrer Sicht hatten. Auch hat mir die Entscheidung des Autors sehr gefallen, wann man wie viel von welchem Charakter erfährt und aus welcher Sicht. So fand ich auch, dass das Ende einen sehr gelungenen Abschluss bildet.

Fazit:
Als meine erste Geschichte über Wilhelm Tell fand ich es sehr gut gelungen, sodass es mich auch neugierig auf die Version von Schiller gemacht hat. Es ist eine sehr schnelle aber dennoch gut geschriebene und durchdachte Geschichte, sodass man sich am Ende wünscht, dass die Geschichte länger ginge.

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Veröffentlicht am 22.05.2022

Über das Oxford English Dictionary und so viel mehr

Die Sammlerin der verlorenen Wörter
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In "Die Sammlerin der verlorenen Wörter" begleitet der Leser die Protagonistin Esme, angefangen von ihren Kindheitstagen, und sieht, wie sie zu einer selbstständigen Dame wird. Als Tochter eines Lexikographen, ...

In "Die Sammlerin der verlorenen Wörter" begleitet der Leser die Protagonistin Esme, angefangen von ihren Kindheitstagen, und sieht, wie sie zu einer selbstständigen Dame wird. Als Tochter eines Lexikographen, welcher am ersten Oxford English Dictionary arbeitet, wächst sie dabei in der Welt der Wörter auf und lernt diese zu schätzten und zu lieben. Auf diese Weise wird dem Leser die Entstehung des Oxford English Dictionary dargestellt und die Bedeutung dessen vermittelt. Doch auch wenn es als eine Geschichte über das Oxford English Dictionary startet, wird es im weiteren Verlauf immer mehr zu Esmes Geschichte, da die Autorin noch viel mehr in ihrer Geschichte behandelt als nur die Arbeit, die hinter diesem Buch steckt, denn auch die Zeit, in der das Buch erstellt wurde, ist eine ganz besondere. Es ist eine Zeit der Frauenbewegung, aber auch des Krieges. Dadurch werden im Buch viele Themen wie Familie und Freunde sowie der Verlust dieser behandelt. Weiter geht es um Frust, aber auch um Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Frauen. Jedoch wird nicht nur auf die Ungerechtigkeit zwischen Mann und Frau, sondern auch zwischen reichen und armen Frauen eingegangen.
Dabei ist zu bedenken, dass, auch wenn Esme ein fiktiver Charakter ist, sich die Geschichte auf wahre historische Ereignisse und Personen beruht.

"Die Sammlerin der verlorenen Wörter" ist eine sehr interessante und lehrreiche Geschichte, welche wunderschön geschrieben wurde. Es wird einem gezeigt, wie zeitaufwendig es damals eigentlich war, das Oxford English Dictionary zusammenzustellen und wie schwierig es war zu entscheiden, welches Wort nun rein kommt und welches nicht. Dabei gefällt mir, dass nicht nur kritisiert wird, dass viele "Frauenbegriffe" nicht aufgenommen wurden, sondern auch viele gesprochene Wörter nicht mitreingenommen wurden, weil sie nirgends standen. Außerdem finde ich auch die Darstellung der Klassenunterschiede sehr gut gelungen.
Jedoch begleitet der Leser Esme über mehrere Jahrzehnte, wodurch einige Lebensabschnitte kurz geraten. Dabei sind die Entscheidungen, welche Abschnitte in ihrem Leben kurzer bis kaum behandelt werden, wie ich finde, wohl bedacht.
Das Ende kam leider zu schnell, doch ich fand, dass die Autorin den perfekten Abschluss für ihre Geschichte gefunden hat.

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Veröffentlicht am 14.05.2022

Eine emotionale und wunderschöne Geschichte

Remember when Dreams were born
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Das Cover hat mir nicht wirklich Gefallenen. Die einzelnen Elemente wie die Schriftart, die Farbe und das Bild der Pusteblume waren schön, jedoch fand ich, dass es nicht ganz miteinander harmoniert. Doch ...

Das Cover hat mir nicht wirklich Gefallenen. Die einzelnen Elemente wie die Schriftart, die Farbe und das Bild der Pusteblume waren schön, jedoch fand ich, dass es nicht ganz miteinander harmoniert. Doch hat mich der Titel des Buches angesprochen. Und der Klappentext hat mich dann überzeugen können. Somit ist "Rembember when dreams were born" das erste Buch, an das ich mich erinnere, das ich nicht nach dem Cover gewählt habe.

Die Geschichte um Maggie und Tom ist eine sehr emotionale, aber zugleich auch wunderschöne Geschichte. Es geht zum einen darum, dass sich Maggie nach ihrem Unfall wieder zurück ins Leben erkämpft und zum anderen aber auch wie Tom mit seinem eigenen Schicksalsschlag umzugehen lernt. Dass sie beide ihre eigenen Probleme haben, hindert sie jedoch nicht daran, sich gegenseitig zu unterstützen. Ihre Geschichte wird dabei dem Leser von der Perspektive beider Charaktere beschrieben, was zum besseren Verständnis hilft sowie einem Einblicke in die Gedanken und Gefühle der beiden verschafft. Zudem schafft die Autorin trotz der guten Darstellung von Maggies Konzentrations- und Sprachproblemen, das sich die Geschichte schön und flüssig ließt.

Dabei handelt es sich mit nur 300 Seiten um eine sehr schnelle Liebesgeschichte, welche manchen eventuell etwas zu schnell gehen könnte. Besonders nach dem sehr überraschenden Plottwist, welcher jedoch gut durchdacht ist und damit eine sehr gelungene Überraschung für den Leser darstellen wird. Zudem empfand ich die schnelle Liebesgeschichte als eine schöne Abwechslung zu den Mainstream-Liebesgeschichten.

Des Weiteren haben mir die Protagonisten sehr gut gefallen und ich habe sie schnell lieb gewonnen. Maggie und Tom harmonieren dabei trotz ihrer Unterschiede wunderbar miteinander, was zu interessanten und witzigen Dialogen zwischen ihnen führt. Es werden nicht viele Nebencharaktere vorgestellt und sie kommen meist nur sehr kurz vor, doch schafft die Autorin mit kurzen, aber aussagekräftigen Anekdoten die schon bestehenden Beziehungen der Figuren untereinander deutlich zu machen.

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Veröffentlicht am 10.04.2022

Die Geschichte rund um Ophelia und Thorn findet ihr Ende

Die Spiegelreisende
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Inhalt
Endlich wieder vereint müssen Ophelia und Thorn mitansehen, wie Babel von Rissen überzieht wird. Die Abgründe werden immer größer und dabei bleibt keiner der Archen verschont. Die Bewohner müssen ...

Inhalt
Endlich wieder vereint müssen Ophelia und Thorn mitansehen, wie Babel von Rissen überzieht wird. Die Abgründe werden immer größer und dabei bleibt keiner der Archen verschont. Die Bewohner müssen ungläubig mitansehen, wie ihre Welt nach und nach auseinanderbricht. Doch um diese unwiederbringliche Zerstörung der Archen zu stoppen, muss so schnell wie möglich der Schuldige, »der Andere«, gefunden werden. Aber wie? Wo doch niemand auch nur weiß, wie er aussieht? Zusammen begeben sich Ophelia und Thorn auf unbekannte Wege, auf welche sie nur einander zu vertrauen scheinen können. Gemeinsam mit den Echos der Vergangenheit und der Gegenwart lassen sie sich zum Schlüssel all der Rätsel führen.

Meine Meinung
Das Cover des vierten Bandes stellt einen sehr schönen Abschluss der Reihe dar. Dabei beziehen sich das Cover und Titel wieder einmal auf die Geschichte. Deren Bedeutung wird jedoch erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt, was das Geheimnisvolle der Geschichte noch weiter unterstreicht.

Diesmal gibt es nicht nur eine kurze Wiederholung der bisherigen Geschehnisse, sondern auch eine kleine Charakterbeschreibung zu den Charakteren, welche alles genau auf den Punkt bringt. Der vierte Band setzt direkt an die Geschehnisse des dritten Bandes an.
Wenn man nach dem dritten Teil dachte, es kann nicht spannender und düsterer werden, dann hat man nicht mit Dabos gerechnet. Denn sie schafft es auch im letzten Band, ihre vorherigen Bücher zu übertrumpfen und den Leser immer wieder zu überraschen. Dabei entführt sie einen in ihre zauberhafte Welt rund um die Protagonistin Ophelia, die mal wieder zeigt, was für eine unglaublich starke Persönlichkeit sie ist, welche sich nie unterkriegen lässt und ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Im letzten Teil bemerkt man auch, wie sehr man die Charaktere besonders Ophelia und Thorn ins Herz geschlossen hat.
Das Ende kommt schneller als erwartet und lässt einen noch unzufriedener als im dritten Band zurück, aber gleichzeitig kann man nicht anderes, als es zu lieben. Dabos hat den perfekten Abschluss zu dieser atemberaubenden Geschichte gefunden, welchen man einfach nicht vergessen kann.

Fazit:
Alles in allem eine magische Welt mit sehr außergewöhnlichen Charakteren und einer spannenden Geschichte, in welche man sich sofort verliert. Eine Reihe mit Suchtfaktor, auf jeden Fall empfehlenswert!

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