Die Königin des japanischen Wohlfühlroman
Matcha-Tee am MontagAus der momentanen Flut der Wohlfühlbücher aus Japan ragt Michiko Aoyama als der Star heraus. „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ war ein großer Erfolg, der die Welle trägt.
Matcha Tee am Montag wurde übersetzt ...
Aus der momentanen Flut der Wohlfühlbücher aus Japan ragt Michiko Aoyama als der Star heraus. „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ war ein großer Erfolg, der die Welle trägt.
Matcha Tee am Montag wurde übersetzt von Sabine Mangold und ist wiederum episodenhaft aufgebaut. Die Figuren wechseln rasch mit den Kapiteln. Trotz des Wohlfühlanspruchs haben eigentlich fast alle Figuren auch so ihre Probleme, große wie kleine.
So anspruchslos ist es also nicht.
Leider fehlt es den Figuren ein wenig an Tiefe, weil sie alle nur so kurz auftauchen. Dadurch ähneln sich die Figuren zu sehr. Das gilt natürlich nicht, wenn es sich z.B. um Großmutter und Enkelin handelt. Einmal ist sogar eine Katze die Erzählerin.
Viele der Geschichten sind angenehm zu hören.
Das ist auch dem bewährten Sprecherteam Jana Kozewa und Tim Gössler zu verdanken.