Ein Roman auf den ich mich sehr gefreut habe, aber nicht beendet habe.
Die Geschichte konnte mich einfach nicht mitreißen, auch die Sprache fand ich eher anstrengend als ansprechend und habe mich daher ...
Ein Roman auf den ich mich sehr gefreut habe, aber nicht beendet habe.
Die Geschichte konnte mich einfach nicht mitreißen, auch die Sprache fand ich eher anstrengend als ansprechend und habe mich daher schweren Herzens dazu entschieden das Buch abzubrechen. Ich habe im Nachgang einige der Resenzionen hier gelesen und kann die meist positiven leider nicht teilen. Ohne das Buch jetzt kleinteilig "schlecht machen" zu wollen werde ich diesmal bei einer kurzen Einschätzung bleiben. Die Zeit ist sehr spannend gewählt und auch der Zeitpunkt in der türkischen bzw Stadtgeschichte ist sehr klug. Wollte ich wirklich mögen.
Ich habe Entführung im Himmelreich wirklich sehr gerne gelesen. Das Buch hat mich von Anfang an gut unterhalten und ich habe mich beim Lesen einfach wohlgefühlt. Andreas Winkelmann zeigt hier eine ganz ...
Ich habe Entführung im Himmelreich wirklich sehr gerne gelesen. Das Buch hat mich von Anfang an gut unterhalten und ich habe mich beim Lesen einfach wohlgefühlt. Andreas Winkelmann zeigt hier eine ganz andere Seite von sich, denn er kann nicht nur harte Thriller, sondern auch richtig guten Cosy Crime.
Die Geschichte ist spannend, aber nie zu düster. Stattdessen gibt es viele angenehme, ruhige Momente, ein schönes Setting und Figuren, die man schnell ins Herz schließt. Gerade diese Mischung aus Kriminalfall und gemütlicher Atmosphäre hat mir besonders gefallen.
Der Fall selbst ist interessant aufgebaut und bleibt bis zum Ende unterhaltsam. Es gibt genug Wendungen, damit es nicht langweilig wird, aber alles bleibt nachvollziehbar und gut verständlich. Auch der Schreibstil ist angenehm flüssig, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Eine klare Empfehlung und ein schöner Beweis dafür, wie vielseitig Andreas Winkelmann als Autor ist.
Große Empfehlung!
Leider konnte mich The Poet Empress nicht überzeugen, sodass ich den Roman vorzeitig abgebrochen habe. Obwohl die Grundidee und der kulturelle Hintergrund viel Potenzial bieten, habe ich emotional keinen ...
Leider konnte mich The Poet Empress nicht überzeugen, sodass ich den Roman vorzeitig abgebrochen habe. Obwohl die Grundidee und der kulturelle Hintergrund viel Potenzial bieten, habe ich emotional keinen richtigen Zugang zur Geschichte gefunden.
Der Roman ist stark geprägt von Gewalt, Intrigen und gegenseitigem Hass, was für mich sehr dominant war und andere Aspekte – wie Charakterentwicklung oder poetische Tiefe – in den Hintergrund gedrängt hat. Die fast durchgehend düstere Stimmung machte das Zuhören zunehmend anstrengend, statt fesselnd. An dieser Stelle muss ich aber eine Lanze für die Sprecherin aussprechen, die eine sehr angenehme Stimme hat und auch die schwierigen chinesischen Namen sehr gekonnt vertont. Da wären wir bei einem weiteren Punkt, es gibt so viele Personen, dessen Namen ich nicht immer einordnen konnte. Weshalb es mir an einigen Stellen schwer gefallen ist zu erfassen um wen es gerade geht. Ich könnte mir vorstellen, dass das beim lesen einfacher ist, da man die Namen vor sich hat.
Es ist inzwischen das zweite Buch einer chinesischen Autorin, mit dem ich nicht richtig warm geworden bin. Das liegt weniger an der Qualität des Schreibens, sondern vielmehr daran, dass mir Erzählweise, Ton und thematische Schwerpunkte persönlich nicht liegen. Mir fehlte eine Figur oder Perspektive, mit der ich wirklich mitfühlen konnte.
Insgesamt ist The Poet Empress sicher ein Roman für Lesende, die komplexe Machtspiele, politische Intrigen und harte Konflikte schätzen. Für mich jedoch war die Geschichte zu schwer und zu von Gewalt und Feindseligkeit durchzogen, um das Leseerlebnis genießen zu können. Spannend und auch erschreckend, dass dieses Werk als Jungendbuch gilt.
Mord im Himmelreich hat mich von der ersten Seite an gepackt – und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Andreas Winkelmann versteht es einfach meisterhaft, Spannung aufzubauen und eine Atmosphäre zu ...
Mord im Himmelreich hat mich von der ersten Seite an gepackt – und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Andreas Winkelmann versteht es einfach meisterhaft, Spannung aufzubauen und eine Atmosphäre zu schaffen, die gleichzeitig beklemmend, rätselhaft und unglaublich fesselnd ist. Er hat sich mit diesem Werk mal an eine andere Art gewagt und ich war begeistert! Ich mag seine Thriller noch mehr, aber auch diese Cosy Crime Reihe lese ich absolut gerne. Teil 2 liegt auch schon bereit und wird gleich im Anschluss verschlungen.
Besonders gefallen hat mir, wie Winkelmann mit psychologischer Tiefe arbeitet und den Leser immer wieder auf falsche Fährten lockt. Das Setting trägt zusätzlich zur dichten Stimmung bei und macht das Buch zu einem echten Pageturner. Außerdem bin ich selber gerade mit dem Camper unterwegs und konnte sie Geschichte noch näher ranlassen.
Für mich bestätigt Mord im Himmelreich einmal mehr, warum Andreas Winkelmann zu meinen absoluten Lieblingsautoren gehört. Sein Schreibstil ist packend, präzise und emotional genau richtig dosiert. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen.
Heaven’s Gate von Daniel Faßbender ist ein Roman, der sich sehr angenehm lesen lässt und mich über weite Strecken gut unterhalten hat. Der Stil ist flüssig, ruhig und zugänglich, was dazu führt, dass man ...
Heaven’s Gate von Daniel Faßbender ist ein Roman, der sich sehr angenehm lesen lässt und mich über weite Strecken gut unterhalten hat. Der Stil ist flüssig, ruhig und zugänglich, was dazu führt, dass man mühelos durch die Seiten gleitet. Die Geschichte entfaltet sich ohne große Brüche oder Längen und erzeugt eine gleichmäßige Lesedynamik, die fast schon meditativ wirkt – wie Wasser, das stetig dahinplätschert. Ich habe streckenweise gar nicht gemerkt, wie viel ich bereits gelesen hatte.
Inhaltlich hat mich das Buch absolut abgeholt und mich sehr neugierig gemacht. Da gab es viel Potenzial für mehr Tiefe, Abgründe und Dramen. Allerdings bleiben die aus meiner Sicht aus. Figuren werden eingeführt und begleitet, entwickeln sich aber nur begrenzt weiter. Emotionale Konflikte, innere Spannungen oder moralische Fragen werden eher angerissen als wirklich durchdrungen. Es gab starke Emotionen bzw Situationen, aber stets nur an der Oberfläche, es sind keine Emotionen von den Seiten übergelaufen. Das macht Heaven’s Gate zu einer sehr leichten und gut konsumierbaren Lektüre, nimmt der Geschichte aber auch etwas von ihrer Nachhaltigkeit.
Dennoch möchte ich das Buch nicht schlechtreden. Als entspannte Lektüre für zwischendurch funktioniert es gut. Wer eine ruhige, stimmige Geschichte sucht, die nicht überfordert und sich angenehm weglesen lässt und auch etwas Spannung hat, wird hier sicher Freude haben. Wer jedoch auf der Suche nach Tiefgang oder einer intensiven Emotionen ist, könnte etwas unbefriedigt zurückbleiben.