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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2025

Spannung mit exotischem Setting!

The Island - Auf der Flucht
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Ich habe in letzter Zeit so einige Destination Thriller gelesen – und was soll ich sagen? Ich lieb’s einfach! Das Cover empfand ich mal als willkommene Abwechslung. Der Schreibstil hat mir richtig gut ...

Ich habe in letzter Zeit so einige Destination Thriller gelesen – und was soll ich sagen? Ich lieb’s einfach! Das Cover empfand ich mal als willkommene Abwechslung. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen und das Setting war anschaulich beschrieben, ohne dass es mir zu viel wurde.

Lolas Ankunft auf der Insel „Keeper Island“ war direkt interessant, auch weil man als Leser*in nicht wusste, was genau in Hongkong passiert ist und wie Lolas Zukunft jetzt aussehen wird. Ich fand es auch super, dass Lola neu auf der Insel war – so konnten wir die Hotelangestellten und -gäste gemeinsam mit ihr kennenlernen.

Nach dem Leichenfund wurde es dann schnell spannender. Lola startete mit dem Vorhaben, herauszufinden, was genau passiert war und wer wie für den Sterbefall verantwortlich ist. Das gestaltete sich etwas schwierig, da sie keinem der anderen Charaktere wirklich vertraut hat. Das mag ich besonders: wenn man an allem und jedem zweifeln kann! Aber genau das hat es auch ein bisschen schwer gemacht, zu den Figuren eine tiefere Verbindung aufzubauen.

Während Lolas „Ermittlungen“ gab es auch ein paar Längen – stellenweise hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nicht so richtig vorankommt. Dank des guten Schreibstils fand ich es hier aber nicht so schlimm. Das Ende hingegen fand ich wieder richtig stark: wendungsreich, spannend, und ich mochte auch die Auflösung sehr. Ein kleiner Kritikpunkt wäre, dass das Ende nicht ganz realistisch war, aber gestört hat mich das in dem Fall nicht wirklich.

Trotz kleinerer Schwächen habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Perfekter Lesestoff für alle, die Spannung in exotischem Setting lieben!

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Sehr gelungen!

Don't Let Her Stay
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Das Cover hat mich auf Anhieb gecatcht. Der Schreibstil war sehr einfach und darum sehr angenehm zu lesen. Die Hauptprotagonistin Joanne mochte ich von Anfang an gerne und ich konnte ihr Handeln größtenteils ...

Das Cover hat mich auf Anhieb gecatcht. Der Schreibstil war sehr einfach und darum sehr angenehm zu lesen. Die Hauptprotagonistin Joanne mochte ich von Anfang an gerne und ich konnte ihr Handeln größtenteils nachvollziehen. Richard wiederum hat mich immer wieder zur Weißglut getrieben und seine Tochter Chloe fand ich völlig unsympathisch und verzogen, ihr Handeln häufig überhaupt nicht entschuldbar. Es gab Momente, da hätte ich Richard am Liebsten geschüttelt, da ich sein Verhalten absolut nicht nachvollziehen konnte. Aber auch Joanne zeigte meiner Meinung nach in vielen Dingen zu viel Verständnis, schließlich war Chloe kein Kind mehr. Stellenweise hatte man das Gefühl, dass die Geschichte nicht so vorankam.

Spannend fand ich es trotzdem und ich wollte immer wissen, was denn nun als Nächstes kam.
Das Ende wiederum fand ich sehr gelungen und es hat für mich einige vorherige Schwächen wieder wettgemacht. Mit diesem Ende hatte ich absolut nicht gerechnet und auch der Plottwist war sehr gelungen. Dadurch wurde auch alles rund.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Wundervolles Setting, wundervoller Thriller!

The Surf House
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Da ich bisher einige Bücher von Lucy Clarke gelesen - und geliebt - habe, bin ich mit so einigen Erwartungen an das Buch herangegangen. Und diese wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.

Das Cover ...

Da ich bisher einige Bücher von Lucy Clarke gelesen - und geliebt - habe, bin ich mit so einigen Erwartungen an das Buch herangegangen. Und diese wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.

Das Cover finde ich wunderschön und es passt auch perfekt zu dem Setting. Das Setting in Marokko mit den Sandstränden, dem Surfhouse und dem Surfen habe ich wahnsinnig gut nachempfinden können - es ist sehr bildlich beschrieben, ohne dafür in ausufernde Beschreibungen überzugehen (denn das mag ich gar nicht). Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und packend. Man ist relativ schnell im Geschehen drin und es fängt direkt spannend an.

Die Charaktere wirkten allesamt interessant, wenn auch manche nicht ganz greifbar, aber das war sichtlich so gewollt und hat die Spannung erhöht. Die Nebenstory mit der verschwundenen Frau Savannah hat super gepasst und die Handlung vorangetrieben. Oft ist ein Handlungsstrang weniger interessant, das ist hier jedoch absolut nicht der Fall. Stück für Stück hat man mehr Informationen bekommen, wodurch sich Fragen jedoch nicht lösten, sondern einfach noch mehr Fragen und Spannung hinzukamen. Man konnte und wollte niemandem vertrauen und hat an allen gezweifelt - genau DAS liebe ich an guten Thrillern!

Gestört hat mich, dass Beas bisheriges Leben nur sehr wenig angekratzt wurde. Hatte sie überhaupt keine Freunde und Bekanntschaften? Auch konnte man einen Teil der Auflösung meiner Meinung nach erahnen. Dies tat der Handlung jedoch keinen Abbruch, da die Realität dann doch verzwickter war und sich am Ende alles fügte. Das Ende hat mir sehr gut gefallen.

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb von drei Tagen verschlungen. Ich kann das Buch jedem Thrillerliebhaber empfehlen, der Lust auf ein außergewöhnlich schönes Setting am Meer hat!

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Roadtrip mit wenig Potenzial

Killer Potential
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Das Cover hat mich bei diesem Buch ehrlicherweise nicht sofort angesprochen, dafür klang der Klappentext umso spannender. Die Ausgangssituation hat mich sofort neugierig gemacht – und genau diese Spannung ...

Das Cover hat mich bei diesem Buch ehrlicherweise nicht sofort angesprochen, dafür klang der Klappentext umso spannender. Die Ausgangssituation hat mich sofort neugierig gemacht – und genau diese Spannung wurde zu Beginn des Buches auch direkt aufgegriffen. Der Einstieg war ereignisreich, und auch der flüssige Schreibstil hat mir gut gefallen.

Mit dem Beginn der Flucht – was bereits im Klappentext erwähnt wird – wurde anfangs ein sehr gutes Gefühl für die schwierige Situation vermittelt. Besonders die detaillierten Beschreibungen, was gegessen und getrunken wurde, haben das Geschehen greifbar gemacht. Allerdings wiederholte sich das auf Dauer sehr, sodass ich irgendwann eher auf den nächsten Handlungsschritt gespannt war, als noch mehr über Mahlzeiten und Tankstopps zu lesen.

Im Verlauf der Geschichte gab es zudem eine Entwicklung, bei der ich nicht ganz wusste, was ich davon halten sollte (ohne an dieser Stelle zu spoilern). Auch das Verhalten der Hauptprotagonisten Evie erschien mir stellenweise nicht ganz nachvollziehbar: Sie stellte Fragen, die einem als Leser frühzeitig in den Sinn kamen, erst viel später oder gar nicht.

Die Auflösung empfand ich als durchwachsen – sie war stellenweise spannend, ließ aber auch einige Fragen offen. Insgesamt hätte ich mir an manchen Stellen mehr Tiefe gewünscht.

Als klassischen Thriller würde ich das Buch eher nicht einordnen. Für mich fühlte es sich eher wie ein Roman mit spannenden Elementen an. Vielleicht wäre meine Erwartungshaltung bei einer anderen Einordnung eine andere gewesen, und ich hätte die Geschichte insgesamt anders aufgenommen.

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