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Veröffentlicht am 16.07.2018

Ein wunderschönes Buch für Zwischendurch

Tell me three things
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Hallo ihr lieben Menschen!
Heute gibt es die Rezension zu Tell Me Three Things von der Autorin Julie Buxbaum von mir.
Vorab möchte ich mich ganz herzlich bei Bastei Lübbe und Lesejury bedanken, dass ich ...

Hallo ihr lieben Menschen!


Heute gibt es die Rezension zu Tell Me Three Things von der Autorin Julie Buxbaum von mir.
Vorab möchte ich mich ganz herzlich bei Bastei Lübbe und Lesejury bedanken, dass ich dieses Buch in einer Leserunde lesen durfte, das war eine ganz tolle Erfahrung.

Der Inhalt

In Tell Me Three Things geht es um Jessie Holmes, die nach dem Tod ihrer Mutter und der neuen, überraschenden Heirat ihres Vaters nach L.A., bzw. einer kleinen Vorstadt von L.A., zieht.
Sich dort einzufinden fällt ihr unglaublich schwer, doch dann bekommt sie Nachrichten von einer anonymen E-Mail Adresse. Zuerst hält sie das Ganze für einen schlechten Scherz irgendwelcher L.A. Zicken, aber Somebody Nobody (so nennt sich der Absender der Mails) scheint ihr wirklich helfen zu wollen.
Von Anfang an versucht Jessie herauszufinden, wer ihr neuer, geheimer Freund/in ist, aber SN ziert sich sehr.
Sie beginnt sich (nicht zuletzt dank SN) in ihrem neuen Leben zurecht zu finden, auch wenn sie immer noch auf einige Hürden trifft.
Das größte Rätsel bleibt für sie jedoch, wer sich hinter SN verbirgt...

Meine Meinung

Vorab muss ich sagen, dass ich das Cover supersüß finde! Das Beste daran ist, dass es sogar im Buch noch erklärt wird, so etwas habe ich selten erlebt.
Julie Buxbaums Schreibstil kenne ich bereits aus Mein Herz In Allen Einzelteilen. Dort fand ich ihn schon klasse, sehr humorvoll. Diesem ist sie auf jeden Fall treu geblieben.
Sie hat ebenfalls das Thema Verlust wieder aufgearbeitet, da Jessie ihre Mutter an den Krebs verloren hat. Diese Erfahrung wird zur Basis für den ganzen Verlauf des Buches und natürlich auch für Jessies Verhalten.
An sich ist sie eine unglaublich sympathische Protagonistin, die trotz Allem eine wunderbar lustige Art hat. Ich mochte sie sehr gerne und konnte alle ihre Handlungen total nachvollziehen, immerhin wurde sie in ein komplett neues Leben geschmissen.
Auf eine Person konnte sie immer zählen - auf ihre beste Freundin Scarlett. Scar ist ein toller und starker Charakter. Es war große Klasse, dass die Freundschaft weiterhin bestehen blieb und Scarlett somit eine feste Rolle im Buch hatte.
Alle Charaktere haben mir prinzipiell sehr gut gefallen, weil sie alle etwas Eigenes hatten, wenn diese Eigenschaft aber auch etwas merkwürdig sein konnte.
Mich persönlich hat es aber etwas gestört, dass den "bösen Zicken" so unglaublich viel Aufmerksamkeit gewidmet wurde, das hat die Geschichte gar nicht nötig.
Außerdem fand ich, dass das Buch sehr überladen war mit Charakteren. Klar, es muss viele Möglichkeiten geben, wer SN verkörpern könnte, aber dennoch war es teilweise ein bisschen nervig.
Trotzdem mochte ich den Verlauf der Story sehr gerne. Es ist trotz ernsteren Themen wie Verlust, Mobbing und Homophobie eine erfrischende Geschichte, die vor allem für zwischendurch perfekt ist.
Die Spannung ist, trotz des Rätsels wer denn nun SN ist, eher kurz gekommen, was etwas schade ist.
Mir hat es dennoch Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und Jessie auf ihrem neuen Lebensweg zu begleiten.
Was mich vermutlich am meisten begeistert hat, waren die Konversationen zwischen Jessie und SN und wie sowohl Titel als auch Cover des Buches dadurch Sinn gemacht haben.
Beim Lesen kann man sowohl mal eine Träne verdrücken als auch eine ganze Menge schmunzeln.

Fazit

Tell Me Three Things ist ein wundervolles Jugendbuch für Zwischendurch, das auch ein paar tiefgründige Themen anreißt. Es ist hat auch einen gewissen Suchtfaktor. Ich denke, dass man einfach reinlesen sollte, um zu schauen, ob das etwas für einen ist. Die ersten 2/3 des Buches mochte ich unglaublich gerne, bei dem Rest ging mir alles ein wenig zu schnell und es wirkte, als würde Julie Buxbaum einfach nur noch fertig werden wollen, was sehr schade ist. Meine Erwartungen waren an dieses Buch waren jedoch auch sehr hoch, da ich Mein Herz In Allen Einzelteilen von der Autorin so sehr geliebt habe.
Trotzdem war es ein schönes Buch mit Grinsgarantie, aber auch mit ein paar Haken. Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen.
Try it

Alles Liebe,
Zora

Veröffentlicht am 21.06.2018

Ein Buch, das viel mehr Aufmerksamkeit verdient!

Mein Herz in allen Einzelteilen
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Hallo ihr wunderschönen Menschen!
Wie geht es euch an diesem heutigen Tag? Falls es euch weniger gut geht, dann ist das okay. Es gibt immer gute und schlechte Tage – manchmal überwiegen sogar die Schlechten. ...

Hallo ihr wunderschönen Menschen!


Wie geht es euch an diesem heutigen Tag? Falls es euch weniger gut geht, dann ist das okay. Es gibt immer gute und schlechte Tage – manchmal überwiegen sogar die Schlechten. Trotzdem darf man nie das Schöne aus dem Auge verlieren, auch wenn es schwer ist.
Ein gutes Beispiel dafür ist Kit aus Mein Herz in allen Einzelteilen, das Buch, welches ich euch heute rezensieren möchte.

Der Inhalt

Kit hat gerade ihren Vater bei einem tragischen Autounfall verloren und plötzlich ändert sich einfach alles in ihrem Leben. Dinge und Werte, die bisher so wichtig für sie waren, sind es nicht mehr. Kit Lowell gehörte bis dahin zu den beliebtesten Mädchen der Schule. David, der zweite Protagonist, ist das genaue Gegenteil von ihr. Er gilt als Freak, denn er hat das Asperger-Syndrom – Empathie ist also quasi ein Fremdwort für ihn.
Seit den jüngsten Ereignissen setzt Kit sich in den Mittagspause zu ihm statt zu ihren Freundinnen. Die Beiden kennen sich schon ewig, aber hatten nie viel miteinander zu tun. Kit weiß nur, dass sie an seinem Tisch Ruhe hat. Dort erwartet sie aber auch jede Menge gnadenlose Ehrlichkeit von Davids Seite und Kit merkt, dass sie vielleicht genau das braucht. Trotz der Trauer, die sie immer wieder zu überschwemmen droht, ist es ihr möglich, David, der sie schon immer toll fand, in ihr Herz zu schließen. Aber können zwei Menschen, die aus derart verschiedenen Welten kommen, auf Dauer miteinander auskommen?

Meine Meinung

Wow. Ich habe dieses Buch im Thalia gesehen und dachte mir: „Was für ein niedliches Cover ist das bloß!“. Im Nachhinein ist es nicht nur niedlich, sondern auch so tiefgreifend mit dem Regenschirm, der die kleinen Herzchen auffängt. Und das beschreibt auch dieses Buch – tiefgreifend.
Ich kann es euch noch nicht einmal wirklich erklären, es ist nicht „offensichtlich tiefgreifend“, sondern das schleicht sich heimlich und von hinten an einen heran.
Mein Herz in allen Einzelteilen hat einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal bekommen, nachdem ich circa die ersten 30 Seiten gelesen hatte. Dieses Buch ist unbeschreiblich. Es ist eines der Sorte, die man niemals vergessen wird. Es war das erste Mal, dass ich mich förmlich geweigert habe, das Buch zu beenden, weil ich Angst hatte, dass es dann nicht mehr greifbar ist, aber genau das Gegenteil ist der Fall.
Ich wollte eigentlich keinen übertriebenen Lobgesang auf dieses Buch dichten, aber ich kann gar nicht anders.
Die beiden Protagonisten Kit und David sind so etwas Besonderes.
Kit ist der authentische Charakter, in den sich der Leser unglaublich leicht hineinversetzen kann, ohne jemals selbst so etwas durchgemacht zu haben. Sie hat mich nicht während des Lesens deprimiert, wie es häufig in solchen Büchern ist, nein, sie hat mich mitfühlen und hoffen lassen.
David mit dem Asperger-Syndrom… Was soll ich da sagen? Ich mochte ihn unglaublich gerne, vor allem seine schonungslose Ehrlichkeit und wie es ihn gar nicht kümmert, was andere von ihm halten. Außerdem ist er immer wieder für lustige, niedliche Sätze gut, wie auf Seite 171: "Ich mochte es, wie sich ihre Hand in meiner anfühlte. Ihre Finger waren länger, als ich gedacht hätte und ungefähr so schwer wie eine Hundepfote."
David war für mich einfach so beeindruckend, weil es immer wieder Stellen gab, an denen mich seine Reaktionen überrascht haben, obwohl man ihn während des Buches so gut kennenlernen durfte – das ist einfach ganz große Klasse von der Autorin Julie Buxbaum.
Ich liebe generell ihren Schreibstil, er hat etwas ganz Tolles, Einzigartiges. Außerdem versteht sie, wie man geschickte Wendungen einbaut, mit denen ich definitiv nicht gerechnet hätte.
Der gesamte Aufbau der Story ist einfach so fesselnd und theoretisch ist Mein Herz in allen Einzelteilen ein Buch, das man locker an einem Tag verschlingen könnte, aber mir persönlich war es dafür zu schade, wisst ihr was ich meine? Ich habe sowas bei einem Buch eigentlich noch nie gehabt.
Ihr werdet euch eventuell denken, dass ich übertreibe – aber das tue ich keinenfalls.
Ich denke, dass Buch ist nicht unbedingt für jeden etwas, da es durch David an manchen oder vielen Stellen (teilweise ganze Kapitel) doch sehr „komisch“ ist, was mich persönlich aber amüsiert hat und mich nicht in dieses Depressionsloch hat fallen lassen, da die Geschichte ja eigentlich sehr traurig ist.
Es ist einfach wunderbar, wie Julie Buxbaum dieses große Thema „Verlust“ angeht. Nachdem der Leser sich so gut in Kit und auch in ihre Mutter hineinversetzen konnte, betont Buxbaum auf Seite 346 wie wichtig es ist, sich anderen zu öffnen, auch wenn es unglaublich furchteinflößend sein mag.
Mit Davids Autismus wird automatisch auch Mobbing indirekt thematisiert.
Zum Glück hat David eine so wundervolle Schwester, die wie Kit damals superbeliebt war, aber auch einen ganz tollen und starken Charakter hat. Sogar ihre Hintergrundgeschichte wurde angerissen und für mich persönlich ausreichend dargestellt. Damit ist sie aber nicht die Einzige – allgemein sind die Motive etc. fast aller Nebencharaktere so unglaublich gut ausgebaut von der Autorin.
Dieses Buch hat einfach Wow-Effekt.

Mein Fazit

Wie bereits gesagt, kann ich mir vorstellen, dass nicht jeder dieses Buch mag. Ich empfehle euch aber unbedingt mal reinzulesen! Als ich dieses Buch nach etwa einem Monat beendet habe, konnte ich wirklich nur „Wow“ sagen. Ich verspreche euch, dass ihr die Geschichte von Kit und David nicht so schnell vergessen werdet. In meinem Herzen hat sie auf jeden Fall einen festen Platz!

Habt’s fein ihr Lieben!
Zora

(P.S.: Ich würde gerne 6 Sterne vergeben )

Veröffentlicht am 04.06.2018

Ein verrücktes, liebenswertes Buch

Die erste Liebe
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Hallo ihr lieben Menschen!

In meiner heutigen Rezension geht es um etwas, das vermutlich jeder von uns schon einmal (oder mehrmals) erlebt hat – die Liebe, genauer gesagt um die erste richtige Liebe. ...

Hallo ihr lieben Menschen!

In meiner heutigen Rezension geht es um etwas, das vermutlich jeder von uns schon einmal (oder mehrmals) erlebt hat – die Liebe, genauer gesagt um die erste richtige Liebe.
Liebe gilt eigentlich als irrational, da ist nichts was man berechnen kann oder vorhersehen kann, sie kommt und geht eben wie und wann sie will.
Und trotzdem gibt es Menschen, die versuchen Liebe „zu berechnen“.
So auch Colin, ein von John Green geschaffener Charakter, der seine Rolle als Protagonist von „Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) sehr gut einnimmt.
Kurz zum Inhalt des Buches:
Colin ist ein Wunderkind. Er ist überdurchschnittlich schlau, beherrscht mehrere Sprachen fließend und ist noch dazu ein riesiger Fan von Anagrammen.
Wovon er allerdings nicht viel Ahnung hat, ist wie man eine Beziehung aufrecht erhält. Zu Beginn des Buches wurde er gerade zum 19. Mal von einem Mädchen namens Katherine (ja, alle davor hießen auch Katherine) sitzen gelassen.
Aus purer Verzweiflung beschließen Colin und sein bester Freund Hassan zu einem Roadtrip aufzubrechen, wobei Colin versucht ein Theorem zu entwickeln, mit dem er in Zukunft berechnen will, wann genau er abserviert wird. Dabei werden zwischendurch sämtliche Katherine Stories liebevoll beschrieben.
„Man kann jemanden noch so lieben, dachte er. Doch man liebt ihn nie so stark, wie man ihn später vermisst.“
Während ihrer Autofahrt lernt Colin Lindsay kennen, kann sie sein erarbeitetes Theorem bestätigen?
Meine Meinung:
Bevor ich irgendetwas anderes sage, vorab: Ich LIEBE dieses Buch!
Außer mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ kann mich John Green meist nicht überzeugen, ich ging also etwas misstrauisch an die ganze Sache heran – schon allein weil ich vorher Wörter wie „Theorem“ googlen musste.
Auf den ersten Seiten wurde ich jedoch schon positiv überrascht – John Green hat dieses Buch mit einem Haufen Charme und Humor vollgepackt, es ist keine 0815 „Mein Leben ist so schlimm, weil mein Partner sich getrennt hat“ Geschichte.
Dieses Buch ist so kurios geschrieben, dass einem Colin leid tut, man aber nicht direkt mit ihm mitfühlt. Es ist fast so, als säße man in einer Selbsthilfegruppe und Colin ist an der Reihe seine Geschichte zu erzählen.
Was ich besonders an diesem Buch mag, ist der Schreibstil. Er ist am einen Punkt total simpel und an einer anderen Stelle tauchen Wörter, die Colin als Wunderkind nun mal nutzt, auf, die ich in meinem ganzen Leben noch nie gehört habe. Das ist auch das, was den Protagonisten so authentisch macht! Er versucht die Trennung(en) mathematisch zu verarbeiten, obwohl das natürlich unmöglich ist.
Im starken Kontrast dazu steht sein bester Freund Hassan. Er ist eher das Gegenteil von einem Wunderkind und seine Lieblingsserie ist Judging Judy. Und trotzdem stellen die beiden so eine harmonische Freundschaft dar, die einen während des Lesens immer wieder lächeln lässt.
Ich würde das Buch nicht unbedingt als spannend oder Ähnliches betiteln, es hat mich einfach durch seine kleine Eigenarten gefesselt (und seien wir ehrlich, ich bin eine recht wissbegierige Person und das Buch ist voll mit (teilweise unnützem) Wissen).
Außerdem ist es so eine skurrile Aufmachung. Quer durch das Buch verteilt, gibt es immer zu Ausdrücken oder Wörtern, die genutzt werden, kleine Anmerkungen, wie ich das noch aus der Schule kenne. Ich hatte einfach unglaublich viel Spaß beim Lesen. Dadurch lag es nicht nur einmal auf meinem Nachttisch und auch die englische Version (Originalversion) habe ich mittlerweile gelesen, diese Geschichte lässt mich einfach nicht los.
Das einzige was ich ehrlicherweise zugeben muss, ist, dass Colin an manchen Stellen schon mal ein bisschen nerven kann. Ich bin einfach kein Wunderkind und kann nicht immer alles nachvollziehen, was er denkt oder sagt. Dass ich den Protagonisten nicht perfekt finde, macht dieses Buch aber nur noch authentischer!
Einen halben Stern würde ich noch dazu für das deutsche Cover abziehen. Das Originalcover ist bei weitem schöner und ich stelle mir -wie so oft- die Frage, warum man sich nicht einfach an dem Original orientieren kann. Passend für die Geschichte, die Colin zu erzählen hat, ist es aber dennoch.
„Die erste Liebe“ ist sicher nicht für jeden etwas. Ich persönlich kenne einige Menschen, die dieses Buch nicht mochten, obwohl sie normalerweise gerne Romane lesen, aber vielleicht kommt einfach nicht jeder mit dem leicht merkwürdigen Wesen eines Wunderkindes klar.
Ich kann euch das Buch jedoch nur empfehlen, es ist einfach ein richtiges Herzstück von mir und eine der liebevoll geschriebensten Geschichten, die ich kenne.

Habt einen schönen Tag,
Zora

Veröffentlicht am 04.06.2018

Der ebenbürtige Nachfolger von Save Me

Save You
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Hallo ihr schönen Menschen!
Genießt ihr auch das tolle Wetter? Nachdem es sich jetzt etwas abgekühlt hat, kann ich auch endlich wieder etwas Vernünftiges zu Stande bringen. Deshalb habe ich heute die Rezension ...

Hallo ihr schönen Menschen!
Genießt ihr auch das tolle Wetter? Nachdem es sich jetzt etwas abgekühlt hat, kann ich auch endlich wieder etwas Vernünftiges zu Stande bringen. Deshalb habe ich heute die Rezension zu Mona Kastens neuestem Buch für euch – Save You.

Kurz zum Inhalt des Buches: Save You ist die Fortsetzung des ersten Bandes aus der Maxton Hall Reihe, falls du Save Me (also Band 1) noch nicht gelesen hast, könntest du eventuell gespoilert werden! Wenn du das nicht willst, dann lies bitte nicht weiter!

Nach der riesigen Enttäuschung, die Ruby durch ihre erste große Liebe James Beaufort erfahren hat, versucht sie in ihr altes Leben zurückzufinden. Denn bevor sie Kontakt zu James hatte, war Ruby quasi unsichtbar an der Schule – nichts wünscht sie sich lieber als das zurück. Doch es will ihr einfach nicht gelingen James endgültig aus ihrem Kopf zu streichen.
James leidet nach wie vor schwer unter seinen Verlusten. Mit allen Mitteln versucht er sich von dem Schmerz abzulenken, aber er weiß, wie sehr er Ruby braucht. Auch seine Schwester Lydia hofft darauf, dass die beiden wieder zusammenfinden, daraufhin motiviert sie James. Er setzt alles daran, seine Ruby zurückgewinnen…

„Ich war noch nie ein sonderlich geduldiger Mensch, aber wenn es um Ruby geht, habe ich alle Zeit der Welt – oder werde sie mir nehmen. Ruby ist es wert.“ (James, Seite 189)

Nachdem ich so ein riesiger Fan von Save Me war und dieses Buch in gefühlt zwei Tagen durchgelesen hatte, waren meine Erwartungen an Save You natürlich dementsprechend hoch.
Monatelang war ich gespannt (und habe sogar gerätselt), wie Rubys und James Geschichte wohl weitergeht.
Was soll ich sagen – meine Erwartungen haben sich erfüllt.
Natürlich ist es teilweise vorhersehbar – dafür hat man einfach schon zu viele Liebesromane gelesen- , aber die liebe Mona Kasten hat so viele Wendungen und Neuerungen eingebaut, dass es trotzdem immer wieder überraschend für mich war.
Meine erste positive Bemerkung war, dass aus den zwei Erzählperspektiven von Ruby und James vier wurden! Gerade Lydia hatte es mir schon im ersten Teil angetan und ich war soo neugierig, wie es mit ihr weitergeht. Da ist es wahnsinnig toll, die Dinge auch aus ihrer Perspektive erzählt zu bekommen, eine ganz tolle Idee. Sie hat einen tollen, starken Charakter, der trotz jüngster Ereignisse so positiv ist. Ihr Bruder und ihre Freunde haben bei ihr oberste Priorität.
Zu Beginn war ich etwas skeptisch, weil ich einfach total ungeduldig bin und ich hatte das Gefühl, es geht nichts voran in der Geschichte. Das ist aber Jammern auf höchstem Niveau.
Gleich am Anfang kommt Rubys Mut an die Oberfläche. Das ist eine wundervolle Eigenschaft, die sich jetzt an ihr gezeigt hat und die ich -neben ihrem unermesslichen Ehrgeiz- so bewundernswert finde.
Mit jedem Kapitel, das ich weiterlas, gefiel mir Save You immer besser. Nicht nur, weil ich mich freue, dass auch die süße Ember einen festen Platz in der Story bekommen hat, sondern weil ich den Handlungsverlauf so gerne mochte und die Seiten nur so dahingeflogen sind!
Es gibt in dem zweiten Teil einfach so viele schöne, kleine Momente, die mich in ein dauerhaftes Schmunzeln versetzt haben und dagegen stehen dann die Augenblicke, die mir das Herz zerrissen haben.
Alle Charaktere sind so liebevoll und detailliert gestaltet, das sie unglaublich authentisch sind und es ein Leichtes für den Leser ist, sich in sie hineinzuversetzen!
Ich mochte auch die Wandlung, die der gute James nochmal vollzogen hat, total gerne.
Er ist so ein unglaublich starker Charakter, dass ich vermutlich allein ihn rezensieren könnte, haha.
Save You ist einfach so wunderbar nah an einer wirklichen Situation gehalten, dass man die Geschichte gut greifen kann – woran natürlich nicht zuletzt Monas Schreibstil schuld ist.

„Unschlüssig nehme ich mein Handy wieder in die Hand. Ich drehe es hin und her. Ich möchte James schreiben, aber gleichzeitig möchte ich es auch nicht. Ich möchte ihn trösten und gleichzeitig anschreien, ihn umarmen und gleichzeitig schlagen.“ (Ruby, Seite 62)

Ich habe mich wirklich so gefühlt, als wäre ich die ganze Zeit Teil der Geschichte und keine Außenstehende. Das Maxton Hall College hat mich einfach zum wiederholten Mal in seinen Bann gezogen und mit vielen liebevollen Details konnte Mona mich nicht nur verzaubern, sondern auch ins Verderben stürzen.
Ich war wortwörtlich vollkommen aufgelöst nachdem ich dieses Buch beendet hatte, es hat mich auf so eine heftige emotionale Fahrt mitgenommen, aber ich bin dankbar dafür!
Save You ist (wie das Cover schon verrät, haha) Gold wert. Ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen, ebenso wie Save Me.
Jetzt heißt es warten – bis zum 31. August, wo dann der dritte Teil dieser wunderbaren Reihe erscheinen wird. Ich kann es kaum abwarten und ihr?

Habt einen tollen Tag!
Zora