Manche Wunden heilen nie
Diesen Kampf hat Issei verloren und wird von Kikuno verschleppt. Natürlich machen sich Hayame und Seigo Sorgen um ihn und er wird gezwungen, endlich mal bei seiner ehemaligen Geliebten durchzugreifen. ...
Diesen Kampf hat Issei verloren und wird von Kikuno verschleppt. Natürlich machen sich Hayame und Seigo Sorgen um ihn und er wird gezwungen, endlich mal bei seiner ehemaligen Geliebten durchzugreifen. Doch bevor er dazu kommt, knöpft sich Hayame die Geisha vor und erfährt ihre tragische Hintergrundgeschichte, die mit ihrer eigenen Vergangenheit verknüpft ist.
Meine Meinung:
Es ist wirklich schön, dass bei dieser Reihe zwischen den Bänden keine großen Zeitsprünge vorkommen, sondern es beinahe immer sofort an das letzte Geschehen anknüpft. Das gefiel mir vor allem bei diesem Teil sehr gut, denn die letzten Ereignisse zwischen Issei und Kikuno hatten es in sich. Zwar wirkte es an manchen Stellen etwas chaotisch und gehetzt, aber gerade die Hintergrundgeschichte der Geisha fand ich sehr spannend und tragisch. Nicht nur wurden die meisten meiner Fragen zu ihr beantwortet, auch war sie als Figur so viel besser greifbarer als zuvor.
Ich war sehr gespannt, wie es mit Issei weitergeht, vor allem, da Kikuno sehr unberechnbar wirkte und bei ihr alles möglich war. Schon in den Teilen zuvor zeigte sie mit unter Dinge an sich, die ich heftig fand und die gerade jetzt wohl ihren Höhepunkt fanden. Die Geschichte fesselte mich von Anfang bis Ende, auch wenn mittlerweile dieser gewisse Witz nicht mehr in dieser Form vorhanden war. Aber ehrlich gesagt passte diese Entwicklung auch viel besser, weil die ganze Reihe sich verändert hatte und mir gefiel diese skurrile Note so gut. Teilweise war es einfach recht absurd, aber ich fand es wirklich gut und es machte auch Spaß. Zwar zog es sich in der Hauptgeschichte, durch die Hintergrundgeschichte wurde aber ein schöner Ausgleich geschaffen. Es war echt dramatisch, heftig und es passte irgendwie wirklich gut zu dieser Figur, weil vieles nun in einem anderen Licht erschien und sie mir Leid tat. Zwar rechtfertigte es nicht ihre Taten, aber ich verstand sie viel besser. Die Wechsel zwischen der Vergangenheit und Gegenwart wurden gut dargestellt, sodass ich keine Probleme hatte, mich in der Geschichte zurechtzufinden. Der Cliffhanger machte Lust auf den nächsten Band und war herrlich wild.
Mit dem Zeichenstil bin ich mittlerweile vertraut und mag ihn sehr gerne. Er ist etwas einfacher gehalten worden, aber irgendwie mochte ich das aber auch sehr gerne, zumal die Emotionen und Gesichtsausdrücke so auch besser rüberkamen. Ich mochte es sehr gerne, wie übertrieben es teilweise wirkte, das passte gut rein.
Fazit:
Zwar blieb die eigentliche Geschichte ein wenig im Hintergrund und zog sich, aber durch die neuen Infos zu Kikone und ihrer Geschichte wurde ein toller Ausgleich geschaffen, der mich fesselte und interessant war. Manchmal wirkte es ein wenig drüber und der Humor vom Anfang der Reihe trat stark zurück, mir gefiel das in der Form aber sogar besser. Insgesamt ist es ein schöner Band, der Lust auf die weiteren Teile macht.