Cover-Bild Die blaue Stunde
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 12.03.2026
  • ISBN: 9783423221627
Paula Hawkins

Die blaue Stunde

Roman | Geheimnisvoll, düster, wendungsreich – das literarische Spannungs-Highlight der Bestsellerautorin
Birgit Schmitz (Übersetzer)

»Mit großem Abstand die beste Paula Hawkins, die ich je gelesen habe.« Lee Child

Die geheimnisumwitterte Künstlerin Vanessa Chapman ist schon lange tot, doch ihre Werke sind berühmter denn je und werden in den renommiertesten Häusern ausgestellt. Als eines Tages ein menschlicher Knochen in einer der Skulpturen Chapmans entdeckt wird, ist die Aufregung groß: Woher stammt der Knochen und wie konnte er Teil eines gefeierten Kunstwerks werden?

James Becker, der Kurator des Museums, begibt sich auf Spurensuche und reist dafür auf die abgeschiedene Gezeiteninsel Eris Island, die nur eine einzige Bewohnerin hat und weit mehr als nur eine dunkle Wahrheit verbirgt.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2026

Ein fesselnder Roman voller Geheimnisse und Wendungen

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Meine Meinung und Inhalt

Paula Hawkins, bekannt durch ihren Weltbestseller „The Girl on the Train“, überrascht mit „Die blaue Stunde“ – einem atmosphärischen spannenden Buch, der auf subtile Weise zwischen ...

Meine Meinung und Inhalt

Paula Hawkins, bekannt durch ihren Weltbestseller „The Girl on the Train“, überrascht mit „Die blaue Stunde“ – einem atmosphärischen spannenden Buch, der auf subtile Weise zwischen Roman und Krimi pendelt. Der Roman entfaltet sich langsam, doch geschickt und entführt den Leser in eine Welt voller Geheimnisse, psychologischer Tiefe und überraschender Wendungen.

Die Geschichte dreht sich um die geheimnisvolle Künstlerin Vanessa Chapman, deren Werke nach ihrem Tod mehr denn je gefeiert werden. Als in einer ihrer Skulpturen ein menschlicher Knochen entdeckt wird, beginnt der Museums-Kurator James Becker, auf Spurensuche zu gehen. Er reist auf die isolierte Gezeiteninsel Eris Island, wo Vanessas langjährige Freundin und Testamentsvollstreckerin Grace lebt. Dort entfaltet sich ein Netz aus Geheimnissen, das nicht nur die Künstlerin, sondern auch ihre Beziehungen und das Verschwinden ihres Mannes betrifft.

Hawkins versteht es meisterhaft, die Atmosphäre der Geschichte zu gestalten. Die Gezeiteninsel, die nur zu bestimmten Zeiten zugänglich ist, wird als düsterer, fast mystischer Ort beschrieben, der den perfekten Hintergrund für ein solches Geheimnis bildet. Die Natur wird in detaillierten Beschreibungen eingefangen, die das Gefühl der Abgeschiedenheit und der ständigen Bedrohung verstärken. Es entsteht ein Gefühl von Isolation, das die Spannung kontinuierlich steigert. Besonders hervorzuheben ist die geschickt eingesetzte Perspektivenvielfalt: Die Geschichte wird aus der Sicht von James Becker, der Nachlassverwalterin Grace sowie durch Vanessas Tagebucheinträge und Presseartikel erzählt. Diese wechselnden Blickwinkel liefern nach und nach neue Puzzleteile, die das Gesamtbild zusammenfügen und den Leser immer tiefer in das Netz aus Geheimnissen hineinziehen.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, was das Lesen angenehm und fesselnd macht. Durch die Erzählweise wird die psychologische Komplexität der Charaktere wunderbar zur Geltung gebracht. Vanessa, Grace und Becker sind allesamt vielschichtige Figuren, deren Beziehungen sich im Laufe des Romans zunehmend entfalten. Die Spannung baut sich langsam auf, aber sie ist konstant und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Besonders faszinierend ist der psychologische Aspekt des Romans, der die inneren Konflikte und Abhängigkeiten der Charaktere beleuchtet. Die Frage, wie viel von Vanessas Geheimnissen mit dem Knochenfund und dem Verschwinden ihres Mannes zu tun hat, zieht sich wie ein roter Faden durch die Erzählung.

Obwohl der Spannungsroman langsam und subtil beginnt, steigert sich die Handlung zu einem dramatischen Höhepunkt, der zwar nicht jedermanns Erwartungen übertrifft, aber dennoch die Spannung aufrecht erhält und die Geschichte zu einem befriedigenden Abschluss bringt.


„Die blaue Stunde“ ist ein fesselnder Roman, der nicht nur Kunstliebhaber anspricht, sondern auch all jene, die sich für komplexe menschliche Beziehungen und die dunklen Geheimnisse hinter erfolgreichen Leben interessieren. Es ist eine gelungene Mischung aus Kunst, Spannung und psychologischem Drama, die den Leser bis zur letzten Seite in ihren Bann zieht.


Inhalt

Die geheimnisumwitterte Künstlerin Vanessa Chapman ist schon lange tot, doch ihre Werke sind berühmter denn je und werden in den renommiertesten Häusern ausgestellt. Als eines Tages ein menschlicher Knochen in einer der Skulpturen Chapmans entdeckt wird, ist die Aufregung groß: Woher stammt der Knochen und wie konnte er Teil eines gefeierten Kunstwerks werden?

James Becker, der Kurator des Museums, begibt sich auf Spurensuche und reist dafür auf die abgeschiedene Gezeiteninsel Eris Island, die nur eine einzige Bewohnerin hat und weit mehr als nur eine dunkle Wahrheit verbirgt.


Über die Autorin

Paula Hawkins wurde in Simbabwe geboren und wuchs in einem Vorort von Harare auf. 1989 ging Hawkins nach London, um ihre Schulausbildung zu beenden. Sie studierte an der Oxford University Politikwissenschaften und Philosophie und arbeitete nach ihrem Abschluss als Wirtschaftsjournalistin für die Times. Nach fünfzehn Jahren Arbeit als Journalistin, widmete sich Hawkins dem Schreiben. Ihre Lieblingsautoren sind unter anderem Donna Tartt, Tana French und Gillian Flynn. Ihr erster Roman "Girl on the Train" erschien 2015 in Deutschland. Das englische Orginal feierte große Erfolge und belegte Platz eins der NY-Times Bestseller-Liste. Auch ihr weiterer Roman "Into The Water - traue keinem außer dir selbst" konnte auf Englisch sowie auf Deutsch an ihren ersten Erfolg anknüpfen und erhielt überwiegend positive Berwertungen.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Auf einer einsamen Insel

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Die blaue Stunde beinhaltet 368 Seiten.
Die geheime Künstlerin Vanessa Chapman ist schon lange tot, doch ihre Werke sind berühmter denn je und werden immer wieder in renommierten Häusern ausgestellt. Eines ...

Die blaue Stunde beinhaltet 368 Seiten.
Die geheime Künstlerin Vanessa Chapman ist schon lange tot, doch ihre Werke sind berühmter denn je und werden immer wieder in renommierten Häusern ausgestellt. Eines Tages  wird ein menschlicher Knochen in einer der Skulpturen entdeckt. Die Aufregung ist gross. Woher stammt der Knochen und wie konnte er Teil eines gefeierten Kunstwerkes werden? James Becker ist der Kurator des Museums und er begibt sich auf Spurensuche. Dafür reist er auf die abgeschiedenen Gezeiteninsel Eris Island, wo nur eine Bewohnerin lebt und eine dunkle Wahrheit verbirgt.
Es ist ein Roman mit sehr interessantem Plot. Die Handlung wird aus vielen Perspektiven dargestellt. Es ist eher ruhig, aber ziemlich verworren. Mit einem sehr starken und intensiven Hang zur Kunst. Die Spannung des Romans ist durchgehend da. Die Auflösung wird aber am Ende es Buches etwas überraschend dargestellt, zumindest für mich persönlich. Es ergibt für mich trotzdem ein schlüssiger Gesamteindruck, was mir ganz gut gefallen hat. Grace lebt auf dieser Insel isoliert und allein, bis die Idylle zerstört wird, und der Besucher auf die Insel kommt. Er ist besonders, er hat nämlich eine Obsession für Vanessa's Kunstobjekte. Es wird für Grace gefährlich und ungemütlich vor Ort. Die Charaktere wirken lebendig und authentisch, gewinnen im Laufe des Romans an Stärke. Der Schreibstil ist ruhig, flüssig, sehr spannend und interessant. Es kommt keine Langeweile auf beim Lesen, trotzdessen, dass einige Abschnitte reich an Thema Kunst sind und es eher nicht mein Interessengebiet ist. Auch wenn man sich nicht unbedingt viel mit diesem Thema beschäftigt, klingt es informativ und interessant.
Mit hat es persönlich gefallen, ich vergebe 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Langweilig mit versöhnendem Ende

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Eigentlich sollte „Girl on the train“ mein erstes Buch von Paula Hawkins werden. Aber wie das halt so ist, liegt es noch schön friedlich auf meinem SuB. 😊
Als ich die Ankündigung zu „Die blaue Stunde“ ...

Eigentlich sollte „Girl on the train“ mein erstes Buch von Paula Hawkins werden. Aber wie das halt so ist, liegt es noch schön friedlich auf meinem SuB. 😊
Als ich die Ankündigung zu „Die blaue Stunde“ gelesen habe, war ich sofort angesprochen:
In einer Skulptur der mittlerweile verstorbenen Künstlerin Vanessa Chapman wird ein menschlicher Knochen entdeckt. Nach ihrem Tod hat sie den Großteil ihrer Werke einer Stiftung hinterlassen, die die Skulpturen und Gemälde an Museen ausleiht. Um mehr über besagte Skulptur und die Herkunft des Knochens herauszufinden, fährt Kurator und Chapman-Kenner James Becker auf die Gezeiteninsel Eris Island, wo Chapman bis zu ihrem Tod in völliger Abgeschiedenheit gelebt hat. Er will sich dort mit Grace, einer früheren Freundin der Künstlerin, treffen, um mehr über die eigenwillige Frau in Erfahrung zu bringen. Doch Grace ist an soziale Kontakte nicht gewohnt und hat deutlich mehr zu verbergen, als Becker auch nur im Ansatz erahnen kann.

Das Buch hat es mir anfangs sehr schwer gemacht. Es ist zwar ein Roman, aber irgendwie hatte ich durch den Klappentext deutlich mehr Tempo erwartet. Das war für meinen Geschmack nämlich lange Zeit gleich null. An Handlung ließ sich nicht viel erkennen, dafür hat die Autorin sehr viel Wert darauf gelegt, die Atmosphäre und die Persönlichkeit der Künstlerin hervorzuheben. Die wurde mir, wie leider sämtliche andere Figuren, im gesamten Verlauf der Geschichte nicht sympathisch. Sowas macht es mir immer sehr schwer, einen Zugang zu einem Buch zu finden, wenn man wirklich alle Personen unsympathisch findet…
Ein kleiner Stolperstein waren für mich zu Beginn auch die ganzen Kunst-Fachbegriffe. Verschiedene Kunstrichtungen, Stile, Methoden usw. Ich hatte Angst, dass mich das überfordert, aber als ich gecheckt hatte, dass man auch drüberlesen kann und das alles nicht entscheidend dafür ist, um der Handlung folgen zu können, hatte ich meinen Ausweg gefunden.
Glücklicherweise gehört „Die blaue Stunde“ zu den Büchern, die nach hintenraus nochmal ordentlich was wettmachen! Wie sie alles abgerundet hat, hat mich teilweise doch nochmal sehr überrascht und einigermaßen versöhnt aus dem Buch gehen lassen.

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