Guter Jugendthriller
Villa ObscuraIch bin wirklich immer wieder überrascht, wie gut die Jugendthriller mittlerweile sind.
Als ich den Klappentext zu Villa Obscura gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich meine, eine Halloweenparty ...
Ich bin wirklich immer wieder überrascht, wie gut die Jugendthriller mittlerweile sind.
Als ich den Klappentext zu Villa Obscura gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich meine, eine Halloweenparty in einer abgelegenen Villa, bei der zwei Maskierte Geiseln nehmen? Das hat doch definitiv Spannungspotential.
Und was soll ich lange drum rumreden?! Das Potential wurde voll ausgeschöpft.
Bereits auf der Party, als die Gäste nacheinander eingetrudelt sind, habe ich supergenau aufgepasst, um vielleicht da bereits mitzukriegen, wer gefangen genommen wird und warum. Wie die Szenerie und die Gäste beschrieben wurden, hat mich begeistert.
Ich war aber auch die ganze Zeit so in Habacht-Stellung, weil ich ja wusste, gleich passiert was. Jetzt könnte man zurecht annehmen, dass der Twist nicht mehr voll einschlägt, wenn man schon weiß, dass er kommt, aber ich sag euch, die Art und Weise, wie das von statten ging, war genial!
Ab der Geiselnahmesituation stand ich dann permanent unter Anspannung. Wäre es ein Thriller für Erwachsene gewesen, wäre er ab hier wohl viel blutiger gewesen, aber ich kann euch sagen, dass ich absolut nichts vermisst habe und die Spannung durchgängig vorhanden war. Und nicht nur die. Ich habe mich teilweise auch gegruselt, so wie es sich in einer abgelegenen Villa zu Halloween eben auch gehört.
Und um noch eins draufzusetzen, überraschte mich Villa Obscura dann noch mit Ausflügen in alte Legenden und einer gehörigen Portion Tiefgang.
Eine tolle Mischung, die mich super unterhalten hat!