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Veröffentlicht am 13.01.2026

Guter Jugendthriller

Villa Obscura
0

Ich bin wirklich immer wieder überrascht, wie gut die Jugendthriller mittlerweile sind.
Als ich den Klappentext zu Villa Obscura gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich meine, eine Halloweenparty ...

Ich bin wirklich immer wieder überrascht, wie gut die Jugendthriller mittlerweile sind.
Als ich den Klappentext zu Villa Obscura gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich meine, eine Halloweenparty in einer abgelegenen Villa, bei der zwei Maskierte Geiseln nehmen? Das hat doch definitiv Spannungspotential.
Und was soll ich lange drum rumreden?! Das Potential wurde voll ausgeschöpft.
Bereits auf der Party, als die Gäste nacheinander eingetrudelt sind, habe ich supergenau aufgepasst, um vielleicht da bereits mitzukriegen, wer gefangen genommen wird und warum. Wie die Szenerie und die Gäste beschrieben wurden, hat mich begeistert.
Ich war aber auch die ganze Zeit so in Habacht-Stellung, weil ich ja wusste, gleich passiert was. Jetzt könnte man zurecht annehmen, dass der Twist nicht mehr voll einschlägt, wenn man schon weiß, dass er kommt, aber ich sag euch, die Art und Weise, wie das von statten ging, war genial!
Ab der Geiselnahmesituation stand ich dann permanent unter Anspannung. Wäre es ein Thriller für Erwachsene gewesen, wäre er ab hier wohl viel blutiger gewesen, aber ich kann euch sagen, dass ich absolut nichts vermisst habe und die Spannung durchgängig vorhanden war. Und nicht nur die. Ich habe mich teilweise auch gegruselt, so wie es sich in einer abgelegenen Villa zu Halloween eben auch gehört.
Und um noch eins draufzusetzen, überraschte mich Villa Obscura dann noch mit Ausflügen in alte Legenden und einer gehörigen Portion Tiefgang.
Eine tolle Mischung, die mich super unterhalten hat!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2026

Guter Jugendthriller

Villa Obscura
0

Ich bin wirklich immer wieder überrascht, wie gut die Jugendthriller mittlerweile sind.
Als ich den Klappentext zu Villa Obscura gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich meine, eine Halloweenparty ...

Ich bin wirklich immer wieder überrascht, wie gut die Jugendthriller mittlerweile sind.
Als ich den Klappentext zu Villa Obscura gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich meine, eine Halloweenparty in einer abgelegenen Villa, bei der zwei Maskierte Geiseln nehmen? Das hat doch definitiv Spannungspotential.
Und was soll ich lange drum rumreden?! Das Potential wurde voll ausgeschöpft.
Bereits auf der Party, als die Gäste nacheinander eingetrudelt sind, habe ich supergenau aufgepasst, um vielleicht da bereits mitzukriegen, wer gefangen genommen wird und warum. Wie die Szenerie und die Gäste beschrieben wurden, hat mich begeistert.
Ich war aber auch die ganze Zeit so in Habacht-Stellung, weil ich ja wusste, gleich passiert was. Jetzt könnte man zurecht annehmen, dass der Twist nicht mehr voll einschlägt, wenn man schon weiß, dass er kommt, aber ich sag euch, die Art und Weise, wie das von statten ging, war genial!
Ab der Geiselnahmesituation stand ich dann permanent unter Anspannung. Wäre es ein Thriller für Erwachsene gewesen, wäre er ab hier wohl viel blutiger gewesen, aber ich kann euch sagen, dass ich absolut nichts vermisst habe und die Spannung durchgängig vorhanden war. Und nicht nur die. Ich habe mich teilweise auch gegruselt, so wie es sich in einer abgelegenen Villa zu Halloween eben auch gehört.
Und um noch eins draufzusetzen, überraschte mich Villa Obscura dann noch mit Ausflügen in alte Legenden und einer gehörigen Portion Tiefgang.
Eine tolle Mischung, die mich super unterhalten hat!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2026

Thriller mit Mystery-Touch

LAKE – Das Haus am dunklen Ufer
0

Es ist erst wenige Wochen her, dass ich meinen ersten Sager in die Hand nahm. Hope’s End hat mich so dermaßen begeistert, dass ich ihn fast an einem Tag gelesen habe.
Ob ich Lake anfrage, stand somit ...

Es ist erst wenige Wochen her, dass ich meinen ersten Sager in die Hand nahm. Hope’s End hat mich so dermaßen begeistert, dass ich ihn fast an einem Tag gelesen habe.
Ob ich Lake anfrage, stand somit gar nicht zur Diskussion.
Tja, und was bekommt man hier? Auf den ersten 300 Seiten noch unverkennbar Sager. Zwar wesentlich ruhiger als ich ihn bei Hope’s End kennengelernt habe, aber durch seine tolle Art zu schreiben, hat er mich schnell wieder gepackt. Über der ganzen Handlung schwebt permanent ein großes Fragezeichen, sodass man automatisch ständig Dinge und Personen hinterfragt. Das mochte ich sehr!
Ich war echt gespannt, wohin die Reise geht, da ich ja wusste, dass er es versteht, den Leser – oder zumindest mich – mit gekonnten Wendungen und genialen Einfällen zu verblüffen. Ich hatte selbst schon die ein oder andere Theorie, doch mit dem, wofür er sich letztendlich entschieden hat, konnte man wirklich nicht rechnen. Und das liegt nicht etwa daran, dass es ein bombastischer Clou war, sondern dass er aus dem Thriller-Raster ausgebrochen ist und mal kurz einen auf Stephen King macht. Und das auch nicht nur im Ansatz, nein, er greift so richtig ins Klo und sorgt dafür, dass die letzten 100 Seiten sich sukzessive steigern: Von albern über lächerlich hin zu total bescheuert. Mich hat schon lange kein Buch mehr so geärgert. Ich meine, wir alle hoffen auf einen atemraubenden twist, wenn wir einen Thriller in die Hand nehmen, klar! Aber wenn der darin besteht, in ein anderes Genre abzudriften, dann wüsste ich das als Leser gern vorher. Denn wenn Thriller draufsteht, erwarte ich realistische Spannung und nicht so einen abgedrehten Humbug.
Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wo der Lektor war und warum das durchgewunken wurde, schließlich war das so gar nicht sager-like. Bis ich in der Danksagung gelesen habe, dass ihn sowohl seine Lektorin als auch seine Agentin immer wieder in der Idee bestärkt haben. Da war ich dann tatsächlich noch fassungsloser. Ich würde sagen, die Reaktionen zeigen sehr deutlich, dass sie ihm damit keinen guten Dienst erwiesen haben.
Bleibt somit nur zu hoffen, dass das ein einmaliges Experiment war.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2026

Thriller mit Mystery-Touch

LAKE – Das Haus am dunklen Ufer
0

Es ist erst wenige Wochen her, dass ich meinen ersten Sager in die Hand nahm. Hope’s End hat mich so dermaßen begeistert, dass ich ihn fast an einem Tag gelesen habe.
Ob ich Lake anfrage, stand somit ...

Es ist erst wenige Wochen her, dass ich meinen ersten Sager in die Hand nahm. Hope’s End hat mich so dermaßen begeistert, dass ich ihn fast an einem Tag gelesen habe.
Ob ich Lake anfrage, stand somit gar nicht zur Diskussion.
Tja, und was bekommt man hier? Auf den ersten 300 Seiten noch unverkennbar Sager. Zwar wesentlich ruhiger als ich ihn bei Hope’s End kennengelernt habe, aber durch seine tolle Art zu schreiben, hat er mich schnell wieder gepackt. Über der ganzen Handlung schwebt permanent ein großes Fragezeichen, sodass man automatisch ständig Dinge und Personen hinterfragt. Das mochte ich sehr!
Ich war echt gespannt, wohin die Reise geht, da ich ja wusste, dass er es versteht, den Leser – oder zumindest mich – mit gekonnten Wendungen und genialen Einfällen zu verblüffen. Ich hatte selbst schon die ein oder andere Theorie, doch mit dem, wofür er sich letztendlich entschieden hat, konnte man wirklich nicht rechnen. Und das liegt nicht etwa daran, dass es ein bombastischer Clou war, sondern dass er aus dem Thriller-Raster ausgebrochen ist und mal kurz einen auf Stephen King macht. Und das auch nicht nur im Ansatz, nein, er greift so richtig ins Klo und sorgt dafür, dass die letzten 100 Seiten sich sukzessive steigern: Von albern über lächerlich hin zu total bescheuert. Mich hat schon lange kein Buch mehr so geärgert. Ich meine, wir alle hoffen auf einen atemraubenden twist, wenn wir einen Thriller in die Hand nehmen, klar! Aber wenn der darin besteht, in ein anderes Genre abzudriften, dann wüsste ich das als Leser gern vorher. Denn wenn Thriller draufsteht, erwarte ich realistische Spannung und nicht so einen abgedrehten Humbug.
Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wo der Lektor war und warum das durchgewunken wurde, schließlich war das so gar nicht sager-like. Bis ich in der Danksagung gelesen habe, dass ihn sowohl seine Lektorin als auch seine Agentin immer wieder in der Idee bestärkt haben. Da war ich dann tatsächlich noch fassungsloser. Ich würde sagen, die Reaktionen zeigen sehr deutlich, dass sie ihm damit keinen guten Dienst erwiesen haben.
Bleibt somit nur zu hoffen, dass das ein einmaliges Experiment war.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2026

Thriller mit Mystery-Touch

Lake
0

Es ist erst wenige Wochen her, dass ich meinen ersten Sager in die Hand nahm. Hope’s End hat mich so dermaßen begeistert, dass ich ihn fast an einem Tag gelesen habe.
Ob ich Lake anfrage, stand somit ...

Es ist erst wenige Wochen her, dass ich meinen ersten Sager in die Hand nahm. Hope’s End hat mich so dermaßen begeistert, dass ich ihn fast an einem Tag gelesen habe.
Ob ich Lake anfrage, stand somit gar nicht zur Diskussion.
Tja, und was bekommt man hier? Auf den ersten 300 Seiten noch unverkennbar Sager. Zwar wesentlich ruhiger als ich ihn bei Hope’s End kennengelernt habe, aber durch seine tolle Art zu schreiben, hat er mich schnell wieder gepackt. Über der ganzen Handlung schwebt permanent ein großes Fragezeichen, sodass man automatisch ständig Dinge und Personen hinterfragt. Das mochte ich sehr!
Ich war echt gespannt, wohin die Reise geht, da ich ja wusste, dass er es versteht, den Leser – oder zumindest mich – mit gekonnten Wendungen und genialen Einfällen zu verblüffen. Ich hatte selbst schon die ein oder andere Theorie, doch mit dem, wofür er sich letztendlich entschieden hat, konnte man wirklich nicht rechnen. Und das liegt nicht etwa daran, dass es ein bombastischer Clou war, sondern dass er aus dem Thriller-Raster ausgebrochen ist und mal kurz einen auf Stephen King macht. Und das auch nicht nur im Ansatz, nein, er greift so richtig ins Klo und sorgt dafür, dass die letzten 100 Seiten sich sukzessive steigern: Von albern über lächerlich hin zu total bescheuert. Mich hat schon lange kein Buch mehr so geärgert. Ich meine, wir alle hoffen auf einen atemraubenden twist, wenn wir einen Thriller in die Hand nehmen, klar! Aber wenn der darin besteht, in ein anderes Genre abzudriften, dann wüsste ich das als Leser gern vorher. Denn wenn Thriller draufsteht, erwarte ich realistische Spannung und nicht so einen abgedrehten Humbug.
Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wo der Lektor war und warum das durchgewunken wurde, schließlich war das so gar nicht sager-like. Bis ich in der Danksagung gelesen habe, dass ihn sowohl seine Lektorin als auch seine Agentin immer wieder in der Idee bestärkt haben. Da war ich dann tatsächlich noch fassungsloser. Ich würde sagen, die Reaktionen zeigen sehr deutlich, dass sie ihm damit keinen guten Dienst erwiesen haben.
Bleibt somit nur zu hoffen, dass das ein einmaliges Experiment war.


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