Cover-Bild Der letzte Verrat der Boleyns
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Hardcover
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 27.01.2026
  • ISBN: 9783365011362
Philippa Gregory

Der letzte Verrat der Boleyns

Historischer Roman | »Niemand schreibt besser über die Tudors als Philippa Gregory.« Publishers Weekly | Liebe und Verrat am Hof von Heinrich VIII. | Mittelalterroman
Edith Beleites (Übersetzer), Ursula Wulfekamp (Übersetzer)

Eine rasante Geschichte über den hohen Preis von Loyalität, Liebe und Verrat am Hof von Heinrich VIII.

Jane Parker, Schwägerin von Anne Boleyn und Cousine von Katherine Howard, steht im Zentrum der Machtspiele am englischen Hof. Durch ihre Aussagen schickt sie zwei Königinnen auf das Schafott – doch ihr eigenes Schicksal wird ebenfalls von Verrat und Intrigen bestimmt. Als Vertraute von Königinnen und politische Spielerin gerät Jane in einen Strudel aus Eifersucht, Machtkämpfen und gefährlichen Affären. Wird sie die Intrigen überleben oder selbst zum Opfer der gnadenlosen Machtspiele werden?

Ein packender Roman über das Leben einer Frau, die das Schicksal Englands mitgestaltete – und dafür einen hohen Preis zahlte.


»Ich habe schon lange nicht mehr einen Roman mit so viel Begeisterung erwartet! Philippa ist die Königin der historischen Tudor- und Plantagenet-Romane, und Boleyn Traitor ist eine weitere fesselnde Ergänzung zu der so großen Sammlung wunderschön geschriebener, akribisch recherchierter Romane ... man weiß, was man bekommt, und wird nie enttäuscht: fesselnde Geschichten, düstere Plots, grausame Tode, abscheuliche Folter, herzzerreißende Liebe, Intrigen, Verrat und rücksichtsloser sozialer Aufstieg, alles in einer Epoche der Geschichte, die unendlich faszinierend ist. Boleyns Traitor ist ein absoluter Pageturner, dominiert von dem monströsen Tyrannen König Heinrich VIII, den man gleichermaßen liebt und verabscheut. Wie bei allen Gregory-Büchern will ich einfach mehr! Gregory ist immer noch auf dem Höhepunkt ihres Könnens. Eine meisterhafte Geschichtenerzählerin.« Santa Montefiore, Sunday Times -Bestsellerautorin von »Shadows in the Moonlight«

»Dies ist ein Buch, das ich wirklich nicht aus der Hand legen konnte. Es war eine atemberaubende Tour de Force: packend, aufregend, hypnotisierend, absolut fesselnd. Ich hatte schon vergessen, wie gut Philippa ist, aber dieses Buch ist sogar noch besser, als ich es in Erinnerung hatte ... Ihr Gespür für die damalige Zeit und ihre komplexen Charaktere sind einfach brillant.« Barbara Erskine, Sunday Times #1-Bestsellerautorin von »The Story Spinner«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2026

Reise in die Vergangenheit

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Der historische Roman "Der letzte Verrat der Boleyns" von Philippa Gregory entführt erneut in die faszinierende und zugleich brutale Welt des englischen Tudorhofs. Im Mittelpunkt steht Jane Boleyn, geborene ...

Der historische Roman "Der letzte Verrat der Boleyns" von Philippa Gregory entführt erneut in die faszinierende und zugleich brutale Welt des englischen Tudorhofs. Im Mittelpunkt steht Jane Boleyn, geborene Jane Parker, eine Frau, die lange im Schatten berühmter Figuren stand, deren Handlungen jedoch tief in die Geschichte Englands eingreifen.

Jane ist Schwägerin von Anne Boleyn und Cousine von Catherine Howard – zwei Königinnen, die beide das gleiche tragische Schicksal teilen: den Tod auf dem Schafott unter der Herrschaft von Heinrich VIII.. In Gregorys Roman rückt Jane endlich ins Zentrum der Geschichte. Als Hofdame und Vertraute bewegt sie sich gefährlich nah an den Machtkämpfen des königlichen Hofes. Ihre Aussagen und Entscheidungen tragen dazu bei, dass zwei Königinnen fallen – doch auch sie selbst gerät immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Loyalitäten und Verrat.

Was den Roman so fesselnd macht, ist die Perspektive auf eine Figur, die historisch oft als Nebenfigur wahrgenommen wird. Philippa Gregory gelingt es, Jane als komplexe und ambivalente Persönlichkeit darzustellen: ehrgeizig und verletzlich zugleich, gefangen zwischen Loyalität, persönlichem Überleben und den Erwartungen eines gnadenlosen Hofes. Man spürt beim Lesen ständig, wie gefährlich jede Entscheidung sein kann – ein falsches Wort oder ein unbedachter Schritt können über Leben und Tod entscheiden.

Besonders eindrucksvoll ist Gregorys Fähigkeit, die Atmosphäre des Tudorhofs lebendig werden zu lassen. Prunkvolle Feste, politische Allianzen, heimliche Affären und brutale Machtkämpfe wechseln sich in raschem Tempo ab.

„Der letzte Verrat der Boleyns“ ist ein packender, intensiver Roman über Loyalität, Ehrgeiz und die gefährliche Nähe zur Macht.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Mitreißend + faszinierend = Highlight!

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"»[…] erschafft man nicht einen Tyrannen, wenn man seine Wünsche erfüllt, bevor er sie äußert?« […] »Machiavelli sagt, Könige werden zu Tyrannen oder vom Thron gejagt. Wir erleben gerade, wie die Tudors ...

"»[…] erschafft man nicht einen Tyrannen, wenn man seine Wünsche erfüllt, bevor er sie äußert?« […] »Machiavelli sagt, Könige werden zu Tyrannen oder vom Thron gejagt. Wir erleben gerade, wie die Tudors sich zu Tyrannen erheben. Auch Anne erhebt sich zur Tyrannin. Und du, mein Kind, musst dafür sorgen, dass du mit ihnen aufsteigst.«"

Ich wusste, dass ich historische Romane liebe … und dass ich schon allein aufgrund meines damaligen Anglistikstudiums ein 500+ Seiten starkes Tudor-Epos genüsslich verschlingen würde, war absehbar - einfach genau my cup of tea. Dennoch war ich total geflasht à la: Wow, was für ein faszinierender Read!!

Schon das Cover mutet wie ein düsteres Gemälde an und gibt mir regelrechte Game-of-Thrones-Vibes (nur ohne Fantasy, versteht sich, aber mit mindestens ebenso viel Macht, Intrigen und Fallhöhe).

Der vorangestellte Stammbaum: Super hilfreich. All die Verbindungen, all die Ehefrauen Heinrichs VIII. … Da schaudert es einen doch schon vorab - schließlich waren das reale Frauen … die alles andere als ein höfisches Märchen erlebt, sondern stattdessen einen grausamen Tod gefunden haben.

Schreibstil: Was soll ich sagen … pure Schreibkunst! Die erzählerische Souveränität … die Detailtiefe … das feine psychologische Gespür, das zwischen den Zeilen mitschwingt … die emotionale Wucht … Philippa Gregory schreibt mit einer Intensität, die mich atemlos gemacht hat und nur so durch die Seiten fliegen ließ.

Ich hatte beim Lesen ununterbrochen einen Film vor Augen. Die royale Atmosphäre, die realistischen Dialoge … - Tatsächlich musste ich immer wieder an den fantastischen Film "The Other Boleyn Girl" denken, der mich schon vor Jahren begeistert und in die Tudor-Welt hineingezogen hatte. Als ich im Nachwort entdeckte, dass auch dieses Werk aus Gregorys Feder stammt, war das ein herrlicher Aha-Moment!

Immer wieder fragte ich mich während der Lektüre: Hätte ich dort überlebt? Würde ich dort leben wollen? Nein, definitiv nicht. Einen rauschenden Ball besuchen? Sofort. In Kerzenlicht eintauchen und in schicken Kleidern die ganze Nacht durchtanzen? Sehr gern. Aber dauerhaft am Hof präsent sein? Gefangen zwischen Intrigen, Heuchelei, Allianzen, religiösem Fanatismus, Machtspielen und dem ständigen Gefühl, niemandem vertrauen zu können?

"Bei Hofe kann man nie sicher sein, was der andere denkt. […] Es ist ein Spiel, an dem alle […] beteiligt sind, und sein Sinn besteht darin, den König glänzen zu lassen. […] und genau wie alle anderen habe ich gelernt, seiner Selbstsucht mit immer übertriebeneren Komplimenten zu begegnen."

Jeder Blick: ein mögliches Todesurteil. Der Hof lebt und er verzeiht keine Fehler - wenn du nicht funktionierst, schlimmer noch: wenn du versagst, frisst er dich auf. Man muss quasi in permanenter Alarmbereitschaft sein, darf niemals echte Gefühle entwickeln, da sie ohnehin enttäuscht werden würden, darf keine Freundschaften schließen, nur Bündnisse … kein Herz zeigen, nur Kalkül - nicht mal zwingend aus Bosheit, sondern aus purem Überlebenswillen. (Genau das zeigt Gregory übrigens meisterhaft: Wie schmal der Grat zwischen Anpassung und Mitschuld ist.) Kurzum: Ich glaube, ich wäre zu soft dafür gewesen.

Im Zentrum der Handlung steht Jane Boleyn (aka Lady Rochford), aus deren Perspektive in der Ich-Form erzählt wird. - Eine Frau, die die Geschichtsschreibung lange entweder zur mörderischen Intrigantin oder zur sexbesessenen Voyeurin erklärt hat. Hier setzt Gregory an: Sie nimmt die Projektionen männlicher Historiker und schenkt Jane etwas Radikales: Komplexität. Das informative Nachwort hat mich enorm beeindruckt. Differenziert beleuchtet die Autorin die historische Quellenlage und benennt klar, dass Janes Ruf bewusst geopfert wurde, um andere (- insbesondere Anne Boleyn und damit Elizabeth I. -) zu rehabilitieren.

Dieses fesselnde Werk ist weit mehr als ein historisches Drama, es ist eine Studie über Tyrannei. Henry VIII. erscheint hier nicht als schillernder, dreamy-aber-Bad-Boy-König, sondern zunehmend als das, was er war: ein gefährlicher, narzisstischer Machtmensch, der Institutionen verbiegt, Gesetze umschreibt und Loyalität einfordert, ohne sie zu erwidern.

"An Henrys Hof gibt es keinen Raum für subtile Politik und Überzeugungsarbeit; es geht nur darum, einen schwierigen Mann bei Laune zu halten und zu dulden, dass alle anderen Männer entmachtet sind."

"Normale Männer lieben die Jagd und den Jagderfolg. Bei ihm zählt aber nur die Jagd. Er will keinen Jagderfolg, er sucht keine Befriedigung. Er will suchen, immer nur suchen und niemals finden. […] eine treue, liebende Gemahlin bedeutet ihm nichts."

Für mich ist "Der letzte Verrat der Boleyns" ganz große historische Literatur. Ein rundum mitreißender, intelligenter, düsterer wie unterhaltsamer, politisch relevanter und emotional höchst intensiver Roman über Macht und Moral, Loyalität und Selbstschutz.

Passend zu diesem Gedanken habe ich euch abschließend noch meine zwei Lieblingszitate herausgesucht:

"Um einen Tyrannen zu besiegen, ist lediglich der Mut vonnöten, »Nein« zu sagen."

"Die Geschichte lehrt uns, dass wir den Mut finden müssen, andere zu verteidigen, genau wie die Institutionen und Traditionen unseres Landes, und zwar bevor die Gefahr unmittelbar und persönlich wird. Geht ein Tyrann erst einmal gegen uns vor, ist es zu spät. […] Sonst werden wir zum Schweigen gebracht […], und der Tyrann schreibt dann unsere Geschichte."

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein monumentales, packendes Highlight. Ich bin restlos begeistert! Und ich weiß jetzt schon: Ich werde noch viele weitere Romane von Philippa Gregory lesen!

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Sehr spannender und lesenswerter historischer Roman

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Bis heute sind Angehörige der britischen Königshäuser immer mal wieder für einen Skandal gut. Wer sich ein wenig mit der Historie auskennt weiß, dass besonders Heinrich VIII. ein Herrscher war, der nahezu ...

Bis heute sind Angehörige der britischen Königshäuser immer mal wieder für einen Skandal gut. Wer sich ein wenig mit der Historie auskennt weiß, dass besonders Heinrich VIII. ein Herrscher war, der nahezu unerschöpflichen Stoff für Romane bot. Er sorgte dafür, dass Anne Boleyn auf dem Schafott landete und war zudem für seine Raserei und Ungerechtigkeiten bekannt. Es gibt einige Romane, die sich mit dem Leben der Tudors befassten. In "Der letzte Verrat der Boleyns" steht ein recht unbekanntes Familienmitglied der Boleyns im Mittelpunkt. Jane Parker kennt sich am Hofe des Königs bestens aus. Als erste Kammerfrau diente sie den Königinnen an der Seite Heinrichs und kannte ihre Geheimnisse und Wünsche sehr genau.

Seine erste Ehefrau wurde verdammt und die zweite geköpft. Die dritte starb wenige Tage nach der Geburt des Sohnes und die vierte wurde nur einige Wochen nach der Heirat vom König geschieden. Auch die fünfte Ehefrau Heinrichs VIII. musste unter dem Beil sterben. Damit nicht genug. Es gab eine sechste Ehefrau und diese überlebte Heinrich VIII. Fünf dieser Frauen wurden von Jane Parker umsorgt. Auch wenn sie zwischendurch vom Hofe verbannt wurde, sie kehrte zurück und nahm ihre Stelle nahtlos wieder ein.

Es war mir ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Die Autorin recherchierte umfangreich und wählte ihre Hauptperson so aus, dass ich mich schon nach wenigen Seiten neben Jane Parker wie ihre Freundin fühlte. Sie wollte stets das beste für ihre Königinnen. Gab allen gute Ratschläge und klärte sie auch über die Launen des Königs auf. Auch wenn es ein historischer Roman ist. Der Spannungsbogen ließ keine Raum für Langeweile und ich empfehle das Buch sehr gerne.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Die Frau im Hintergrund

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Die Geschichte von Heinrich VIII ist ja ausführlich erzählt worden. Da stellt sich natürlich die Frage, ob man nun unbedingt dieses Buch lesen muss. Diese Frage kann ich nur mit einem klaren ja beantworten. ...

Die Geschichte von Heinrich VIII ist ja ausführlich erzählt worden. Da stellt sich natürlich die Frage, ob man nun unbedingt dieses Buch lesen muss. Diese Frage kann ich nur mit einem klaren ja beantworten.
In Der letzte Verrat der Boleyns geht es nämlich um eine Frau die im Schatten der Mahestäten stand und doch mitten drin in den Intriegen und Kämpfen rund um die Macht im Königshaus war. Sie war Hofdame von. fünf Königinn3n, verheiratet mit dem Bruder von Anne Boleyn, bereits als Kind am Hofe eingeführt und mit allen Machtspielen vertraut. Ihr Name Jane Boleyn, Lady Rochford.

Der Roman erzählt von einer Frau die mitten im Zentrum der Macht steht und doch immer darum kämpft geliebt und anerkannt zu werden. Die zu einer Familie gehört die hoch aufsteigt und tief fällt, die eigentlich weiß was sie tut und doch immer wieder in gefährliche Machenschaften verstrickt wird.

Philipp Gregory hat schon viele Romane über das englische Königshaus geschrieben und schafft es immer wieder spannende Geschichten rund um den Hof zu erzählen. Auch hier hat sie sich wieder eine interessante Protagonistin herausgesucht. Es gefällt mir sehr, das es bei Jane um eine Frau geht die nicht im Vordergrund steht. Mit ihr blicken wir hinter die Kulissen und hinein in das Leben der Höflinge.

Eine fesselnde Geschichte um den Hof Heintoch des Achten.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Mord, Intrigen und Machtspiele am Tudor-Hof

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Im Harper Collins Verlag erscheint der historische Roman Der letzte Verrat der Boleyns von Philippa Gregory.

Philippa Gregory entführt ihre Leser an den Hof von Heinrich VIII., wo wir Intrigen, brutale ...

Im Harper Collins Verlag erscheint der historische Roman Der letzte Verrat der Boleyns von Philippa Gregory.

Philippa Gregory entführt ihre Leser an den Hof von Heinrich VIII., wo wir Intrigen, brutale Hinrichtungen und politische Ränkespiele erleben. Die Vorgänge erfahren wir von Jane Boleyn, geborene Jane Parker, die als Schwägerin von Anne Boleyn und Cousine von Catherine Howard ihnen als Hofdame diente. Beide Frauen waren Ehefrauen von Heinrich VIII. und wurden hingerichtet.

Als Hofdame und Vertraute der Königin war Jane nahe dran an den neuesten Informationen und das Geschehen bei Hofe. Sie war loyal und doch zwiegespalten, schliesslich erlebte sie die Machtkämpfe aus nächster Nähe mit und war unweigerlich im Ränkespiel aus Intrigen und Verrat gefangen. Im Roman spielt sie eine entscheidende Rolle, in der ihre Aussagen zwei Königinnen fallen lassen. Denn auch sie war den Erwartungen bei Hofe unterworfen und musste sich jedes Wort überlegen, das ihr persönliches Überleben sicherte. Wer dem König gegenüber in Ungnade fiel, verlor sein Leben. Heinrich VIII. war ein selbstsüchtiger Tyrann, der zahlreiche unschuldige Menschen auf dem Gewissen hat.

Der gesamte Roman ist durchdrungen von der gefährlichen Atmosphäre am Tudorhof. Wir erleben rauschende Feste mit üppigen Banketts, versteckte Liebschaften, geschickt eingefädelte politische Allianzen und einen König, der mit dem Altern nicht klarkommt, in seiner widerwärtigen Art über Leben und Tod entscheidet und keine Gnade kennt.

Die Figuren bekommen kaum ein erkennbares Gesicht, ihr Innenleben wird nicht offen durchleuchtet, aber in den Dialogen und im Verhalten sichtbar. Es geht um Geltungssucht, Ehrgeiz und die Dekadenz des Adels. Beim Lesen kann man sich ein eigenes Bild machen von der Zeit, in der Loyalität zum König gefordert wurde, obwohl man ihn wegen seiner Brutalität eher abgelehnt hat. Wer dem König diente brauchte viel Ehrgeiz und Intelligenz, um die gefährliche Nähe zur Macht zu überleben.

"Der letzte Verrat der Boleyns" ist ein packender Roman über die Tudor-Zeit und die Intrigen am Hofe.

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