Cover-Bild Die LET THEM Theorie
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Lebenshilfe, Persönlichkeitsentwicklung und praktische Tipps
  • Genre: Sachbücher / Esoterik
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 01.05.2025
  • ISBN: 9783442180653
Mel Robbins, Sawyer Robbins

Die LET THEM Theorie

Zwei Worte, die dein Leben verändern werden - Das Buch, das Millionen von Menschen geholfen hat - Die deutsche Ausgabe des internationalen Nummer-1-Bestsellers
Christina Hackenberg (Übersetzer), Ursula Pesch (Übersetzer), Elsbeth Ranke (Übersetzer)

Der Schlüssel zu Lebensglück, Erfolg und Liebe steckt in nur zwei Worten.

Dieses lebensverändernde Werkzeug gibt uns die Möglichkeit, unsere Energie nicht mehr für Dinge zu verschwenden, die wir nicht kontrollieren können. Konzentriere dich stattdessen endlich auf dich und darauf, was dir wichtig ist. Deine Ziele. Deine Beziehungen. Dein Leben.

Zwei einfache Worte – Lass sie – werden dich befreien. Befreien von der ständigen Anstrengung, alles und jeden um dich herum kontrollieren zu wollen. Befreien von den Meinungen, den Sorgen, den Emotionen und den Urteilen anderer.

Wer akzeptiert, dass man die Handlungen und Meinungen anderer nicht steuern kann, gewinnt Freiraum, Gelassenheit und Energie, die eigenen Möglichkeiten klarer zu sehen und zu nutzen. Akzeptanz und Wohlwollen stärken uns selbst und unsere Beziehungen.

Lerne, wie du:

· loslässt, worüber du keine Kontrolle hast

· aufhörst, dich mit anderen Menschen zu vergleichen

· Ängste und Selbstzweifel überwindest

· dich von den Erwartungen anderer freimachst

· erfüllende Freundschaften aufbaust

· gesunde Beziehungen und tiefe Verbindungen schaffst

· mit Selbstvertrauen das verfolgst, was dir wirklich wichtig ist

· Resilienz gegen alltägliche Stressoren und Ablenkungen aufbaust

· deinen persönlichen Weg zu Erfolg und Erfüllung findest.

Nachvollziehbar und wissenschaftlich fundiert erklärt Mel Robbins, wie sich ihre bahnbrechende Methode in acht Schlüsselbereichen des Lebens anwenden lässt. Ob im Job, in Beziehungen und Freundschaften oder in der Familie. Voller inspirierender Geschichten, praktischer Erkenntnisse und Ratschläge von Top-Experten ist dieses Buch ein Leitfaden für ein kraftvolleres und glücklicheres Leben . Entdecke, wie zwei Worte dein Leben verändern können!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2025

Einfache Lösungen klug vermarktet

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Mel Robbins vermarktet ihre Methode als supereinfach und lebensverändernd (und verwendet natürlich noch viele weitere grandiose Adjektive). Supereinfach ist sie, das stimmt. Ob mein Leben jedoch komplett ...

Mel Robbins vermarktet ihre Methode als supereinfach und lebensverändernd (und verwendet natürlich noch viele weitere grandiose Adjektive). Supereinfach ist sie, das stimmt. Ob mein Leben jedoch komplett umgekrempelt wird, wage ich zu bezweifeln.
Eine Person, die nur die ersten 60 Seiten des Buchs gelesen hatte, hat mir das Buch wärmstens empfohlen. Und tatsächlich, da waren auch schon die wichtigsten Erkenntnisse enthalten. Man kann sich beim Rest durchaus auf die für sich selbst relevantesten Themen konzentrieren, ohne viel zu verpassen.
Allgemein liest es sich tatsächlich sehr gut. Die Autorin erzählt viel aus ihrem eigenen Leben und bemüht sich, nahbar und sympathisch zu sein.

Ich bin aber wahrscheinlich etwas zu deutsch für dieses Buch, denn die Botschaften sind sehr in der amerikanischen Kultur verwurzelt und auch so aufbereitet. Ich war, angesichts der vollmundigenen Marketingversprechen, enttäuscht von der Banalität der Erkenntnisse und der ständigen Wiederholung von Dingen, die ich spätestens beim zweiten Mal Erklären verstanden hatte.

Die Grundidee ist super und sehr hilfreich. Aber vieles habe ich im Laufe meines Lebens mit gesundem Menschenverstand schon gelernt: Wenn man einsam ist und sich Freunde wünscht, hilft es beispielsweise nicht, traurig daheim zu sitzen. Es kann stattdessen hilfreich sein, zu überlegen, wo man Gleichgesinnte treffen könnte, und aktiv Freundschaften zu pflegen. (Wow!) Mel geht über Unterschiede hinweg und verkauft das, was ihr geholfen hat, als absolute Wahrheit. Ich halte es in (Nord-)Deutschland aber für keinen guten Tipp, sich, um Kontakte zu knüpfen, neben fremde Leute im Café zu setzen und ein Gespräch zu beginnen oder einfach bei flüchtigen Bekannten an der Haustür zu klingeln.

Mel vertritt sehr stark die Idee der Eigenverantwortung für das eigene Leben. Das habe ich oft als durchaus positiv und bestärkend empfunden. Wir sollten viel weniger darauf geben, was andere denken könnten, und mehr versuchen, einfach unser Bestes zu tun. Allerdings fehlt mir – auch wenn Wochenbettdepression und Drogensucht kurz behandelt werden – der Hinweis, dass psychische Krankheiten existieren und es keine Schande ist, sich außerhalb von Selbsthilferatgebern Hilfe bei Expert:innen zu holen. Aussagen wie „Glück, Erfolg und Geld warten auf dich, wenn du dich ernsthaft bemühst.” (S. 163) oder „Du kannst das Leben haben, das du dir immer gewünscht hast. Du kannst Millionär werden.“ (S. 331) finde ich angesichts der aktuellen Lage in den USA in ihrer Absolutheit etwas schwierig.

Sei's drum. Ein paar nützliche Denkanstöße gibt es auf jeden Fall. Wer sich jedoch bereits näher mit Selbsthilferatgebern beschäftigt hat, wird wenig Neues finden. Mel Robbins vermarktet einfache Erkenntnisse als revolutionär (das sagt sie tatsächlich selbst), findet griffige Slogans und ist mit Podcasts, Reden und Tattoos offensichtlich omnipräsent in den USA. Ein paar Anregungen nehme ich mit, bei anderen lasse ich Mel einfach ihr Ding machen und mache meins. :) Und das ist im Grunde ja genau das, was die Autorin propagiert.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Gut zu lesen, jedoch keine neuen bahnbrechenden Infos!

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. Ein Buch für Menschen, die lernen wollen, Kontrolle abzugeben um dadurch Stressfreier zu leben.
Jedoch sollte man keine bahnbrechenden Gedanken in diesem Buch erwarten. Wer sich noch nie mit geisteswissenschaftlichen ...

. Ein Buch für Menschen, die lernen wollen, Kontrolle abzugeben um dadurch Stressfreier zu leben.
Jedoch sollte man keine bahnbrechenden Gedanken in diesem Buch erwarten. Wer sich noch nie mit geisteswissenschaftlichen Texten und Thorien auseinandergesetzt hat, wird sicherlich etwas Neues für sich mitnehmen können. Für mich war das jedoch nicht der Fall. Diese Buch ist wirklich gut geschrieben und lässt sich schnell lesen, bearbeitet viele Beispiele und regt an der ein oder andern Stelle zum nachdenken an… aber meine persönlichen Erwartungen an das Buch wurden nicht erfüllt. Leider! 2,5/5 ⭐️

. In „Der Let them Theorie“ soll es darum gehen, dass du als Leser beispielsweise lernst, wie du deine Ängste und Selbstzweifel überwindest. Dazu ist das Buch in mehrere Kapitel aufgeteilt die verschiedenste Fragen mit Hilfe der „Let them- Theorie“ beantworten. Mit vielen Beispielen aus ihrem Leben untermalt Robbins immer wieder den positiven Aspekt der „Let them- Teorie“ auf dieses, an einigen Stellen finde ich jedoch ihr Eigenlob etwas übertrieben. Den wirklich bahnbrechenden neue Informationen gibt sie nicht an uns weiter. Ich habe das Meiste schon irgendwo gelesen oder gehört. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass die ganzen Informationen in diesem Buch vielen geholfen haben. Mir leider nicht. Ich habe einfach etwas anderes erwartet,vor allem bei so Kapiteln wie „Freundschaften mit Erwachsenen.“, wenn ich ehrlich bin.
Unterhaltsam, jedoch nicht wirklich hilfreich für mich.
Trotzdem würde ich niemanden von diesem Buch abraten, den das tolle an Ratgebern ist doch… jeder nimmt die Information anders auf und lässt sie anders in sein Leben fließen.

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Veröffentlicht am 18.06.2025

Nichts wirklich neues!

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Let them – Lass sie – zwei einfache Worte, die dein Leben verändern können. Durch das Anwenden, soll man endlich aufhören, sich mit anderen Menschen zu vergleichen, andere Menschen verändern zu wollen ...

Let them – Lass sie – zwei einfache Worte, die dein Leben verändern können. Durch das Anwenden, soll man endlich aufhören, sich mit anderen Menschen zu vergleichen, andere Menschen verändern zu wollen und mehr für sich selbst einzustehen. Praktische Tipps und Erkenntnisse der Autorin und von Top-Experten, die dein Leben in andere Bahnen lenken.

Was soll ich sagen, konnte das Buch tatsächlich so viel verändern, wie die Autorin vorgibt? Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir deutlich mehr vom Buch erhofft habe.
Die Autorin ist genauso, wie man sich eine Amerikanerin vorstellt, sie preist ihre Idee als völlig neu an und dass viele Menschen durch den Leitfaden ihr ganzes Leben verändern konnten. Doch empfand ich die Ideen nicht wirklich neu. Dazu kam, dass sie viele Weisheiten von ganz vielen Experten miteingebaut hat.
Das Buch soll die Stabilität der eigenen Person anheben und so dazu führen, dass man leichter durchs Leben kommt, indem man sich nicht mehr alles zu Herzen nimmt, dem Gegenüber seine Sichtweise lässt und durch den Ausspruch „Lass Sie“ weniger Gedanken daran verschwendet. Man soll sich lieber überlegen, was man selbst verändern kann.
Viele Ideen des Buchs waren nichts Neues, es kam einem so vor, als würde sie für alle Eventualitäten einen Fachmann an der Hand haben und die Geschichten aus ihrem eigenen Leben sind etwas übergriffig.
Manche Passagen sind interessant, wie die „5-4-3-2-1-Methode“, um etwas endlich anzufangen oder die „5-Why-Methode“, doch war es mir eindeutig zu langatmig. Es gab zu viele Wiederholungen und das Ganze hätte man deutlich kürzen können.
Letztendlich sollte man andere Menschen einfach denken lassen, was sie wollen, da man sie nicht ändern kann und sich nicht darüber aufregen, weil es das nicht wert ist. Stattdessen ist es wichtig zu überlegen, was man selbst zu einer Änderung beitragen kann, denn man kann nur sich selbst ändern.
Somit habe ich leider etwas ganz Anderes erwartet und hatte mir deutlich mehr erhofft. Ein paar nette Ideen waren vorhanden, aber auch vieles, was man, wenn man sich selbst etwas reflektiert und im Leben angekommen ist, eh schon macht.
Auch die Ausführung wird nicht bei jedem Thema funktionieren.
Generell wird es aber bestimmt auch Personen geben, die aus diesem Buch etwas mitnehmen können und so etwas mehr Selbstreflexion und Selbstliebe finden können.

Ändere dich selbst und lass die Anderen. Nette Ideen, aber nicht mehr. Ich hatte mir mehr erhofft. Leider keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Warum mich „Die Let-Them-Theorie“ nicht überzeugt hat

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Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen – vielleicht zu hoch. Denn leider blieb „Die Let-Them-Theorie“ für mich nicht nur weit hinter diesen Erwartungen zurück, sondern entwickelte ...

Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen – vielleicht zu hoch. Denn leider blieb „Die Let-Them-Theorie“ für mich nicht nur weit hinter diesen Erwartungen zurück, sondern entwickelte sich von Kapitel zu Kapitel mehr zu einer herben Enttäuschung.


Stil und Tonfall – sehr amerikanisch geprägt, zu laut

Bereits der Einstieg ließ mich skeptisch zurück: Der stark amerikanisch geprägte Stil – mit einer Mischung aus übertriebener Positivität, vereinfachten Lebensweisheiten und einem „Vom Tellerwäscher zum Millionär“-Tonfall – wirkte auf mich wenig authentisch. Die Autorin greift durchgehend auf Superlative und absolute Aussagen zurück („Mach X und dein Leben wird Y“), was bei mir mehr Augenrollen als Aha-Momente hervorrief. Besonders die vertrauliche Leseransprache („Als deine Freundin...“) empfand ich als unangemessen und aufgesetzt.


Inhaltlich: Wiederholungen, Vereinfachungen und fragwürdige Ratschläge

Mel Robbins setzt stark auf Wiederholungen und persönliche Anekdoten – viele davon wirken übergriffig und unnötig privat. Ihre Familie, insbesondere die Kinder, werden sehr offen thematisiert, was ich als Mutter kritisch und unangemessen finde. Zudem begegnet einem eine Vielzahl an Lebensratschlägen, die oft weder neu noch besonders hilfreich sind – und teilweise in eine Richtung gehen, die ich fast schon problematisch finde.

Ein Beispiel: Das Modell „5-4-3-2-1 – Zwing dich einfach“ mag für manche motivierend sein, bei mir löst es eher Unbehagen aus. Wer sich monatelang zu allem zwingen muss, braucht wahrscheinlich keine Selbsthilfeformel, sondern professionelle Unterstützung.


Zwischen Lichtblicken und Widersprüchen

Es gab durchaus einzelne Passagen, die ich als wertvoll empfand – etwa die Analogie mit dem Kartenspiel in Kapitel 9 oder den Impuls, Wut produktiv umzudeuten in Kapitel 10. Doch diese Lichtblicke konnten das Gesamtbild nicht retten. Viel zu oft wurden Konzepte wie „Let them“ als universelle Heilsbringer verkauft, ohne Raum für Differenzierung oder kritische Reflexion.

Besonders frustrierend waren die sich widersprechenden Aussagen. Mal soll man Menschen „einfach lassen“, dann wieder subtil beeinflussen. Kapitel 15 trieb diese Widersprüchlichkeit auf die Spitze: Von echter Akzeptanz konnte dort keine Rede mehr sein – das war für mich blanke Manipulation, getarnt als Lebenshilfe.


Fazit: Ein großer Marketing-Gag mit wenig Substanz

Wäre ich nicht Teil einer Leserunde gewesen, hätte ich das Buch nicht beendet. Die Essenz der Let-Them-Theorie hätte man in einem kurzen Artikel oder einem 50-seitigen Booklet kompakt zusammenfassen können – ohne Substanzverlust. Stattdessen zieht sich das Buch auf über 300 Seiten, verliert sich in Wiederholungen, persönlicher Selbstvermarktung und überzeichneten Beispielen.

Das Werk ist für mich leider nichts weiter als eine clever inszenierte Marketingkampagne um eine altbekannte Idee, verpackt in einem schicken neuen Gewand. Lebensverändernd? Kein bisschen. Eher ein Paradebeispiel für den Unterschied zwischen lauter Selbstdarstellung und echtem, hilfreichem Inhalt.

Meine Empfehlung: Wer sich wirklich mit persönlicher Entwicklung und dem Umgang mit zwischenmenschlichen Herausforderungen auseinandersetzen möchte, findet in wissenschaftlich fundierten Werken wie Immunity to Change von Kegan & Lahey wesentlich mehr Substanz – und weniger heiße Luft.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Viel Blabla, wenig Nutzen

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Das Cover und der Klappentext versprechen eine phänomenal neue Methode, um den Widrigkeiten des Lebens entgegenzutreten. Die Autorin hat ein starkes Mitteilungsbedürfnis. In lockerem Plauderton teilt sie ...

Das Cover und der Klappentext versprechen eine phänomenal neue Methode, um den Widrigkeiten des Lebens entgegenzutreten. Die Autorin hat ein starkes Mitteilungsbedürfnis. In lockerem Plauderton teilt sie mit uns ihre zahlreichen einschlägigen Erlebnisse und entpuppt sich dabei als ausschweifend erzählende, dominierende Person. Kein Wunder, dass sie damit im zwischenmenschlichen Bereich auf Probleme stieß.

Die von Mel Robbins aufgeführten Beispiele haben wir sicher alle schon mal erlebt. Insofern ist es nicht verkehrt, Lösungsvorschläge zu bekommen, die man unmittelbar umsetzen kann, um im Alltag zu mehr Gelassenheit und Verständnis füreinander zu gelangen. Vielleicht. Allerdings kratzt die Autorin mit ihren Beispielen und Erkenntnissen nur an der Oberfläche. Es geht ihr in erster Linie um Harmonie und Anpassung um jeden Preis. Oft sucht sie die Schuld bei sich selbst und gibt sich damit zufrieden. Tiefergehende Probleme kann man damit schwerlich lösen.

Die Fülle dieses Buches täuscht darüber hinweg, dass auf den vielen, vielen Seiten nur sehr wenig Konkretes präsentiert wird. Es ist erstaunlich, wie man mit so vielen Worten immer wieder nur das gleiche aussagen kann. Um die Hälfte reduziert, wäre das Buch erträglicher gewesen. Schon nach einem Viertel verspürte ich den dringenden Wunsch, es zuzuklappen und wegzustellen. Aber ich habe bis zum Schluss durchgehalten in der Hoffnung, dass da vielleicht doch noch etwas Überraschendes herauskommt. Tatsächlich bietet dieser Ratgeber nur einen einzigen Tipp, mit dem ich etwas anfangen konnte. Alle anderen in epischer Breite dargestellten Probleme erschienen mir konstruiert und aufgeblasen. Das von der Autorin gleich einem Mantra heruntergebetete LASS SIE! und LASS MICH! ist zu banal, um bei echten Sorgen und Nöten eine Hilfe darzustellen.

Mein persönliches Fazit: Dieses Buch ist, wenn man viel Zeit hat, recht unterhaltsam. Es hält absolut keinem Vergleich mit dem Klassiker von Dale Carnegie stand. Vielmehr habe ich den Verdacht, dass die Autorin da eine Geschäftsidee entdeckt hat, mit der man viel Geld verdienen kann. Was ja offenbar auch funktioniert.

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