Cover-Bild Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 26.03.2025
  • ISBN: 9783453443488
Freida McFadden

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?

Thriller – Der Nr.1 Bestseller der Autorin des Weltbestsellers »Wenn sie wüsste«
Astrid Gravert (Übersetzer)

Zwei Frauen. Ein Büro. Ein schreckliches Verbrechen.

Dawn Schiff ist seltsam. Darin sind sich ihre Kollegen einig. Sie sagt nie das Richtige. Sie hat keine Freunde. Aber sie ist jeden Morgen um Punkt 8:45 Uhr an ihrem Platz in der Firma, in der sie als Buchhalterin arbeitet. Bis sie eines Morgens nicht auftaucht. Dawns Kollegin Natalie Farrell wundert sich. Dann erhält sie einen anonymen Anruf und fährt zu Dawns Wohnung. Keine Spur von ihrer Kollegin. Doch Natalie bietet sich ein Bild des Grauens. Eins scheint bald klar: Jemand muss Dawn so sehr gehasst haben, dass er sie getötet hat. War es jemand aus ihrem Büro? Je mehr Natalie herausfindet, desto tiefer verstrickt sie sich selbst in ein Netz aus Lügen und Gewalt, aus dem es kein Entkommen gibt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2025

Große Empfehlung

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4,5/5 ⭐ Das Buch war mal wieder grandios, nichts anders hatte ich von der Autorin erwartet. Es war spannend und fesselnd und ich habe es ein einem Rutsch verschlungen. Die Story fand ich mega krass, ein ...

4,5/5 ⭐ Das Buch war mal wieder grandios, nichts anders hatte ich von der Autorin erwartet. Es war spannend und fesselnd und ich habe es ein einem Rutsch verschlungen. Die Story fand ich mega krass, ein Talent sich sowas auszudenken hat auch nur die Autorin. Trotzdem allem war es mega realistisch und man war ganz drin in der Geschichte. Die unerwarteten Wendungen haben mich die Augen aufreißen lassen und es hat die Story von Kapitel zu Kapitel besser gemacht. Fünf Sterne bekommt das Buch deshalb nicht, weil das Ende mir persönlich zu harmonisch und plötzlich plausibel war ohne viele Erklärungen. Bei so einem Meisterwerk ist das aber jammern auf hohem Niveau. Das Buch lohnt sich auf jeden Fall. Wer noch kein Buch der Autorin kennt sollte unbedingt bald eins lesen, ich freue mich jetzt schon wenn im August das nächste Buch von ihr erscheint.

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Veröffentlicht am 12.06.2026

"Tatort Büro"

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„Lesen bildet“ – oder wie heißt es so schön?
Auf dieses Buch trifft das definitiv zu.
Man lernt zwar nicht das Typische, was man bei einem Thriller erwarten würde (Möglichkeiten, einen Mord zu vertuschen; ...

„Lesen bildet“ – oder wie heißt es so schön?
Auf dieses Buch trifft das definitiv zu.
Man lernt zwar nicht das Typische, was man bei einem Thriller erwarten würde (Möglichkeiten, einen Mord zu vertuschen; Wie lasse ich es nach einem Unfall aussehen? etc.), sondern jede Menge über Schildkröten.
Und wenn ich „jede Menge“ sage, meine ich auch „jede Menge“.
Gefühlt 40 % des Buches drehen sich um Schildkröten …
Natürlich hängt das mit der Handlung um den Mordfall zusammen, aber es war so viel, dass ich beim Wort „Schildkröte“ Flashbacks bekomme …

Die Handlung mag trotz der überdurchschnittlich hohen Schildkrötenpräsenz den ein oder anderen zum Abbruch verleiten, aber wer schon mal einen Thriller von Freida McFadden gelesen hat, weiß: Durchhalten lohnt sich!
Der gut zu lesende Schreibstil und die kurzen Kapitel machen es einem dann noch einmal einfacher, durch den Roman zu kommen.
Durch den wechselnden Perspektivwechsel merkt man schnell, dass eine der beiden Protagonistinnen eine falsche Wahrnehmung der Realität haben muss.
Es ist allerdings wirklich schwer durchzusteigen, wer von beiden die Wahrheit sagt.
Die Antipathie, die sich bei beiden einschleicht, macht es zusätzlich schwer.
Kaum denkt man, man hat’s verstanden, kommt die Autorin um die Ecke und macht mit einem Plottwist alle aufgestellten Theorien zunichte.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil ich mit den Entwicklungen in Teil II und Teil III nicht gerechnet habe.
Lediglich die Schildkrötenthematik hat genervt, und die Abhandlung am Ende war mir zu unlogisch (Kopfverletzung ohne Anzeichen einer Kopfverletzung?).
Normalerweise weisen Freida McFaddens Bücher nicht solche Logikfehler auf, weshalb es mir sofort aufgefallen ist, dass die Erklärung zum Ende hin nicht aufgeht.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

interessant, aber vorhersehbar

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Dieses Buch ist ein Einzelband und hat nichs mit den übrigen Büchern, die zurzeit regelmäßig erscheinen und deren Cover und der Farbschnitt zuerst den Eindruck vermitteln, dass es eine Reihe wäre.

In ...

Dieses Buch ist ein Einzelband und hat nichs mit den übrigen Büchern, die zurzeit regelmäßig erscheinen und deren Cover und der Farbschnitt zuerst den Eindruck vermitteln, dass es eine Reihe wäre.

In diesem Buch spielen zwei weibliche Charaktere die Hauptrolle, welche Arbeitskolleginnen sind. Zum einen ist dort Natalie, die sehr erfolgreich und beliebt zu sein scheint, zudem auch als gut aussehend beschrieben wird und eine intime Beziehung mit einer Führungskraft zu haben scheint. Auf der anderen Seite ist Dawn, ein Charakter, der wie Natalies genaues Gegenteil dargestellt wird. Sie ist ruhig, immer pünktlich, immer überkorrekt, scheint keine Freunde zu haben und keiner weiß so recht etwas über sie. Diese schwarz-weiß Darstellung fand ich durchschnittlich - sie ist so ähnlich wie gut und böse. Aber es gibt doch so viel grau dazwischen! Ein bisschen wird dies in diesem Thriller auch deutlich. Vielleicht war das die Intention der Autorin?

Dawn lernen wir über Geschehennisse in der Vergangenheit kennen, da in ihrem Haus zu Beginn eine Bluttat passiert, jedoch ohne Leiche. Somit wird Spannung aufgebaut, indem wir nichts von ihr hören, sondern nur aus der Vergangenheit ihr Leben kennenlernen und wie sie zu Natalie stand. Natalie lernen wir im Hier und Jetzt kennen. Dabei wird deutlich, dass beide ihr Verhältnis miteinander als extrem unterschiedlich beschreiben. Natalie beschreibt Dawn eher als still, unauffällig, merkwürdig, aber aus Dawns Sicht scheint Natalie eine Psychopathin zu sein, die sie am Arbeitsplatz regelrecht mobbt. Auch hier haben wir die Darstellung Gut und Böse - schwarz und weiß.

Je weiter die Geschichte sich entwickelt, desto wiedersprüchlicher wird alles und desto mehr Grau erscheint zwischen dem Ganzen Schwarz und Weiß. Im Grunde wirklich gut gemacht, aber es konnte mich nicht richtig abholen. Ich weiß nicht, woran es lag. Vielleicht war es mir bis zum Twist am Ende zu vorhersehbar? Zu platt schwarz und weiß? Ja, am Ende dreht die Autorin noch Vieles und ich hatte ein ziemliches Oh-Ha-Erlebnis - obwohl es sich nach und nach anbahnte. Trotzdem kam es für mich etwas spät, bis dahin musste man erstmal an einer Geschichte dran bleiben, die eigentlich nicht sonderlich spannend war - für mich.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Roman mit unerwarteten Wendungen

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Worum geht es in dem Buch?

Dawn Schiff arbeitet in der Buchhaltung der Firma VIXED, einer Firma für Nahrungsergänzungsmittel. Beliebt ist sie nicht, die Kollegin halten sie für sonderbar, weil sie Schildkröten ...

Worum geht es in dem Buch?

Dawn Schiff arbeitet in der Buchhaltung der Firma VIXED, einer Firma für Nahrungsergänzungsmittel. Beliebt ist sie nicht, die Kollegin halten sie für sonderbar, weil sie Schildkröten sehr mag und viele Schildkrötenfiguren hat. Weiterhin ist sie sehr pünktlich und penibel.

Eines Tages kommt Dawn nicht zur Arbeit. Als kurze Zeit in ihrer Wohnung viel Blut gefunden wird, vermuten Kollegen und Ermittler das Schlimmste. Und auf einmal wird eine Frauenleiche gefunden…


Meine Meinung zu diesem Buch:

Spannend fängt das Buch an. Als Leser erfährt man viel über Natalie, eine sehr gute Verkäuferin der VIXED-Produkte, gutaussehend. Viele Leute wollen mit ihr befreundet sein, auch Dawn. Sie fühlt sich von Natalie eher gemobbt.
Immer wieder gibt es Rückblenden, in denen man viel über Dawn erfährt. Sie schreibt E-Mails an eine Freundin, namens Mia. Beide – sowohl Natalie, als auch Dawn – schreiben aus der Ich-Perspektive.

Beide Charaktere mochte ich nicht besonders. Natalie fand ich eingebildet, Dawn sehr merkwürdig. Es gab aber auch Szenen, während derer sie mir leidtat. Unerklärliche Dinge passieren, die den Roman immer wieder spannend machen – wenn zum Beispiel Natalie eine blutige Schildkrötenfigur in ihrer Wäsche findet. Wie kam diese Figur in die Wäsche?

Irgendwann gab es eine abrupte Wendung in dem Buch – und dann wurde es wirklich interessant und spannend. Der Schluss war für mich unerwartet, aber gut.

Ich vergebe vier Sterne.


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Veröffentlicht am 17.12.2025

Not Bad!

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Der Einstieg ins Buch war für mich eher schleppend. Es hat eine Weile gedauert, bis die Geschichte in Gang kam, doch dann wurde es schnell spannend. Ab einem gewissen Punkt wollte man einfach nur noch ...

Der Einstieg ins Buch war für mich eher schleppend. Es hat eine Weile gedauert, bis die Geschichte in Gang kam, doch dann wurde es schnell spannend. Ab einem gewissen Punkt wollte man einfach nur noch wissen, wie es weitergeht – und die Kapitel flogen nur so dahin.

Besonders interessant fand ich, wie sich die Dynamik zwischen Natalie und Dawn im Laufe der Geschichte verändert. Natalie, die anfangs noch wie die „Heldin“ wirkt, macht sich Stück für Stück immer unsympathischer. Ihr Verhalten ist auf eine unangenehme Art eklig. Dawn dagegen war mir von Anfang an suspekt und war irgendwie nervig zu lesen so böse das auch klingt..Aber was sich im Laufe der Handlung über sie herausstellt, geht deutlich tiefer und ist ehrlich gesagt erschreckend und krank.

Ab Teil 3 gab es dann einen Wendepunkt, mit dem ich wirklich nicht gerechnet hatte – vor allem was Caleb betrifft.

Was die Charaktere angeht: Wirklich keiner von ihnen ist sympathisch. Im Gegenteil – sie wirken allesamt gestört, kaputt oder schlicht toxisch. Und genau das macht die Geschichte auf ihre Weise so fesselnd. Man will nicht unbedingt jemanden mögen, aber man muss wissen, wie alles zusammenhängt.

Fazit: „Die Kollegin“ ist ein verstörender, clever aufgebauter Psychothriller, der mit zunehmender Seitenzahl an Spannung gewinnt. Wer Lust auf eine Geschichte mit moralisch fragwürdigen Figuren, überraschenden Wendungen und einer düsteren Atmosphäre hat, wird hier definitiv fündig.

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