Zwischen Lächeln, Tränen und einem einmaligen Gefühl von Zuhause
Nachdem mich schon der erste Band des Spin-offs sehr begeistert hatte, waren meine Erwartungen an Whoever entsprechend hoch und wurden trotzdem noch einmal übertroffen.
Mit jedem Mal, das wir an die Dunbridge ...
Nachdem mich schon der erste Band des Spin-offs sehr begeistert hatte, waren meine Erwartungen an Whoever entsprechend hoch und wurden trotzdem noch einmal übertroffen.
Mit jedem Mal, das wir an die Dunbridge Academy zurückkehren dürften, fühlt es sich noch mehr wie Nachhausekommen an. Es klingt einfach immer so sehr nach Wohlfühlort das ich alle Schüler der Dunbridge offiziell beneide und am liebsten noch unzählige weitere Male zurückkehren will.
Cleo und Alex haben mich von der ersten Seite an mitgerissen. Ich habe die ganze Zeit zwischen einem Lächeln und dem Mitfühlen mit ihrem Schmerz geschwankt. Mit den Ereignissen aus ihrer Vergangenheit habe ich überhaupt nicht gerechnet, gerade deshalb haben sie mich umso mehr getroffen. Sie waren unglaublich gut in die Geschichte eingebunden und ich brauchte definitiv das ein oder andere Taschentuch.
Besonders Alex hat mein Herz erobert. Seine Fürsorge, vor allem als es Cleo wegen ihrer Regel so schlecht geht, war einfach wunderschön zu lesen. Diese Selbstverständlichkeit, mit der er sich um sie kümmert, hat in mir direkt den Wunsch geweckt, auch so einen fürsorglichen Alex an meiner Seiten zu haben.
Eigentlich bin ich gar nicht der größte Fan von Second Chance, aber hier habe ich es sehr geliebt. Die Geschichte hat mir wieder gezeigt, dass es manchmal einfach auf die richtige Umsetzung ankommt.
Es gab einige Momente und Ereignisse die mich wirklich sprachlos zurückgelassen haben. Besonders das Ende das ziemlich plötzlich kam und irgendwie auch nicht, weil warum sollte die Wartezeit auf den nächsten Band nicht voller Spannung sein, war in etwa so intensiv wie ein bestimmter Notfall, der übrigens den Zusammenhalt und Beistand an der Dunbridge nochmal sehr berührend aufgezeigt hat. Auch der Einsatz für die Schulpferde hat noch einmal gezeigt wie an dieser wundervollen Schule alle zusammenhalten.
Insgesamt habe ich mich wieder sehr über jedes Wiedersehen mit bereits bekannten Gesichtern sowohl aus dem ersten Band, als auch der ersten Generation gefreut. Colin als großer Bruder war einfach großartig, gleichzeitig hätte ich Cleo und ihm von Herzen gewünscht, Eltern zu haben, die ihnen mindestens so viel Liebe und Geborgenheit schenken wie Alex´ Mütter.
Sarah Sprinz schafft wieder die perfekte Mischung aus Wohlfühlmomenten, Nervenkitzel, Trauer, Hoffnung und ganz viel Liebe. Ich habe gelacht, geweint, mitgelitten und mitgefiebert und kann es jetzt kaum warten, Oscar und Elsa noch näher kennenzulernen.
Ganz klare Leseempfehlung.