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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2021

sehr gelungener zweiter Band mit wichtigem Thema

Fadeaway
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Das Cover mochte ich bereits beim ersten Band sehr gerne, weil ich es sehr geschickt finde wie sich der Stadtplan Berlins wiederfindet. Die Farbkombinationen passen auch gut zusammen. Und auch mit dem ...

Das Cover mochte ich bereits beim ersten Band sehr gerne, weil ich es sehr geschickt finde wie sich der Stadtplan Berlins wiederfindet. Die Farbkombinationen passen auch gut zusammen. Und auch mit dem ersten Band im Regal harmoniert es gut. Inhaltlich geht es in diesem zweiten Band um den jüngsten Seger-Spross: Kyra. Bereits aus dem ersten Band wissen wir was sie im Sommer erlebt hat und wieso sie bei ihrer Tante in Paris gewesen ist. Doch jetzt beginnt sie mit ihrem Studium ein ganz neues Kapitel in ihrem Leben. Sie will die verganenen Monate vergessen, zieht mit ihrer besten Freundin Miriam in eine WG. Doch mit dem Zusammentreffen und Annähern mit Milan kommt sie auch den Ereignissen näher, die sie eigentlich vergessen wollte...

Nachdem der erste Band mir ganz gut gefallen hatte, aber nicht überragend und Noah von den Geschwistern auch nicht mein Liebling war, hatte ich gehofft, dass mir der zweite Band doch noch etwas gefallen würde. Dass mir dieses Buch jedoch soo gut gefallen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Allen voran mochte ich die Protagonistin Kyra einfach total gerne. Ich mochte ihre Ansichten, konnte ihre Gedanken undund Gefühle nachvollziehen. Ihre Handlungen nicht immer, aber ich habe sie im Großen und Ganzen verstanden und vor allem den Podcast fand ich auch eine super Idee und es hat die Geschichte definitiv etwas aufgelockert, dass die Podcasttexte zwischendurch auch zu lesen waren. Die Briefe im Podcast haben der Geschichte insgesamt nochmal eine ganz andere Ebene gegeben. Generell fand ich Kyra auch einfach nur unglaublich mutig, wie sie an die Öffentlichkeit geht, für ihre Ideale eintritt und sich da auch nicht von ein bisschen Gegenwind übermäßig aus dem Konzept bringen lässt.

Dann war da Milan. Ihn kennt man aus dem ersten Band nur aus einer winzig kleinen Szene und im Grunde lernt man ihn ganz neu kennen. Ihn mochte ich auch richtig gerne, beinahe so sehr wie Kyra. Ich mochte seine Ansichten, Ideale und wie er immer versucht hat das Richtige zu tun und nicht ausschließlich sein Wohl an erste Stelle zu stellen. Und seine Art Konflikte am liebsten direkt und persönlich zu klären, hat mir auch gefallen. So kam es nicht andauernd zu unnötigen Missverständnissen zwischen den Protagonisten.

Neben den beiden Protagonisten, die einfach wahnsinnig nett und authentisch sind, mochte ich auch diesmal wieder das Setting in einer echten deutschen Stadt und keinem fiktiven amerikanischen Örtchen. Und der Schreibstil war wieder angenehm und gefühlsmäßig bin ich diesmal noch besser durch die Geschichte gekommen und mochte auch den Schreibstil lieber.

Der Epilog war dann noch das i-Tüpfelchen, weil er absolut Lust auf den dritten Band der Trilogie gemacht hat. Ich freue mich schon unglaublich darauf endlich Elias und Miriam näher kennenlernen zu dürfen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2021

Tiefgründig, emotional und gelungen - wie immer!

Durch die kälteste Nacht
1

Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut. Ich mag diese Farbkombinationen und Farbverläufe sehr. Auch den Buchrücken finde ich richtig schön, was ich persönlich immer ganz besonders wichtig finde, ...

Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut. Ich mag diese Farbkombinationen und Farbverläufe sehr. Auch den Buchrücken finde ich richtig schön, was ich persönlich immer ganz besonders wichtig finde, da ich nicht genug Platz/zu viele Bücher habe, um sie mit dem Cover nach vorne ins Regal zu stellen. Inhaltlich geht es um Kennedy und Jax. Die beiden haben sich als Kinder im Ferienlager kennengelernt und waren einige Jahre unzertrennlich. Die Zeit zwischen den Ferienlagern überbrückten sie mit dem Schreiben von Briefen. Doch irgendwann versiegt die Flut von Briefen und der Kontakt schläft ein. Erst als Erwachsene treffen sie sich wieder und haben in der Zwischenzeit beide jede Menge Schicksalsschläge aushalten müssen und sind beide gerade dabei wieder einen Weg zu einem glücklicherem Leben zu finden.

Ich mochte die Geschichte wirklich sehr, obwohl nach einigem Nachdenken tatsächlich viele Kleinigkeiten aufgefallen sind, die nicht stimmig waren und die ich mir vielleicht anders gewünscht hätte. Aber mein Gesamteindruck von der Geschichte bleibt noch immer richtig gut. Die meisten Einzelheiten, die mir nicht gefallen, kann ich an dieser Stelle jedoch nicht näher erläutern ohne zu spoilern. Also verzichte ich lieber darauf. Es sind halt so Dinge wie, dass mir manche Nebencharaktere ein bisschen zu klischeebehaftet rüberkommen (die Zwillinge, der Gärtner, ...) und die Geschichte vor allem am Ende viel zu schnell vorbei war, wo es doch zu Beginn recht langsam alles erzählt wurde. Ein gleichmäßiges Erzähltempo hätte ich lieber gehabt...

Geliebt habe ich das Setting, vor allem Jax' Gänseblümchenlichtung mochte ich richtig gerne und generell die Stadt scheint schon eine von den schöneren zu sein! Auch die Protagonisten sind sehr liebenswert. Ich mochte Kennedy und hatte einfach nur sehr viel Mitgefühl am Anfang für sie, weil ihr Ehemann doch echt gemein war und sie überhaupt nicht unterstützt hat! Jax hingegen mochte ich, weil er tief in seinem Inneren einfach ein guter Mensch war, der das nur im Normalfall niemandem zeigen konnte/wollte. Aber sein Umgang mit Connor undund Joy ist einfach nur liebenswert, weswegen ich an dieser Stelle auch noch einmal erwähnen möchte wie unglaublich toll ich diese beiden Nebencharaktere finde. Und ich freue mich schon sehr darauf, wenn Connor seine eigene Geschichte bekommt und ich endlich mehr über ihn erfahren darf!

Dann hat es die Autorin natürlich auch wieder geschafft so viele liebevolle Kleinigkeiten und Szenen einzubauen. Allen voran sei das bunt bemalte Familienauto von Kennedys Eltern zu erwähnen. Das mochte ich als Idee total und ich habe mit Freude verfolgt, wie Jax im Buch mehr zu sich und seiner Zukunft fand und auch Kennedy langsam wieder unbeschwerter leben konnte. Insgesamt wieder ein sehr gefühlvolles, lesenswertes Buch mit super netten Charakteren und einem niedlichen Setting!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.03.2021

Schöne Liebesgeschichte mit emotionalem Schreibstil

Feels like Love
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Das Cover finde ich ehrlich gesagt nicht wirklich schön, diese Farbkombinationen gefallen mir einfach nicht so gut. Da ich von der Autorin aber bereits andere Bücher gelesen habe, die mir vor allem wegen ...

Das Cover finde ich ehrlich gesagt nicht wirklich schön, diese Farbkombinationen gefallen mir einfach nicht so gut. Da ich von der Autorin aber bereits andere Bücher gelesen habe, die mir vor allem wegen des Schreibstils sehr gut gefallen haben, stand es trotzdem außer Frage, dass ich auch dieses Buch lesen möchte. Inhaltlich geht es dabei um die Medizinstudentin Mila und den Modedesigner Leo. Mila muss für den zweiten Teil ihres Studiums von München nach Berlin ziehen und tut sich schwer sich dort einzuleben. Zwar arbeitet ihr großer Bruder Johannes in der Hauptstadt, Freunde aus Kindertagen ebenfalls und sie findet mega schnell eine Wohnung, aber erst durch Leo lernt sie Berlins bunte Ecken und den Sog der Liebe kennen.

Vor dem Lesen war mir absolut nicht klar, dass es auch in den anderen beiden Bänden der Trilogie um die beiden Protagonisten aus dem ersten Band gehen wird und es nicht in jedem Band um andere Protagonisten gehen wird, wie das oft bei Trilogien der Fall ist. Zum Glück war das Ende aber nicht so extrem offen, wie ich nach meiner Entdeckung befürchtet hatte, weil ich Cliffhanger immer sehr gemein finde, vor allem, wenn ich vor dem Lesen absolut nicht damit rechne. Doch abgesehen davon hat mich auch dieser Reihenauftakt der Autorin sprachlich absolut abgeholt. Ich mag ihren Schreibstil unglaublich gerne, dieses emotionale und gefühlvolle habe ich in letzter Zeit bei vielen Geschichten sehr vermisst und mit What if we Stay hat die Autorin mich dann letztes Jahr total abgeholt. Auch Feels like Love war ein durchaus gelungenes Leseerlebnis, wenn auch inhaltlich in meinen Augen nicht so extrem stimmig und schlüssig, wie ich das von den beiden LYX-Bänden gewohnt war, die ich bereits von ihr gelesen habe.

Denn leider blieb da das eine oder andere einfach liegen. Ja, vielleicht wird das in den nächsten Bänden abgesprochen, aber ehrlich gesagt war das teilweise essenzielle Themen, die in dem Moment wichtig waren, mir wichtig waren, und die für mich wenigstens in einer kleinen Erwähnung in den ersten Band gehört hätten. Ich versuche das jetzt noch etwas genauer auszuführen ohne zu viele Dinge vorwegzunehmen oder gar zu spoilern. Erstes Rätsel war mir Milas Mitbewohnerin Ivana. Zunächst spielt sie eine super wichtige Rolle, ist dann kurz weg, kommt zurück und fertig. Dadurch, dass ihre Abwesenheit sehr thematisiert wird, hat es mir umso mehr gefehlt, dass ihre Rückkehr sehr beiläufig passiert ist und mir da das eine oder andere Gespräch – vor allem mit Leo – sehr gefehlt hat. Ich hoffe, dass das in Band 2 noch vorkommt, wäre aber eigentlich schon zu spät. Und dann gibt es noch etwas, was Jason betrifft. Eine ziemlich große Sache, die einmal groß erwähnt wird und anschließend überhaupt nicht mehr mit einer Silbe erwähnt wurde und ich habe mich bei jeder Seite gefragt, was nun aus dem Problem geworden ist. Hat es sich einfach in Luft aufgelöst? Ja, es gab sehr, sehr viele andere wichtige Dinge zu besprechen, aber mir kam dieses Thema viel zu kurz.

Besonders gut fand ich das Setting in Berlin. Ich mag es, wenn Bücher auch mal in Deutschland bzw. Städten stattfinden, die ich gut kenne und zu denen ich noch eine andere persönliche Beziehung habe als zu fiktiven amerikanischen Kleinstädten. Da würde ich mir noch mehr Geschichten wünschen, die in Deutschland spielen. Auch fand ich die Rollenverteilung richtig gut. Leo war derjenige, der mehr Unterstützung von Mila brauchte und sie haben sich gegenseitig auch einfach gut ergänzt. Ich mochte auch, dass Leo Modedesigner ist und Mila Ärztin wird und wie bescheiden Leo war, was seinen beruflichen Erfolg angeht. Insgesamt einfach beide sehr sympathisch und liebenswürdig. Ich habe sehr mit den Protagonisten mitgelitten und gehofft. Ja, die Entwicklung ihrer Beziehung ging in Lichtgeschwindigkeit, was wirklich sehr extrem war, ich aber beim Lesen gar nicht so schnell empfunden habe, erst nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich etwas erstaunt in wie kurzer Zeit die beiden eine so extrem innige Beziehung haben und so eine Liebe zueinander empfinden können, wo sie sich noch nicht so lange kennen und bereits das eine oder andere mitmachen mussten. Ich bin absolut gespannt, wie das in den nächsten beiden Bänden mit ihnen weitergehen wird, hoffe sie erleben etwas glücklichere Zeiten mit einander und einfach etwas mehr Höhen im Leben...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2021

Wichtiges Thema fesselnd verpackt

Kim Jiyoung, geboren 1982
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Das Cover alleine ist jetzt nicht unbedingt auf den ersten Blick für mich der Anlass gewesen, zu diesem Buch zu greifen, viel mehr die vielen Empfehlungen aus meinem Umfeld. Allerdings finde ich das Cover ...

Das Cover alleine ist jetzt nicht unbedingt auf den ersten Blick für mich der Anlass gewesen, zu diesem Buch zu greifen, viel mehr die vielen Empfehlungen aus meinem Umfeld. Allerdings finde ich das Cover nach dem Lesen sehr passend und gelungen. Durch das leere Gesicht (keine Augen, Nase, Mund) ist sie austauschbar und so ist nicht nur die Geschichte stellvertretend von allen Frauen, sondern auch das Cover dazu passend. Inhaltlich geht es um Kim Jiyoung, eine koreanische Frau, die verheiratet ist und eine kleine Tochter hat. Ihr Mann stellt mit der Zeit immer mehr Veränderungen an ihr fest und macht sich Sorgen. Er sucht einen Psychiater auf, um seine Frau zu verstehen und der erzählt ihm vom Leben seiner Frau. Von der Geburt, ihrer Kindheit mit einer älteren Schwester und einem jüngeren Bruder, welcher immer bevorzugt wurde, der Schulzeit, der Arbeit, der Ehe und der Tochter.

Vor dem Lesen hatte ich keine großen Erwartungen an das Buch. Der Klappentext sagt jetzt nicht gerade viel aus, die Inhaltsangaben sind auch eher mau und zudem ist das Buch ganz schön dünn. Doch von den ersten Seiten an, war ich gefesselt von der Geschichte und auch vom Schreibstil, obwohl er objektiv gesehen sehr unrund ist, wenig emotional und im Grunde genau das Gegenteil vom dem, was mich sonst so fesselt. Und doch schafft es die Autorin mich einzufangen und die ganzen 200 Seiten nicht mehr loszulassen. Hautnah ist man beim Lesen dabei, wie die Protagonistin praktisch von Geburt an miterleben muss, wie sie diskriminiert wird. Von der Familie, der Gesellschaft, von eigentlich jedem. Begründet wird die Bevorzugung von Jungen meistens mit Traditionen. Das war halt immer schon so und deswegen bleibt das so. Dass jeder dieselben Chancen verdient hat, spielt in der eingefahrenen Gesellschaft keine Rolle und oft fühlte ich mich beim Lesen um viele Jahrzehnte zurückversetzt. Obwohl Frauen oftmals genauso gute Leistungen oder bessere in der Schule, der Universität oder sogar auf der Arbeit bringen, bekommen sie weniger Geld und Anerkennung. Nicht Berücksichtigung von Beförderungen werden damit begründet, dass sie ja sowieso bald weg sind, um eine Familie zu gründen. Die beschriebenen Ungerechtigkeiten sind dabei keineswegs nur in der koreanischen Gesellschaft ein Problem, sondern durchaus auch bei uns in Deutschland. Insgesamt ein absolut lesenswertes Buch, was in meinen Augen jeder einmal gelesen haben sollte. Das dauert auch echt nicht lange, es ist ja nicht dick.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2021

Interessantes Kochbuch

Meal Prep
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Das Cover finde ich ziemlich gut. Es ist schlicht und zeigt trotzdem gut das Thema des Kochbuchs auf einen Blick. Es passt gut in die Reihe der vielen anderen Kochbücher des Verlags. Inhaltlich geht es ...

Das Cover finde ich ziemlich gut. Es ist schlicht und zeigt trotzdem gut das Thema des Kochbuchs auf einen Blick. Es passt gut in die Reihe der vielen anderen Kochbücher des Verlags. Inhaltlich geht es in „Meal Prep“ um die Vorbereitung von Mahlzeiten für die unterschiedlichsten Anlässe und Tageszeiten. Für mich, die ich im Schichtdienst arbeite, ist es wichtig vorher Mahlzeiten zu planen und teilweise zu kochen, um einfach immer etwas zu essen zu haben, ob nun auf der Arbeit oder zuhause zu den unterschiedlichsten Tageszeiten. Das Kochbuch ist eingeteilt in diverse Kategorien und zwar folgende: Frühstück, Kalte Gerichte, Warme Gerichte und Gesunde Snacks.

Die Bilder der zubereiteten Mahlzeiten sind sehr ansprechend, die Rezepte sehr übersichtlich und gut erklärt. Viele Dinge sind sehr ansprechend und ich habe direkt Hunger beim Lesen des Buches bekommen. Außerdem sind viele Rezepte dabei auf die ich sonst nicht gekommen wäre und die durchaus eine nette Abwechslung zu den üblichen Dingen sind, die ich so gerne koche bzw. esse. Einige Zutatenkombinationen finde ich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Da werde ich mich wohl überwinden müssen mal Zucchini mit Schokolade als Frühstück zuzubereiten, aber da ich beides unabhängig voneinander mag, könnte es vielleicht auch als Kombination schmecken... Allerdings muss ich sagen, dass es sich insgesamt schon um recht extravagante Rezepte und Kombinationen handelt, die durchaus nicht für jeden etwas sind. Auch ich muss sagen, dass ich recht viele Zutaten nicht mag und somit bereits einige Rezepte gar nicht in Frage kommen, dass ich diese ausprobiere. Aber ich denke es sind immer noch genug Rezepte für mich übrig, die mir schmecken könnten. Ich werde es demnächst Testen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere