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Veröffentlicht am 17.10.2021

Turbulenter Roadtrip

Drive Me Crazy – Für die Liebe bitte wenden
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Das Cover mochte ich schon beiden ersten beiden Büchern nicht, diese Mischung aus gelb und beige spricht mich einfach nicht an. Aber ich finde gut, dass vom Prinzip her immer das gleiche Design verwendet ...

Das Cover mochte ich schon beiden ersten beiden Büchern nicht, diese Mischung aus gelb und beige spricht mich einfach nicht an. Aber ich finde gut, dass vom Prinzip her immer das gleiche Design verwendet wird, so weiß ich auf den ersten Blick, da ist ein neues Buch, was ich lesen möchte. Inhaltlich geht es diesmal um Addie, die mit ihrer Schwester Deb im Mini einen Roadtrip zur Hochzeit ihrer besten Freundin unternimmt. Sie haben Snacks eingepackt, noch einen Mitfahrer, der das gleiche Ziel hat und alles ist gut geplant. Sie freuen sich sogar auf die lange Autofahrt. Doch kurz nach dem Start kracht es bereits und ausgerechnet Dylan, Addies Ex, ist ihnen hinten drauf gefahren. Addie wollte ihn nie wieder sehen und jetzt machen sie mit ihm und dessen Freund Marcus gemeinsam den Roadtrip zur Hochzeit. Denn Dylans Auto ist ein Totalschaden und der Mini hat kaum etwas abbekommen. Jetzt geht die Reise so richtig los...

Nachdem mir bereits die letzten beiden Bücher der Autorin richtig gut gefallen haben, hat auch dieses mich nicht enttäuscht. Ich mag ihren Schreibstil total gerne, war schnell in der Geschichte drin und mochte die abwechselnden Erzählungen von Gegenwart und Vergangenheit. So hat man parallel mit dem Roadtrip auch noch erfahren wie Addie und Dylan zusammengekommen sind und wieso sie sich wieder getrennt haben. Witzig finde ich auch die Idee, dass sie ausgerechnet zu fünft in einem Mini reisen, in fast jedem anderen Auto wäre mehr Platz gewesen, doch so kann sich niemand aus dem Weg gehen und so ziemlich alle Konflikte kommen an die Oberfläche. Ich finde die Bezeichnung „turbulentester Roadtrip des Jahres“, wie es auf der Rückseite des Buches steht, schon sehr passend, möchte aber jetzt auch nicht näher darauf eingehen, was ich am besten fand, weil das möglicherweise spoilern würde! Ich mochte die Figuren – bis auf Marcus – alle sehr, fand die Geschichte super und freue mich schon darauf, wenn ein neues Buch der Autorin erscheint!

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Veröffentlicht am 17.10.2021

Von Ziegenmilch und Karamellbonbons

Was wir in uns sehen - Burlington University
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Das Cover finde ich wirklich schön, ich finde die Farbkombination super schön und die Blätteranken ebenso. Mich erinnert die Gestaltung ein bisschen an die The Ivy Years Bücher, die ähnlich mit Blumen ...

Das Cover finde ich wirklich schön, ich finde die Farbkombination super schön und die Blätteranken ebenso. Mich erinnert die Gestaltung ein bisschen an die The Ivy Years Bücher, die ähnlich mit Blumen gestaltet wurden. Was aber wiederum etwas unpassend ist, da diese neue Reihe eher ein Spin-Off von der Reihe True North ist. Stört jedoch nicht, wenn man – wie ich – sowieso bereits alle Bücher von beiden Reihen, gelesen hat. Inhaltlich geht es nun wieder zurück zur Shipley Farm und um Dylan, den jüngsten Bruder. Er studiert gemeinsam mit Chastity, die auf der Farm nebenan lebt, an der Burlington University. Sie sind gute Freunde, obwohl Chastity bereits seit Jahren mehr möchte als Freundschaft. Doch Dylan gilt als Weiberheld, hat nun das erste Mal seit langem eine feste Freundin. Trotzdem gibt Dylan Chastity Nachhilfe in Mathe und verbringen so jede Woche viel Zeit mit ihr, was ihr gefällt. Jedes Wochenende fährt er nach Hause auf die Farm, um seiner Familie zu helfen und sich um die ungeliebten Ziegen zu kümmern, die offenbar er angeschafft hat. Seinem Bruder sind die ein Dorn im Auge, die er loswerden will, wenn sie ihm weiter so viel Ärger bereiten und nur Geld kosten. Chastity hat dann die Idee, um der übrigen Ziegenmilch einen Sinn zu geben und noch mehr Zeit mit Dylan zu verbringen: Sie machen Karamell aus der Ziegenmilch und verkaufen dieses zur Weihnachtszeit!

Nachdem mir die Brooklyn Years-Reihe sowie Never let me Down von der Autorin bei weitem nicht mehr so gut gefallen haben, wie die True North-Reihe oder gar meine allerliebste Ivy Years-Reihe, hatte ich fast damit gerechnet, dass Sarina Bowen es auch diesmal nicht schafft mich wieder mehr zu begeistern. Aber ich muss sagen, dass sie mich wieder total abholt. Ich kann gar nicht so genau sagen woran das jetzt liegt, aber ich finde es wunderbar wieder auf der Shipley-Farm zu sein und zu sehen wie erwachsen sie alle geworden sind. Zum Ende hin gefällt mir das Buch dann nicht mehr zu hundert Prozent, wieso kann ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten, um zu spoilern, aber im Vergleich zu Brooklyn Years oder Never let me Down, mochte ich dieses Buch wieder richtig gerne!

Super schön fand ich es auch, dass Dylan nun erwachsen war und einfach kein Kind, wie beim ersten Buch, wo man ihn kennenlernt. Ich mochte ihn im Grunde, nur an seiner Kommunikation muss er auf jeden Fall noch arbeiten. Wie oft er einfach nicht das gesagt hat, was er sagen wollte und super unnötige Konflikte mit seinem Bruder Griffin hatte. Wenn beide mal miteinander geredet hätten, richtig geredet, nicht gestritten, dann hätten sie viele Sachen schon vorher klären können, so wollte ich ihn ab und an gerne schütteln und zu seinem Glück zwingen... Chastity mochte ich auch gerne, obwohl ich sie oftmals einfach nicht verstanden habe. Sie ist in einer Sekte aufgewachsen und noch nicht allzu lange von dort abgehauen. Viele Dinge sind neu für sie, das verstehe ich auch und wird auch oftmals gut beschrieben, aber manche Dinge sind einfach super unlogisch und machen keinen Sinn... Die Nebenfiguren wie Dylans Mitbewohner Rickie war super, hat der Geschichte noch ein bisschen Schwung gebracht. Der Schreibstil war wie immer angenehm und ich freue mich nun auf den nächsten Band mit Dylans Zwillingsschwester!

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Veröffentlicht am 30.09.2021

Super zum Verschenken

Ein Buch, vier Jahreszeiten. Wohlfühlideen, Rezepte und Geschichten für ein ganzes Jahr
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Das Cover des Buches finde ich recht niedlich, es passt auf jeden Fall zum Buch und wenn man genauer hinschaut, sieht man auch direkt wie die Jahreszeiten dort bildlich angeordnet sind. Inhaltlich geht ...

Das Cover des Buches finde ich recht niedlich, es passt auf jeden Fall zum Buch und wenn man genauer hinschaut, sieht man auch direkt wie die Jahreszeiten dort bildlich angeordnet sind. Inhaltlich geht es in diesem Buch darum viele Anregungen, Ideen, Wissen, Literatur und vieles Mehr zu den einzelnen Jahreszeiten zu finden. So gibt es Gedichte, Kurzgeschichten, Zitate, Anleitungen zum Basteln, Kochen, Backen oder kleineren Bauprojekten.

Insgesamt ist das Angebot im Buch unglaublich vielseitig und abwechslungsreich, ich finde es wirklich süß und gelungen, um es zu verschenken. Ich weiß allerdings nicht, ob ich es wirklich nur für mich selbst gekauft hätte. Mir gefallen die Anleitungen für so unterschiedliche Dinge sehr, aber mir fehlen teilweise einfach gute Fotos von den gebastelten, gekochten oder gebackenen Sachen. Manchmal fällt es mir einfach schwer mir vorzustellen wie etwas korrekt gemacht werden soll und wie herum ich etwas halten soll. Ansonsten finde ich die Ideen und Anregungen jetzt nicht absolut innovativ oder krass, es bleibt alles eher oberflächlich, aber es sind auf jeden Fall ein paar gute Ideen dabei.

Außerdem finde ich die Abwechslung der unterschiedlichen Dinge auch innerhalb der Jahreszeiten schön, wenn man nicht allzu genau vor dem Lesen ins Inhaltsverzeichnis schaut, dann ist jede Seite eine Überraschung und man weiß nie so recht, was wohl als nächstes kommen wird. Die literarischen Texte sind überwiegend auch sehr inspirierend und sehr angepasst an die einzelnen Jahreszeiten. Gefallen tut mir auch das recht minimalistische Design im Buch, da das Buch sowieso schon super viel Inhalt hat zu so Verschiedenem, mag ich es nicht noch durch knallige, aufwendige Bilder erschlagen zu werden.

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Veröffentlicht am 13.09.2021

Mega Reihenabschluss!

Runaway
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Das Cover gefällt mir richtig gut, es passt zu den anderen, die alle die stilisierte Karte von Berlin zeigen und farblich sich nur in Nuancen unterscheiden und somit direkt zeigen: „Wir gehören zusammen!“ ...

Das Cover gefällt mir richtig gut, es passt zu den anderen, die alle die stilisierte Karte von Berlin zeigen und farblich sich nur in Nuancen unterscheiden und somit direkt zeigen: „Wir gehören zusammen!“ Im Regal sehen sie nebeneinander auch einfach klasse aus! Inhaltlich geht es endlich um den ältesten der Seger-Geschwister, Elias. Nachdem in den ersten beiden Bänden rund um seinen Bruder Noah und seine Schwester Kyra bereits viel über Elias zu lesen war, geht es jetzt endlich um ihn und Kyras beste Freundin und Mitbewohnerin Miriam. Bereits im zweiten Band ganz am Ende wird kurz auf den Schwangerschaftsabbruch von Miriam eingegangen. Nun erfährt man als Leser auch die Reaktion der Familie und die ist alles andere als verständnisvoll. Ihre Eltern und ihre ältere Schwester wenden sich plötzlich von ihr ab und Miriam steht ganz alleine da. Natürlich nicht ganz alleine, ihre Freundinnen und auch Elias stehen ihr bei und trösten sie. Ganz besonders zu Elias fühlt sie sich immer mehr hingezogen und ist sich sicher, dass er aber in ihr nie mehr als die beste Freundin seiner kleinen Schwester sehen wird.

Nachdem ich nun sehr lange auf die Geschichte von Elias und Miriam warten musste, habe ich mich umso mehr gefreut als es endlich so weit war. Ich bin seit dem ersten Band großer Fan von Elias und vor allem seit dem zweiten zusätzlich noch von Miriam. Deswegen war dieser dritte Band für mich der perfekte Abschluss der Trilogie. Der Schreibstil ist wieder einmal sehr eingängig, trotzdem emotional und einfühlsam. Ich bin augenblicklich in der Geschichte mit der ersten Seite abgetaucht und habe es genossen noch ein letztes Mal mit den Seger-Geschwistern und ihren Freunden Berlin unsicher zu machen. Ich mochte vor allem auch Elias und Miriam sehr. Ich fand es sehr beeindruckend, wie beide zu ihren Entscheidungen, Gefühlen und Wünschen standen. Miriam sehr viel früher als Elias, obwohl auch er noch die Kurve gekriegt hat. Ich habe es sehr bewundert, wie Miriam ihre Entscheidung des Schwangerschaftsabbruchs nie in Frage gestellt hat, nicht bereut hat und ihre Meinung auch nicht geändert hat, als sich ihre Eltern und ihre Schwester von ihr abgewandt haben, als sie es nach Jahren herausgefunden haben. Es ist und bleibt Miriams Entscheidung, die sie gemeinsam mit ihrem damaligen Freund getroffen hat und das finde ich ein super Statement.

Generell bin ich einfach begeistert von diesem Abschluss! Von Buch zu Buch hat sich meine Sympathie mit den Protagonisten gesteigert, die Themen intensiviert und mich mehr mitgerissen. Von meiner Seite kann ich diese Geschichte und die ganze Trilogie nur empfehlen und freue mich schon sehr auf weitere Bücher der Autorin!

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Veröffentlicht am 08.09.2021

Verbreitet Urlaubsfeeling

Mit dir leuchtet der Ozean
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Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich mag diese farbige Darstellung des Ozeans, das vermittelt in meinen Augen das richtige Urlaubsgefühl und passt zum Setting. Inhaltlich geht es um Penny und Milo. Beide ...

Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich mag diese farbige Darstellung des Ozeans, das vermittelt in meinen Augen das richtige Urlaubsgefühl und passt zum Setting. Inhaltlich geht es um Penny und Milo. Beide kommen aus München, sind dort auch ein Jahr in die gleiche Schule gegangen und treffen sich jetzt bei ihren Jobs im Ferienresort in Fuerteventura wieder. Die unerwartete Wiederbegegnung der beiden wühlt einige unangenehme Dinge aus der Vergangenheit auf, die besser verschlossen geblieben wären. Milo ist doch jetzt mit Helena zusammen, die Pennys Mitbewohnerin und Patin ist. Chaos ist da irgendwie schon vorprogrammiert. Penny ist außerdem nicht besonders glücklich darüber alleine nach Fuerteventura geflogen zu sein, weil sie das eigentlich mit ihrer besten Freundin Nathalie machen wollte, die sich aber kurz vor der Abreise das Bein gebrochen hat, Penny alleine fühlt sich zunächst einmal nicht besonders wohl und etwas fehl am Platz.

Mir hat der Schreibstil der Autorin richtig gut gefallen, durch ihn bin ich auch gut in der Geschichte angekommen. Neben dem Cover und dem Schreibstil hat mir auch das Setting richtig gut gefallen. Ich mochte diese andauernde Urlaubsatmosphäre, die das Resort auf der Insel mir beim Lesen vermittelt hat. Etwas schade war, dass Penny, Milo und die anderen praktisch nur gearbeitet haben, aber besonders gestört hat es mich nicht. Die meisten Figuren mochte ich vor allem in den ersten zwei Dritteln des Buches sehr. Ich fand super schön wie tierlieb Milo war, wie er sich um die Katzen gekümmert hat und schon alleine das hat gereicht damit ich ihn toll fand. Doch auch sonst finde ich ihn sehr sympathisch während er gegen die Dämonen der Vergangenheit kämpft. Auch Penny mochte ich gerne. Auch sie war den Katzen aufgeschlossen, konnte sich nach einigem Zögern für neue Dinge begeistern und hat auch alle Dinge erledigt, die so komplett gegen ihre Natur waren. Das fand ich schon recht beeindruckend, wie sie das durchgezogen hat und sich vor allem am Anfang von Helena hat mitziehen lassen.

Generell bin ich mit der Bewertung der Geschichte auch nicht so streng, weil es ein Jugendbuch ist und ich da auch nicht mehr zur Zielgruppe gehöre. Insgesamt ist die Geschichte nichts total besonderes, aber sie hat mich zwei Tage lang gut unterhalten, etwas Sommerfeeling und Urlaubsstimmung verbreitet und mir hat sie einfach gut gefallen. Für zwischendurch eine empfehlenswerte Geschichte, die jetzt nicht unbedingt Überraschungen bereithält, aber solide Unterhaltung bietet und absolut lesenswert ist.

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