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Veröffentlicht am 05.04.2026

Nette Sommerlektüre für zwischendurch

Summer Tides
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Das Cover hat mir recht gut gefallen. Ich mochte die sommerlich gehaltene Farbgebung aus orangegelb und hellblau. Vor allem aber im Hinblick auf die beiden anderen Bände, die exakt zur Gestaltung des ersten ...

Das Cover hat mir recht gut gefallen. Ich mochte die sommerlich gehaltene Farbgebung aus orangegelb und hellblau. Vor allem aber im Hinblick auf die beiden anderen Bände, die exakt zur Gestaltung des ersten Bandes passen. Auch die schöne Gestaltung der Küstenlinie von St. Ives gefällt mir sehr.

Inhaltlich geht es um Scarlett, die mit der Eröffnung ihres eigenen Strandkiosks in einem kleinen Küstenort in Cornwall endlich ankommen möchte. Dabei trifft sie auf Jonah, der als Rettungsschwimmer arbeitet und das genaue Gegenteil vorhat: auf Weltreise gehen und sein Ding machen, sich nicht niederlassen. Beide spüren die Anziehung zueinander, doch gibt es Gründe wieso sie sich nicht aufeinander einlassen können oder wollen. Unter anderem auch Scarletts (Nicht-)Freund in London.

Mir hat die Geschichte an sich ganz gut gefallen. Die kleine Küstenstadt St. Ives und ihre Bewohner wurden wirklich liebevoll beschrieben, das macht Lust auf Landleben und ich kann durchaus verstehen was Scarlett an dem Ort findet.

Die beiden Protagonisten hingegen, denen konnte ich nicht soo viel abgewinnen. Scarlett ist einfach die naivste Person auf der Erde, wird zumindest so dargestellt und beschrieben. Sie lässt sich von ihrem seltsamen (Nicht-)Freund aus London nach Strich und Faden verarschen und hinhalten. Sie bringt sich selbst in Lebensgefahr und damit auch andere, die sich Sorgen um sie machen. Ist super naiv bei der Mietung eines Kiosk online, kriegt einen Sonnenstich, weil sie nicht in der Lage ist eine Cap zu tragen und läuft bei Gewitter draußen herum. Das ist auf Dauer schon echt anstrengend, weil man wohl meinen könnte, dass sie durch die vielen unterschiedlichen Joberfahrungen etwas mehr über das Leben gelernt hat und sich entsprechend erwachsen verhält. Davon war absolut nichts zu merken. Jonah war so ganz nett, aber auch nicht die spannendste Persönlichkeit, von der ich je gelesen habe.

Insgesamt hat mich auch die Handlung etwas enttäuscht, die konnte die blassen, naiven Hauptcharaktere dann auch nicht mehr auffangen, weil sie ganz nett war, aber jetzt auch nicht soo besonders. Ich denke und hoffe, dass die beiden kommenden Bände zu Jonahs Geschwistern Penelope und Lucas deutlich interessanter werden können.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Fortsetzung der rasanten Dilogie

Colliding Hopes (Driven Dreams-Dilogie, Band 2)
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Das Cover dieses zweiten Bandes passt rein optisch sehr gut zum ersten Band und es ist direkt zu erkennen, dass sie zusammengehören. Das finde ich ja immer super. Auch wenn ich die Farbgestaltung an sich ...

Das Cover dieses zweiten Bandes passt rein optisch sehr gut zum ersten Band und es ist direkt zu erkennen, dass sie zusammengehören. Das finde ich ja immer super. Auch wenn ich die Farbgestaltung an sich jetzt nicht so richtig verstehe, da hätte man in meinen Augen noch etwas mehr mit dem Thema Rennsport und/oder Fürstenfamilie arbeiten können.

Inhaltlich geht es um Aurora von Morena, die sich immer von Rennfahreren fernhalten wollte und will. Doch irgendwie kommt ihr der Formel 1 Fahrer Adrian Brunetti dann doch immer wieder in die Quere, als bester Freund ihres Bruders auch kein Wunder, und dann gibt es da ihren Geburtstag an dem sie sich näher kommen als sie jemals gedacht hätte.

Mir hat die Geschichte an sich ganz gut gefallen. Es war gut geschrieben und die Charaktere waren auch soweit ganz sympathisch und ich habe gerne die abwechselnden Perspektive gelesen, auch aus der Vergangenheit.

Gleichzeitig interessant und etwas nervig war die Tatsache, dass der zweite Band zur selben Zeit spielt wie der erste und man als Leserin super viel einfach nochmal erlebt und vieles auch schon vorher weiß was so passieren wird. Ich glaube deswegen fehlte so das letzte Fünkchen Spannung, das Buch war trotzdem nett zu lesen und hat mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Nette Geschichte

Ein Zuhause im Frühling
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Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist im gleichen Stil wie die der anderen Reihe der Autorin und gemeinsam sehen die Bücher einfach schön im Regal aus.

Inhaltlich geht es um Ella, eine Illustratorin, ...

Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist im gleichen Stil wie die der anderen Reihe der Autorin und gemeinsam sehen die Bücher einfach schön im Regal aus.

Inhaltlich geht es um Ella, eine Illustratorin, die dringend eine Auszeit von ihrem Leben in London braucht und ihre Deadline in ihrem Job als Illustratorin einhalten muss. Dazu kommt ihr das Cottage ihrer Patentante gerade recht als die verreist für ein halbes Jahr und sie das kleine Häuschen im beschaulichen Ort Wilsgrave hüten kann. Dabei trifft sie nicht nur auf den grummeligen Tierarzt Devon, auch mit vielen anderen Dorfbewohnern macht Ella unerwartet Bekanntschaft. Und dann gibt es noch die Hündin Tess, die Ella auf Trab hält.

Ich fand diesen Auftakt der neuen Reihe wirklich nett, nur leider mochte ich Ella zu Beginn überhaupt nicht. Ich fand sie super unsympathisch, naiv und sehr komisch wie sie mit Tess umgegangen ist. Selbst als komplett Unwissende kann man doch nicht so mit einem Hund umgehen? Ich fand sie teilweise wirklich unsympathisch. Das wurde dann zwar im Laufe der Geschichte deutlich besser und auch Devon war ganz nett, aber insgesamt konnten die Protagonisten mich nicht überzeugen.

Die Dorfbewohner mochte ich allesamt sehr viel lieber. Auch die Strukturen im Dorf waren genau richtig und es hat Spaß gemacht davon zu lesen.

Ich mochte bisher alle Bücher der Autorin echt gerne, aber dieses gehört leider durch die unsympathische Protagonistin zu den schwächeren. Ich hoffe der nächste Band wird wieder stärker, wenn es um andere Personen geht. Auf die Rückkehr nach Wilsgrave freue ich mich schon.

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Etwas langatmige Liebesgeschichte

The Heat is on – Something‘s Cooking Between Us
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Das Cover gefällt mir recht gut, ich mag die Grüntöne und wie dezent eine Küche den Hintergrund ziert. Auch die Handschellen sind ein nettes Detail, welches nochmal mehr von Bedeutung ist, wenn man das ...

Das Cover gefällt mir recht gut, ich mag die Grüntöne und wie dezent eine Küche den Hintergrund ziert. Auch die Handschellen sind ein nettes Detail, welches nochmal mehr von Bedeutung ist, wenn man das Buch gelesen hat.

Inhaltlich geht es um den FBI-Agent Dwight Faraday, der einen neuen Job als Undercover-Ermittler im Restaurant von Julias Familie annehmen soll und dort als Koch sich Insiderinformationen zu den illegalen Aktivitäten der Familie zu verschaffen. Doch während er sich mit dem Decknamen Romeo wie immer super leicht in die Gruppe der anderen in der Küche arbeiten kann, direkt einen Draht zu jedem von ihnen findet, prallt sein Charme an Julia Villa, der Tochter vom Chef ab. Da muss er sich etwas mehr Mühe geben, um ihr Vertrauen zu gewinnen.

Ich muss sagen grundsätzlich mochte ich die Geschichte. Vor allem den Beginn fand ich witzig und unterhaltsam. Ich bin gut reingekommen und hatte Spaß. Doch leider zog sich die Story dann doch sehr und vieles hat einfach super lange gedauert und wurde sehr ausufernd beschrieben, was unnötig war. So hatte das Buch dann echt viele Längen und es kam kaum zum Punkt. Das etwas länger gezogene Ende hat mir dann wieder viel besser gefallen. Da möchte ich jetzt nicht im Detail drauf eingehen, weil ich sonst ganz sicher spoilern würde.

Zu den Charakteren kann ich sagen, dass Romeo aka Dwight etwas zu perfekt geraten ist. Bis auf seine Lügerei wegen der Undercover-Tätigkeit, gibt es nichts, was er nicht kann: Kochen, Motorradfahren, Kräuter anbauen, Frauen um den Finger wickeln, Schauspielern, Jetskifahren, - egal was er probiert, es gelingt ihm immer alles. Wenn er dann doch mal gerade selbst nicht die Zeit hat, lässt er dann Dinge gerne von FBI-Spezialisten erledigen. Irgendwie fand ich ihn recht oberflächlich und jetzt nicht soo vollkommen sympathisch.

Julia fand ich von Anfang an etwas seltsam. Sie soll als Kämpferin dargestellt werden, kann sich aber nicht mal wirklich gegen die eigene Familie in kleinen Punkten durchsetzen, lässt sich übergehen und rebelliert wenn überhaupt nur im Geheimen. Das ist mir doch alles sehr suspekt. Vor allem dieser überbehütende Vater ging mir ziemlich auf den Keks, seine Rechtfertigung sie nur beschützen zu wollen, fand ich dann doch etwas überzogen, trotz der Krankheit und der Familiengeschichte.

Insgesamt war es eine nette Geschichte, die etwas lang geraten ist und die Charaktere allesamt ziemlich überzeichnet wurden. Zum Glück war dann das Ende wieder etwas kreativer, was etwas den Gesamteindruck am Ende wieder gerettet hat. Es war mein erstes Buch der Autorin, vielleicht gebe ich ihr mit einer anderen Geschichte nochmal eine Chance, der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Neuanfang nach toxischer Beziehung

Lost Girls − Breathing for the First Time
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Das Cover finde ich recht gelungen, das Lila ist sehr auffällig und auf den zweiten Blick lassen sich auch die Scherben darauf erkennen, welche gut zum Thema passen. Inhaltlich geht es um Darcy, die mit ...

Das Cover finde ich recht gelungen, das Lila ist sehr auffällig und auf den zweiten Blick lassen sich auch die Scherben darauf erkennen, welche gut zum Thema passen. Inhaltlich geht es um Darcy, die mit dem NHL Quarterback Jason verheiratet ist. Zunehmend kontrolliert Jason sie in jeder Minute ihres Lebens und lässt sie nichts mehr selbst entscheiden. Nach außen hingegen spielt er den charmanten Ehemann mit der perfekten Beziehung zu seiner liebenden Ehefrau. Keiner ahnt wie es wirklich in der Beziehung der beiden aussieht. Es kommt der Punkt an dem Darcy ihre Flucht plant, um diesem Leben und der toxischen Beziehung zu entkommen.

Ich war wirklich sehr skeptisch vor dem Lesen, weil ich es nur schlecht aushalte von solchen extrem toxischen und gewalttätigen Beziehungen zu lesen. Diesem Buch habe ich dann doch eine Chance gegeben, weil es mir empfohlen wurde und ich bisher alle Bücher der Autorin sehr geliebt habe. Und zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Keine Frage, es war die meiste Zeit super hart zu lesen was Darcy alles mitmachen musste, aber es war zu gut geschrieben und dargestellt, als dass ich wirklich aufhören konnte weiterzulesen.

Nikola Hotel ist es durchaus gut gelungen realistisch darzustellen wie Jason es mit der Zeit geschafft hat Darcy so extrem abhängig von ihm zu machen und sie komplett vom gesamten Umfeld und der Außenwelt abzuschirmen. Umso schöner war es zu bemerken wie anders sie war, wenn sie mit Ellis geredet hat, der zu jeder Zeit immer ihre Grenzen beachtet und eingehalten hat, ohne, dass sie ihn überhaupt darauf hinweisen musste. Weiter zum Inhalt möchte ich nicht weiter eingehen, da es sonst enorm spoilern würde und ich niemandem das volle Leseerlebnis streitig machen möchte.

Trotz des extrem schweren Themas, welches ich ansonsten versuche in Büchern zu meiden, weil es mich immer so mitnimmt und ich lesen dann doch in erster Linie immer noch der Unterhaltung wegen tue, hat mir dieses Buch gut gefallen.

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