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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2018

Leider ziemlich durchschnittlich...

Mein (nicht ganz) perfektes Leben
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Das Buchcover finde ich ziemlich unpassend. Dieses viele grau und die wenigen Blumen kommen ziemlich düster daher und nichtssagend. Aber Lila mag es bunt und deswegen hätte ich mir da auch etwas farbenfroheres ...

Das Buchcover finde ich ziemlich unpassend. Dieses viele grau und die wenigen Blumen kommen ziemlich düster daher und nichtssagend. Aber Lila mag es bunt und deswegen hätte ich mir da auch etwas farbenfroheres gewünscht.
Inhaltlich geht es um Lila und Fred. Lila wird Freds neue Nachbarin und macht echt viel Krach, ist laut und bunt und Fred genau das Gegenteil: brummig, leise und mag keine Menschen.
Die Figuren fand ich insgesamt okay. Lila war stellenweise unheimlich nervig, aber Fred und Susanne mochte ich echt gerne. Dann gab es noch Marcel, aber das ist einfach nur ein reicher, einfallsloser Pinsel, den ich mehr ignoriert habe, er hatte eh nicht viel zu sagen.
Gefühle gab es im Buch echt viele, nur leider fand ich die nicht unbedingt ansprechend und die von Lila habe ich die meiste Zeit auch einfach nicht verstehen und nachvollziehen können.
Leider hielt die Handlung ganz und gar nicht was sie nach der Leseprobe versprochen hatte. Ich fand sie teilweise sehr flach und ohne Tiefgang. So richtig passiert ist auch nicht wirklich etwas, so war mein Gefühl beim Lesen. Und dann gibt es manchmal Zeitsprünge wo Handlungen übersprungen werden, die ich gerne geschildert bekommen hätte, das fand ich sehr schade. Da ist noch Potential nach oben!
Zum Glück war der Erzählstil solide und witzig. Ich konnte das Buch schnell lesen, allerdings kam der Erzählstil verbunden mit den anderen Kriterien nicht so richtig zur Geltung, was sehr schade ist.
Mehr als durchschnittlich ist dieses Buch leider nicht, ich hatte etwas höhere Erwartungen, aber für Zwischendurch sicher eine nette Geschichte.

Veröffentlicht am 10.07.2018

Enttäuschend, ich hatte mir mehr erhofft...

Between us
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Inhalt:
In „Between Us“ geht es um Nora, die in ihrem ersten Jahr am Burnham College ziemlich über die Stränge geschlagen hat und zum Beginn des zweiten Jahres auf der Suche nach Ruhe zum Lernen ist. Dazu ...

Inhalt:
In „Between Us“ geht es um Nora, die in ihrem ersten Jahr am Burnham College ziemlich über die Stränge geschlagen hat und zum Beginn des zweiten Jahres auf der Suche nach Ruhe zum Lernen ist. Dazu zieht sie aus dem Studentenwohnheim aus und bei Kellan ein. Der will nämlich auch mal ein bisschen mehr lernen. Doch wie gut das wohl klappt? Es gibt da noch eine gemeinsame Vergangenheit von Nora und Kellan und dann gibt es noch Kellans besten Freund Crosbie, der praktisch auch dort wohnt, weil er häufiger bei Kellan als in seinem eigenen Haus ist.

Meine Meinung:
Ich muss sagen nachdem ich die Leseprobe echt gut fand, war ich doch sehr enttäuscht von dem Buch insgesamt. Denn die Geschichte ist keineswegs so spannend wie ich zunächst gedacht hatte. Manchmal habe ich mich sogar ein bisschen gelangweilt beim Lesen. Ich hatte das Gefühl, dass es sich lediglich um ein weiteres durchschnittliches Buch handelte, was ich so oder so ähnlich bereits hunderte Male gelesen habe. Mir fehlte einfach die Besonderheit in der Geschichte. Irgendein Detail, was den Unterschied zu all den anderen Geschichten ausmacht.
Allerdings habe ich das ganze Buch darauf gewartet, dass so etwas wie Spannung aufkommt. Viele Konflikte bleiben einseitig, weil sie bloß in Noras Gedanken existieren. Die, die dann angesprochen werden, werden allerdings sofort gelöst (100-Seiten andeuernde Konflikte mag ich auch nicht, aber ein bisschen längere Konfliktlösungen als über eine Seite wären schon nett gewesen). Es gibt keine richtige Situation in der mal anstauende Thematiken zu Tage kommen und eine richtige „Bombe“ habe ich auch vermisst. Dadurch hatte ich als Leserin das Gefühl, dass gar keine richtige Handlung zustande kommt.
Es gibt allerdings auch witzigere Szenen mit viel Potential, was jedoch nicht immer ausgeschöpft wurde. Ich sage nur „Candlelight Dinner“ – ich möchte ja niemanden spoilern, der das Buch noch lesen möchte.
Auch die Charaktere sagen mir nicht wirklich zu. Alle drei sind so extrem und irgendwie gibt es nur schwarz und weiß für sie, vielleicht haben sie vergessen, dass auch grau eine Option sein könnte. Ich finde Nora regelrecht unsympathisch und ab und an hat sie mich beim Lesen fast genervt. Für meinen Geschmack jammert sie zu oft herum und ist echt sprunghaft. Ihre Gedanken und Handlungen kann ich oftmals nicht nachvollziehen. Das einzige was ich an ihr mag ist ihre Schlagfertigkeit. Crosbie und Kellan sind beide nicht so nervig wie Nora. Kellan ist witzig wie er immer versucht ähnlich strebsam wie Nora zu werden und Crosbie ist eine interessante Mischung aus Sportler, Lehramtsstudent und seinen Illusionen.
Wer auf Spannung verzichten kann und einfach nur seichte Unterhaltung ohne dass das Rad neu erfunden wird, für den ist das Buch etwas, aber mir fehlte dann doch die Spannung, das Drama und schlicht und ergreifend Handlung. Ich hätte mir einfach sehr viel mehr Überraschung und Tiefe gewünscht, die fehlten mir teilweise komplett.

Veröffentlicht am 10.10.2018

Schöne Liebesgeschichte

Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
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Nachdem es im ersten Band um Avery und den jüngsten O'Grady-Bruder Cade ging, sind jetzt der mittlere Flynn und seine Assistentin Gabby mit ihrer Geschichte dran. Flynn ist gehörlos und wird deswegen oftmals ...

Nachdem es im ersten Band um Avery und den jüngsten O'Grady-Bruder Cade ging, sind jetzt der mittlere Flynn und seine Assistentin Gabby mit ihrer Geschichte dran. Flynn ist gehörlos und wird deswegen oftmals von den Frauen übersehen (erst seitdem sein Frauenschwarm-Bruder Cade so gut wie unter der Haube ist, schwenken einige der Frauen um auf Flynn und himmeln nun ihn an). Gabby ist für alle Männer mehr so ein Kumpel und nicht unbedingt eine begehrenswerte Frau. Im Buch stellen die beiden schnell fest, dass sie einander sehr viel lieber mögen als sie immer vermutet haben, obwohl sie sich schon sehr lange kennen.

Mir hat dieser zweite Band ehrlich gesagt nicht so gut gefallen wie der erste. Irgendwie bin ich nicht mit den beiden Hauptfiguren warm geworden. Im ersten Band hatte ich Flynn und Gabby bereits in mein Herz geschlossen, aber im zweiten musste ich dann feststellen, dass ich weder Flynn noch Gabby wirklich mag. Beide sind mir im Laufe des Buches unsympathisch geworden. Außerdem hätte ich mir ein bisschen mehr Details zu der Gehörlosigkeit von Flynn gewünscht. Es wurde immer nur angedeutet was er jetzt nicht so gut kann wie hörende Menschen, aber es wurde nie beschrieben wie er denn jetzt zum Beispiel in der Lage ist alleine Auto zu fahren oder so. Ansonsten mochte ich die Geschichte schon, aber wenn man die Hauptcharaktere nicht mag, dann ist es eher schwierig auch das restliche Buch richtig gerne zu mögen. Aber ich freue mich trotzdem schon auf den dritten Teil mit Drake O'Grady und hoffe, dass ich ihn wieder sympathischer finde!

Veröffentlicht am 08.10.2018

Gute Leseprobe, schlechte Geschichte!

Projekt: Phoenix - Geliebter Bodyguard
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Das Buch „Projekt: Phoenix – Geliebter Bodyguard“ hat mich auf ganzer Linie enttäuscht. Nachdem ich die Leseprobe wirklich witzig, gut geschrieben und gelungen fand, war die restliche Geschichte alles, ...

Das Buch „Projekt: Phoenix – Geliebter Bodyguard“ hat mich auf ganzer Linie enttäuscht. Nachdem ich die Leseprobe wirklich witzig, gut geschrieben und gelungen fand, war die restliche Geschichte alles, aber nicht gut geschrieben oder in irgendeiner Weise gelungen. Vielleicht hatte ich einfach nach der guten Leseprobe viel zu viel erwartet, aber für mich war es einfach nur eine Geschichte in die die Autorin so viele verschiedene Dramen, Actionszenen, die nicht zusammenpassen, und viel zu viele Szenen, die für die Geschichte nicht benötigt werden.
Es gab durchaus Potential in der Geschichte, es wurden viele Dinge angesprochen, die später aber nicht noch einmal vorkamen, was teilweise schade und teilweise dämlich war, weil es die Szenen waren, die Potential gehabt hätten, dieses jedoch nicht genutzt wurden. Stattdessen wurde in der Story mehr Wert gelegt auf noch mehr Drama und immer wurde es übertrieben und so erschien in meinen Augen überhaupt nichts auch nur annähernd realistisch sondern eher wie in einem ganz schlechten Actionfilm. Auch die Erotik-Szenen waren total komisch platziert an Stellen, die die Charaktere in Gefahr bringen konnten und nicht mal eine in einem Moment wo es vielleicht nicht so wichtig war. Der ganze Prozess der Annäherung zwischen Lena und Connor kommt mir im Übrigen total unglaubhaft vor und ich hätte tausende Ideen, wie man das anders machen könnte, aber die sind zu konkret und würden jetzt an dieser Stelle nur spoilern.
Die Charaktere fand ich überwiegend auch total unsympathisch. Klar, Verbrecher soll man ja auch nicht mögen, aber auch Lena von Lew (nicht nur ich habe mich gefragt was das für ein komischer Name ist, auch Connor fragt sich das im Buch) ist einfach nur die nervigste Person der Welt. Am Anfang zeigt sich das, weil sie einfach so arrogant und dämlich ist, später durch merkwürdige Handlungen, noch merkwürdigere Gedanken und ich mag sie auch nicht als sie nicht mehr so arrogant daherkommt. Connor mag ich zwar zu Beginn noch, er tut mir ziemlich leid, weil er auf Lena aufpassen muss, aber später finde ich ihn ziemlich verantwortungslos und ganz und gar nicht einem Bodyguard würdig. Bezeichnend finde ich eine Szene in der Lena ihre Gedanken „bescheuert“ nennt, das kann ich so nur unterschreiben! Der einzige halbwegs witzige und sympathische ist Connors Freund Sparrow, aber auch der überzeugt mich nicht immer...
Dazu kommen dann auch noch ein paar Kleinigkeiten, die unlogisch im Verlauf der Geschichte rüberkommen und auch das Ende finde ich ziemlich schlecht. Es gibt im ganzen Buch keine Aussprache zwischen Lena und ihrem Vater obwohl der sie in diese lebensgefährliche Situation überhaupt erst gebracht hat (ich als Tochter würde wissen wollen wie das passieren konnte)...
Es tut mir leid, aber ich weiß mit meiner Zeit durchaus sinnvollere Dinge zu tun als so schlechte Geschichten zu lesen. Ausgelesen habe ich es sowieso nur, weil es ein Rezensionsexemplar war, sonst hätte ich nach 100 Seiten abgebrochen! Wer auf schlecht geschriebene Actionszenen, dämliche Verbrecher und nervige Charaktere steht, überhaupt Tiefgang in einem Buch nicht braucht, dem kann ich das ganze empfehlen, alle anderen sollten eher die Finger davon lassen und sich besseren Geschichten widmen!

Veröffentlicht am 01.10.2018

Super Geschichte!

Twisted Love
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"Twisted Love" ist der zweite Band der Sinners-Reihe und diesmal geht es um Rosie und Dean. Die beiden haben sich seit elf Jahren nicht mehr gesehen und treffen sich nun wieder. Damals hat Dean Rosie das ...

"Twisted Love" ist der zweite Band der Sinners-Reihe und diesmal geht es um Rosie und Dean. Die beiden haben sich seit elf Jahren nicht mehr gesehen und treffen sich nun wieder. Damals hat Dean Rosie das Herz gebrochen, die sehr in ihn verliebt war, aber er hat eine andere gewählt. Dean versucht nun, nach der langen Zeit, Rosie zu zeigen, dass er seine Fehler von damals bereut und möchte alles wieder gut machen. Er weiß allerdings noch nicht, dass es dafür vielleicht zu spät sein könnte, da Rosie sehr krank ist.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, ich finde es ansprechend und gut gestaltet. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, die Perspektiven wechselten immer zwischen Dean und Rosie sowie zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Das fand ich sehr interessant, weil man so noch mehr Einblicke in die Gedanken und Ereignisse der Vergangenheit bekommen hat als Leser.
Die beiden Charaktere Rosie und Dean mochte ich auch wirklich gerne, obwohl Dean sich nicht wirklich nett gegenüber von Rosie benimmt und ihr als Nachbar ganz schön das Leben schwer macht. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände der Reihe!