Cover-Bild Verloren sind wir nur allein
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 28.02.2020
  • ISBN: 9783846600948
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Mila Summers

Verloren sind wir nur allein

Roman

Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Sky mit ihrer Mutter nach Texas. Ihre Mom will endlich alles hinter sich lassen, doch Sky kann und will vor ihrem Schmerz nicht davonlaufen. Sie fühlt sich so verloren wie nie zuvor. Doch dann trifft sie den 18-jährigen Jeff, und mit ihm stiehlt sich ganz zaghaft wieder mehr Licht in Skys Leben. Aber auch Jeff hat mit schrecklichen Erlebnissen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen. Können die beiden sich gegenseitig retten?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2020

Ich bin leider enttäuscht worden

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Meinung

Dies ist mein erstes Buch von Mila Summers und ich muss sagen, dass ich leider enttäuscht wurde.

Ich kam am Anfang nicht so schnell in die Geschichte rein, dies hat sich dann aber im Laufe des ...

Meinung

Dies ist mein erstes Buch von Mila Summers und ich muss sagen, dass ich leider enttäuscht wurde.

Ich kam am Anfang nicht so schnell in die Geschichte rein, dies hat sich dann aber im Laufe des Buches geändert und ich konnte das Buch an einem Tag auslesen. Mila Summers kann auf jeden Fall wunderschön beschreiben - gerade die Ranch konnte mich wirklich in den Bann ziehen und auch die Szenen auf dem Festival haben mich begeistern können.
Sky hat mir als Protagonistin leider nicht gefallen - ich konnte mich nicht in Sie hineinversetzen und kam leider nicht mit Ihr klar. Ich mochte Ihre Art absolut nicht: ein Mensch in Trauer verhält sich natürlich immer etwas anders, aber das war mir teilweise doch zu viel des Guten. Zur Mitte hin mochte ich Ihre charakterliche Entwicklung wirklich gerne, aber das Ende hat es für mich dann leider wieder kaputt gemacht.
Jeff auf der anderen Seite hat mir sehr gut gefallen, ich mochte die etwas andere Art von Fassade. Zudem haben mir auch Seine Hintergründe gefallen, ich musste zwar nicht weinen, habe aber trotzdem mit Ihm mitgelitten.
Leider muss ich sagen, dass mich die Beiden als Paar nicht wirklich glücklich gemacht haben - ich habe mich nicht wirklich für die Beiden freuen können, hätte es aber gerne getan. Ich konnte keine wirklichen Funken spüren und habe auch sonst eher wenig Emotionen gespürt - was man jedoch sehr wohl gemerkt hat: Jeff und Sky hatten definitiv tiefere Gefühle füreinander.
Alles in allem mochte ich die Ausarbeitung der Nebencharaktere, wobei ich sagen muss, dass ich das Verhalten von dreien nicht nachvollziehen kann.
Die Handlung an sich hat mich nicht wirklich mit sich reißen können, meiner Meinung nach ist Sie einfach so dahingeplätschert und das war es dann auch schon. Außerdem hätte ich mir vielleicht ein bisschen mehr von der Ranch und von Teardrop gewünscht - gerade am Anfang kam es so rüber, als ob das alles noch eine wichtige Rolle spielen würde, aber im Endeffekt wurde nicht viel näher darauf eingegangen.
Das Ende bzw. die letzten 50 Seiten haben mich leider mehr als wütend gemacht - ich konnte einige Handlungen nicht nachvollziehen und kann das Verhalten mancher Charaktere nicht verstehen. An sich ist das Ganze eine gute Idee, aber ich finde, dass man das anders hätte lösen sollen - es war mir einfach zu schnell und zu abrupt.


Fazit

Somit kann ich dem Buch leider nur 2,5 von 5 Sterne geben.
Ich bin leider etwas enttäuscht und kann Euch das Buch nur eingeschränkt empfehlen.

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Veröffentlicht am 21.01.2021

Konnte mich nicht überzeugen

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Darum geht es:

Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Sky mit ihrer Mutter nach Texas. Ihre Mom will endlich alles hinter sich lassen, doch Sky kann und will vor ihrem Schmerz nicht davonlaufen. Sie ...

Darum geht es:

Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Sky mit ihrer Mutter nach Texas. Ihre Mom will endlich alles hinter sich lassen, doch Sky kann und will vor ihrem Schmerz nicht davonlaufen. Sie fühlt sich so verloren wie nie zuvor. Doch dann trifft sie den 18-jährigen Jeff, und mit ihm stiehlt sich ganz zaghaft wieder mehr Licht in Skys Leben. Aber auch Jeff hat mit schrecklichen Erlebnissen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen. Können die beiden sich gegenseitig retten?

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen, da er leicht und verständlich war und ganz gut zu der Handlung gepasst hat.
Die Handlung wird aus der Sicht von Sky beschrieben, was mir gut gefallen hat.

Die Charaktere konnten mich leider nicht überzeugen.
Sky war mir irgendwie zu dickköpfig und ich konnte manchmal nicht ganz verstehen warum sie so ist. Sie ist ziemlich extrem in ihrer Ansicht, dass sie seit dem Verlust ihres Vaters keinen Spaß mehr haben darf und ganz verstehen konnte ich es ehrlich gesagt nicht. Klar ist es schrecklich wenn ein Elternteil stirbt aber nach all den Jahren muss man auch mal weitermachen, denn ihr Vater hätte bestimmt nicht gewollt, dass sie ihr Leben lang unglücklich ist.
Jeff konnte mich auch nicht überzeugen. Es war nichts halbes und nichts ganzes. Er wollte Sky helfen aber trotzdem war er für mich die meiste Zeit über zu perfekt, auch wenn er seine Kanten hatte und allgemein war er mir zu oberflächlich und nicht authentisch genug.
Auch die Nebencharaktere konnten mich nicht überzeugen, da sie sehr klischeebeladen und oberflächlich waren, was mir sehr enttäuscht hat.

Die Handlung war leider auch nicht meins gewesen. Sie war mir allgemein zu oberflächlich und es wurden die typischen Teenager-Themen abgehandelt, wie Schule, Cliquen und Freunde. Die Geschichte hatte leider keine Tiefe und ich hätte mir einfach mehr von dem Buch gewünscht, gerade da es wichtige Themen behandelt.

Mein Fazit:

Das Buch hat mich leider sehr enttäuscht, da ich die Protagonistin unglaublich anstrengend fand und auch die Handlung viel zu oberflächlich für mich war.

Für mich 2 von 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 08.05.2020

Verloren sind wir nur allein...

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Klappentext:

Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Sky mit ihrer Mutter nach Texas. Ihre Mom will endlich alles hinter sich lassen, doch Sky kann und will vor ihrem Schmerz nicht davonlaufen. Sie ...

Klappentext:

Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Sky mit ihrer Mutter nach Texas. Ihre Mom will endlich alles hinter sich lassen, doch Sky kann und will vor ihrem Schmerz nicht davonlaufen. Sie fühlt sich so verloren wie nie zuvor. Doch dann trifft sie den 18-jährigen Jeff, und mit ihm stiehlt sich ganz zaghaft wieder mehr Licht in Skys Leben. Aber auch Jeff hat mit schrecklichen Erlebnissen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen. Können die beiden sich gegenseitig retten?

Meine Meinung:
Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch und konnte mich gar nicht an dem wunderschönen Cover sattsehen. Der Klappentext klang wirklich ansprechend und somit war klar, dass ich dieses Buch lesen werde.
Der Einstieg viel mir leicht und der Schreibstil war relativ flüssig und angenehm zu lesen. Doch mit jeder weiteren Seite konnte mich das Buch leider inhaltlich immer weniger überzeugen.
Ich muss ehrlich sagen, dass Sky mir mit der Zeit immer mehr auf die Nerven ging. Sie war mir irgendwie zu bockig und viele ihre Handlungen konnte ich leider überhaupt nicht nachvollziehen, sondern war eher verwundet.
Auch mir Jeff wurde ich nicht wirklich warm. Er war der Star der Schule und natürlich ein Quarterback, der mit der Cheerleader Chefin zusammen ist. An sich ist das nicht schlimm, wenn nicht beide auch noch ein super klischeehaften Charakter gehabt hätten. Mir hat da leider einfach die Tiefe bei den Charakteren gefehlt.
Mit der Handlung ging es mir ähnlich. Vieles war für mich sehr vorhersehbar, sodass mir manchmal die Lust am lesen vergangen ist. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es an mir liegt und ich einfach nicht zur richtigen Zielgruppe für dieses Buch gehöre. Ich hätte das Buch sehr gern gemocht, doch so war es leider eine Enttäuschung.

Fazit:
Mich persönlich konnte die Geschichte von Sky und Jeff nicht überzeugen. Ich würde das Buch auf jeden Fall einer jüngeren Zielgruppe empfehlen, denen diese Geschichte eventuell besser gefallen würde.

Veröffentlicht am 22.03.2020

Leider nicht meins

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Verloren sind wir nur allein – Mila Summers
Erstveröffentlichung: 2020
Sprache: Deutsch
Meine Bewertung: 2 Sterne
[Werbung; REZENSIONSEXEMPLAR]

Zuerst einmal vielen Dank an die Bloggerjury sowie den ONE ...

Verloren sind wir nur allein – Mila Summers
Erstveröffentlichung: 2020
Sprache: Deutsch
Meine Bewertung: 2 Sterne
[Werbung; REZENSIONSEXEMPLAR]

Zuerst einmal vielen Dank an die Bloggerjury sowie den ONE Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dieser Post enthält unbezahlte Werbung und die Rechte liegen bei dem Verlag. Dies beeinflusst jedoch in keiner Weise meine persönliche Meinung zu diesem Buch.
Ich hatte mich so sehr auf Verloren sind wir nur allein gefreut! Das Buch hat mich mit seinem Cover direkt fangen können und auch der Klappentext hat mich wirklich angesprochen, deswegen habe ich mich sehr gefreut, dass ich das Buch dankenswerter Weise als Rezensionsexemplar bekommen habe.
Das Cover ist wirklich so wunderschön! Ich kann gar nicht aufhören, es anzuschauen. Leider war der Inhalt des Buches weniger schön und mich hat Verloren sind wir nur allein leider doch etwas enttäuscht. Warum das Buch mir nicht ganz so gut gefallen hat, werde ich im Folgenden näher erläutern.
Doch worum geht es eigentlich in Verloren sind wir nur allein?
Skys Mutter hat zwei Jahre nach dem Tod von Skys Vater beschlossen, mit einem neuen Mann zusammenzuziehen. Also lässt Sky gemeinsam mit ihrer Mom ihre Heimat Boston hinter sich und startet einen Neuanfang. Mitten in Texas auf einer Ranch und Roger, dem neuen Freund ihrer Mutter. Sky ist anfangs gar nicht begeistert von ihrer Idee, weigert sich, neue Leute kennenzulernen und möchte einfach nur ihr letztes Highschool Jahr überstehen, um dann endlich wieder nach Boston zurückzukommen. Doch dann trifft sie auf Jeff, Rogers Neffen, mit dem sie im nächsten Jahr zwangsweise zusammen unter einem Dach wohnen wird. Und Jeff lässt Sky plötzlich an ihrem Vorhaben zweifeln. Jeff, der der Sunnyboy schlechthin ist, zumindest denkt Sky dies anfangs. Bis sie entdeckt, dass all seine gute Laune auch nur eine schützende Fassade sein könnte.
Die Charaktere
Sky ist leider ein Charakter, zu dem ich von Anfang an einfach keinen Zugriff finden konnte. Ich habe es wirklich versucht, wollte sie mögen und habe es ihr auch zugutegehalten, dass sie um ihren Vater trauert und es deswegen nicht immer einfach hat. Aber selbst wenn ich das berücksichtige, war mir Skys Verhalten oft doch einfach nur unsympathisch und viel zu dramatisch. Sky ist ein wirklich schwieriges Mädchen und außerdem ist sie mir viel zu kindisch gewesen.
Jeff dagegen hat mir schon wesentlich besser gefallen. Er ist wirklich sympathisch aufgetreten, hatte einen liebenswürdigen Charakter und ich habe ihn direkt von Anfang an gemocht. Jedoch hatte auch eher einen Hang zum Kindischen. Zum Beispiel hatte er in so vielen Szenen einfach nichts Besseres zu tun, als mit seiner Freundin herumzuknutschen, dass ich mich schon gefragt habe, ob er einfach keine anderen Hobbies hat. Das wirkte auf mich oft flach. Außerdem wurde er als Star seiner Schule verschrien und war mir damit oft auch einfach zu perfekt. Seine Vergangenheit hat ihm in meinen Augen aber wieder ein paar Pluspunkte verschafft.
Von allen Charakteren war mir April, eine Schullkameradin von Sky, noch am sympathischsten. Jedoch hatte ich auch bei ihr wie bei allen anderen Charakteren das Gefühl, dass sie alle einen Hang zum Dramatisch hatten und anscheinend nur Jungs hatten, was mir irgendwann wirklich auf den Keks gegangen ist.
Die Bewertung
Leider war Verloren sind wir nur allein wirklich nicht mein Buch, doch ich werde zunächst mit den positiven Dingen starten:
• Das Cover ist einfach wunderschön!
• Der Schreibstil war ebenfalls ganz gut und lies sich leicht lesen.
• Jeff mochte ich größtenteils, was wirklich ein Lichtblick war. Auch Skys neue Freundesclique war mir sympathisch, auch wenn man von ihren neuen Freunden leider zu wenig Details bekommen hat.
• Außerdem fand ich es toll, dass Sky Mathe wirklich mochte. Das war ein schönes gebrochenes Klischee und ich finde es sehr wichtig, dass Mädchen in Büchern nicht immer alles Mathematische verabscheuen.
• Ebenfalls gefallen hat mir das Gespräch, was Jeff und Sky über Will geführt haben. Um nicht zu spoilern, werde ich jedoch keine näheren Informationen zu Will geben.
• Das erste Zusammentreffen von Sky und Jeff war ganz süß und mal was anderes.
Das war es aber leider auch schon, was mir positiv in Erinnerung geblieben ist bei Verloren sind wir nie allein. Vielmehr haben leider die negativen Punkte überwiegt:
• Wirklich sehr gestört hat mich das immerzu kindische Verhalten von allen Charakteren. Es war für mich sehr unglaubhaft und nicht authentisch und hat mich innerlich wirklich zur Verzweiflung gebracht. Ich dachte zunächst, dass ich vielleicht einfach zu alt für das Buch sei. Doch eigentlich lese ich Jugendbücher immer gerne und nach mehreren Gesprächen mit anderen Bookstagrammern habe ich bestätigt bekommen, was ich mir schon gedacht habe. Ich bin leider nicht die einzige, die die Charaktere viel zu kindisch für ihre siebzehn Jahre findet. Vielmehr erinnern sie mich an störrige Siebenjährige und verhalten sich wirklich nicht ihrem Alter entsprechend.
• Aus welchem Grund auch immer, aber irgendwie scheint sich fast jede Unterhaltung in diesem Buch um Nichtigkeiten zu gehen (mit Vorliebe um irgendwelche Jungs). Wenn dann doch äußerst selten mal über wichtige Dinge gesprochen wurde, dann kam der Themenwechsel dahin meist so plötzlich, dass ich davon ein wenig überfahren wurde. Insgesamt wurden einfach ohne Zusammenhang in Gesprächen plötzlich ganz andere Themen angesprochen. Zum Beispiel wird im einen Satz über Sport geredet und dann sagt jemand im nächsten ganz zusammenhangslos über Hundewelpen. Diese Themenwechsel haben mich oft aus dem Konzept gebracht.
• Im ganzen Buch war immer wieder viel zu viel unnötiges Drama zu finden. Sei es ein Kampf um die Queen des Schulballs, Skys wirklich dramatisches Verhalten oder auch das Geheimnis, was Skys Mutter umgibt. Es gab zum Beispiel auch eine Stelle, wo selbstverständlich erzählt wurde, dass eine neue Schülerin an ihrem ersten Schultag stundenlang im Keller eingeschlossen wurde, weil sie von einer verfeindeten Schule kam und da konnte ich einfach nur den Kopf schütteln, denn sowas passiert sehr wahrscheinlich nicht im echten Leben. Mobbing leider ja, aber nicht oft auf diese Weise. Zählt man dann so viele andere dramatische Keinigkeiten dazu, ist es mir einfach zu viel. Das Drama war mir in diesem Sinne einfach zu viel und ich hatte oft das Gefühl, dass verzweifelt einfach so viel Drama wie möglich in das Buch geschrieben wurde, weil man dachte, dass es das Buch vermeintlich interessanter macht. Leider ist das daneben gegangen.
• Viele Gespräche und Szenen waren oft leider einfach nichtssagend und austauschbar sowie nicht wirklich relevant für den Plot. Ich hätte mir sehr viel mehr ernste Gespräche gewünscht. Wenn ernste Gespräche und Handlungen behandelt wurden, waren sie dann leider viel zu kurz und nicht tiefgründig genug in meinen Augen.
• Außerdem gab es leider sehr viele überzogene und unrealistische Szenen und Denkweisen. Um nicht zu spoilern, nur so viel: Der Grund, warum Skys Mutter mit Roger zusammenzieht, war in meinen Augen total realitätsfern und unglaubhaft. Außerdem hat Jeff angeblich Höhenangst und macht dann aber fröhlich einfach eine Ballonfahrt. Von jemandem, der selbst unter Höhenangst leidet: So funktioniert das nicht.
• Sky ist mir oft einfach zu perfekt gewesen. Es wurden im Laufe des Buches zwei Wettbewerbe veranstaltet und natürlich gewinnt Sky auch alle beide. Freunde finden ist für sie natürlich auch kein Problem, obwohl sie eigentlich ja nicht einmal welche haben möchte. Schon am ersten Schultag hat sie direkt fünf Leute gefunden, die sie ab dem Punkt an als enge Freunde bezeichnet. Dabei müssen Freundschaften sich erst entwickeln, man ist im echten Leben nicht nach fünf Stunden bereits eng befreundet.
• Die Tagebucheinträge, die zwischendurch immer wieder vorkamen, fand ich leider auch nicht besonders gut formuliert. Sie klangen für mich oft gezwungen und waren in viel zu formalem oder gestochenen Deutsch verfasst.
Leider hat Verloren sind wir nur allein für mich auch keine neuartigen Ideen mit sich gebracht. Alles, was in diesem Buch steht, habe ich irgendwo schon einmal gelesen. Klar, man kann nicht etwas völlig Neues erfinden, aber dennoch ist es mir wichtig, dass sich ein Buch nicht so liest, als hätte ich es schon tausend Mal so gelesen. Wirklich neue Ideen oder neuen Schwung hat es leider nicht mit sich gebracht. Vielmehr hat es mich an eine schlechte Teeniekomödie mit unauthentischen und kindischen Charakteren gehandelt. Ich war am Ende froh, als ich das Buch endlich weglegen konnte. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es wahrscheinlich sogar abgebrochen.
Deswegen kann ich leider auch nur 2 Sterne vergeben.
[Werbung; REZENSIONSEXEMPLAR]

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Veröffentlicht am 29.02.2020

Leider eine absolute Enttäuschung

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Meine Meinung

Tja, wie soll ich hier nun beschreiben, warum ich das Buch abgebrochen habe. Es hat tatsächlich nicht gut begonne. Sky ist ein sehr eigener Charakter und ich konnte ihre Trauer bis zu einem ...

Meine Meinung

Tja, wie soll ich hier nun beschreiben, warum ich das Buch abgebrochen habe. Es hat tatsächlich nicht gut begonne. Sky ist ein sehr eigener Charakter und ich konnte ihre Trauer bis zu einem gewissen Grad auch verstehen, aber gleichzeitig hat sie alles, wirklich alles schlecht gemacht. Sie war zickig, trotzig, schlecht gelaunt und abweisend.

Dann war da Jeff. Dafür, dass Sky ihn die ganze Zeit schlecht behandelt hat, hat sie ihm ziemlich schnell viel bedeutet und er hat sie fast gestalkt, wollte über sie bestimmen, er war mir ziemlich früh zu besitzergreifend. Dazu kam dann, dass er wirklich das absolute Klischee an Freundin hatte. Mit einigen Klischees komme ich gut zurecht, sie stören mich nicht, sie sind teilweise auch süß. Aber der Superstar der Schule hat die extrem hübsche Cheerleaderin als Freundin, die nicht eine gute Charaktereigenschaft besitzt und einfach nur furchtbar beschrieben wird. Da frage ich mich, wenn sie doch so schlimm ist, warum sind die dann zusammen? Mal davon abgesehen, dass Treue da nicht groß geschrieben wird, weil es ihn nicht stört, dass ein Date mit ihm in der Schule verlost wird (er ist ja ach so toll) und sie geht wohl auch fremd. Ganz ehrlich, dann können die es doch auch lassen? Warum dann eine Beziehung? Und sie wird wohl auch nur so schlimm dargestellt, weil man dann Partei für Sky ergreift (sorry, hat nicht funktioniert, sie mag ich nämlich auch nicht).

Ich wünsche mir in New Adult eins: Wenn es vorher schon eine Beziehung gibt, dann doch bitte eine, die nachvollziehbar ist. Eine mit zwei sympathischen Charakteren, sodass man vielleicht auch in einen Zwiespalt gerät, dass eine Trennung mit Tränen und schlechten Gefühlen passiert, denn das ist realistisch.

Aber ich möchte nicht alles schlecht reden. Die 200 Seiten ließen sich wirklich schnell lesen, der Schreibstil war super, wenn mir manche eingedeutschten englischen Worte wie “Lachflash” auch nicht gefallen haben. Leider fehlte mir durchgehend die Motivation zum lesen und ich war hauptsächlich genervt oder auch wütend. Deshalb habe ich das Buch abgebrochen und spreche keine Leseempfehlung aus. Es gibt sehr viele Klischees und ich hatte große Probleme Sympathie für irgendwen zu empfinden. Tatsächlich mochte ich Skys Freundesgruppe, wenn diese ihre Grenzen auch nie akzeptiert haben und sie so lange gefragt haben, bis sie zugestimmt hat. Komfortzonen verlassen, schön und gut, aber da habe sogar ich mich unwohl gefühlt.

Kurze Übersicht

+ ein schöner Schreibstil, durch den sich das Buch schnell lesen ließ

– unsympathische Charaktere

– Klischees, die einfach nicht sein müssen

– die Handlung war für mich unlogisch, die Gedanken nicht nachvollziehbar und es kamen keine Gefühle auf, die mich überzeugen konnten

Fazit

1,5 Sterne für einen schönen Schreibstil und ein umwerfendes Cover. Das ist wirklich richtig schön

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