Cover-Bild Dunbridge Academy - Anywhere
Band 1 der Reihe "Dunbridge Academy"
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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 26.01.2022
  • ISBN: 9783736316553
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Sarah Sprinz

Dunbridge Academy - Anywhere

Er könnte überall sein, aber er ist hier bei mir ...

Sich zu verlieben, das stand nicht auf Emmas Agenda, als sie für ein Auslandsjahr an der schottischen DUNBRIDGE ACADEMY angenommen wird - dem Internat, an dem sich ihre Eltern kennengelernt haben. Hier will sie Hinweise auf ihren Vater finden, der die Familie vor Jahren verlassen hat. Ablenkung von ihrem Plan kann sie dabei nicht gebrauchen, aber als sie Schulsprecher Henry trifft, weiß Emma sofort, dass sie ein Problem hat. Während geheimer Mitternachtspartys und nächtlicher Spaziergänge durch die alten Gemäuer der Schule wachsen Gefühle zwischen ihnen, gegen die Emma schon bald machtlos ist. Doch Henry hat eine Freundin und Emma kein Bedürfnis, sich das Herz brechen zu lassen ...

"Ich bin hoffnungslos verliebt - in die DUNBRIDGE ACADEMY , aber vor allem in Emma und Henry. Ihre Geschichte ist berührend, echt und geht einem so nah, als wäre man ein Teil ihrer Welt." LENA KIEFER , SPIEGEL -Bestseller-Autorin

Auftaktband der DUNBRIDGE-ACADEMY -Reihe von SPIEGEL -Bestseller-Autorin Sarah Sprinz

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2022

Eine wunderschöne Geschichte mit einem Traum von Setting

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Meine Vorfreude auf diese Reihe war unheimlich groß, auf wenige Neuerscheinungen habe ich mich mehr gefreut. Mit „Dunbridge Academy - Anywhere“ hat Sarah Sprinz wieder eine wunderschöne Geschichte geschaffen, ...

Meine Vorfreude auf diese Reihe war unheimlich groß, auf wenige Neuerscheinungen habe ich mich mehr gefreut. Mit „Dunbridge Academy - Anywhere“ hat Sarah Sprinz wieder eine wunderschöne Geschichte geschaffen, die mich auf vielen Ebenen verzaubern, berühren und fesseln konnte und in deren Charaktere und traumhaftes Setting ich mich komplett verliebt habe.

Die „What If“-Reihe von Sarah Sprinz war ein riesiges Highlight für mich, hat mich tief berührt und einen besonderen Platz in meinem Herzen, sodass ich auch immer wieder an sie zurückdenke. Und auch Dunbridge hat es schnell geschafft, sich in mein Herz zu schleichen. Die Geschichte hatte mich schon nach wenigen Seiten in ihrem Bann, es geht direkt unfassbar authentisch und spannend los und wollte ich unbedingt mehr erfahren. Sarahs Schreibstil ist so gefühlvoll, lebendig und echt. So voller Leichtigkeit und Wohlfühl-Momenten, voller Emotionen und Intensität, voller Kribbeln und Schmetterlinge. Das ist für mich, was den Schreibstil von Sarah Sprinz ausmacht und eine echte Seltenheit ist - diese extremen Gefühle in ihrer großen Vielfalt, die einen überwältigen, mitnehmen, einen ganz tief im Herz berühren und nicht mehr loslassen. Außerdem liebe ich ihren Humor total, so kleine Sätze und Formulierungen, die mich zum Lachen bringen.
Und schafft Sarah es auch immer, super schnell eine intensive und wunderschöne Atmosphäre aufzubauen. Die wurde in diesem Buch durch das traumhafte Setting nur noch besonderer. Ich war selbst schon in Schottland und habe es da geliebt. Das Land steckt voller Geschichte, Leben und einer ganz besonderen Atmosphäre, die sich auch hier wiederfindet und die Sarah wunderschön eingefangen hat. Die Academy war einfach einzigartig und freue ich mich jetzt schon darauf, dahin zurückzukehren. Das Setting war perfekt gewählt für diese Geschichte und konnte ich mich schnell darin verlieren.

Schon mit ihrem ersten Auftritt konnte Emma mich überzeugen. Etwas verpeilt, aber super herzlich und liebenswert. Ich fand es unfassbar cool, dass sie Leichtathletik macht und war ihre Liebe zum Laufen auch immer richtig greifbar. Sie will sich endlich auf die Suche nach ihrem Vater begeben, doch findet sie in Schottland so viel mehr, als sie eigentlich gesucht hat. Ihre lebendige und meist positive Art war, genau wie ihre Stärke super erfrischend und konnte sie mich manchmal auch wirklich zum Schmunzeln bringen. Zwar war sie teils auch ein wenig naiv, aber meistens hat sie sehr überlegt gehandelt und immer versucht das Richtige zu tun. Genauso waren auch ihre Emotionen sehr lebendig und greifbar, sodass sie mir oft nah gegangen sind.
Henry war ein sehr verantwortungsvoller, aufmerksamer und offener Mensch, wodurch er seinen Job als Schulsprecher auf tolle Weise ausfüllt. Er hat seine Ziele vor Augen und gibt das Beste, um sie auch zu erreichen, und so seinen eigenen Weg zu gehen. Schnell merkt man, was ein großes Herz Henry hat und beweist er das auch immer wieder auf eine liebevolle und selbstlose Weise. Stets versucht andere nicht zu verletzen, stellt er sich selbst oft hintenan, was zwar meist nachvollziehbar, an einer gewissen Stelle gegen Ende aber einfach nur unnötig. Doch mochte ich auch ihn unfassbar gerne, ich fand seinem Humor toll, seine Gefühle konnten mich oft komplett mitreißen und hat er auch in manchen Aspekten eine schöne Entwicklung durchlebt.
Richtig geliebt habe ich dann aber ein paar der Nebencharaktere, ganz vorne Grace. Ich habe total mit ihr gefühlt und war ihr Umgang mit allem einfach so wundervoll und erwachsen. Obwohl man nur so wenig über sie erfährt, habe ich sie irgendwie total ins Herz geschlossen und würde so gerne eine Geschichte über sie lesen.
Doch auch Tori und Sinclair haben sich in mein Herz schleichen können, sie mit ihrer aufgeweckten, humorvollen und lebensfrohen Art und ihrer esoterischen Ader, er mit seinen unterstützenden Ratschlägen und seinem unschlagbaren Charme.

Ich bin die ganze Zeit super schnell durch die Seiten geflogen und habe das Lesen der Story sehr genossen. Es gab einige interessante und spannende Handlungsstränge, die sich alle unterschiedlich schnell weiterentwickeln und so für eine gewisse Dynamik sorgen. Für mich waren sie aber stellenweise nicht wirklich gut verknüpft, sie sind nebeneinander her gelaufen, haben auch ihr Ende gefunden, doch sind sie nie so richtig zusammengelaufen. Dadurch sind einige Aspekte immer untergegangen, während andere beleuchtet wurden, was ich ein wenig schade fand. Besonders die Storyline um Emmas Vater konnte mich in ihrer Ausarbeitung nicht ganz überzeugen. Doch gab es auch unfassbar viele schöne Momente, voller Freundschaft, Liebe und Hoffnung, aber auch Schmerz und Angst, die Sarah wieder wunderschön geschrieben hat. So fand ich auch die Freundschaften super schön ausgearbeitet, ich liebe es einfach, wenn auch in diesen Beziehungen eine ganz besondere Tiefe steckt.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich am Anfang recht langsam, doch fand ich das genau so auch gut. Dadurch hatte es Zeit, dass Henrys Beziehung zu Grace geklärt wurde und sich erstmal eine super schöne Freundschaft zwischen Henry und Emma entwickeln konnte, die dann bald auch zu mehr wurde. Die beiden zusammen waren total cute, sie erleben zauberhafte und schwierige Momente, machen Fehler und bitten um Verzeihung, kommen sich immer näher und sind füreinander da.

Fazit: „Dunbridge Academy“ konnte mich mit einem wundervollen, emotionalen Schreibstil, einem traumhaften, atmosphärischen Setting, authentischen Protagonisten und noch liebenswerteren Nebencharakteren in mein Herz schleichen. Bis auf ein paar kleinere Sachen konnte mich auch die Handlung komplett fesseln und waren die Beziehungen wieder wunderschön und voller Emotionen, sodass mich Sarah wieder verzaubern und berühren konnte.

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Veröffentlicht am 10.02.2022

Meiner Meinung nach etwas schwächer als die What if Reihe

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Oh mein Gott, wie sehr kann man sich auf ein Buch freuen? Ich habe die “What if” und auch die “Feels like” Reihe von Sarah Sprinz/ Sarah Heine so durchgesuchtet und so sehr geliebt, dass ich mich nun wie ...

Oh mein Gott, wie sehr kann man sich auf ein Buch freuen? Ich habe die “What if” und auch die “Feels like” Reihe von Sarah Sprinz/ Sarah Heine so durchgesuchtet und so sehr geliebt, dass ich mich nun wie eine Schneekönigin auf den ersten Band der Dunbridge Academy Reihe gefreut habe. Ich habe noch nie Dark Academia gelesen, zumindest wüsste ich es nicht und war deshalb so gespannt auf dieses Buch.

Das Cover ist einfach ein Traum. Ich finde, dass das Cover erstens wahnsinnig gut zum Genre passt und zweitens finde ich es besonders schön, dass das DA im Hintergrund sowohl für Dunbridge Academy als auch Dark Academia stehen kann. Ich liebe solche kleinen Details, die man erkunden kann. Der Schreibstil von Sarah hat mir natürlich wieder sehr gut gefallen. Sie konnte mich bereits mit den ersten paar Seiten abholen und mich durch den flüssigen, poetischen und mitreißenden Schreibstil an die Geschichte fesseln. Ich konnte mich von der Handlung und den Charakteren nicht losreißen und wollte immer mehr über sie erfahren. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich im Mittelteil das Gefühl hatte, dass die Handlung etwas an Spannung verliert. Dieses kleine Spannungstief wurde aber direkt wieder von einer Wendung abgelöst. Ich liebe es, dass Sarah ihren Schreibstil irgendwie immer an das Alter der Protagonisten anpassen kann. Schon die paar Seiten konnten mir die Atmosphäre näher bringen und ich hatte das Gefühl, als könnte ich das Dark Academia spüren, auch wenn ich noch nie ein Buch in diese Richtung gelesen habe und somit keinen Anhaltspunkt habe. Das Setting ist ein wahrgewordener Traum. Ich wollte schon immer mal nach Schottland, denn ich finde, dass Schottland eine ganz eigene Atmosphäre ausstrahlt. Die Dunbridge Academy passt einfach perfekt nach Schottland und ich hätte mir keinen besseren Ort vorstellen können. Das Internat an sich hat mich oft an Hogwarts erinnert, denn die Atmosphäre passt sehr gut zu alten Gemäuern, wie Hogwarts es ist.

Emma mochte ich von der ersten Sekunde an super gerne. Gerade ihre Tollpatschigkeit finde ich super erfrischend und ich musste zu Beginn richtig schmunzeln. Mir würde so etwas nie passieren, aber ich kenne da ein paar Leute in meinem Umfeld, die ich in Emma 1 zu 1 wiedererkannt habe :D Ich finde es toll, dass Emma auf der einen Seite so stark und tough ist, aber auf der anderen Seite auch ihre Gefühle zeigen kann. Besonders die Beziehung zu ihrer Mutter bedeutet ihr viel und es war nicht so einfach für sie, dass ihre Mutter sie nicht zur Dunbridge Academy begleiten konnte. Diese tiefgründigen Emotionen machen Sarahs Bücher einfach aus. Im Klappentext wurde viel über Emmas Vater angeteasert und ich muss hier (ohne Spoiler) sagen, dass ich da einfach mehr erwartet hätte. Für mich ging die Geschichte mit ihrem Vater echt etwas unter was ich sehr schade finde, denn laut Klappentext ist dies ein wichtiger Punkt der Geschichte.
Auch Henry ist ein wundervoller Charakter. Er ist so ein aufgeschlossener und herzlicher Mensch. Mit seiner freundlichen Art war er mir direkt sympathisch. Obwohl Henry Schulsprecher ist, ist er nicht der "typische" Schulsprecher, was ich super toll finde. Ich brauche nicht immer Bad Boys. Es gibt am Ende eine Szene, die mich tief getroffen hat und ich habe so sehr mit Henry mitgefühlt. Eins muss ich Sarah Sprin lassen, sie weiß ganz genau, wie sie ihr medizinisches Wissen in Bücher einbauen kann, um dem Leser noch etwas beizubringen und auf wichtige Themen aufmerksam zu machen.
Die Gefühle zwischen den beiden konnte ich sehr gut nachvollziehen und ich habe mit ihnen mitgefiebert. Ich mag die beiden als Paar super gerne.

Eine Person, die für mich herausgestochen ist und dich ich absolut großartig fand war Grace. Ohne zu viel verraten zu wollen ist sie für mich eine der erwachsensten und stärksten Personen aus diesem Buch.

Am Ende gab es einen Wendepunkt, der wichtig für die Handlung sein sollte. Leider war er mir zu erzwungen und konstruiert, als dass er mir gut gefallen hätte. Ich kann verstehen, warum diese Wendung eingebaut wurde, sie war mir aber einfach viel zu unrealistisch.

Ich mochte das Buch wirklich gerne. Im Gegensatz zur Sarahs anderen Büchern fand ich Dunbridge Academy 1 nicht so tief emotional wie die What if Reihe, diesmal war die große Wendung für mich eher "zerstörerisch". Ich finde einfach keinen passenden Vergleich :D
Allerdings muss ich gestehen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat wie die What if Reihe. Es konnte mich nicht auf der kompletten Länge überzeugen, aber ich mochte es trotzdem echt gerne und werde auch definitiv die nächsten Bände lesen. Ich bin sehr gespannt auf diese, auch wenn ich noch nicht ganz weiß, was ich davon halten soll, dass Olive einen eigenen Band bekommt. Noch konnte sie mich nicht so ganz von sich überzeugen. "Dunbridge Academy - Anywhere" bekommt von mir 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Unglaublich schönes Setting - Wohlfühlbuch

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Mit Dunbridge Academy hat Sarah Sprinz wieder ein unglaublich gutes Buch geschrieben, das mich fasziniert und begeistert hat. Das Setting und die Atmosphäre war einfach unschlagbar, genau wie die Protagonisten, ...

Mit Dunbridge Academy hat Sarah Sprinz wieder ein unglaublich gutes Buch geschrieben, das mich fasziniert und begeistert hat. Das Setting und die Atmosphäre war einfach unschlagbar, genau wie die Protagonisten, die ich total in mein Herz geschlossen habe.

Lange habe ich auf das neue Werk von Sarah Sprinz gewartet und konnte es jetzt endlich lesen. Auf Dunbridge Academy bin ich so gespannt wie auf fast keine Neuerscheinung aus den ersten Monaten von 2022. Dies besonders aus dem Grund, weil ich die Autorin letztes Jahr für mich entdecken konnte. Ihre Vancouver Reihe war einfach fantastisch und hat sich von Band zu Band gesteigert. Besonders What if we trust hat mich vom Hocker gerissen und einen Platz unter den besten NA Büchern 2021 verdient. Sarahs Schreibstil ist unglaublich emotional und mitreissend, sodass ich auch ihre weiteren Bücher unbedingt lesen möchte. Natürlich habe ich aber nicht nur aus diesen Gründen Dunbridge Academy direkt auf meine Wunschliste gesetzt, denn das Buch ist auch äusserlich einfach ein Meisterwerk. Es ist unfassbar schön gestaltet und klingt dem Klappentext nach auch nach einer Geschichte, die genau meinem Geschmack entsprechen könnte.

Der Anfang der Geschichte war totaleinnehmend. Man lernte Emma schon direkt mit ihren Eigenschaften und Macken kennen. Ihre verpeilte aber lustige Art mochte ich sofort. Dennoch hat sie auch eine Seite an sich, die ich nicht einschätzen konnte. Zum Beispiel ihre Mutter oder die Hintergründe hinter ihrem Austauschjahr. Ebenfalls hat sie eine Vergangenheit, die sie nicht allzu gut auf Männer sprechen lässt. Die Parallelen zu Henry im zweiten Kapitel waren dann umso witziger. Dass auch seine Erzählung mit Rennen und Flughafen zu tun hatte, war sehr ähnlich zu Emmas Situation und hat da schon für mich als Leserin eine Verbindung geschaffen. Das Zusammentreffen der beiden hat einfach perfekt zur Situation gepasst und war genauso unglücklich wie das erste Auftreten der beiden Protagonisten, was mich sehr unterhalten konnte. Henry wirkte für mich unglaublich sympathisch und attraktiv, was schon eine sehr gute Voraussetzung für die Geschichte war.

Ich mochte auch die erwähnten Orte richtig gerne. Einerseits fand ich es sehr cool, dass Emma nicht aus den USA oder Grossbritannien stammt (sondern aus Deutschland) und andererseits finde ich auch Schottland total faszinierend mit einer wahnsinnigen Atmosphäre. Die Dunbridge Academy war dabei als Setting einfach perfekt. Ein historisches Gebäude, das voller Geheimnisse und Mysterien steckt und eine coole Umgebung für diese Geschichte darstellt .Es fühlte sich einfach toll an, durch die Seiten zu fliegen und mit Emma die Dunbridge Academy zu entdecken. Auch die Atmosphäre war einfach grossartig. Schottland als Handlungsort habe ich noch nicht oft erlebt und wenn, dann war es immer etwas ganz Besonderes. So auch hier, denn die Umgebung bot einfach eine wunderschöne Grundlage. Ich konnte mir dank Sarahs ausladendem und beschreibenden Schreibstil die Gebäude des Internats bildlich vorstellen und war praktisch auch dort.

Die Protagonisten fand ich einfach wahnsinnig toll und sehr vielfältig gestaltet. Emma als Hauptprotagonistin war eine coole Frau, die aber auch mit einigen Dingen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen hatte. So zum Beispiel ihr Vater, der sie einfach so verlassen hat oder die Mutter, die nicht wirklich für sie da ist. Sie war aber neben ihrem Humor auch sehr liebevoll und konnte ihre Emotionen zeigen. Der Konflikt zwischen Henry mögen aber ihn nicht haben sollen, war sehr gut dargestellt. Auch Henry mochte ich ab der ersten Seite und habe ihn sofort in mein Herz geschlossen. Er war ein absoluter Goodboy, hat sich um seine Mitmenschen gekümmert und war wahnsinnig empathisch. Seine Rolle als Schulsprecher hat er definitiv erfüllt. Auch er war in einem wahnsinnig schwierigen Konflikt gefangen, der er unglaublich gut gelöst hat. Ich fand es toll, dass zwischen den beiden nur langsam etwas gelaufen ist und sich viel Zeit genommen wurde. Wen ich ebenfalls einfach loben muss, ist Grace und ihre erwachsenen Reaktionen, die man nur bewundern kann. Die Clique rund um Emma, Henry und ihre Freunde hat mich einfach fasziniert und ich freue sehr auf die weiteren Bände und Charaktere der Dunbridge Academy.



Was ich ebenfalls einfach toll finde, ist die Spannung, die schon sehr früh aufgebaut wurde. Es gab so viele Geheimnisse und mysteriöse Protagonisten, die etwas zu verbergen hatten. So zum Beispiel die Mutter, die immer von Emmas Vater ablenken möchte oder auch der griesgrämige Lehrer, der offensichtlich etwas zu verbergen hatte. Ich habe auch immer wieder Theorien aufgestellt und Dinge erwartet, die dann ganz anders passiert sind. Dadurch war ich unglaublich gefesselt von der Geschichte und wollte gar nicht aufhören zu lesen. Was mein Kritikpunkt allgemein an der Geschichte bzw. der Handlung ist, sind die zusammengewürfelten Handlungsstränge, die sich zu keinem roten Faden zusammenfügten. Es wurden während des Buches ganz viele Baustellen aufgerissen, die dann aber für sich wieder abgeschlossen wurden und sich nicht in ein grosses Ganzes gefügt haben. Es war dadurch abwechslungsreich aber mit hat etwas der Zusammenhang gefehlt und es hätte gerne etwas runder im Ablauf sein können. Auch das Drama am Ende fand ich nicht ganz perfekt aufgelöst. Es wurde sich etwas einfach gemacht.


Insgesamt habe ich jetzt ein paar Kritikpunkte, muss aber nochmal betonen, dass dies Kritik auf höchstem Niveau ist und mein allgemeines Gefühl zum Buch nicht riesig beeinflusste. Ich habe mich wohl gefühlt, mich in Protagonisten, Schauplatz und Handlung verliebt und kann das Buch nur weiterempfehlen. Dennoch haben diese kleinen Punkte dazu geführt, dass es keine reinen 5 Sterne von mir an dieser Stelle werden. Ich vergebe deshalb 4.5 Sterne und eine grosse Empfehlung an dieser Stelle.

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Veröffentlicht am 08.02.2022

Hat mich richtig überrascht!

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Sarah Sprinz schafft es immer wieder, dass man seine Koffer packen & an den Ort des Geschehens reisen möchte. Man hat förmlich das Gefühl man schleicht selber durch die Flure der Dunbridge Academy. Dunkle ...

Sarah Sprinz schafft es immer wieder, dass man seine Koffer packen & an den Ort des Geschehens reisen möchte. Man hat förmlich das Gefühl man schleicht selber durch die Flure der Dunbridge Academy. Dunkle knarrende Holzböden, Spitzbögen soweit das Auge reicht, durch denen das Tageslicht hineinströmt und den Staub alter Gemäuer in der Luft tanzen lässt.

Für mich hat sie mit dem ersten Teil ihrer neuen Reihe einen wundervoll Auftakt hingelegt & ich habe die Geschichte von Emma & Henry, die beide übrigens von Anfang an super sympathisch sind, sehr gerne gelesen. Obwohl die Protagonisten doch recht jung sind, agieren sie relativ erwachsen - was mir total gut gefallen hat.
Für mich ist es ein 4,5* Buch geworden, weil ich mir einfach noch mehr Dark Academia Vibes gewünscht hätte & die Balance der Geschichte etwas ungleich verteilt war, in meinen Augen.
Am Anfang ist alles so zart und ruhig & gegen Ende hin passiert alles Schlag auf Schlag und gewisse Szenen haben dann ein bisschen zu wenig Zeit eingeräumt bekommen.
Nichtsdestotrotz freue ich mich wahnsinnig auf Ende Mai, wenn wir nach den "großen Ferien" endlich wieder an die Dunbridge Academy zurückkehren können.

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Veröffentlicht am 06.02.2022

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

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Emma geht für ein Auslandsjahr an die Dunbridge Academy in Schottland, in der auch ihre Eltern waren. Sie möchte dort mehr über ihren Vater erfahren. Schon am Flughafen trifft sie auf Henry, der aber eine ...

Emma geht für ein Auslandsjahr an die Dunbridge Academy in Schottland, in der auch ihre Eltern waren. Sie möchte dort mehr über ihren Vater erfahren. Schon am Flughafen trifft sie auf Henry, der aber eine Freundin hat. Trotzdem kommt sie ihm immer näher.

So fühlt sich wohl ein Bookhangover an. Ich konnte das Buch auf den letzten 200 Seiten überhaupt nicht mehr aus der Hand legen und habe diese nur so weggesuchtet. Ich muss jetzt irgendwie versuchen meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen. Mein Herz wurde nicht nur einmal zerrissen und wieder zusammengesetzt. Es war eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle und Sarah Sprinz hat es geschafft michAb komplett süchtig nach dieser Geschichte zu machen. Das Internatsleben in der Dunbridge Academy fand ich kam super rüber und es war mal etwas ganz anderes im New Adult Bereich. Ich hatte am Anfang so ein paar Startschwierigkeiten mit Henry. Mit seinem Verhalten war ich nicht ganz einverstanden und ich bin mit Henry und Emma nicht gleich warm geworden. Das änderte sich aber ziemlich schnell und ich habe beide ins Herz geschlossen. Ich musste mit ihnen mitleiden, mitweinen und mitlachen. Ich fand die Geschichte sehr spannend und habe total mitgefiebert. Mit einigen Ereignissen habe ich so niemals gerechnet und ich war sehr überrascht vom Verlauf der Geschichte. Von mir aus hätte am Anfang noch ein bisschen mehr passieren dürfen, aber das ist auch meckern auf sehr hohem Niveau.

Leseempfehlung! 4,5/5 Sterne.

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