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Veröffentlicht am 04.06.2021

Wunderschön, emotional, magisch und einzigartig

Beyond the Sea
1

Da ich schon das Cracks-Duet von L. H. Cosway total gerne mochte und ich mich in ihre Art zu schreiben verliebt habe, war ich unfassbar gespannt auf diese neue Geschichte von ihr. Und hinter dem umwerfend ...

Da ich schon das Cracks-Duet von L. H. Cosway total gerne mochte und ich mich in ihre Art zu schreiben verliebt habe, war ich unfassbar gespannt auf diese neue Geschichte von ihr. Und hinter dem umwerfend schönen Cover von „Beyond the sea“ steckt eine wundervolle, besondere und fesselnde Geschichte, die mich fesseln und auch überraschen konnte.

Wie von L. H. Cosway gewohnt konnte sie mich extrem schnell wieder an die Seiten fesseln. Ihr Schreibstil ist einfach wunderschön, etwas poetisch und emotional und zieht einen komplett in den Bann dieser Geschichte. Besonders geliebt habe ich wieder die wundervollen Dialoge, die sie schreibt, da sie immer absolut authentisch und echt sind und sich dabei oft auch um eher außergewöhnliche, auch philosophische Themen drehen, was ich total besonders und super schön finde. Insgesamt hatte die Geschichte auch eine total bezaubernde, etwas mystische Atmosphäre, die mich komplett für sich eingenommen hat, genau wie auch das Setting in meinen Augen total passend und bildlich beschrieben war.

Estella war eine tolle Protagonistin, die ich sehr schnell ins Herz schließen konnte. Mit ihrer Stiefmutter hat sie es nicht leicht und auch wenn sie anfangs dadurch etwas zerbrechlich erscheint, zeigt sie doch immer Stärke und verliert ihr Ziel nicht aus den Augen. Sie hat viel Halt im Glauben gefunden und gewinnt sie im Laufe des Buches auch immer mehr an Selbstbewusstsein. Gleichzeitig ist sie auch eine sehr einfühlsame und liebevolle Person, versucht immer das Gute in anderen Menschen zu sehen, was teils echt bewundernswert war. Ich habe mich ihr auf jeden Fall sehr nahe gefühlt und auch wenn ihre Entscheidungen nicht immer komplett verständlich waren, so waren ihre Gefühle doch immer sehr greifbar.
Noah ist anfangs echt schwer einzuschätzen, da er eher verschlossen ist und ihn auch eine düstere Aura umgibt, man aber dennoch merkt, dass er ein gutes Herz hat. Je besser man ihn kennenlernt und er sich öffnet, desto mehr konnte ich mich in ihn verlieben und wird deutlich, was für ein vielschichtiger Charakter er ist. Er hält wirklich einige Überraschungen bereit, hat einen starken Beschützerinstinkt, ist aber auch sehr sanft und rücksichtsvoll. In seiner Vergangenheit hat er einiges durchgemacht, das ihn immer noch verfolgt und belastet, doch mochte ich auch seine Entwicklung wirklich sehr gerne und konnte auch eine Bindung zu ihm aufbauen.
Und auch die anderen Charaktere waren in meinen Augen unglaublich gut ausgearbeitet, haben sich perfekt ergänzt und fand ich auch ihre Entwicklung immer sehr schön.

Auch mit der Story konnte mich L. H. Cosway wieder sehr überzeugen, ich habe die Seiten nur so verschlungen und mich wirklich in die Geschichte verliebt. Es gab so viele wunderschöne und besondere Szenen, ein paar sehr außergewöhnliche Momente und vor allem wundervolle, tiefgründige Gespräche, die die Story sehr abwechslungsreich und fesselnd gemacht haben. Estellas und Noahs Geschichte ist nicht nur sehr emotional und berührend, sondern schockiert und überrascht auch in vielen Momenten und mochte ich die ganze Entwicklung unglaublich gerne. Manche Geschehnisse kamen mir ein wenig unrealistisch oder nicht so ganz ausgearbeitet vor, aber sonst haben sich viele Sachen sehr gut ergänzt und wurden Fäden gut zusammengeführt. Durch den mystischen Touch in manchen Momenten und durch einige Themen hebt sich die Geschichte für mich auch von anderen New Adult Geschichten ab.
Genauso ist auch die Liebesgeschichte wirklich wunderschön. Anfangs entwickelt sie sich langsam, doch sehr authentisch, und auch die späteren Entwicklungen waren für mich immer sehr gut nachvollziehbar, sodass auch die Gefühle super gut bei mir ankamen. Die Gefühle zwischen Estella und Noah sind zärtlich und doch so intensiv und geben sich die beiden gegenseitig so viel und entwickeln sich auch durch den anderen immer weiter.
Das Ende hat für mich auch einfach perfekt zur Geschichte gepasst und freue ich mich nach diesem wunderschönen Buch schon sehr auf neuen Lesestoff von L. H. Cosway.

Fazit: „Beyond the Sea“ ist eine wirklich besondere, wunderschöne Geschichte, in der neben zwei wundervollen Protagonisten auch ein poetischer, emotionaler Schreibstil, eine zauberhafte, etwas mystische Atmosphäre und eine ruhige, aber intensive Liebesgeschichte bereithält. Bei der Story haben mir besonders die tiefgründigen und einzigartigen Gespräche super gut gefallen, doch überzeugt sie auch mit Spannung, wunderschönen Szenen und überraschenden Entwicklungen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.05.2021

Unterhaltsam, aber leider etwas oberflächlich

Deluxe Dreams
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Das Cover von „Deluxe Dreams“ hat mich sofort für sich eingenommen, es ist schlicht, aber doch besonders, und als mich dann auch der Klappentext überzeugen konnte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. ...

Das Cover von „Deluxe Dreams“ hat mich sofort für sich eingenommen, es ist schlicht, aber doch besonders, und als mich dann auch der Klappentext überzeugen konnte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Zwar konnte mich die Geschichte nicht so sehr überzeugen wie erhofft und wurde ich etwas enttäuscht, doch war sie auf jeden Fall unterhaltsam.

Ich bin eigentlich echt gut in die Geschichte reingekommen, Karina Halles Schreibstil liest sich sehr angenehm und flüssig und konnte mich so auch direkt überzeugen. Die ganze Zeit bin ich wirklich schnell voran gekommen und entsteht auch ein Sog, der einen immer weiterlesen lässt. Auch sonst wurden alles eigentlich immer sehr schön beschrieben und, auch wenn ich mich nicht komplett in der Geschichte fallen lassen konnte, so war doch alles recht gut vorstellbar.

Sadie war mir schnell sympathisch und auch wenn mich ihr Charakter nicht komplett überzeugen konnte, ist sie das auch geblieben. Sie wird auf ihrer Reise sitzen gelassen, muss sich nun allein durchschlagen und überlegen, was sie will, wobei ihre Gefühle auch ganz gut bei mir ankamen. Anfangs kommt sie auch wirklich stark und direkt rüber, doch nach und nach hatte ich immer mehr das Gefühl, dass sie sich komplett abhängig von Olivier gemacht hat. Ihre Gedanken haben sich nur noch um ihn gedreht und konnte ich auch in einigen Momenten ihre Entscheidungen nicht wirklich nachvollziehen.
Olivier konnte ich anfangs schwer einschätzen, doch dann mochte ich ihn eigentlich echt gerne. Auch wenn seine Familie sehr reich ist und das teils auch zeigt, hatte ich nicht das Gefühl, dass er stark damit angibt und war er auch sonst ein sehr direkter, bodenständiger Mann, der weiß, was er will. Manchmal fand ich seine Handlungen ein wenig seltsam oder auch unlogisch, aber fand ich eigentlich schön, wie sehr er sich um Sadie gekümmert hat.
Auch wenn sie mir an sich sympathisch waren, muss ich aber sagen, dass es mir bei ihnen beiden an Tiefe gefehlt haben, sie waren für mich teils eher oberflächlich und nicht wirklich lebendig, weshalb ich auch keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte.
Genauso erging es mir auch bei den Nebencharakteren, die an sich wirklich interessant und vielfältig waren, aber bis jetzt doch sehr einseitig waren. Ich bin aber vor allem bei Blaise und Pascal gespannt, sie besser kennenzulernen und auch Serpahine mochte ich echt gerne, weshalb ich doch neugierig auf ihre Geschichte bin.

Die Liebesgeschichte konnte mich leider fast gar nicht mitnehmen oder berühren. Die Anziehung zwischen Sadie und Olivier war zwar schon spürbar, doch die Gefühle kamen einfach nicht bei mir an. Am Anfang geht zwischen ihnen alles super schnell und dann hat sich ihre Liebesgeschichte für mich einfach nicht mehr weiterentwickelt, weshalb ich auch im Laufe des Buches einfach nicht mit ihnen fühlen und verstehen konnte, wie sie sich ineinander verlieben. Auch muss ich sagen, dass einiges sehr übertreiben und klischeehaft war, was an sich auch mal schön sein kann, aber hier teilweise zu viel war.
Auch die Story war nicht das, was ich mir gewünscht hätte. Zwar bestand schon eine gewisse Spannung, doch wirkte vieles, das passiert ist, nicht wirklich durchdacht und hatte ich oft das Gefühl, dass die Ereignisse alle nur nacheinander abgehakt wurden, ohne ihnen wirklich Tiefe zu schenken. Viele Szenen hatte für mich einen echt schönen Ansatz, aber gingen dann einfach nicht tiefer, sondern sind nur so an einem vorbeigeflogen ohne für mich eine wirkliche Bedeutung zu haben. Das große Geheimnis von Olivier, das mit im Mittelpunkt steht, hat mich tatsächlich auch irgendwie enttäuscht, da ich auch den Stress darum nicht wirklich nachvollziehen konnte. Auch sonst gab es einige Momente, die einfach unrealistisch für mich waren oder nicht ganz zusammengepasst haben, genau wie es einige Szenen gab, die für mich nicht wirklich sinnvoll waren und irgendwie alles nur in die Länge gezogen haben. Dennoch war es echt unterhaltsam die Geschichte zu lesen und bestand auf jeden Fall auch ein gewisser Spannungsbogen, der nur an einigen Stellen geschwächelt hat.
Die Entwicklungen kurz vor Ende haben mich dann echt ein wenig aufgeregt, da Sadie und Olivier einfach abgehauen sind, als ob sich die Probleme dadurch lösen würden. Das letzte Kapitel war dann echt nochmal schön und sind auch noch einige Fragen offen, die sich bestimmt in den anderen Bänden klären werden. Ich habe auch die Hoffnung, dass im zweiten Band die Story noch besser wird, da jetzt ein Grundstein gelegt wurde und vielleicht auch die Liebesgeschichte etwas mehr überzeugen kann.

Fazit: „Deluxe Dreams“ verspricht mit einer interessanten, schönen Grundidee und einem tollen Schreibstil wirklich viel, doch ist für mich die Umsetzung nicht so gut gelungen. In fast allem fehlt einfach die Tiefe und auch die Logik, die Story wirkt oft gehetzt und ist oft nicht so ganz nachvollziehbar und die Gefühle in der Liebesgeschichte waren nicht wirklich greifbar und entwickeln sich vor allem nicht weiter. Dennoch lassen einen die offnen Fragen und die jetzige Situation neugierig auf Band zwei werden und war die Geschichte auf jeden Fall unterhaltsam.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2021

Eine schöne, besondere Geschichte, der es aber etwas an Tiefe fehlt

Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen
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Ich war sehr neugierig auf das Buch, da die Geschichte total besonders und wunderschön klang und ich total gespannt war, was mich erwartete. „Bucket List“ konnte mich auch echt überzeugen und auch wenn ...

Ich war sehr neugierig auf das Buch, da die Geschichte total besonders und wunderschön klang und ich total gespannt war, was mich erwartete. „Bucket List“ konnte mich auch echt überzeugen und auch wenn es mir oft an Tiefgang gefehlt hat, so war es doch eine sehr schöne und authentische Geschichte.

Der Schreibstil von Georgie Clark hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen und ist sehr flüssig, angenehm zu lesen und reißt einen auch sehr schnell mit. In den meisten Momenten konnte er auch die Emotionen echt gut übertragen und erschafft er vor allem auch eine besondere und trotz des Themas hoffnungsvolle Atmosphäre um das Buch. Super gerne mochte ich auch den Humor in vielem, der das ganze etwas auflockert, aber trotzdem dem Thema nicht an Ernsthaftigkeit und Aussagekraft nimmt.

Lacey war mir sehr schnell sympathisch und ist eine wirklich authentische und gut ausgearbeitete Protagonistin. Sie muss viel Stärke und Mut zeigen und sich einer schweren Entscheidung stellen, wobei ihre Gefühle meist sehr gut greifbar und einfach sehr echt waren. Zwar konnte sie manchmal auch anstrengend sein und konnte ich über einige ihrer Handlungen nur den Kopf schütteln, doch war es irgendwie aufgrund ihrer Situation auch verständlich und haben sie ihre Unsicherheiten und Macken zu einem wirklich lebendigen Charakter gemacht. Im Laufe des Buches ist auch wirklich eine Entwicklung spürbar, sie wird sich immer bewusster, was sie eigentlich will und was wirklich wichtig ist und war es schön, sie dabei zu begleiten.
Laceys Freundinnen, ihre Schwester und all die anderen Charaktere waren mir größtenteils echt sympathisch, auch wenn sie teils eher oberflächlich waren. Cooper fand ich einfach wundervoll, er war einfach so liebevoll und unterstützend und hätte in meinen Augen ruhig noch etwas öfter vorkommen können, und auch Steph war einfach eine liebenswerte, treue und aufmunternde Freundin, die man sich wirklich nur wünschen kann. Dadurch, dass Cooper nicht so viel Platz in der Story einnimmt, waren auch die Gefühle zwischen Lacey und ihm nicht wirklich greifbar für mich, doch gab es auch wirklich süße Szenen zwischen den beiden.
Sonst haben sich diese Charaktere wirklich toll in die Story eingefügt und gegenseitig ergänzt, weshalb das Zusammenspiel zwischen ihnen wirklich super war. Dadurch sind einige wunderschöne und tiefgründige, aber auch unterhaltsame und humorvolle Gespräche entstanden, die super viel Spaß gemacht haben zu lesen.

Auch sonst konnte mich die Story echt überzeugen. Besonders das erste Drittel fand ich unfassbar gut, die ganze Situation war gerade durch Laceys Gefühle auch unfassbar greifbar und war ich einfach super neugierig in welche Richtung sich alles entwickeln würde. Die Entwicklung an sich hat mir auch echt gut gefallen, bis sich irgendwann fast alles nur noch um Sex gedreht hat und das für mich vieles überlagert hat, wodurch die Story an Tiefe verloren hat. Dennoch war es auf jeden Fall sehr unterhaltsam und wurde auch das Thema echt gut und greifbar behandelt, sodass die Geschichte einen an vielen Stellen auch wirklich berührt. Es entsteht beim Lesen auch ein recht starker Sog, sodass ich super schnell voran gekommen bin und die Geschichte sehr gerne gelesen habe.
Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn es mich nicht komplett überzeugen konnte, doch hat es das Buch gut abgerundet.

Fazit: „Bucket List“ konnte mich mit einem tollen Schreibstil, einer schönen, hoffnungsvollen Atmosphäre, einem wichtigen, greifbar behandelten Thema und einer sympathischen, echten Protagonistin überzeugen. Der Story fehlt es zwar in meinen Augen etwas an Tiefe, doch konnte sie mich dennoch fesseln und an einigen Stellen auch wirklich berühren, sodass ich die Geschichte bis hin zum schönen Ende echt gerne gelesen habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2021

Ein tolles, spannendes Finale

BePolarTrilogie / BeOne
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Ich war sehr neugierig, was mich im Finale dieser Reihe erwarten würde und wie sich am Ende alle Fragen beantworten und die ganze Story auflösen würde. „BeOne“ konnte mich auf jeden Fall wieder mehr überzeugen ...

Ich war sehr neugierig, was mich im Finale dieser Reihe erwarten würde und wie sich am Ende alle Fragen beantworten und die ganze Story auflösen würde. „BeOne“ konnte mich auf jeden Fall wieder mehr überzeugen als der zweite Teil und war ein wirklich guter Abschluss dieser spannenden, dystopischen Reihe.

Die Geschichte schließt extrem gut an das Ende des zweiten Bandes an und bin ich auch von Beginn an wieder sehr schnell durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil von Martha Kindermann konnte mich wie in den anderen Teilen wieder überzeugen und mitnehmen, es ist eine starke Spannung entstanden, die Gefühle wurden oft gut transportiert und vor allem den Humor habe ich wieder total geliebt. Dieser Band hat auch nochmal eine ganz besondere Atmosphäre, intensiv, mitreißend und irgendwie unheilvoll, was die Spannung nur nochmal in die Höhe getrieben hat.

Roya muss in diesem Band nochmal einiges durchmachen, wird vor neue Herausforderungen und schwierige Entscheidungen gestellt und wächst dabei immer weiter über sich hinaus. In vielen Momenten konnte man sie für ihre Stärke echt nur bewundern, da sie extrem viel auf sich nimmt und immer weiter kämpft. Gleichzeitig waren auch ihre Gefühle wieder sehr greifbar und habe ich mich ihr nochmal näher gefühlt als in den beiden anderen Bänden.
Tam und Tristan - sie beide konnten mich in diesem Teil nochmal wirklich überraschen und fand ich es sehr spannend, immer mehr über sie zu erfahren. Besonders Tristans Gefühle waren für mich auch wirklich greifbar und echt, sodass ich endlich auch eine wirklich Bindung zu ihm aufbauen konnte.
Fenja wurde mir auch nochmal sympathischer, in ihr steckt auch mehr Stärke, als man ganz am Anfang denken konnte und auch sonst finde ich, dass die Charaktere über die Bände eine echt starke Entwicklung durchgemacht haben. Sie sind in diesem Buch in meinen Augen auch nochmal lebendiger gewesen und konnten mich einige von ihnen so wirklich überraschen.
Auch die Bindungen unter ihnen haben sich weiterentwickelt und für mich in diesem Band auch nochmal an Stärke und Tiefe gewonnen. Die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir oft wirklich gut gefallen und auch wenn nicht in allen Beziehungen die Gefühle bei mir ankamen, so waren sie doch gut gestaltet.

Es hat ein wenig gebraucht bis ich in die Geschichte reingekommen bin, da das Chaos, das Band zwei bei mir hinterlassen hat, mich auch hier noch einige Zeit nicht ganz durchblicken lassen hat. Doch nach und nach hat sich endlich alles gelichtet, Fragen wurden beantwortet, Zusammenhänge wurden klar und insgesamt war es weniger wirr, weshalb mich die Spannung dann ab einem gewissen Punkt auch wirklich catchen konnte. Zwar gab es immer noch manche Momente, in denen Dinge für mich nicht ganz nachvollziehbar waren, doch insgesamt wurden alle Handlungsstränge echt super gut verknüpft. So gab es auch noch einige spannende Überraschungen und Enthüllungen, die die Geschichte größtenteils unvorhersehbar gemacht haben. Martha Kindermann hatte hier echt noch einige geniale Ideen, die sie auch wirklich gut umgesetzt hat und die die Geschichte wirklich außergewöhnlich machen. Von der ganzen Welt, ihrem Aufbau und ihrer Politik haben mir manchmal immer noch ein paar Beschreibungen gefehlt, sodass ich nicht komplett darin eintauchen konnte, doch war sie an sich echt faszinierend.
So hat mich dann auch das Ende komplett überraschen und schockieren können. Doch obwohl es wirklich erschütternd und anders war, als ich gedacht habe, hat es für mich wirklich unglaublich gut zur Geschichte gepasst. Einige Fragen bleiben zwar für mich noch ungeklärt, doch war es dennoch ein gutes Ende, und das Buch insgesamt ein tolles Finale für diese spannende, rasante Reihe.

Fazit: Mit „BeOne“ hat Martha Kindermann ein tolles Finale geschaffen, das mit einer tollen Entwicklung der Charaktere und der Verbindungen zwischen ihnen und einer spannenden, unvorhersehbaren Story überzeugt. Nach und nach wurde das Chaos gelöst und auch wenn immer noch manches nicht ganz klar war, so konnte mich die Spannung total mitreißen und läuft in ein schockierendes, aber sehr passendes Ende aus.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2021

Fesselnd, geheimnisvoll und emotional

You're my Rival
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Vom ersten Moment an war ich absolut verliebt in das Cover und als mich dann auch der Klappentext überzeugen konnte, war ich sehr gespannt, was mich in dem Buch erwarten würde. Und ist "You're my rival" ...

Vom ersten Moment an war ich absolut verliebt in das Cover und als mich dann auch der Klappentext überzeugen konnte, war ich sehr gespannt, was mich in dem Buch erwarten würde. Und ist "You're my rival" nicht nur von außen wunderschön, es wartet auch eine wirklich schöne, spannende und besondere Geschichte auf einen.

Der Einstieg in die Story ist mir super leicht gefallen und ich bin von Anfang an super schnell durch die Seiten geflogen, sodass ich das Buch auch in kürzester Zeit verschlungen habe. Der Schreibstil von Nicole Fisher konnte mich direkt von sich überzeugen, er liest sich sehr flüssig und angenehm, lässt einem beim Lesen die Zeit vergessen und konnte auch in vielen Momenten die Emotionen sehr schön transportieren. Genauso hat sie eine ganz besondere Atmosphäre erschaffen, geheimnisvoll, undurchschaubar und sehr fesselnd.

Eliza war eine sympathische Protagonistin, zu der ich recht schnell auch eine gute Bindung aufbauen konnte. Obwohl ihr ihre Vergangenheit fehlt, war sie doch ein vielschichtiger Charakter und war es so sehr spannend sie zu begleiten und mit ihr immer mehr über sich zu erfahren. Ihre Zerissenheit und Unsicherheit waren wirklich spürbar und fand ich sehr schön, dass sie dennoch sehr stark war und sich nicht so leicht hat abschütteln lassen. Dabei handelt sie oft sehr spontan, doch auch nachvollziehbar und konnte man ihren Mut und ihre Standhaftigkeit nur schätzen. Ich habe mich ihr in den meisten Momenten sehr nah gefühlt und fand auch ihre Entwicklung wirklich sehr schön.
Ian konnte ich das ganze Buch über super schwer einschätzen und hat sich das auch nach dem Ende noch nicht geändert, weshalb ich hoffe, in Band zwei noch ein bisschen mehr Einblick in sein Innerstes bekommen zu können. Ihn umgibt eine mysteriöse, spannende Aura und mochte ich auch seinen Charakter sehr gerne, da er sehr direkt und einnehmend ist, aber auch sehr einfühlsam, beschützerisch und verständnisvoll sein kann. Auch wenn er einiges zu verbergen hat und in ihm viele Geheimnisse zu schlummern scheinen, so war er doch immer sehr ehrlich und offen und habe ich ihn dafür super gern gewonnen.
Auch die Nebencharaktere waren mir soweit wirklich sympathisch und haben sich einfache perfekt in die Geschichte eingefügt.

Ich war ein bisschen skeptisch, ob bei der Kürze des Buches wirklich Spannung aufkommen würde, doch hat Nicole Fisher das auf jeden Fall geschafft. Durch die vielen Geheimnisse und Überraschungen war die Story meist auch eher unvorhersehbar und bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Insgesamt entwickelt sich alles in eine sehr spannende Richtung, weshalb ich sehr neugierig bin, wie das in Band zwei weitergeführt werden wird. An manchen Stellen ging mir alles ein wenig zu schnell und erschien mir dadurch einfach nicht so ganz realistisch, aber habe ich das Lesen dennoch auf jeder Seite genossen, da ein unfassbarer Sog aufkommt, der mich komplett für sich eingenommen hat.
Die Liebesgeschichte zwischen Eliza und Ian war auf jeden Fall sehr besonders und auf ihre Weise intensiv, voller Leidenschaft und Gefühle. Man spürt immer mehr, dass die beiden durch eine gemeinsame Vergangenheit tief verbunden sind, doch fehlen einem Puzzleteile, um alles zusammenzusetzen. Doch harmonieren die beiden auch so einfach unfassbar gut miteinander und haben ich vom ersten Moment an mit ihnen gefühlt, weshalb ich unfassbar gespannt bin, in welche Richtung sich alles entwickelt.
Das Ende kommt sehr plötzlich und hätte das Buch auf jeden Fall ein paar Seiten mehr vertragen können, doch war es wirklich unfassbar gemein und lässt mich sehnsüchtig auf den zweiten Teil warten. Ich bin wirklich unfassbar gespannt auf einige Antowrten und Erklärungen und freue mich extrem darauf Eliza und Ian wiederzusehen.

Fazit: „You‘re my rival“ steckt von der erste Seite an voller Spannung, Gefahr, Geheimnissen, Leidenschaft und Gefühlen und konnte mich mit einem extrem starken Sog, besondere, authentischen Charakteren und einer intensiven Liebesgeschichte begeistern. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war komplett in dieser fesselnden Geschichte gefangen, die mich fast komplett überzeugen konnte und deren Fortsetzung ich kaum erwarten kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere