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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2021

Magisch, spannend und super schön

Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss
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Weil ich mich sofort in dieses wunderschöne Cover verliebt habe, konnte ich es kaum erwarten, „The lie in your Kiss“ zu lesen. Ich hatte echt einige Erwartungen an das Buch, doch konnte es diese komplett ...

Weil ich mich sofort in dieses wunderschöne Cover verliebt habe, konnte ich es kaum erwarten, „The lie in your Kiss“ zu lesen. Ich hatte echt einige Erwartungen an das Buch, doch konnte es diese komplett erfüllen und hat es mich tief in den Bann dieser magischen, spannenden und vielseitigen Geschichte gezogen.

Ich kannte vorher noch kein Buch der Autorin, doch konnte sie mich mit ihrem Schreibstil schnell abholen und hat mir so einen leichten Einstieg in die Geschichte ermöglicht. Ihre Art zu schreiben ist einfach super angenehm und fesselnd, hat die Magie, die Charaktere und das Setting sehr lebendig werden lassen und auch mit jener schönen Prise Humor und Leichtigkeit überzeugt. Das hat sich auch perfekt mit der magischen Atmosphäre der Geschichte, die nicht nur das Cover sondern auch der ganze Inhalt ausstrahlt, ergänzt. Auch das Setting in Oslo hat mir echt gut gefallen, auch wenn man nicht so viel darüber erfahren hat, hat es gut zur Story gepasst. Die ganze Idee mit den Herrscherfamilien und den Jahreszeiten fand ich super schön und auch sehr gut umgesetzt.

Bloom war eine starke Protagonistin, die ich super gerne mochte. Ihre wurde es nicht immer leicht gemacht, doch ist sie daran gewachsen und war einfach super tough und charakterstark. Ich konnte ihre Entscheidungen oft sehr gut verstehen und fand stark, wie mutig sie oft gehandelt hat.
Auch ihren Gegenpart mochte ich super gerne, er ist ein sehr interessanter und mysteriöser Charakter. Er weiß, was er will und ist auch bereit, sehr viel dafür zu geben, wodurch man sich erst auch nicht sicher ist, ob man ihm trauen kann. Ihn zu durchschauen war echt schwer, doch konnte er sich mit seiner coolen Art total in mein Herz schleichen.
Insgesamt waren die Charaktere auch wirklich gut ausgearbeitet, sodass ich die unterschiedlichsten Sympathien ihnen gegenüber hatte.

Unglaublich gut gefallen hat mir auch die Story. Ich fand schon die Idee dahinter total spannend und cool, doch hat Kim Nina Ocker sie auch auf eine ganz wundervolle Art umgesetzt. Es entsteht schnell Spannung und hält sich diese auch über die ganz Geschichte hinweg, sodass es nie langweilig wurde. Es gab schöne Beschreibungen, spannende Szenen, gefühlvolle Momente und viel Magie, was sich zu einer super schönen Mischung ergänzt hat. Ich habe Bloom unfassbar gerne durch diese Welt der Jahreszeiten und ihre Aufgaben begleitet. Man hat einfach im perfekten Maß immer mehr über alles erfahren, sodass es immer logisch und nachvollziehbar, aber gleichzeitig auch total spannend und geheimnisvoll war. Ich war total an die Seiten gefesselt und kann nach diesem wundervollen Auftakt den zweiten Teil kaum erwarten.

Fazit: So so gut! Wie erwartet konnte mich „The lie in your Kiss“ mit einem schönen Schreibstil, einer magischen Atmosphäre, einer starken Protagonistin und ihrem mysteriösen Gegenpart überzeugen. Die geniale Idee wurde richtig schön umgesetzt und ich bin tief in die spannende Story und diese magische Welt der Jahreszeiten eingetaucht, weshalb ich mich unfassbar auf Band zwei freue.

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Veröffentlicht am 13.08.2021

Spannend, faszinierend und überzeugend

Der dunkle Schwarm
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Da die Neon-Birds-Reihe zu meinen liebsten Reihen gehört, habe ich mich extrem auf „Der dunkle Schwarm“ gefreut, besonders weil die Geschichte auch so gut klang. Die erste Staffel konnte mich auch wirklich ...

Da die Neon-Birds-Reihe zu meinen liebsten Reihen gehört, habe ich mich extrem auf „Der dunkle Schwarm“ gefreut, besonders weil die Geschichte auch so gut klang. Die erste Staffel konnte mich auch wirklich überzeugen, war oft sehr faszinierend und spannend und ist auf jeden Fall eine große Empfehlung.

Der Einstieg in die Geschichte ist mit total leicht gefallen, ich mag Maries Art zu schreiben einfach unfassbar gerne. Sie schreibt total locker, fesselnd und mit einer totalen Leichtigkeit, lässt einen fühlen und mitfiebern und beschreibt dabei alles mit vielen Erklärungen und Details, dass man sich alles gut vorstellen und auch komplexere Dinge immer sofort gut verstehen kann. So konnte ich auch super gut in die Welt eintauchen, die Marie hier erschaffen hat und die wirklich wieder richtig cool war. Es gab wieder einiges zu entdecken und fand ich es super spannend, immer mehr über die ganze Gesellschaft und den Aufbau dieser Welt zu erfahren. Besonders die ganze Technologie mit den Hives fand ich total interessant, doch hat Marie auch noch andere Entwicklungen- manche positiv, manche negativ - in diese Welt eingebaut. Sie steckt auf jeden Fall wieder voller Details und ist sie zwar für mich noch nicht so facettenreich und faszinierend wie in „Neon Birds“, doch ist auf jeden Fall noch viel Potenzial für weitere Staffeln vorhanden.

Atlas ist eine super interessante Protagonistin, die anfangs auch echt schwer einzuschätzen war. Sie steht vor allem auf ihrer Seite und ist somit auch nicht die typische „Gute“, doch mochte ich sie total und konnte in einigen Momenten auch gut mit ihr fühlen. Auch ist sie auf jeden Fall eine sehr starke, selbstständige Frau, der genauso aber vieles im Leben fehlt und die sich schon länger selbst durchschlagen musste. Ihre Fähigkeiten sind echt unglaublich und machen das Buch auf seine Weise super besonders, weshalb es auch spannend war, noch mehr darüber zu erfahren. So bin ich auch super neugierig, wie sich Atlas weiterentwickeln wird, da auch noch einige Fragen über sie und ihre Vergangenheit offen sind.
Bei Noah wusste ich eigentlich das ganze Buch über mich so ganz, wie ich ihn einordnen kann, doch war er wirklich sympathisch. Er hat seine Prinzipien und weiß was er will, genauso stecken in ihm aber auch einige Geheimnisse, sodass ich auch oft nicht wusste, ob ich ihm überhaupt vertrauen kann. Bei ihm bin ich auch besonders neugierig, welche Rolle er noch spielen wird und was noch alles in ihm steckt.
Mein liebster Charakter war aber Julien, den ich vom ersten Moment an einfach super cool fand. Seine Kampfkünste, seine Unterstützung und Beziehung zu Atlas, sein loyales Verhalten und dass er ein Android ist, haben ihn für mich zu einer super spannenden Persönlichkeit gemacht. Er ist wirklich jemand, dem man sein Leben anvertrauen kann und bin ich nach den Entwicklungen am Ende super gespannt, was aus ihm wird.
So konnte ich die Charaktere wirklich gern gewinnen, auch wenn ich sagen muss, dass mir ein wenig die Bindung zu ihnen gefehlt hat und auch die Gefühle nicht so wirklich bei mir angekommen sind.
Die Beziehung zwischen Julien und Atlas mochte ich unfassbar gerne, da die beiden ganz viel verbindet, dafür war die Bindung zwischen Atlas und Noah für mich nicht so ganz spürbar. So konnte ich auch besonders eine Entscheidung von Atlas am Ende gar nicht nachvollziehen, bin aber gespannt, wie sich dieses Verhältnis weiter entwickeln wird.

Mir hat die Grundidee hinter der Geschichte sofort gefallen, da ich auch das Serien-Format total spannend finde, und hat mir auch die Umsetzung echt gut gefallen. Es ging direkt fesselnd los und hat sich die Spannung auch durch das ganze Buch gehalten. Marie hat auf jeden Fall alles wieder total gut durchdacht und es auch geschafft alles logisch und nachvollziehbar aufzuschreiben. Die ganzen Ermittlungen waren wirklich interessant und sind immer neue Informationen dazu gekommen, die sich nach und nach zu einem ganzen Bild gefügt haben. Die Richtung war zwar zu erahnen, doch wirklich vorhersehbar war die Auflösung für mich nicht, besonders da noch mehr Stränge zusammengeflossen sind und auch noch andere Dinge enthüllt wurden. So wurde es auf jeden Fall nie langweilig, auch wenn ich sagen muss, dass mich die Geschichte an manchen Stellen nicht so ganz fesseln konnte und mir da einfach noch etwas gefehlt hat. Doch war die Story an sich wirklich richtig gut und hat mir auch das Ende soweit gut gefallen, sodass ich wirklich gespannt bin, was mich in der zweiten Staffel erwarten wird.

Fazit: „Der dunkle Schwarm“ konnte mich wie erwartet von sich überzeugen und ist eine spannende Geschichte, die einen starken Schreibstil, eine coole, detailreiche Welt, eine schwer vorhersehbare, toll umgesetzte Handlung und interessante Charaktere bereithält. Zwar hat mir an manchen Stellen ein bisschen mehr Tiefe und der letzte Ticken Spannung gefehlt, doch freue ich mich darauf, wieder in diese Story einzutauchen.

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Veröffentlicht am 04.06.2021

Wunderschön, emotional, magisch und einzigartig

Beyond the Sea
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Da ich schon das Cracks-Duet von L. H. Cosway total gerne mochte und ich mich in ihre Art zu schreiben verliebt habe, war ich unfassbar gespannt auf diese neue Geschichte von ihr. Und hinter dem umwerfend ...

Da ich schon das Cracks-Duet von L. H. Cosway total gerne mochte und ich mich in ihre Art zu schreiben verliebt habe, war ich unfassbar gespannt auf diese neue Geschichte von ihr. Und hinter dem umwerfend schönen Cover von „Beyond the sea“ steckt eine wundervolle, besondere und fesselnde Geschichte, die mich fesseln und auch überraschen konnte.

Wie von L. H. Cosway gewohnt konnte sie mich extrem schnell wieder an die Seiten fesseln. Ihr Schreibstil ist einfach wunderschön, etwas poetisch und emotional und zieht einen komplett in den Bann dieser Geschichte. Besonders geliebt habe ich wieder die wundervollen Dialoge, die sie schreibt, da sie immer absolut authentisch und echt sind und sich dabei oft auch um eher außergewöhnliche, auch philosophische Themen drehen, was ich total besonders und super schön finde. Insgesamt hatte die Geschichte auch eine total bezaubernde, etwas mystische Atmosphäre, die mich komplett für sich eingenommen hat, genau wie auch das Setting in meinen Augen total passend und bildlich beschrieben war.

Estella war eine tolle Protagonistin, die ich sehr schnell ins Herz schließen konnte. Mit ihrer Stiefmutter hat sie es nicht leicht und auch wenn sie anfangs dadurch etwas zerbrechlich erscheint, zeigt sie doch immer Stärke und verliert ihr Ziel nicht aus den Augen. Sie hat viel Halt im Glauben gefunden und gewinnt sie im Laufe des Buches auch immer mehr an Selbstbewusstsein. Gleichzeitig ist sie auch eine sehr einfühlsame und liebevolle Person, versucht immer das Gute in anderen Menschen zu sehen, was teils echt bewundernswert war. Ich habe mich ihr auf jeden Fall sehr nahe gefühlt und auch wenn ihre Entscheidungen nicht immer komplett verständlich waren, so waren ihre Gefühle doch immer sehr greifbar.
Noah ist anfangs echt schwer einzuschätzen, da er eher verschlossen ist und ihn auch eine düstere Aura umgibt, man aber dennoch merkt, dass er ein gutes Herz hat. Je besser man ihn kennenlernt und er sich öffnet, desto mehr konnte ich mich in ihn verlieben und wird deutlich, was für ein vielschichtiger Charakter er ist. Er hält wirklich einige Überraschungen bereit, hat einen starken Beschützerinstinkt, ist aber auch sehr sanft und rücksichtsvoll. In seiner Vergangenheit hat er einiges durchgemacht, das ihn immer noch verfolgt und belastet, doch mochte ich auch seine Entwicklung wirklich sehr gerne und konnte auch eine Bindung zu ihm aufbauen.
Und auch die anderen Charaktere waren in meinen Augen unglaublich gut ausgearbeitet, haben sich perfekt ergänzt und fand ich auch ihre Entwicklung immer sehr schön.

Auch mit der Story konnte mich L. H. Cosway wieder sehr überzeugen, ich habe die Seiten nur so verschlungen und mich wirklich in die Geschichte verliebt. Es gab so viele wunderschöne und besondere Szenen, ein paar sehr außergewöhnliche Momente und vor allem wundervolle, tiefgründige Gespräche, die die Story sehr abwechslungsreich und fesselnd gemacht haben. Estellas und Noahs Geschichte ist nicht nur sehr emotional und berührend, sondern schockiert und überrascht auch in vielen Momenten und mochte ich die ganze Entwicklung unglaublich gerne. Manche Geschehnisse kamen mir ein wenig unrealistisch oder nicht so ganz ausgearbeitet vor, aber sonst haben sich viele Sachen sehr gut ergänzt und wurden Fäden gut zusammengeführt. Durch den mystischen Touch in manchen Momenten und durch einige Themen hebt sich die Geschichte für mich auch von anderen New Adult Geschichten ab.
Genauso ist auch die Liebesgeschichte wirklich wunderschön. Anfangs entwickelt sie sich langsam, doch sehr authentisch, und auch die späteren Entwicklungen waren für mich immer sehr gut nachvollziehbar, sodass auch die Gefühle super gut bei mir ankamen. Die Gefühle zwischen Estella und Noah sind zärtlich und doch so intensiv und geben sich die beiden gegenseitig so viel und entwickeln sich auch durch den anderen immer weiter.
Das Ende hat für mich auch einfach perfekt zur Geschichte gepasst und freue ich mich nach diesem wunderschönen Buch schon sehr auf neuen Lesestoff von L. H. Cosway.

Fazit: „Beyond the Sea“ ist eine wirklich besondere, wunderschöne Geschichte, in der neben zwei wundervollen Protagonisten auch ein poetischer, emotionaler Schreibstil, eine zauberhafte, etwas mystische Atmosphäre und eine ruhige, aber intensive Liebesgeschichte bereithält. Bei der Story haben mir besonders die tiefgründigen und einzigartigen Gespräche super gut gefallen, doch überzeugt sie auch mit Spannung, wunderschönen Szenen und überraschenden Entwicklungen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.05.2021

Unterhaltsam, aber leider etwas oberflächlich

Deluxe Dreams
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Das Cover von „Deluxe Dreams“ hat mich sofort für sich eingenommen, es ist schlicht, aber doch besonders, und als mich dann auch der Klappentext überzeugen konnte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. ...

Das Cover von „Deluxe Dreams“ hat mich sofort für sich eingenommen, es ist schlicht, aber doch besonders, und als mich dann auch der Klappentext überzeugen konnte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Zwar konnte mich die Geschichte nicht so sehr überzeugen wie erhofft und wurde ich etwas enttäuscht, doch war sie auf jeden Fall unterhaltsam.

Ich bin eigentlich echt gut in die Geschichte reingekommen, Karina Halles Schreibstil liest sich sehr angenehm und flüssig und konnte mich so auch direkt überzeugen. Die ganze Zeit bin ich wirklich schnell voran gekommen und entsteht auch ein Sog, der einen immer weiterlesen lässt. Auch sonst wurden alles eigentlich immer sehr schön beschrieben und, auch wenn ich mich nicht komplett in der Geschichte fallen lassen konnte, so war doch alles recht gut vorstellbar.

Sadie war mir schnell sympathisch und auch wenn mich ihr Charakter nicht komplett überzeugen konnte, ist sie das auch geblieben. Sie wird auf ihrer Reise sitzen gelassen, muss sich nun allein durchschlagen und überlegen, was sie will, wobei ihre Gefühle auch ganz gut bei mir ankamen. Anfangs kommt sie auch wirklich stark und direkt rüber, doch nach und nach hatte ich immer mehr das Gefühl, dass sie sich komplett abhängig von Olivier gemacht hat. Ihre Gedanken haben sich nur noch um ihn gedreht und konnte ich auch in einigen Momenten ihre Entscheidungen nicht wirklich nachvollziehen.
Olivier konnte ich anfangs schwer einschätzen, doch dann mochte ich ihn eigentlich echt gerne. Auch wenn seine Familie sehr reich ist und das teils auch zeigt, hatte ich nicht das Gefühl, dass er stark damit angibt und war er auch sonst ein sehr direkter, bodenständiger Mann, der weiß, was er will. Manchmal fand ich seine Handlungen ein wenig seltsam oder auch unlogisch, aber fand ich eigentlich schön, wie sehr er sich um Sadie gekümmert hat.
Auch wenn sie mir an sich sympathisch waren, muss ich aber sagen, dass es mir bei ihnen beiden an Tiefe gefehlt haben, sie waren für mich teils eher oberflächlich und nicht wirklich lebendig, weshalb ich auch keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte.
Genauso erging es mir auch bei den Nebencharakteren, die an sich wirklich interessant und vielfältig waren, aber bis jetzt doch sehr einseitig waren. Ich bin aber vor allem bei Blaise und Pascal gespannt, sie besser kennenzulernen und auch Serpahine mochte ich echt gerne, weshalb ich doch neugierig auf ihre Geschichte bin.

Die Liebesgeschichte konnte mich leider fast gar nicht mitnehmen oder berühren. Die Anziehung zwischen Sadie und Olivier war zwar schon spürbar, doch die Gefühle kamen einfach nicht bei mir an. Am Anfang geht zwischen ihnen alles super schnell und dann hat sich ihre Liebesgeschichte für mich einfach nicht mehr weiterentwickelt, weshalb ich auch im Laufe des Buches einfach nicht mit ihnen fühlen und verstehen konnte, wie sie sich ineinander verlieben. Auch muss ich sagen, dass einiges sehr übertreiben und klischeehaft war, was an sich auch mal schön sein kann, aber hier teilweise zu viel war.
Auch die Story war nicht das, was ich mir gewünscht hätte. Zwar bestand schon eine gewisse Spannung, doch wirkte vieles, das passiert ist, nicht wirklich durchdacht und hatte ich oft das Gefühl, dass die Ereignisse alle nur nacheinander abgehakt wurden, ohne ihnen wirklich Tiefe zu schenken. Viele Szenen hatte für mich einen echt schönen Ansatz, aber gingen dann einfach nicht tiefer, sondern sind nur so an einem vorbeigeflogen ohne für mich eine wirkliche Bedeutung zu haben. Das große Geheimnis von Olivier, das mit im Mittelpunkt steht, hat mich tatsächlich auch irgendwie enttäuscht, da ich auch den Stress darum nicht wirklich nachvollziehen konnte. Auch sonst gab es einige Momente, die einfach unrealistisch für mich waren oder nicht ganz zusammengepasst haben, genau wie es einige Szenen gab, die für mich nicht wirklich sinnvoll waren und irgendwie alles nur in die Länge gezogen haben. Dennoch war es echt unterhaltsam die Geschichte zu lesen und bestand auf jeden Fall auch ein gewisser Spannungsbogen, der nur an einigen Stellen geschwächelt hat.
Die Entwicklungen kurz vor Ende haben mich dann echt ein wenig aufgeregt, da Sadie und Olivier einfach abgehauen sind, als ob sich die Probleme dadurch lösen würden. Das letzte Kapitel war dann echt nochmal schön und sind auch noch einige Fragen offen, die sich bestimmt in den anderen Bänden klären werden. Ich habe auch die Hoffnung, dass im zweiten Band die Story noch besser wird, da jetzt ein Grundstein gelegt wurde und vielleicht auch die Liebesgeschichte etwas mehr überzeugen kann.

Fazit: „Deluxe Dreams“ verspricht mit einer interessanten, schönen Grundidee und einem tollen Schreibstil wirklich viel, doch ist für mich die Umsetzung nicht so gut gelungen. In fast allem fehlt einfach die Tiefe und auch die Logik, die Story wirkt oft gehetzt und ist oft nicht so ganz nachvollziehbar und die Gefühle in der Liebesgeschichte waren nicht wirklich greifbar und entwickeln sich vor allem nicht weiter. Dennoch lassen einen die offnen Fragen und die jetzige Situation neugierig auf Band zwei werden und war die Geschichte auf jeden Fall unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 17.05.2021

Eine schöne, besondere Geschichte, der es aber etwas an Tiefe fehlt

Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen
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Ich war sehr neugierig auf das Buch, da die Geschichte total besonders und wunderschön klang und ich total gespannt war, was mich erwartete. „Bucket List“ konnte mich auch echt überzeugen und auch wenn ...

Ich war sehr neugierig auf das Buch, da die Geschichte total besonders und wunderschön klang und ich total gespannt war, was mich erwartete. „Bucket List“ konnte mich auch echt überzeugen und auch wenn es mir oft an Tiefgang gefehlt hat, so war es doch eine sehr schöne und authentische Geschichte.

Der Schreibstil von Georgie Clark hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen und ist sehr flüssig, angenehm zu lesen und reißt einen auch sehr schnell mit. In den meisten Momenten konnte er auch die Emotionen echt gut übertragen und erschafft er vor allem auch eine besondere und trotz des Themas hoffnungsvolle Atmosphäre um das Buch. Super gerne mochte ich auch den Humor in vielem, der das ganze etwas auflockert, aber trotzdem dem Thema nicht an Ernsthaftigkeit und Aussagekraft nimmt.

Lacey war mir sehr schnell sympathisch und ist eine wirklich authentische und gut ausgearbeitete Protagonistin. Sie muss viel Stärke und Mut zeigen und sich einer schweren Entscheidung stellen, wobei ihre Gefühle meist sehr gut greifbar und einfach sehr echt waren. Zwar konnte sie manchmal auch anstrengend sein und konnte ich über einige ihrer Handlungen nur den Kopf schütteln, doch war es irgendwie aufgrund ihrer Situation auch verständlich und haben sie ihre Unsicherheiten und Macken zu einem wirklich lebendigen Charakter gemacht. Im Laufe des Buches ist auch wirklich eine Entwicklung spürbar, sie wird sich immer bewusster, was sie eigentlich will und was wirklich wichtig ist und war es schön, sie dabei zu begleiten.
Laceys Freundinnen, ihre Schwester und all die anderen Charaktere waren mir größtenteils echt sympathisch, auch wenn sie teils eher oberflächlich waren. Cooper fand ich einfach wundervoll, er war einfach so liebevoll und unterstützend und hätte in meinen Augen ruhig noch etwas öfter vorkommen können, und auch Steph war einfach eine liebenswerte, treue und aufmunternde Freundin, die man sich wirklich nur wünschen kann. Dadurch, dass Cooper nicht so viel Platz in der Story einnimmt, waren auch die Gefühle zwischen Lacey und ihm nicht wirklich greifbar für mich, doch gab es auch wirklich süße Szenen zwischen den beiden.
Sonst haben sich diese Charaktere wirklich toll in die Story eingefügt und gegenseitig ergänzt, weshalb das Zusammenspiel zwischen ihnen wirklich super war. Dadurch sind einige wunderschöne und tiefgründige, aber auch unterhaltsame und humorvolle Gespräche entstanden, die super viel Spaß gemacht haben zu lesen.

Auch sonst konnte mich die Story echt überzeugen. Besonders das erste Drittel fand ich unfassbar gut, die ganze Situation war gerade durch Laceys Gefühle auch unfassbar greifbar und war ich einfach super neugierig in welche Richtung sich alles entwickeln würde. Die Entwicklung an sich hat mir auch echt gut gefallen, bis sich irgendwann fast alles nur noch um Sex gedreht hat und das für mich vieles überlagert hat, wodurch die Story an Tiefe verloren hat. Dennoch war es auf jeden Fall sehr unterhaltsam und wurde auch das Thema echt gut und greifbar behandelt, sodass die Geschichte einen an vielen Stellen auch wirklich berührt. Es entsteht beim Lesen auch ein recht starker Sog, sodass ich super schnell voran gekommen bin und die Geschichte sehr gerne gelesen habe.
Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn es mich nicht komplett überzeugen konnte, doch hat es das Buch gut abgerundet.

Fazit: „Bucket List“ konnte mich mit einem tollen Schreibstil, einer schönen, hoffnungsvollen Atmosphäre, einem wichtigen, greifbar behandelten Thema und einer sympathischen, echten Protagonistin überzeugen. Der Story fehlt es zwar in meinen Augen etwas an Tiefe, doch konnte sie mich dennoch fesseln und an einigen Stellen auch wirklich berühren, sodass ich die Geschichte bis hin zum schönen Ende echt gerne gelesen habe.

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