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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2022

Tolle Ergänzung

It starts with us – Nur noch einmal und für immer
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Als riesiger Fan von Colleen Hoovers Nur noch ein einziges Mal waren meine Erwartungen an das Buch zugegebenermassen eher gering. Besonders gross war meine Sorge darüber, dass diese Fortsetzung dem originalen ...

Als riesiger Fan von Colleen Hoovers Nur noch ein einziges Mal waren meine Erwartungen an das Buch zugegebenermassen eher gering. Besonders gross war meine Sorge darüber, dass diese Fortsetzung dem originalen Buch nicht gerecht wird oder es sogar abschwächt. Dies war aber nicht der Fall und ich bin positiv überrascht, auch wenn das Buch natürlich nicht an den ersten Band heranreicht.

Die Protagonisten habe ich einfach wahnsinnig ins Herz geschlossen und ich liebe sie abgöttisch. Lily war eine tolle Protagonistin. Ihr Hobby und Beruf - der Garten - hat einfach super zu ihr gepasst. Sie ist eine so starke Frau, die sich entwickelt hat und immer erwachsener geworden ist. Besonders in Anbetracht ihrer Vergangenheit hat sie noch mehr Stärke bewiesen. Ich konnte so gut mit ihr mitfühlen und habe sie sehr gerne begleitet. Bei Ryle war es hier tatsächlich eher schwieriger. Er ist eher der Karrieretyp, der gar keine Beziehung wollte und eigentlich für seinen Beruf lebte. Die Veränderung, die Lily in ihm ausgelöst hat, hat ihn in eine positive Richtung gebracht, doch es gab auch die Schatten aus seiner Vergangenheit, die ihn verfolgt haben. Diese Schatten sind hier immer wieder hervorgetreten, was das Buch auch definitiv sehr spannend gemacht hat. Atlas war ein weiterer Protagonist, den ich ins Herz geschlossen habe und der ein grossartiger Freund für Lily war. Er war eine wichtige Stütze und sehr authentischer Charakter. Ich mochte es, dass hier ihre Geschichte näher beleuchtet wurde.

Insgesamt war dieses Buch eine tolle Ergänzung, die gute 4 Sterne von mir erhält. Man kann es lesen, muss aber nicht unbedingt, da Band eins die Reihe eigentlich abgerundet und perfekt macht.

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Veröffentlicht am 28.09.2022

Wohlfühlatmosphäre

Golden Hill Nights
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Auch der dritte Band der Golden Hill Reihe war ein schönes Erlebnis, das mich absolut berührt hat. Nights war ein eher ruhiger aber gefühlvoller Roman, der sich viel mit den Protagonisten und deren Gefühlen ...

Auch der dritte Band der Golden Hill Reihe war ein schönes Erlebnis, das mich absolut berührt hat. Nights war ein eher ruhiger aber gefühlvoller Roman, der sich viel mit den Protagonisten und deren Gefühlen beschäftigt hat. Es war auch hier toll, noch ein letztes Mal auf die Golden Hill Ranch zurückzukehren.

Es hat mich schon etwas wehmütig zurückgelassen, als ich hier zum letzten Mal auf die Golden Hill Ranch zurückgekehrt bin. Ich liebe das Setting einfach sehr und geniesse es immer wieder, in diese ruhige und familiäre Umgebung einzutauchen. Es war unglaublich schön beschrieben und ich habe mich absolut wohl gefühlt in diesem Buch.

Sadie und Jack waren hier einfach grossartig. Sadie lernte man bereits zuvor kennen, weshalb ich mich sehr auf ihre eigene Geschichte gefreut habe. Sie ist ein sehr tiefer Charakter, der schon einiges in seiner Vergangenheit erleben musste. Mit den Folgen dieser traumatischen Erlebnisse kämpfte sie noch heute. Man verspürte grosses Mitleid mit ihr und ich konnte sie wirklich gut nachvollziehen, da ihre Gefühlswelt toll beschrieben wurde. Sie war eine wahnsinnig starke Protagonistin, die für sich kämpfen musste. Auch Jacke ist eher ein ruhiger Typ. Ihn beschäftigte ebenfalls seine belastende Vergangenheit, mit der er abschliessen musste. Ich mochte ihn wahnsinnig gerne, da er ein herzensguter Mensch war. Allerdings hatte er eine viel zu schlechte Meinung von sich selbst und brauchte wirklich lange, um sich zu öffnen. Mir ging es manchmal fast etwas zu lange, da man so erst spät wirklich die Bindung zwischen den Protagonisten erfahren konnte. Er war sehr verschlossen und am Ende habe ich auch nicht wirklich nachvollziehen können, was für eine Entscheidung er getroffen hat.

Das Buch packte mich mit seinen Entwicklungen sehr. Die beiden haben ein schönes Paar abgegeben und haben eine tolle Entwicklung an den Tag gelegt. Dies war spannend zu lesen, hätte aber auch noch etwas intensiver sein können. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Thematik mit Sadies Unsicherheit und den Gästen, die sie trotz ihres jungen Alters ganz allein bewirten musste. Ich fand es sehr spannend, wie sie mit den unhöflichen Kundinnen und Kunden umgehen musste und hätte mir gerne noch mehr davon gewünscht.

Insgesamt bot Nights ein toller Abschluss dieser Reihe, der mich etwas traurig zurücklässt. Ich mag die Reihe sehr gerne und kann sie nur weiterempfehlen. Nicole Böhm hat hier tolle Werke erschaffen, die mich gut unterhalten konnten. Gute 3.5 Sterne erhält das Buch von mir.

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Veröffentlicht am 17.09.2022

Weiter auf der Golden Hill Ranch

Golden Hill Kisses
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Auch der zweite Band der Golden Hill Reihe hat mich von Anfang bis Ende total schön. Ich fand besonders das Setting und die Chemie zwischen den Protagonisten toll. Dennoch konnte es mich nicht mehr überzeugen ...

Auch der zweite Band der Golden Hill Reihe hat mich von Anfang bis Ende total schön. Ich fand besonders das Setting und die Chemie zwischen den Protagonisten toll. Dennoch konnte es mich nicht mehr überzeugen als Band eins, was besonders an der Protagonistin lag.

Das Setting war einfach wieder unglaublich schön. Ich liebe diese Ranch mit ihrer gemütlichen Umgebung, der Natur und den Tieren. Durch den tollen Schreibstil der Autorin konnte ich mir das Setting bildlich vorstellen und war gefesselt von der Vorstellungen und den ganzen Details. Ebenfalls war es sehr schön, den Charakteren aus Band eins wieder zu begegnen und sie erneut zu erleben.

Beide Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch. Besonders Ajden hat mein Herz berührt und ich konnte eine gute Verbindung zu ihm aufbauen. Man konnte sie von ihrer ersten Begegnung an begleiten und hat somit den ganzen Prozess der Liebesgeschichte begleitet. Dies hat die Verbindung zu ihnen noch intensiviert. Die Liebesgeschichte an sich war gefühlvoll und hat sich schön Zeit gelassen, um die Entwicklungen auch gebührend zu beschreiben. Man konnte auch durch die Rückblicke gut nachvollziehen, was in den Leben der Protagonisten alles passiert ist und wie sie zu den heutigen Menschen geworden sind. Sie war sehr authentisch und ist ohne grossen Kitsch ausgekommen, was mir sehr gefallen hat. Arizona war nicht ganz so mein Fall, da ich sie manchmal etwas nervig fand. Sie hat sich in ihrer Vergangenheit festgekrallt und konnte nicht loslassen. Dabei fand ich ihr Handeln besonders bezüglich Ajden oft übertrieben und ich konnte es nicht ganz verstehen.

Insgesamt fand ich Golden Hill Kisses ein sehr überzeugendes Werk, das besonders dank des Schreibstils der Autorin zu einem absoluten Wohlfühlbuch wurde. Es wurde eine so tolle Atmosphäre geschaffen, in der man sich einfach wohlfühlen muss. Ebenfalls freue ich mich sehr auf den dritten Band und kann die Reihe bisher nur empfehlen. Gute 3.5 Sterne erhält das Buch von mir.

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Veröffentlicht am 15.09.2022

Nicht ganz überzeugend

The Way I Break
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The way I break hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich mochte besonders das Thema Kochen, das sehr aussergewöhnlich war und gut in die Geschichte eingebunden wurde. Allerdings hat mich alles rundherum ...

The way I break hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich mochte besonders das Thema Kochen, das sehr aussergewöhnlich war und gut in die Geschichte eingebunden wurde. Allerdings hat mich alles rundherum nicht so ganz überzeugt. Es war für mich zu ereignislos und ich habe den Draht zu den Protagonisten nicht so ganz finden können.

Das Thema des Buches hat mich schon beim Lesen des Klappentextes sehr neugierig gemacht. Ich koche selber sehr gerne und freute mich deshalb auf ein kulinarisches Erlebnis. Dabei wurde ich auch nicht enttäuscht, denn das Thema war hier sehr präsent und hat die Protagonisten in dieser Geschichte miteinander verbunden. Sie haben gemeinsam Zeit verbracht, gekocht und sich dadurch näher kennengelernt. Auch das grosse Problem des Restaurants und Julians Familienprobleme waren eng damit verbunden. Es hat mich auch aus dem Grund sehr fasziniert, da das Thema nicht so oft in Büchern behandelt wird und somit die gewisse Einzigartigkeit in die Geschichte brachte.

Die Protagonisten konnten mich nicht so ganz überzeugen. Ich hatte so meine Probleme besonders mit Victoria, da ich sie einfach nicht verstehen konnte. Ihre Gedanken waren für mich nicht immer greifbar. Besonders gestört hat mich da, dass sie immer wieder ziemlich übertrieben hat und andere Leute blöd angemacht und angeschrien hat. Sie war sehr impulsiv und ich konnte auch nicht ganz verstehen, warum sie ihre Herkunft so sehr verheimlicht hat. Durch diese Dinge fand ich die Verbindung zu ihr nicht ganz und konnte nicht so viele Sympathien aufbauen. Das gleiche gilt auch leider für die anderen Protagonisten. Sie waren eher blass und es gab niemanden, den ich wahnsinnig interessant und gut ausgearbeitet fand. Mir fehlten da etwas die Gefühle und die Tiefe, die mich mit den Protagonisten mitfühlen gelassen hätten.

Das Buch war mit seinen fast 500 Seiten schon ziemlich dick für eine Liebesgeschichte. Demnach hätte ich erwartet, dass viel Handlung geboten wird. Dies ist leider nicht passiert und dies ist auch mein Hauptkritikpunkt an der Geschichte. Ich war leider etwas gelangweilt und mir hat die Spannung gefehlt. Es hat sich viel ums Gleiche gedreht und wurde nicht von überraschenden Wendungen unterbrochen, die das Ganze aufgemischt hätten.

Insgesamt war The way I break ganz ok, konnte mich aber einfach nicht überzeugen. Es war für mich zu wenig spannend, was auch mit den Protagonisten und deren Sympathien zusammenhing. Es erhält von mir deshalb leider nur 3 Sterne und ich hoffe sehr, dass Band zwei mich mehr überzeugen wird.

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Veröffentlicht am 10.09.2022

Nett aber nicht mehr

Summer of Hearts and Souls
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Dieses Buch von Colleen Hoover war ein weiteres Werk, das mir wirklich gut gefallen hat. Ich muss aber auch sagen, dass es nicht mein liebstes Buch von ihr ist, da Summer of hearts & souls mich nicht in ...

Dieses Buch von Colleen Hoover war ein weiteres Werk, das mir wirklich gut gefallen hat. Ich muss aber auch sagen, dass es nicht mein liebstes Buch von ihr ist, da Summer of hearts & souls mich nicht in einen Sog an Spannung und Überraschung zog und mich auch nicht emotional tief berühren konnte. Es war ein gutes Buch für leichte Unterhaltung.

Die Grundidee war toll gewählt. Ich mochte es, dass die Protagonistin Beyah von einer armen Umgebung in diesen reichen Küstenort gelangt. Sie trug ihre Probleme und Emotionen noch mit sich, was ich sehr spannend fand. Besonders ihr Leben zuvor hat mich fasziniert und ich hätte so gerne mehr davon gesehen. Im Leben mit ihrer neuen Familie lief dann alles ziemlich rund. Natürlich musste Beyah sich zuerst damit arrangieren, dies ist ihr aber eigentlich gut gelungen. Komischerweise lief es für mich fast zu gut, denn somit wurde dem Buch der Wind aus den Segeln genommen. So merkwürdig es klingt, ich wollte ein Familiendrama erleben, wollte Vorwürfe und Missverständnisse zwischen den beiden Parteien sehen und erleben, wie sie sich am Ende dann doch zusammenfinden. Dies hätte mich wirklich gepackt, doch so war das Buch viel zu lange zu harmonisch und konnte mich dadurch nicht packen. Auch die Wendung war nicht überraschend. Ich habe sie so schon voraussehen können und habe das Ende erahnt.

Die Protagonisten waren beide ziemlich geheimnisvoll und haben sich bedeckt gehalten. Beide haben eine schwierige Vergangenheit, über die sie nicht gern gesprochen haben. Beyah und Samson waren sich ziemlich ähnlich, wenn nicht schon fast gleich. Sie hat sich allerdings schneller geöffnet als er und von ihren Gefühlen und Erlebnissen berichtet. Sie hat unglaubliche Geduld bewiesen, als sie so lange auf Samsons Antworten gewartet hat und immer für ihn da war. Beyah war ziemlich beeindruckend im Umgang mit ihrem Vater und seiner neuen Familie. Ich hätte es nicht erwartet, dass sie so erwachsen mit ihnen umgehen konnte und trotz ihrer harten Vergangenheit nicht übermässig verbittert oder verletzend reagiert hat. Ich mochte demnach auch die Familie ihres Vaters sehr gerne inklusive der neuen Schwester, die Beyah hier dazugewonnen hat.
Samson war ganz ok, hat mich aber bis zuletzt nicht wirklich umgehauen. Ich mochte nicht ganz so gerne, dass er so ein wahnsinnig verschlossener Charakter war. Man hat gar nichts über ihn erfahren und er selbst hat Beyah immer nur vertröstet. Sie hat sich ihm langsam geöffnet, doch er konnte es einfach nicht. Somit war ich auch als Leserin immer mit einer gewissen Distanz zu Samson in der Geschichte dabei.

Insgesamt war Summer of hearts & souls ein schönes, sommerliches Buch, das Themen aufgegriffen hat, die mich zwar nachdenklich gestimmt haben, mich aber nicht emotional so sehr berühren konnten, wie andere Bücher von Colleen Hoover es schon getan hatten. Es war ganz gut und erhält demnach 4 Sterne von mir.

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