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Veröffentlicht am 25.01.2021

Eine wunderschöne Atmosphäre

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
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Eine grossartige Atmosphäre, die mich begeistern konnte. Der Schauplatz Rom mit seinen Orden und Logen war eine tolle Mischung aus Dingen, von denen ich so noch nie gelesen habe. Ganz besonders freue ich ...

Eine grossartige Atmosphäre, die mich begeistern konnte. Der Schauplatz Rom mit seinen Orden und Logen war eine tolle Mischung aus Dingen, von denen ich so noch nie gelesen habe. Ganz besonders freue ich mich nun auf den zweiten Band nach diesem tollen Auftakt.

Schon nach den ersten fünfzig Seiten war ich mir sicher, dass mir die Geschichte sehr gut gefallen wird. Ich war leider noch nie in Rom, doch habe mich sofort von den detaillierten Beschreibungen der Stadt begeistern lassen. Das italienische Lebensgefühl ist definitiv über die Seiten hinaus bei mir angekommen. Der Schauplatz hat der Geschichte auch eine gewisse Einzigartigkeit verliehen, die ich fantastisch fand. Denn in Rom spielten bisher nur wenige Geschichten, die ich gelesen habe.

Die Grundidee der Geschichte konnte mich begeistern. Die alchemistischen Elemente, die Orden, Logen und verschiedene Posten innerhalb dieser den Menschen verborgenen Welt wurden unglaublich gut in die Geschichte integriert. Es war etwas Neues und das kann mich meistens dadurch schon begeistern. Ich mag Chemie eigentlich überhaupt nicht und war etwas skeptisch, dass die Erklärungen und Hintergründe etwas zu kompliziert werden könnten. Dem war aber gar nicht so! Ich habe es wirklich genossen, von dieser neuen und aufregenden Welt zu lesen und darin einzutauchen.

Die Protagonistin Emilia war als Hauptprotagonistin mit ihren charakterlichen Eigenschaften eine tolle Person. Sie war stark, mutig und liess sich von den ganzen unglaublichen Enthüllungen nicht unterkriegen. Ich konnte sie direkt in mein Herz schliessen und habe sie sehr gerne begleitet.
Mehr Probleme bereitete mir der Hauptprotagonist Ben, der gerade am Anfang sehr gemein zu Emilia war. Er war sehr verletzend in seinen Aussagen, was ich gar nicht cool fand. Badboy und abweisender Charakter ist ein anderes Ding aber Ben war wirklich fies. Mit der Zeit legte er aber diese Fassade mehr und mehr ab und ich konnte auch die guten Seiten von ihm sehen. Mit seiner Vergangenheit und mehr Informationen zu seiner Person wurde er mir immer sympathischer. Ganz toll fand ich dabei, dass Emilia ihm immer Konter geben konnte und sich von seinen Kommentaren nicht zu sehr verunsichern liess. Gerade in der Liebesgeschichte hat mir da aber noch ein bisschen was gefehlt. Ich hoffe sehr, dass in Band zwei mich die Kombination Ben und Emilia noch mehr fesseln wird.

Was für mich ebenfalls nicht zu 5 Sternen ausgereicht hat, war die Spannung. Natürlich musste am Anfang noch einiges erklärt werden, doch danach im Mittelteil war die Handlung sehr flach und hat sich etwas im Kreis gedreht. Zuerst hatte man viele Fragen und wollte immer weiterlesen, danach wurde dieser Drang aber etwas weniger.
Mit dem Schreibstil hatte ich auch ein kleines Problem. Es war für mich mühsam zu lesen und ich kam überhaupt nicht vom Fleck. Wahrscheinlich war das in Kombination mit der geringen Spannung der Grund, warum ich so lange an dem Buch gelesen habe. Gegen Ende des Buches war ich aber vollkommen in der Geschichte und habe es auch genossen.

Abschliessend kann ich sagen, dass dies ein toller Reihenauftakt war, der von mir gute ⭐️⭐️⭐️⭐️Sterne bekommt. Ich freue mich sehr auf Band zwei und die Geschichte von Emilia und Ben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2021

Eine tolle Fortsetzung, die nur knapp hinter Band eins liegt.

Don't HATE me
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Eine wunderschöne Fortsetzung, die mich wieder begeistern konnte. Mit Gefühlen, Spannung und einem tollen Setting konnte sich auch Don't hate me einen Platz in meinem Herzen ergattern. Die Geschichte rund ...

Eine wunderschöne Fortsetzung, die mich wieder begeistern konnte. Mit Gefühlen, Spannung und einem tollen Setting konnte sich auch Don't hate me einen Platz in meinem Herzen ergattern. Die Geschichte rund um Kenzie und Lyall wurde hier grossartig fortgesetzt.

Nach dem kalten und regnerischen Schottland entführte Lena Kiefer die Leser nun in den warmen Süden. Genauer gesagt auf die griechische Insel Korfu. Nachdem ich mich in Kilmore unglaublich wohl gefühlt habe, war ich skeptisch, ob mich der neue Schauplatz auch wieder so abholen können wird. Doch es war mal wieder unglaublich schön. Ich konnte die Hotelanlage förmlich vor mir sehen und dank den lebendigen Beschreibungen ein stimmiges Gesamtbild erstellen. Mit neuen und aussergewöhnlichen Orten hat es Lena Kiefer einfach und das fasziniert mich immer wieder. Ein Schauplatz bildet das Grundkonzept der Geschichte und trägt massgeblich dazu bei, dass ich mich als Leser darin wohlfühle.

Das sehr gemeine Ende des ersten Teils liess mich unglaublich neugierig und gespannt zurück. Lyalls grosses Geheimnis und gleichzeitig sein grösster Fehler haben zum riesigen Bruch zwischen den beiden geführt. Mich hat es erst überrascht, wie viel Zeit zwischen dem Verlassen von Kilmore und der Hauptstory in Korfu vergangen ist. Doch in der Zwischenzeit hat man durch die einzelnen Perspektiven von Kenzie und auch Lyall gemerkt, dass sie nicht über den anderen hinwegkommen. Dieses Wiederfinden war auch der Haupthandlungsstrang der Geschichte und der Teil, bei dem ich am meisten mitgefiebert habe. Doch auch da kommt mein grösster Kritikpunkt an der Geschichte.

Kenzie mochte ich in Band eins sehr, sehr gerne. Sie hat nichts auf den Rat und die Meinung anderer gegeben und nach ihrem Wissen und Gewissen gehandelt hat. Trotz Lyalls schlechten Ruf gab sie ihm eine Chance und hielt immer zu ihm. Jetzt ist dies ganz anders, denn Kenzie wurde von Lyall belogen. Er ist Schuld am Tod seiner Exfreundin Ada und Kenzie kennt nun dieses Geheimnis. Sie kann es ihm nicht verzeihen und das war mein grosses Problem mit der Hauptprotagonistin.
Natürlich war es ein grosser Fehler, den Lyall begangen hat. Doch ich konnte die Intensität des Hasses von Kenzie einfach nicht nachvollziehen. Lyall bereut seine Worte aufrichtig und zeigte auch gegenüber Kenzie seine Reue. Und Kenzie hat nichts besseres zu tun, als ihm ständig seine Fehler unter die Nase zu reiben. Meiner Meinung nach hätte sie ihm viel früher verzeihen sollen. Denn seine Lügen waren nachvollziehbar und vollkommen berechtigt. Niemand hätte dem anderen direkt so von seinem grössten Fehler erzählt und auch die Lüge kann man ihm nicht so lange vorwerfen, wie es Kenzie getan hat. Und auch die Worte, die Lyall in der einen verhängnisvollen Nacht von sich gegeben hat, sind verzeihbar. Schrecklich aber nicht für immer vorzuwerfen.
Kenzies Engstirnigkeit und ihre Wut haben sie ein paar Sympathiepunkte gekostet und das war der Punkt, den ich an der Geschichte nicht so gerne mochte.

Lyall war auch hier wundervoll. Ich habe mich in ihn verliebt und auch hier hat sich dies nicht geändert. Er ist ein toller Charakter mit viel Tiefe und tollen Eigenschaften.

Auch die Spannung aus Teil eins konnte dieser Teil nicht ganz nachahmen. Band eins hat dank seiner vielen Geheimnisse und der spannenden Liebesgeschichte sehr gut vorgelegt. Hier gab es neben der Liebesgeschichte noch den Hotelumbau und damit verbundene Sabotageaktionen. Dieser Handlungsstrang war wiederum sehr spannend zu lesen und es wurde während des Lesens nie langweilig.

Abschliessend bekommt dieser zweite Teil von mir tolle ⭐️⭐️⭐️⭐️.5 Sterne. Der sonnige und schöne Handlungsort verbunden mit tollen Protagonisten und einer konstanten Spannung ergab eine wunderschöne Mischung. Einzig und allein die Protagonistin hat mir hier in ihrem Handeln nicht so ganz zugesagt. Der Cliffhanger am Ende lässt mich Band drei kaum abwarten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2021

Dem Buch hat die Tiefe gefehlt

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love
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Das Buch war einfach zu kurz! Mein Problem mit der Geschichte kann ich mit diesem einzelnen Satz ausdrücken, was wirklich sehr schade war. Grundkonzept fand ich nämlich wirklich aussergewöhnlich und spannend, ...

Das Buch war einfach zu kurz! Mein Problem mit der Geschichte kann ich mit diesem einzelnen Satz ausdrücken, was wirklich sehr schade war. Grundkonzept fand ich nämlich wirklich aussergewöhnlich und spannend, doch die Umsetzung war leider etwas mangelhaft.

Ich kenne mich mit der nordischen Mythologie zugegeben nicht so wirklich aus. Umso gespannter war ich auf die Valkyren und ihre Aufgabe, auf Erklärungen und Geschichten rund um diese nordischen Götter. Das hat mir auch wirklich sehr gefallen und fand ich spannend zu lesen. Dennoch nahmen die kleinen Geschichten in der Geschichte in Anbetracht der geringen Länge fast zu viel Platz ein.

Über die Protagonisten kann ich leider nur sehr wenig sagen, weil man sie nur wenig kennenlernen konnte. Blair mochte ich da tatsächlich ganz gerne, weil sie nicht die typische Protagonistin, die stark und begabt ist, war. Sie ist "nur" die jüngste Schwester, die unterrichtet aber nicht ausgebildet wurde. Als zweites Kind war sie immer hinter ihrer Schwester und hat ihre Lehren nicht mitbekommen. Als ein Schicksalsschlag alles über den Haufen wirft, muss Blair plötzlich ihren Platz einnehmen und Stärke zeigen. Diese Stärke habe ich erkannt und auch sehr gemocht.

Die Liebesgeschichte, die sich hier angebahnt hat, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Einerseits waren die beiden beste Freunde, andererseits wollte Blair aber auch mehr. Ich konnte einfach keine Verbindung und keine Gefühle mit den Protagonisten aufbauen und es blieb sehr flach.

Das Buch war spannend, doch konnte mich auch nicht so wirklich mitreissen. Ganz besonders am Ende wurde es sehr überraschend. Doch das war schon fast zu viel insgesamt. Ein paar sehr unlogische Handlungen führten zum Showdown und ich verstehe einfach nicht, warum das so gelöst wurde. Vielleicht kommt die Auflösung ja in einem zweiten Band.

Ich bin gespannt, was mich im zweiten Band erwarten wird und hoffe wirklich, dass dieser mich mehr überzeugen kann als es Band eins tat. Das grösste Problem war die Länge des Buches, die dem grossen Potential nicht gerecht werden konnte. Gute ⭐️⭐️⭐️.5 Sterne und die Hoffnung auf mehr bleiben mir nach diesem Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 29.12.2020

Schottland und Elemente

Sturmtochter, Band 1: Für immer verboten
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Obwohl ich dieses Buch hier bereits zum zweiten Mal gelesen habe, hat es mir noch immer sehr gut gefallen. Schottland mit seinen Clans und Landschaften ist immer wieder aufs Neue sehr faszinierend. Kombiniert ...

Obwohl ich dieses Buch hier bereits zum zweiten Mal gelesen habe, hat es mir noch immer sehr gut gefallen. Schottland mit seinen Clans und Landschaften ist immer wieder aufs Neue sehr faszinierend. Kombiniert mit dem lockeren Schreibstil von Bianca ist das Buch eine eindeutige Empfehlung für Fantasy Fans, die leichte Kost mögen.

Das Feeling der Geschichte ist wirklich wunderschön. Trotz ernster Thematik und grosser Bedrohung habe ich mich immer wohl in dem Buch gefühlt. Ein grosser Teil davon waren sicherlich die lebendigen Beschreibungen von Orten und Landschaften, die mich fasziniert haben. Ich könnte förmlich die salzige Meeresbrise riechen und Burgen auf den Klippen aus der Ferne sehen.

Die Personen rund um Ava und ihre Familie waren wundervoll. Besonders Ava war eine starke Protagonistin, die mir sofort sehr sympathisch war. Auch ihre Emotionen wirkten immer echt und realistisch. Sie ist sehr temperamentvoll und fühlt intensiv, was ihr so einige Probleme bereitete. Besonders die Wut auf die ganzen Lügen konnte ich so gut nachvollziehen.
Ihre Freunde und Familie habe ich auch direkt ins Herz geschlossen. Allgemein waren die Personen sehr echt, verschieden und passten in die Geschichte. Ich bin so gespannt, was noch alles mit dieser gemischten Truppe passieren wird.

Ein wenig Abzug bekommt leider die Liebesgeschichte von mir, da ich einfach nicht wirklich schlau daraus werde. Ich weiss nicht, wie das Dreieck enden könnte, habe aber den Verdacht, dass es genau in die Richtung geht, die ich eigentlich nicht bevorzuge. Das ist komisch, weil ich immer auf der "richtigen" Seite stehe. Ich bin auf jeden Fall neugierig, was da noch alles passieren könnte.
Mir ist da einfach viel zu wenig passiert. Es waren nur wenige Gefühle und wenig Kribbeln vorhanden. Da gibt es noch ganz viel Luft nach oben!

Insgesamt eine spannende Geschichte, die sich immer weiter steigern konnte, aber noch nicht zum Highlight werden konnte. Dafür fehlte einfach noch etwas. Die grosse Bedrohung von Skye gibt ein klares Ziel für die Trilogie, das verfolgt werden kann. Es erscheint hoffnungslos, doch sicherlich werden unsere Helden einen geeigneten Weg zur Lösung finden.

Schöne Geschichte mit Potenzial nach oben, das gute ⭐️⭐️⭐️⭐️Sterne von mir erhält.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2020

Magischer Reihenauftakt

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
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Ein tolles Fantasybuch, das auf jeden Fall mit einer neuen Idee, einem grossartigen Setting und spannender Liebesgeschichte punkten kann. Gemeinsam mit dem packenden Schreibstil ist eine eine grosse Empfehlung ...

Ein tolles Fantasybuch, das auf jeden Fall mit einer neuen Idee, einem grossartigen Setting und spannender Liebesgeschichte punkten kann. Gemeinsam mit dem packenden Schreibstil ist eine eine grosse Empfehlung für Urban-Fantasy-Fans.

June zieht für ein Jahr ins englische Cornwall. Und wir als Leser begleiten ihren Neustart von Anfang an. Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, weil ich solche Geschichten immer sehr gerne lese. Das bietet einfach sehr viel Potenzial für spannende Ereignisse. Von neuer Gastfamilie über Mitschüler bis hin zur fremden Umgebung. Diese Spannung wurde hier auf definitiv genutzt.

Die Umgebung fand ich wunderschön. Ich konnte mir die Landschaft durch den lebendigen und lockeren Schreibstil der beiden Autoren so gut vorstellen, dass ich das Gefühl hatte, selber dort zu sein. Ich konnte die salzige Meeresbrise, die unendlichen Weiten und das mächtige, altertümliche Schloss fühlen und vor meinem inneren Auge sehen. Ich habe mich einfach wohl gefühlt in der Umgebung.

Auch die Protagonisten mochte ich sehr gerne. June war einfach grossartig und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Sie hat eine starke Persönlichkeit, ist wissbegierig und liess sich nicht so einfach von ihren Cousins abspeisen.
Blake und Preston haben mich fasziniert. Das Due der beiden Brüder, die sich so gar nicht mehr leiden können und dennoch am gleichen Strang ziehen müssen, war super und spannend. Gleichzeitig sind sie mysteriös, geheimnisvoll und sehr sexy. Man hat noch nicht alles in diesem Teil herausgefunden, was mich sehr neugierig auf die Fortsetzungen macht.

Die Portion Magie in der Geschichte war so fantastisch, weil sie wirklich einzigartig ist bisher. Diese neuen Fähigkeiten machten mich neugierig und ich bin sehr gespannt, was die Personen noch alles damit anfangen werden. Ebenfalls war es sehr spannend dadurch und mich hat die Geschichte auch danach nicht mehr losgelassen.

Insgesamt bekommt das Buch von mir sehr gute ⭐️⭐️⭐️⭐️.5 Sterne, weil es im Gesamtbild sehr, sehr gut umgesetzt war, ein kleines bisschen Luft aber noch nach oben blieb. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten und freue mich schon auf June, Blake und Preston in Band zwei.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere