Cover-Bild Durch das große Feuer
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eisele Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 30.03.2023
  • ISBN: 9783961611607
Alice Winn

Durch das große Feuer

Roman | »Wer dieses Buch nicht liest, verpasst was.« Bonnie Garmus, Autorin von Eine Frage der Chemie
Ursula Wulfekamp (Übersetzer), Benjamin Mildner (Übersetzer)

Eine unvergessliche Liebesgeschichte und ein mitreißender Pageturner.

„Ein Highlight! Ein sehr bewegendes und eindrucksvolles Buch.“ NDR eat.READ.sleep.

Gewinner des Waterstones Debut Prize for Fiction und des Debut Book of the Year bei den British Book Awards

Für die englischen Eliteschüler Henry Gaunt und Sidney Ellwood ist der Krieg noch sehr weit weg. Nur über die wöchentlichen Meldungen in ihrer Schülerzeitung erfahren sie von den jungen Männern, die im Kampf an der Front ihr Leben lassen, und feiern sie als Helden. Doch Gaunt ist viel mehr beschäftigt mit der heimlichen Anziehung, die er für seinen charmanten Freund Ellwood empfindet, ohne zu ahnen, dass auch dieser Gefühle für ihn hegt. Als sich die beiden schließlich nacheinander bei der britischen Armee melden, holt die Realität sie schnell ein – und verändert das Leben und die Freundschaft der beiden Männer auf unvorhersehbare Weise.

»Wer dieses Buch nicht liest, verpasst was.« Bonnie Garmus , Autorin von Eine Frage der Chemie

»Der Inbegriff eines Pageturners.« Sunday Times

»Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte. Wann kamen mir Romanfiguren das letzte Mal so real vor, so liebenswert, so lebendig? Alice Winn haucht vertrauter Geschichte neues Leben ein und führt uns in diesem großartigen Debüt die ganze Bandbreite menschlichen Lebens vor Augen.« Garth Greenwell , Autor von REINHEIT und WAS ZU DIR GEHÖRT

»Durch das große Feuer ist ein großartiges Buch – mitreißend und überwältigend, klug und gefühlvoll, mit Anklängen an Wiedersehen mit Brideshead und Abbitte. Ich liebe es!« Lev Grossman

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2023

Erschütternd und Fesselnd

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Ich habe schon viele Bücher gelesen, die zur Zeit des zweiten Weltkriegesspielen, aber selten hatte ich das Gefühl so intensiv in der Geschichte zu sein wie hier. Der Roman handelt von jungen Männern die ...

Ich habe schon viele Bücher gelesen, die zur Zeit des zweiten Weltkriegesspielen, aber selten hatte ich das Gefühl so intensiv in der Geschichte zu sein wie hier. Der Roman handelt von jungen Männern die in einem englischen Internat zusammen aufwachsen und dann nach und Nach an die Front gehen. Sie schreiben sich Briefe und von diesen Briefen lebt das Buch. Die Briefe waren so intensiv geschrieben, so lebendig, so echt, das ich das Gefühl hatte die Schreiber zu kennen und das jeder dieser Briefe an mich als Leser adressiert wird. So gingen mir die Schicksale der Jungs sehr nahe um warf einmal mehr die Frage auf. Warum?

Ein zweiter sehr interessanter Aspekt der Geschichte war, das es auch um Homosexualität ging, in einer Zeit in der diese fast nur im Heimlichen vorkam und schon gar nicht unter Soldaten. Die Autorin hat es geschafft die Gefühle derju Gen Männer sehr authentisch und auch emotional zu schildern. Das hat mir sehr gut gefallen.

Das Einzige woran ich mich etwas gestört hat, war das sich die Charaktere sehr viel nur mit Nachnamen angesehen haben, das fand ich etwas schwierig,
Auch wenn das wohl in den englischen Internaten tatsächlich so war.

Für mich ein Buch das unbedingt gelesen werden sollte.

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Veröffentlicht am 31.03.2023

Für immer dein

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Ich weiß gar nicht, wie ich meine Gefühle zu diesem Buch in Worte fassen soll. Unbeschreiblich. Unbegreiflich. Unfassbar tragisch. Und so unglaublich nahbar. Kriegsgeschichten gibt es viele, aber ich glaube ...

Ich weiß gar nicht, wie ich meine Gefühle zu diesem Buch in Worte fassen soll. Unbeschreiblich. Unbegreiflich. Unfassbar tragisch. Und so unglaublich nahbar. Kriegsgeschichten gibt es viele, aber ich glaube ich habe noch keine gelesen, die derartiges Schrecken mit derartiger Poesie und Schönheit vereint.

Zum Inhalt: Ellwood und Gaunt wachsen wie viele privilegierte Sprosse im England des frühen 20. Jahrhunderts auf und besuchen gemeinsam eine Privatschule für Jungen. Als der Krieg sich verschärft, melde sich der großgewachsene, schroffe Gaunt zum Kriegsdienst. Um kein Feigling zu sein. Und um vor seinen Gefühlen für Ellwood wegzulaufen. Doch genau wie diese, folgt auch Ellwood ihm an die Front.

Ellwood und Gaunt sind einfach fantastische Protagonisten. Genau so, wie Jungen in dem Alter sein sollten- voller Übermut und Tatendrang, unbedacht und hungrig nach dem Leben. Es fiel mir so wahnsinnig leicht mit ihnen mitzufühlen- die Euphorie und den Schmerz. Der innere Wandel, den beide im Laufe der Geschichte durchmachen ist geradezu greifbar und tut fast schon körperlich weh. Und dann diese endlose Liebe, die alle Hindernisse zu überwinden scheint, sogar den Tod. Ich habs geliebt und jede einzelne Seite verschlungen.

Obwohl es ein glaublich starkes Stilelement ist, habe ich die Zeitungsbeiträge meist nur überflogen, einfach weil ich so sehr in der Geschichte drin war, dass ich Angst hatte einen bekannten Namen zu lesen und diese beklemmende Schwere, die mit den Listen und Nachrufen einhergehen, wirklich sehr authentisch transportiert wurde.

Die Geschichte strotzt vor bildgewaltigen Szenen aus dem Schützengraben, angefüttert von Angst und Anspannung. Aber sie ist auch voller Kameradschaft, unerwarteter Freundschaften und Heldenmut. Ich konnte das Buch nicht weglegen, so gebannt war ich von der Geschichte und dem Schicksal von Elly und Gaunt. Eine wirklich berührende Story, die ich wärmstens weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 30.03.2023

Schrecklich berührend

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Wir schreiben das Jahr 1914, Henry Gaunt und Sidney Ellwood besuchen die englische Eliteschule Preshute, verehren die alten Griechen und rezitieren deren Gedichte und Dramen. Nur kurze Berichte in der ...

Wir schreiben das Jahr 1914, Henry Gaunt und Sidney Ellwood besuchen die englische Eliteschule Preshute, verehren die alten Griechen und rezitieren deren Gedichte und Dramen. Nur kurze Berichte in der Schülerzeitung lassen seine Gedanken an den tobenden Krieg abschweifen, während Gaunt unter seinen verborgenen Gefühlen für Ellwood leidet, ohne zu ahnen, dass dieser ihn ebenfalls anziehend findet. Um trotz seiner deutschen Wurzeln Patriotismus zu zeigen, meldet sich Gaunt bald freiwillig bei der britischen Armee. Schon wenige Monate später folgt Ellwood ihm nach, die besondere Freundschaft der beiden jungen Männer wird jedoch bei der Schlacht an der Somme am 1. Juni 1916 grundlegend verändert.

Exzellent beschreibt Alice Winn das Treiben im Internat, Jugendliche, die einander förmlich beim Nachnamen ansprechen, voller Leidenschaft in literarischen Werken schwelgen und dennoch nie darum verlegen sind, ihren Mitschülern garstge Streiche zu spielen. Bald entflammt die Leidenschaft auch für den Krieg und die jungen Philologen müssen die Nähe der Wörter Leidenschaft und Leiden erkennen. Vor der grausamen Kulisse der Schützengräben entflammt dennoch eine verbotene Liebe zwischen Gaunt und Ellwood, die Winn so einfühlsam erzählt, dass der Gegensatz zwischen Grauen und Zärtlichkeit nicht eindrucksvoller zur Geltung kommen könnte. Die Szenen des Kampfes sind brutal und realistisch, nichts wird schöngeredet, nichts ausgespart. Und dann kommt die schreckliche Schlacht an der Somme. Nichts ist mehr, wie es war …

Detaillierte Recherche und Nachforschung liegen diesem beeindruckenden Roman zugrunde, beklemmende Zeitungsausschnitte über Gefallene und Verwundete, Gedichte und Nachrufe lassen dem Leser ebenso einen Schauder über die Arme laufen wie die berührenden Briefe zwischen Heimat und Front. Diese abwechslungsreiche Erzählart nährt die Lebendigkeit und Nähe zu den einzelnen Figuren, lässt den Leser teilhaben an erbauenden und niederschmetternden Gefühlen. Die Tage gleichen einer Fahrt mit der Hochschaubahn, gerade noch liegt man voller Anspannung im Schützengraben, schon geht es heiter her bei der Reserve. Dass Viele schon nach wenigen Monaten den Verstand verlieren, ist nicht verwunderlich.

Wunderbar ist aber, wie die Autorin all die widerstreitenden Gefühle mitten im Großen Krieg darstellt, die einzelnen Figuren zeichnet und eine Authentizität in ihre Zeilen legt, als ob sie selbst mitten in Geschehen gewesen wäre. Zusätzlich flicht Alice Winn viele Themen am Rande mit ein: Standesunterscheide zwischen Absolventen von Eliteschulen und Arbeitern, Loyalität, Patriotismus, Judentum, um nur einige Beispiele zu nennen.

Dieser erschütternde und gleichzeitig so berührende Roman ist ein Zeitzeugnis, das noch lange nach dem Lesen in mir nachhallen wird. Durch das große Feuer - ein überwältigendes Buch, das ich nur jedem ans Herz legen kann.



Titel Durch das große Feuer
Autor Alice Winn
ASIN B0BJW694CK
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook
ebenfalls erhältlich als Gebundenes Buch (496Seiten)
Erscheinungsdatum 30. März 2023
Verlag Eisele
Originaltitel In Memoriam
Übersetzer Ursula Wulfekamp, Benjamin Mildner

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Veröffentlicht am 30.03.2023

Erschütternd und lebendig geschrieben

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Als im Jahr 1914 der erste Weltkrieg beginnt, feiern die englischen Eliteschüler Sidney Ellwood und Henry Gaunt die gefallenen Soldaten als Helden. Doch noch haben sie andere Prioritäten. Sie fühlen sich ...

Als im Jahr 1914 der erste Weltkrieg beginnt, feiern die englischen Eliteschüler Sidney Ellwood und Henry Gaunt die gefallenen Soldaten als Helden. Doch noch haben sie andere Prioritäten. Sie fühlen sich zueinander hingezogen, wagen es jedoch nicht, sich gegenseitig zu offenbaren. Mit 17 Jahren melden sie sich unabhängig voneinander zur britischen Armee und unvorhersehbar verändert sich ihre Freundschaft.
Dieser Roman hat mir mehr als einmal Gänsehaut über den Rücken gejagt. Die Schrecken des Krieges hat die Autorin bildgewaltig, erschütternd und mitreißend dargestellt. Oft hatte ich das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Dabei musste ich bei einigen Szenen an den Film „Im Westen nichts Neues „ denken. Die Liebesgeschichte von Sidney und Henry ist nachvollziehbar, authentisch und tief bewegend. Die dramatische Handlung ist fesselnd und ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen. Mit einem gefühlvollen und lockeren Schreibstil führt Alice Winn durch ihren Debütroman.
Mein Fazit:
Dieses Buch ist ein absolutes Lesehighlight, das noch lange in mir nachklingen wird. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 29.03.2023

Gaunt und Ellwood

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Durch das große Feuer – Alice Winn
Eigentlich meide ich ja alles, was auch nur im Entferntesten nach Kriegsliteratur aussieht. Zu trostlos, zu grausam. Doch dieser Roman hat ein Element, das mich neugierig ...

Durch das große Feuer – Alice Winn
Eigentlich meide ich ja alles, was auch nur im Entferntesten nach Kriegsliteratur aussieht. Zu trostlos, zu grausam. Doch dieser Roman hat ein Element, das mich neugierig gemacht hat: gleichgeschlechtliche Liebe auf dem Schlachtfeld.
Es sind noch Kinder, als wir die englischen Eliteschüler Henry Gaunt und Sidney Ellwood 1914 am Vorabend des ersten Weltkrieges kennenlernen. Die verbotene Anziehung ist bereits deutlich spürbar, beide versuchen jedoch diese zu leugnen. Beide melden sich zum Kriegsdienst ehe sie volljährig sind und erst im Grauen des Krieges scheint ihre Liebe eine Chance zu haben.
Tatsächlich hat Alice Winn eine sehr angemessene Art und Weise von den Schrecken des Krieges zu erzählen. Ungeschönt und direkt, brutal und grausam – doch gibt es da immer noch einen Funken Hoffnung und eine große Liebe, die die Figuren und auch den Leser aufrecht hält. Schonungslos erzählt die Autorin von Gefallenen, Kriegsverletzungen und posttraumatischen Belastungsstörungen, die die Betroffenen ein Leben lang begleiten. Aber sie berichtet auch von Loyalität, tiefer Freundschaft und Liebe im Angesicht des Todes.
Ein wunderbares Debüt, das mich absolut mitreißen und fesseln konnte. Sehr lange habe ich bereits kein Buch über Krieg mehr derart verschlungen. 5 Sterne!

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