Cover-Bild Die Tränen des Sonnengottes 1
Band 1 der Reihe "Die Tränen des Sonnengottes"
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15,90
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 408
  • Ersterscheinung: 22.08.2025
  • ISBN: 9783819273377
Robert Steinhauser

Die Tränen des Sonnengottes 1

Der Bronzehimmel
Ostdeutschland im 18. Jahrhundert v. Chr.: In den Wäldern der Mittelgebirge kämpfen die letzten Jäger verzweifelt gegen den Landhunger der Ackerbauern. Ringheiligtümer dienen als Sonnenkalender und blutige Opferrituale sollen dem Volk von Albia eine reiche Ernte bescheren.
Nach einem feigen Mord verlassen die beiden Fürstensöhne, Arben und Burnaby, ihre Heimat und begeben sich auf eine lange, gefährliche Reise. Im fernen Babylon führt König Hammurapi Krieg, um die Ehre des Stadtgottes Marduk zu mehren und das Reich zu erweitern. Seine Gesetze sind in Stein gemeißelt, und weise Priester ergründen die Geheimnisse des Universums. Stürme und Erdbeben gefährden die Rückkehr der Fürstensöhne, und der Opfertod scheint unausweichlich. Doch da begibt sich Alruna, die Schamanin, in die Anderswelt und erkennt ihre wahre Bestimmung ...

Dieser historische Roman ist der erste Teil einer Reihe zur Bronzezeit. Im Mittelpunkt steht die Himmelsscheibe von Nebra. Im vorliegenden Band erfährt der Leser die Geschichte, wie das darin verschlüsselte astronomische Wissen von Babylon, bis in unsere Breiten gelangt sein könnte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2026

Die Bronzezeit wird auf spannende Weise lebendig

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Die Welt ist im Umbruch. Die Zeit der Jäger und Sammler neigt sich dem Ende zu. Die neue Zeit gehört dem Ackerbau und Handel. Menschenopfer gehören bei beiden zum Alltag, um die Götter zu besänftigen. ...

Die Welt ist im Umbruch. Die Zeit der Jäger und Sammler neigt sich dem Ende zu. Die neue Zeit gehört dem Ackerbau und Handel. Menschenopfer gehören bei beiden zum Alltag, um die Götter zu besänftigen. Missgunst und das Streben nach Macht und Reichtum sind dagegen keine Erfindungen unserer Zeit .

Als die beiden Fürstensöhne, der jüngere Arben und Burnaby , durch ein Komplott um die Nachfolge ihres ermordeten Vaters gebracht werden, schwören sie Rache. Ein Orakel der Mondgöttin schickt sie auf die gefährliche Wanderung ins unbekannte Zweistromland. Nun beginnt für die beiden und mich ein packendes Abenteuer in der mir unbekannten Welt der Bronzezeit. Mit der Überquerung der Alpen betreten wir eine völlig neue farbenprächtige Welt, in der wir interessante Kulturen kennenlernen. Nur gut, dass Arben kein Mensch ist, der sich für das Kriegshandwerk begeistert. sondern sich für die ihm unbekannten Sitten und Errungenschaften interessiert. Ich war überrascht, wie kultiviert auch in meinen Augen, die Länder rund um das Mittelmeer waren. Sei es der Schiffsbau und die Navigation auf den Meeren oder auch Regierungsformen, die selbst heute noch modern erscheinen. Richtig aufregend wird es , als wir das Reich Hammurapis , das Zweistromland, betreten. Unglaublich wie weit der Wissenstand dort schon war, angefangen bei der Astronomie , über Kriegsführung bis hin zur Gesetzgebung. All dies saugt Arben in sich auf und nimmt sich vor, das gewinnbringend für sein Volk einzusetzen. Burnaby geht in seiner Rolle als Krieger auf und so ist es nicht überraschend, dass ich durch ihn viel über das Kriegshandwerk erfahre. Manches hat mich stark an die Römer erinnert. Aber auch das Grauen der damaligen Kriege wird anschaulich geschildert, manches fast mehr als mir lieb war. Auch gesellschaftliche Aspekte finden Eingang in die Erzählung. Aber jede Reise geht einmal zu Ende und die beiden kehren in ihre Heimat zurück, fest entschlossen Rache zu üben und sich ihr Geburtsrecht zurückzuholen.

Ich habe noch nie einen Roman gelesen, der mir die Bronzezeit so lebendig und spannend nahe gebracht hat. Das Schicksal der beiden Brüder ist voller fesselnder Erlebnisse und bildet die perfekte Verpackung für die historischen Fakten. Mein Fazit ? Unbedingt lesen !

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Eine Reise von Mitteldeutschland bis ins Zweistromland während der Bronzezeit

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Die Geschichte von Burnaby und Arben hat mich begeistert. Es werden viele Themen der Bronzezeit angeschnitten. Ackerbau und Viehzucht, Opferrituale, Hünengräber in Mitteldeutschland. Götterkult und Demokratie ...

Die Geschichte von Burnaby und Arben hat mich begeistert. Es werden viele Themen der Bronzezeit angeschnitten. Ackerbau und Viehzucht, Opferrituale, Hünengräber in Mitteldeutschland. Götterkult und Demokratie im Mittelmeerraum und dann auch Kampftechnik und verbesserter Ackerbau aus Mesopotamien.

Ein großartiger Roman! Ich freue mich schon auf Band 2.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Sehr lesenswerter Roman über die Bronzezeit.

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Bronze: 8 Teile Kupfer und 2 Teile Zinn in der Regel im Giesverfahren und der Name einer ganzen Epoche im Altertum, bis das Eisen der Bronze den Garaus machte, also das gleiche, was die Bronze zuvor mit ...

Bronze: 8 Teile Kupfer und 2 Teile Zinn in der Regel im Giesverfahren und der Name einer ganzen Epoche im Altertum, bis das Eisen der Bronze den Garaus machte, also das gleiche, was die Bronze zuvor mit der Steinzeit anstellte. Nun in dieser Zeit vor knapp 4000 Jahren spielt der Roman "Die Tränen des Sonnengottes" von Robert Steinhauser. Bildhaft wird der Fortgang der Familie um die Brüder Arben und Burnaby nach der Ermordung ihres Vaters beschrieben. Dazu gehören leider auch die damals in Mitteleuropa noch handelsüblichen Menschenopfer, um die Vielzahl der Götter milde zu stimmen. Sei es bei kriegerischen Auseinandersetzungen oder einfach eine gute Ernte. Der Weg der Beiden führt sie über das Mittelmeer und von dort über die Wüste in das Land zwischen Euphrat und Tigris, das Land um die sagenhafte Stadt Babylon und dessen König Hammurapi.

Ich hatte so ein wenig Mühe reinzukommen in die Handlung des Romans, denn ich hatte vorher Animal von Tibor Rode gelesen und dessen Schreibstil ist so ziemlich anders. Vielleicht lag es einfach daran. Aber abgesehen davon, hat das Buch mich nach 20-30 Seiten angefangen, zu begeistern. Denn der Erzählstil von Robert Steinhauser schaffte es dann doch, mich in seinen Bann zu ziehen. Man konnte die Kälte in den Mooren und die Nebelschwaden dann förmlich fühlen. Die Angst mancher Ritualopfer spüren. Interessant war auch immer wieder, wie man sich - wider besseren Wissens - sich damals so für uns heute einfach zu erklärende Phänomene, wie ein Erdbeben mit dem Zorn der Götter erklärte und dafür natürlich opferte....

Für jemand, der Spaß an einer möglichen Entstehung eines für uns heute herausragenden Objektes aus der Bronzezeit hat, ein sicherlich sehr guter Roman!

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