Cover-Bild Ein Sommer in Corona del Mar
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3,99
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 13.03.2017
  • ISBN: 9783641130275
Rufi Thorpe

Ein Sommer in Corona del Mar

Roman
Beate Brammertz (Übersetzer)

Es ist Sommer in der südkalifornischen Stadt Corona del Mar. Die beiden Freundinnen Mia und Lorrie Ann sind unzertrennlich. Doch als Lorrie Anns Vater stirbt, weiß Mia nicht, was sie für ihre Freundin tun kann. Und dies ist nur der erste von vielen schweren Schicksalsschlägen, die Lorrie Ann treffen werden … Jahre später steht Lorrie Ann plötzlich wieder vor Mias Tür: barfuß, hungrig und vom Leben gezeichnet. Und Mia kann nicht verstehen, wie das Leben ihrer scheinbar makellosen Freundin so aus dem Ruder laufen konnte. Kann es sein, dass sie Lorrie Ann nie wirklich gekannt hat?

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Caroas in einem Regal.
  • Caroas hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2017

Schicksal oder doch einfach das Leben

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In diesem Roman wird die schräge Freundschaft zwischen 2 Mädchen aus der Sicht von Mia erzählt.
Einerseits Mia die sich für eine schlechte Person hält aber ihre Freundin Lorrie
Ann auf ein Podest der ...

In diesem Roman wird die schräge Freundschaft zwischen 2 Mädchen aus der Sicht von Mia erzählt.
Einerseits Mia die sich für eine schlechte Person hält aber ihre Freundin Lorrie
Ann auf ein Podest der Guten hebt.
Die Autorin erzählt die Hochs und Tiefs einer ungewöhnlichen Freundschaft in einem gut lesbaren flüssigen Stil obwohl ich manchmal den Faden verlor. Man erlebt Lorrie Ann wie sie ihr Leben immer weniger im Griff hat, als Mutter, ihren Kampf mit den Drogen bis sie doch Sängerin wird. Und Mia die nicht daran glaubt dass sie es verdient hat ein „gutes“ Leben zu führen und sich immer wieder dafür „bestraft“ und doch am Ende glücklich wird.

Fazit, eine Geschichte die man im Urlaub am Strand oder nebenbei im Zug gut lesen kann.

Veröffentlicht am 25.02.2025

Etwas zäh

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Mia und Lorrie Ann sind ganz dicke Freundinnen. In der Schule machen sie alles gemeinsam. Als Mia schwanger wird, begleitet Lorrie sie zur Abtreibung. Sie teilen alles und wollen gemeinsam studieren. Dabei ...

Mia und Lorrie Ann sind ganz dicke Freundinnen. In der Schule machen sie alles gemeinsam. Als Mia schwanger wird, begleitet Lorrie sie zur Abtreibung. Sie teilen alles und wollen gemeinsam studieren. Dabei sind die Voraussetzungen dafür nicht gleich. Lorrie Ann kommt aus einer guten intakten Familie, lernt leicht und hat den Studienplatz so gut wie in der Tasche. Mias Mutter dagegen trinkt und Mia muss sich ständig um ihre Geschwister kümmern. So bewirbt sie sich erst kurz vor Toresschluss für ein Studium und erhält zum Glück noch einen Platz. Doch dann ändert sich alles. Lorrie wird schwanger, entscheidet sich für das Kind und heiratet. Ihr Sohn wird schwer behindert geboren, sie wird nicht studieren und rutscht immer mehr ab. Mia dagegen macht nach dem Studium ihren Doktor und geht ins Ausland …

Das Buch wird als Roman einer perfekten Freundschaft beschrieben. Das war es nicht für mich. Dass sich im Leben einiges ändert und anders kommt als geplant, ist normal. Dass eine Jungmädchenfreundschaft so eng ist, dass sie ein ganzes Leben hält, ist sicher nicht selten. Doch was hier als Freundschaft beschrieben wird, ist für mich keine. Mia himmelt Lorrie in Jugendjahren an und überhöht sie total. In dem Alter nichts Ungewöhnliches. Doch auch als Mia sich weiter entwickelt, bleibt dieses Muster. Lorrie dagegen nimmt Mias Freundschaft nur an, wenn sie selbst ganz am Boden ist und Hilfe braucht. Sobald es ihr gut geht, ist Mia vergessen … für mich ist das keine Freundschaft. Doch ich wäre auch mit so einer Beschreibung gut klar gekommen, wenn sie sich gut gelesen hätte. Doch genau das war für mich nicht der Fall. Ab ca. 1/3 fand ich das Buch eher langweilig, aber der Hälfte musste ich mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen, denn ich fand das alles doch zäh. „Unwiderstehlich“ und „Bezaubernd“ – wie auf dem Buchrücken vermerkt – davon habe ich für mich leider nichts entdecken können.

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