Cover-Bild Das Mädchen im gelben Tanzstundenkleid
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15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ars vivendi
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 30.04.2025
  • ISBN: 9783747206676
Ruth Hörnlein

Das Mädchen im gelben Tanzstundenkleid

Roman
Eine detektivische literarische Suche um ein historisches Unrecht
Für Leserinnen und Leser von Trude Teige und Alena Schröder
Ein Medaillon und ein altes Schwarz-Weiß-Foto sind das Erbe, das die Historikerin Henny Maxrath von ihrer verstorbenen Nachbarin Esther Seehagen erhält.
»Für Esther« lautet die Inschrift im Deckel des Schmuckstücks, und auf der Rückseite der Fotografie befindet sich eine rätselhafte handschriftliche Botschaft. Hennys Neugierde ist geweckt: Wer war diese Frau, die nach dem Krieg ins thüringische Erfurt floh?
Auf Esthers Spuren reist Henny nach Waldenburg, eine kleine Stadt in Sachsen. Unerwartet erhält sie bei ihren Nachforschungen Unterstützung von Daniel Winter, der selbst eine besondere Beziehung zum Ort von Esthers Jugend zu besitzen scheint. Gemeinsam tauchen sie tief in das Geheimnis der Verstorbenen ein, die Henny in ihrem Vermächtnis bat:
Ein großes Unrecht ist geschehen. Rette meine Seele!
Ein kraftvoller, hochatmosphärischer Debütroman über die Geister der
Vergangenheit und das Rätsel der Identität

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2025

Suche nach der Wahrheit

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Henny folgt der Aufforderung ihrer Nachbarin und will herausfinden, welches Unrecht geschehen ist. Als Historikerin sieht sie sich auf einem guten Weg. Aber der Standesbeamte durchschaut ihr konstruiertes ...

Henny folgt der Aufforderung ihrer Nachbarin und will herausfinden, welches Unrecht geschehen ist. Als Historikerin sieht sie sich auf einem guten Weg. Aber der Standesbeamte durchschaut ihr konstruiertes Thema für die Forschungsarbeit. Sie bekommt von ihm trotzdem Tipps, wo sie mit der Suche starten kann. Überraschend taucht er dann dort ebenfalls auf. Das war für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Obwohl Daniel sie nicht kennt, will er Henny unterstützen. Zwischen den beiden kommt es immer wieder zu schwierigen Situationen, in denen einer von beiden beleidigt ist. Das hat mich auf Dauer genervt und dass er immer alles abblockt, fand ich merkwürdig und dachte deshalb, er kennt Esthers Geschichte, weil seine Familie darin verwickelt ist.

Die Recherche ist erfolgreich und sie finden Tagebücher von Esther. Die fand ich teilweise sehr berührend und sie haben einen guten Einblick gegeben, wie es für ein jüdisches Mädchen bzw. ihre Familie gewesen ist.

Die Auflösung hat mich am Ende nicht ganz überzeugt. Ich glaube nicht, dass es keine andere Handlungsmöglichkeiten gab und jemand so ein Geheimnis so lange hüten würde.

Das Buch ist gut zu lesen und stellenweise spannend, aber Henny und Daniel bzw. ihr Verhalten fand ich oft anstrengend und nicht nachvollziehbar.

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Veröffentlicht am 30.04.2025

Spurensuche

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Wegen eines seltsamen Erbes begibt sich Henny und Daniel auf Spurensuche. Sie finden erste Informationen in einem kleinen Ort in Sachsen. Wer war Esther, was sind es für Geister aus der Vergangenheit die ...

Wegen eines seltsamen Erbes begibt sich Henny und Daniel auf Spurensuche. Sie finden erste Informationen in einem kleinen Ort in Sachsen. Wer war Esther, was sind es für Geister aus der Vergangenheit die hier wieder auftauchen. Wieviel Vergangenheit ist in jedem von uns. Wieviel Einfluss hat die Vergangenheit auf unser jetziges Leben. Und immer wieder die Frage wie hätten wir uns verhalten und war das Verhalten der damaligen Protaoonisten menschlich natürlich daher verständlich oder einfach nur verabscheuungswürdig. Wie lebt es sich mit einer Schuld die aus Neid und Eifersucht entstanden ist.

Fragen die die Autorin auf eher diffuse Art beantwortet, sie lässt ihre Charaktere aus dem Bauch heraus entscheiden., obwohl Henny als Historikerin eigentlich den Fakten verpflichtet ist. Sie begibt sich auf einer Suche die nur Schreckliches zutage fördern kann. Die Hilfe die sie von Daniel bekommt ist eigentlich eher Bestärkung und Unterstützung, warum er so handelt und sie begleitet geht für meinen Geschmack nicht deutlich aus der Geschichte hervor, er bleibt ein sehr schwacher fast durchsichtiger Charakter, der Beschreibung nach androgyn auch sein Wesen scheint sich nicht so richtig entscheiden zu können.

Die Auflösung ist wenig überraschend, denn eine andere Möglichkeit blieb nicht über, trotzdem hat sie sich nicht abgezeichnet, denn die Spuren waren sehr willkürlich gefunden worden.

Der Schreibstil war mir zu ungenau, es ging viel um Empfindungen in der Art wie "es lief ihr kalt den Rücken herunter".