Cover-Bild Inselrot
Band 7 der Reihe "Inselfarben-Reihe"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 318
  • Ersterscheinung: 29.07.2024
  • ISBN: 9783759752314
Stina Jensen

Inselrot

Syltroman
Gerade als Sandras Beförderung in der Kanzlei ansteht, wird sie auf die Nordseeinsel ihrer Kindheit gerufen. Auf Sylt wartet das baufällige Haus ihres Großvaters. Und eine Hochzeitseinladung von Lars. Ausgerechnet.
Schon denkt sie zurück an die Sommertage, an denen sie mit Lars und Ole im alten Leuchtturm Verstecken gespielt hat. Damals hat Sandra gehofft, dass Lars auch in sie verliebt ist. Aber der hatte nur Augen für eine andere. Schließlich brach alles auseinander.
Jetzt kehrt Sandra zurück, und sie spürt, dass sich der Wind gedreht hat. Lars' Liebesleben scheint gar nicht so märchenhaft, wie er vorgibt. Und Ole ist von einem schüchternen Jungen zu einem gestandenen Mann geworden. Während zu Hause die Wogen in der Kanzlei hochschlagen, denkt Sandra über einen Neuanfang auf ihrer geliebten Insel nach. Damit bringt sie nicht nur Lars' Hochzeitspläne ins Wanken. Auch Ole macht ihr behutsam klar, dass er nicht mehr nur Verstecken spielen will ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.07.2025

Romantisch

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Bei diesem Roman wird man sowohl in die Großstädte Frankfurt und Hamburg geführt, als auch auf die schöne Insel Sylt. Der Autorin gelingt es, die Orte und Begebenheiten so gut darzustellen, dass man sich ...


Bei diesem Roman wird man sowohl in die Großstädte Frankfurt und Hamburg geführt, als auch auf die schöne Insel Sylt. Der Autorin gelingt es, die Orte und Begebenheiten so gut darzustellen, dass man sich vorstellen kann, selbst vor Ort zu sein.

Schön finde ich auch die Darstellung der Vor- und Nachteile, die das anonyme Leben in einer Großstadt mitbringt im Vergleich zu den Vor- und Nachteilen, die ein Leben auf einer kleinen Insel mit Dorfcharakter hat.

Neben der Liebes- und Lebensgeschichte der Hauptprotagonistin Sandra kann der Leser weitere Liebes- und Lebensschicksale erleben, die unterschiedlicher nicht sein können. Einige gesellschaftliche Probleme werden ebenso angesprochen wie zum Beispiel Schönheitsoperationen, der Zwang zu heiraten, weil ein Kind unterwegs ist und und und.


Durch den Hauptspielort Sylt fühlte ich mich die ganze Zeit an Sommer erinnert und finde das Buch als Sommerlektüre sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Viel Drama, wenig Überraschung, langweilig.

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Zunächst muss ich sagen, dass die Inhaltsangabe nicht wirklich stimmt, weil sie nicht zum Beginn des Buches führt, sondern eher zum Ende. Der Neuanfang wegen eines beruflichen Umbruchs ergibt sich erst ...

Zunächst muss ich sagen, dass die Inhaltsangabe nicht wirklich stimmt, weil sie nicht zum Beginn des Buches führt, sondern eher zum Ende. Der Neuanfang wegen eines beruflichen Umbruchs ergibt sich erst spät im Roman, und der Aspekt mit Lars und den wankenden Hochzeitsplänen ist falsch dargestellt. So was kann ich schon einmal nicht leiden. Der Einstieg in die Geschichte war leicht verwirrend. Ich wußte, dass der Roman Teil der Inselfarben-Reihe ist. Der Inhalt und Aufbau der Reihe war mir unbekannt. Daher dachte ich zunächst, Inselrot würde eine Geschichte fortführen. Tatsächlich war es nur ein Zeitsprung hin zu einem Aufreger in der Story, der den Anfang interessanter machen sollte. Leider zieht es sich danach in die Länge. Bis die Anwältin Sandra auf Sylt ankommt, ist ein Viertel des Buches gefüllt, und es sind viele, viele, zu viele Verwicklungen in die Handlung eingebracht. Diese wirkten auf mich wegen der Fülle der Ereignisse konstruiert, überdramatisch und langatmig. Ein ausführlich dargestellter Fall der Anwältin fühlte sich für mich wie Ballast an oder eine Gelegenheit, frauenfeindlich zu werden. In diesem Roman kommen die Frauen nicht gut weg, während man mit den Männern, bei jedem Mist, den sie machen, Mitleid haben soll. Immer wieder wird die Handlung in die Länge gezogen, weil man über ein Geheimnis in diesem Moment nicht sprechen kann. Das fand ich nicht spannend, das fand ich absurd. Der Roman ließt sich flüssig. Die Sprache ist durchaus gefällig, wenn auch aufgrund der häufig verwendeten Redensarten etwas langweilig. Auch die Figuren und die Ideen für die Handlung langweilten mich. Das letzte Viertel habe ich nur noch überflogen. Es gab viel Drama, aber kaum Überraschungen bis auf eine plumpe Irreführung. Die Versuche, spicy zu werden, fand ich deplaziert. Das passte weder zu der Figur Sandra noch zur Handlung. Ich mochte auch nicht die Anknüpfung zu anderen Romanen der Autorin. Im Nachwort steht ungefähr, das sei ein Teil des Konzepts der Reihe, und dass es doch nett wäre, wenn man erfährt, was aus Nebenfiguren wird. Weil ich das nicht wusste, hat es mich eher irritiert, dass auf diese beiden Nebenfiguren so sehr eingegangen wurde. Mich haben die beiden Null angesprochen. Über Sylt wird einiges gesagt, was Orte betrifft. Wer Sylt kennt, mag das vermutlich. Da mich der Roman unterwegs verloren hat, gebe ich ihm 2 Sterne.

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