Cover-Bild Fast ein Idyll
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17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Picus Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 27.04.2022
  • ISBN: 9783711754622
Susanne Falk

Fast ein Idyll

Halbwegs wahre Geschichten
Zwischen witzig und absurd bis böse schwankt Susanne Falks prominent besetzter Weihnachtsreigen. Mit dabei sind u. a. Goethe und Schiller, Rosa Luxemburg, Charlie Chaplin, Elvis Presley, Leonardo da Vinci, Wolfgang Amadeus Mozart, Juri Gagarin und Mary Shelley.

Da vergessen die Gebrüder Grimm beinahe den Heiligabend vor lauter Arbeit und wer steht plötzlich vor der Tür? Das Christkind. Nur wollen die berühmten Geschichtensammler es weder in die gute Stube lassen noch in ihr Märchenbuch aufnehmen. Was es mit der Work-Life-Balance auf sich hat, muss König Artus leidvoll erfahren, als ihm seine Ritter der Tafelrunde einen Strich durch die Rechnung machen, weil sie sich weigern, ausgerechnet am Weihnachtsfeiertag einen Krieg anzuzetteln. Und obwohl die Erzherzogin Maria Theresia vom Volk als Mutter der Nation verehrt wird, schafft sie es doch glatt, an Heiligabend eines ihrer dreizehn Kinder bei der Bescherung zu vergessen. Dumm gelaufen, käme da der resoluten Herrscherin nicht in letzter Minute die rettende Idee  ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2022

viele Kurzgeschichten - unterschiedlich ansprechend

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Ich hab das Cover sehr ansprechend gefunden irgendwie und mit einfach gedacht, das ist sicher einmal interessant, schließlich geht sich immer eine Geschichte im Zug aus. Die Geschichten waren ...

Ich hab das Cover sehr ansprechend gefunden irgendwie und mit einfach gedacht, das ist sicher einmal interessant, schließlich geht sich immer eine Geschichte im Zug aus. Die Geschichten waren sehr unterschiedlich.l. manche haben mir richtig gut gefallen, wie gleich die erste oder die von Bach, andere fand ich etwas fade und wenig ansprechend. Leider wird der Leser oder die Leserin etwas früh entlassen, was mich etwas unbefriedigend empfand. Ich hätte gerne mehr gewusst oder weitergelesen. Ich denke, das ist auch Typsache. Es war für mich seit langem wieder der Versuch, sich an einer Kurzgeschichte zu probieren. So richtig warm geworden bin ich nicht mit Kurzgeschichten an sich. Entweder konnten sie kein Interesse nicht vollständig wecken, oder sie haben mich so neugierig gemacht, dass ich enttäuscht war, weil es nicht weiter ging. Grundsätzlich war der Schreibstil aber sehr ansprechend und auch fesselnd, sodass man in die einzelnen Geschichten sehr schnell hineingefunden hat.

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Veröffentlicht am 05.05.2022

Eine Vielzahl an Episoden

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Susanna Falk hatte mich mit ihrem letzten Roman „Johanna spielt das Leben“ sehr überzeugt und auch Fast ein Idyll ist ein gutes Buch, aber ich frage mich auch, was die Autorin damit eigentlich bezweckte. ...

Susanna Falk hatte mich mit ihrem letzten Roman „Johanna spielt das Leben“ sehr überzeugt und auch Fast ein Idyll ist ein gutes Buch, aber ich frage mich auch, was die Autorin damit eigentlich bezweckte. Wohin soll es führen?
Von dieser Fragestellung kann man das Buch als eine Sammlung von Episoden nehmen, in denen historische Persönlichkeiten im Mittelpunkt stehen. Manches hat Susanna Falk mit großer Glaubhaftigkeit, zum Beispiel die Briefe Jane Austens an ihre Schwester Cassandra wirken unheimlich echt. Eine gute Kopie. Das kann nicht jeder Schriftsteller.
Auch Marlene Dietrich kann ich mir in ihrer Passage gut vorstellen.
Ganz wunderbar ist die Episode um die kleine Selma (Lagerlöf) und den Gänserich.
Wesentlich härter ist die Kleopatra-Episode.
Dafür hat de Thomas Mann-Geschichte viel Humor.
Insgesamt bietet das Buch so viel, das ich ganz zufrieden bin, obwohl sich für mich keine Geschlossenheit ergibt.