Eine bewegende Geschichte, historisch bestens recherchiert!
Wir schreiben das Jahr 1969, als die 15jährige Ingrid, Tochter aus einem Arzthaushalt, während eines Spaziergangs mit ihrem Hund verschwindet.
Was wie ein "normaler" Krimi beginnt, stellt sich bald als ...
Wir schreiben das Jahr 1969, als die 15jährige Ingrid, Tochter aus einem Arzthaushalt, während eines Spaziergangs mit ihrem Hund verschwindet.
Was wie ein "normaler" Krimi beginnt, stellt sich bald als viel mehr heraus, das verschwundene Mädchen wird dabei fast zur Nebensache. Ein kleines Dorf und seine Bewohner, der Hausarzt mit seiner Ehfrau, die sich kaum der Öffentlichkeit zeigt, alte Nazi-Strukturen, schlimme Erlebnisse aus der Vergangenheit und die unbedarfte Neugier eines aufgeweckten kleinen Jungen, aus diesem Stoff hat uns die Autorin einen Roman gestrickt, der einen beim Lesen immer tiefer in die Handlung hineinzieht und den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Es gibt dabei sowohl berührende als auch sehr bedrückende Momente, erst ganz zum Schluss klären sich für mich die einzelen Erzählstränge nicht nur überraschend sondern auch sehr schlüssig auf. Für mich war dieses Buch ein wahres Juwel mit einer Handlung, die ich in dieser Qualität anhand des Klappentextes so nicht erwartet hatte. Mit Begeisterung kann ich den Roman nur jedem weiterempfehlen!