Cover-Bild Worst Case
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Ersterscheinung: 19.06.2025
  • ISBN: 9783641328832
T. J. Newman

Worst Case

Thriller
Thomas Bauer (Übersetzer)

16 Stunden, um die Welt zu retten – der neue Actionthriller von der Autorin des SPIEGEL-Bestsellers »Flug 416«.

Es beginnt mit eine Tragödie: Als der Pilot eines Passagierflugzeugs einen Herzinfarkt erleidet, stürzt die Maschine auf das Gelände eines Atomkraftwerks. Zunächst ist das Ausmaß des Schadens unklar, doch für die nahe Kleinstadt im Mittleren Westen der USA laufen sofort die Evakuierungsmaßnahmen an. Dann wird deutlich: Im Kraftwerk steht eine Kernschmelze bevor, da die Kühlung auszufallen droht. Während im Reaktor eine vom Schicksal zusammengewürfelte Crew versucht, das Worst-Case-Szenario abzuwenden, kämpfen zwei Einsatzkräfte um das Leben eines einzelnen Kindes: Herumfliegende Flugzeugtrümmer führten zu einer tödlichen Massenkarambolage, und unter den Opfern sind auch die Eltern des kleinen Connor, der sich nicht mehr aus dem Auto befreien kann ...

Lesen Sie um Ihr Leben – für Fans von »Independence Day«, »The Day After Tomorrow« oder »Outbreak«.

»Warten Sie nicht auf den Film, der Roman hat bereits alles, was ein Blockbuster braucht.« Parade

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Recensio in einem Regal.
  • Recensio hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2025

Actiongeladen, temporeich, voller Nervenkitzel

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Ich habe auch die Vorgängerbücher der Autorin verschlungen, die übrigens beide Stand-Alones sind. Das Thema Fliegen finde ich irre interessant und setze mich nicht nur in puncto Urlaub ins Flugzeug, sondern ...

Ich habe auch die Vorgängerbücher der Autorin verschlungen, die übrigens beide Stand-Alones sind. Das Thema Fliegen finde ich irre interessant und setze mich nicht nur in puncto Urlaub ins Flugzeug, sondern lasse mich gern auch von Fachwissen berieseln. Ich erinnere mich zudem gut an den 80er-Jahre-Film "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug", den meine Eltern immer wieder sahen. Was mir damals nicht klar war: Es war eine brillante Parodie auf "Airport", einen Katastrophenfilm (und ein Buch) aus den 70ern, der von einem Flugzeug handelt, das in einem schrecklichen Schneesturm landen muss – aus heutiger Sicht fast schon rührend altmodisch. Heute jedoch gibt T. J. Newman dem Reisekatastrophen-Genre mit ihren Büchern "Absturz", "Flug 416" und dem kürzlich erschienenen "Worst Case" eine frische Perspektive. Dass sie selbst als Flugbegleiterin tätig war, merkt man ihren Geschichten durchaus an, in denen sich immer wieder kleine Sidekicks und nützliches Wissen finden lassen.

In 10.670 Metern Höhe über Minnesota erleidet ein Verkehrspilot einen tödlichen Herzinfarkt. Mit fast 300 Menschen an Bord und einem im Bad eingeschlossenen Copiloten stürzt der Jet ab, während eine Flugbegleiterin vergeblich versucht, ihn zu kontrollieren. Was folgt, ist eine Kaskade des Grauens, die selbst die wildesten Vorstellungen übertrifft.

„Ja. Sie haben mich richtig verstanden, Sir“ sagte er. „Atomare Abfälle sind jahrtausendelang giftig. Und ich weiß, dass mindestens einer unserer Castorbehälter beschädigt wurde und Risse hat und dass einer unserer Mitarbeiter radioaktiver Strahlung ausgesetzt war.“ (Zitat)

Die ersten Kapitel von T.J. Newmans neuem Roman sind purer Horror: Das Flugzeug streift eine Stromleitung, zerbricht und das größte Wrackteil trifft das Kernkraftwerk Clover Hill. Ein Leck entsteht in einem Gebäude, das Wasser zur Kühlung abgebrannter Brennstäbe enthält. Die drohende Überhitzung könnte den Mississippi und sein gesamtes Einzugsgebiet bis zum Golf von Mexiko in eine radioaktive Todeszone verwandeln. Der Roman ist de facto treffend benannt; es ist eine Serie von "Worst-Case-Szenarien", die uns gekonnt das Blut in den Adern gefrieren lassen, und doch wirkt alles erschreckend real. Trotz der extremen Ereignisse bleibt eine beunruhigende Plausibilität erhalten. Es gibt zwar Helden, die sich dem Unausweichlichen stellen, doch der Roman macht schnell klar, dass nicht alle überleben werden. Die Stadtbewohner schweben in unmittelbarer Gefahr und eine Flucht scheint aussichtslos.

Ich brauchte etwa die Hälfte des Buches, um wirklich „durchzudringen“. Mein Leseverhalten ist charaktergetrieben, und die zentralen Handlungsstränge nahmen für mich erst dann richtig Fahrt auf. Die zweite Hälfte ist absolut fesselnd, und das Ende ist zutiefst herzzerreißend. Der Roman bietet eine Fülle von Charakteren und Perspektiven, was die Unterscheidung zwischen zentralen und weniger wichtigen Figuren anfangs erschwert. Ein fortlaufender Countdown – "nur noch 16 Stunden und 38 Minuten bis zur totalen Zerstörung" – sorgt für ständigen Druck. Die Protagonisten haben einfach keine Chance auf Entspannung! Das Ende ist unfassbar traurig. Ob beabsichtigt oder nicht, ich war von Emotionen überwältigt!

Fazit: Actiongeladen, temporeich, voller Nervenkitzel - dieser Thriller liest sich wie ein Kinoblockbuster. Wer bis zur zweiten Buchhälfte durchhält, wird mit einem sehr spannenden Showdown belohnt.

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Spannung bis zur letzten Seite – ein echtes Highlight!

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T.J. Newman hat’s einfach drauf! Mit „Worst Case“ zeigt sie einmal mehr, dass sie Spannung und Action beherrscht und lebendige Charaktere erschaffen kann, mit denen man einfach mitfiebern muss. Durch das ...

T.J. Newman hat’s einfach drauf! Mit „Worst Case“ zeigt sie einmal mehr, dass sie Spannung und Action beherrscht und lebendige Charaktere erschaffen kann, mit denen man einfach mitfiebern muss. Durch das Setting mit dem Atomkraftwerk muss man sich zwar auch etwas für Katastrophenszenarien interessieren, zu technisch wird es allerdings nie. Der dritte Thriller der ehemaligen Flugbegleiterin hat mich der ersten bis zur letzten Seite gepackt!

Fazit
Temporeich, dramatisch und emotional bewegend – „Worst Case“ ist ein Pageturner der für ordentlich Kino im Kopf sorgt. Ein tolles, actiongeladenes Sommer-Lesehighlight!