Cover-Bild Finding North - Mein Pfad zu Dir
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Brunnen Verlag GmbH
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 02.09.2024
  • ISBN: 9783765521881
Thuraia Babel

Finding North - Mein Pfad zu Dir

Roman. Dieses Debüt im Genre Faithful-New-Adult erzählt eine bewegende Liebesgeschichte mit Happy End über eine erste Liebe im Uni-Alltag, Verlust, Trauer und den christlichen Glauben. 100% Romance!
Ein Neuanfang weit weg von zu Hause - das ist alles, was Ella will, als sie sich für ihr Jura-Studium einschreibt. Dass sie prompt in der falschen Vorlesung landet, war nicht geplant - und all das wegen Zacharias, dem Studenten, dessen Art sie erst in ihrer Flucht bestärkt, der bald aber mit jeder Begegnung ihr gebrochenes Herz berührt.

Zwischen Unialltag und Ausflügen in die atemberaubende Natur der süddeutschen Berge werden in Ella plötzlich Gefühle und Erinnerungen wach, die sie am liebsten für immer begraben hätte. Gefühle der Zuneigung, Erinnerungen an die Abenteuer bei den christlichen Royal Rangers und das leise Verstehen, dass eine Flucht vor der Vergangenheit manchmal dort endet, wo Heilung beginnt.

Thuraia Babels Debütroman im Genre Faithful-New-Adult ist eine bewegende Liebesgeschichte zwischen Uni-Alltag, Trauerbewältigung und Neuanfang mit Gott.

Wenn du diese Tropes gerne liest, ist "Finding North" genau richtig für dich:
- Strangers to Lovers
- Fated Mates
- Fateful Encounter
- Found Family
- Slow Burn
- Royal Rangers

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2024

netter Debütroman mit einigen kleinen Schwächen

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In diesem Buch geht es um eine junge Frau, die durch einen schrecklichen Verlust sämtliche Kontakte zur Familie abgebrochen hat und ein Jurastudium fernab der Heimat beginnt. In all ihrem Schmerz, ihrem ...

In diesem Buch geht es um eine junge Frau, die durch einen schrecklichen Verlust sämtliche Kontakte zur Familie abgebrochen hat und ein Jurastudium fernab der Heimat beginnt. In all ihrem Schmerz, ihrem Kummer muss sie lernen, was innerer Frieden, ein heilendes Herz und Vertrauen zu Gott bedeutet und wie es sich anfühlt, in verschiedenen Bereichen nach Hause zu kommen.
Dabei begegnet sie den unterschiedlichsten Personen und muss feststellen, wer ihr guttut und wer nur oberflächlich und egoistisch ist.

Durch ihren zusätzlichen Job bei ihrem Professor hat sie auch Zugang zu seiner restlichen Familie, gläubig, hilfsbereit und Mitglieder der christlichen Royal Rangers. Obwohl ihr die Pfadfinder bekannt sind und sie sich auch früher bereits engagiert hat, löst es diesmal ein totales Gefühlschaos aus, denn alte Erinnerungen mischen sich mit den schönen Eindrücken, dem Engagement der Familie Haas, die auf unterschiedliche Weise versuchen, Ella aufzufangen und ihren Kompass wieder auf Gott zu lenken.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit dem Buch nicht warm geworden bin. Nicht nur, dass sich die Handlung häufig wiederholt, zwischen Uni, Familie Haas und einem besonderen Café abgespielt und später auch noch auf die Pfadfinder erweitert hat, hat mich einiges doch etwas gestört. Ella ist für mich trotz ihres Alters eine unreife, egoistische junge Frau, die in so vielen Situationen so aggressiv, abweisend und kindisch reagiert hat, dass es meine Geduld echt auf die Probe gestellt hat. Manche Handlungen waren für mich unlogisch, stellenweise fehlten für mich Erklärungen, die mir das Verhalten verständlicher gemacht hätten. So sehr ich Zacs unerschütterlichen Glauben auch bewundert habe und aus ihm aufgrund des selbst erlebten der geborene Helfer spricht, fand ich es zeitweise zu übergriffig und übertrieben, das hätte auch dezenter sein können, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Ein paar Begebenheiten fand ich sehr berührend, auch wenn Zacs kleine Schwester Lotte in Ella in ihrer aufrichtigen Art einiges ausgelöst hat und schon knuffig war, so erschien mir vieles aber leider nicht ihrem Alter entsprechend. Ebenso gab es viele Textfehler, falsche Wörter oder Sätze, die keinen Sinn ergaben, was den Lesefluss auch etwas gebremst hat.

Ich wollte das Buch wirklich mögen, es gab auch aussagekräftige Sätze und trotz der durchgehenden emotionalen, zeitweise nervtötenden Achterbahnfahrten Ellas gab es auch ein paar lustige, berührende Szenen, aber insgesamt war mir das zu wenig, der Spannungsbogen fehlte und ich konnte es einfach nicht fühlen oder mich emotional abholen lassen. Für mich war Ella eine Dramaqueen und so sehr auf sich fixiert, dass sie bis zum Schluss vieles gar nicht gesehen und wahrgenommen hat, ich ihr auch das plötzliche Umdenken nicht abkaufen konnte und im Vergleich zum Auslöser komplett unverständlich blieb.

Was anfangs zu wenig war, wurde im Verlauf der Geschichte zu viel. Es werden biblische Geschichten, religiöse Lieder oder Links erwähnt, etliche Gebete gesprochen, Motivationstexte geschrieben, doch dieser überspringende Funke hat gefehlt.

Das ist aber nur meine persönliche Empfindung, Geschmäcker sind eben verschieden und manchmal auch geprägt von ähnlichen Erfahrungen oder Personen.

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