Cover-Bild Briefe von morgen, die wir gern gestern schon gelesen hätten
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eichborn
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 31.01.2025
  • ISBN: 9783847902010
Timur Vermes

Briefe von morgen, die wir gern gestern schon gelesen hätten

Bissig, böse, lakonisch: In unnachahmlich schwarzhumoriger Manier kehrt Timur Vermes zurück zu seinen Wurzeln

Leben wir schon in der Hölle? Oder kommt die erst noch?

In einer nicht allzu fernen Zukunft ist alles kostenlos ... aber nicht umsonst. Künstliche Intelligenz treibt uns in den Wahnsinn, und man kann sie noch nicht einmal richtig anschreien. Das neue große Ding sind Tattooentfernungen. Der Pflegenotstand wurde durch Roboter behoben, aber irgendwie hatten sich das alle anders vorgestellt. Und Attila Hildmann würde gern wieder nach Deutschland zurück, aber Alice Weidel ist in ihrer Regierungs-AfD in Ungnade gefallen ...

Timur Vermes präsentiert Briefe und andere Dokumente aus der Zukunft, die unserer Gegenwart den Spiegel vorhalten. Ein schwarzhumoriges Vexierspiel, bei dem einem mitunter das Lachen im Halse steckenbleibt. Unnachahmlich bissig und böse!

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei JacFab in einem Regal.
  • JacFab hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2025

Schwarzer Humor mit bitterem Beigeschmack

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Timur Vermes schafft es wieder einmal, die Leser:innen mit einer Mischung aus bissigem Humor und beklemmender Zukunftsvision zu packen. Das Cover ist wie gewohnt schlicht, aber aussagekräftig, und der ...

Timur Vermes schafft es wieder einmal, die Leser:innen mit einer Mischung aus bissigem Humor und beklemmender Zukunftsvision zu packen. Das Cover ist wie gewohnt schlicht, aber aussagekräftig, und der Erzählstil strotzt nur so vor schwarzem Witz und lakonischer Schärfe.

Die „Briefe von morgen“ halten unserer Gegenwart auf schonungslos humorvolle Weise den Spiegel vor, so treffend, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Besonders gelungen ist die Art, wie die scheinbar absurde Zukunft gar nicht mehr so weit entfernt wirkt, sondern sehr nah an unsere aktuelle Realität heranrückt.

Die dystopischen Visionen sind so pointiert beschrieben, dass man beim Lesen gleichzeitig schmunzelt und Gänsehaut bekommt. Dieses Buch hat mich sofort gefesselt, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.

Fazit: Ein intelligentes, schwarzhumoriges Lesevergnügen, das genauso unterhält wie es zum Nachdenken bringt.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Nerv getroffen

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Dies ist das dritte Buch, das ich von Timur Vermes gelesen habe und würde es für mich genau in der Mitte einordnen wenn es darum geht wie gut mir die Bücher gefallen. Das Buch ist durchaus lesenwert, setzt ...

Dies ist das dritte Buch, das ich von Timur Vermes gelesen habe und würde es für mich genau in der Mitte einordnen wenn es darum geht wie gut mir die Bücher gefallen. Das Buch ist durchaus lesenwert, setzt aber auch voraus, dass man sich mit aktuellen Themen beschäftigt, um den Unterhaltswert der Texte tatsächlich schätzen zu wissen.

Tatäschlich haben mir vor allem die Reklamen besonders gut gefallen, die auf ihre skurrile Art einfach herrlich witzig waren. Und ganz ehrlich, so abwegig finde ich die meisten davon gar nicht. Timur Vermes hat damit auf jeden Fall den Zeitgeist des Konsums getroffen.

Bei den Briefen selbst fand ichs durchwachsen: einige davon fand ich durchaus sehr gelungen, während andere mich absolut gar nicht abgeholt haben. Ist ja aber auch ok. Aufgrund der Kürze der Textbeiträge kann man da gut selektieren und gegebenenfalls überspringen, was nicht gefällt.

Besonders unterhaltsam fand ich den Erfassungsbogen für bbbydesign und die Quasi-Anleitung zu den I-Witness Linsen. Auf eine schräge Art spiegelt diese Artikel gut die Möglichkeiten und Gefahren wieder, die derartige Innovationen mit sich bringen.

Generell finde ich, dass sich die Textbeiträge auch gut als Gesprächsgrundlage eigenen, da sie zum diskutieren einladen.
Keine Ahnung ob das ein Buch ist, das man gelesen haben muss, aber ich fands sehr kurzweilig und durchaus anregend.

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