Cover-Bild Mordsverrat

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Books on Demand
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 300
  • Ersterscheinung: 17.12.2018
  • ISBN: 9783748118039
Ulrike Busch

Mordsverrat

Nordseekrimi
Aufruhr in St. Peter-Ording: In den Bewertungsportalen des dubiosen Geschäftsmanns Lukas Harzog werden die Hoteliers des beliebten nordfriesischen Urlaubsortes gezielt mit Schmäh-Kommentaren überzogen. Für deren Entfernung müssen sie teuer bezahlen.
Eines Morgens wird Harzogs Freundin, die Hotelbesitzerin Jessica Leverenz, tot in ihrer Wohnung gefunden. Selbstmord oder ein Versehen, vermutet Clarissa, die Schwester der Toten. Jessica war tablettensüchtig, und ihre Beziehung mit Harzog drohte zu scheitern.
Die Obduktion ergibt jedoch: Jessica wurde ermordet. Hat sich einer der zu Unrecht diffamierten Hoteliers an ihr für Harzogs Machenschaften gerächt? Tammo Anders und Fenna Stern ermitteln im Umfeld von Bewertungswahn, Fake-Accounts und Rufmord via Internet.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2018

Miese Rufmordkampagne kann übel enden

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In ihrem Nordseekrimi "Mordsverrat" lässt Autorin Ulrike Busch ihre Ermitler Tammo Anders und Fenna Stern in Sankt Peter-Ording ermitteln. Das Buch erscheint 2018 bei Books on Demand.



Die Hotels in ...

In ihrem Nordseekrimi "Mordsverrat" lässt Autorin Ulrike Busch ihre Ermitler Tammo Anders und Fenna Stern in Sankt Peter-Ording ermitteln. Das Buch erscheint 2018 bei Books on Demand.



Die Hotels in St. Peter-Ording bekommen in den Bewertungsportalen des Geschäftsmanns Lukas Harzog reichlich schlechte Beurteilungen angehängt, die Entfernung lässt sich Harzog teuer bezahlen.

Als seine Freundin, die Hotelbesitzerin Jessica Leverenz, tot aufgefunden wird, kann man einen Selbstmord nicht ausschließen. Jessica war tablettenabhängig und die Beziehung zu Harzog war im Scheitern begriffen. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, das hier ein Mord vorliegt. Wollte sich jemand für Harzogs Diffamierungen an seiner Freundin rächen? Die Ermittlungen führen Tammo Anders und Fenna Stern in Machenschaften von Rufmordkampagnen und Fake-Accounts.


Die Hotels in St. Peter-Ording bekommen in den Bewertungsportalen des Geschäftsmanns Lukas Harzog reichlich schlechte Beurteilungen angehängt, die Entfernung lässt sich Harzog teuer bezahlen.
Als seine Freundin, die Hotelbesitzerin Jessica Leverenz, tot aufgefunden wird, kann man einen Selbstmord nicht ausschließen. Jessica war tablettenabhängig und die Beziehung zu Harzog war im Scheitern begriffen. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, das hier ein Mord vorliegt. Wollte sich jemand für Harzogs Diffamierungen an seiner Freundin rächen? Die Ermittlungen führen Tammo Anders und Fenna Stern in Machenschaften von Rufmordkampagnen und Fake-Accounts.


Ulrike Busch hat sich in ihrem Krimi eines Themas angenommen, das heutzutage im täglichen Leben immer aktueller wird, denn viele Firmen, Restaurants und Reiseportale fordern Bewertungen, die ihnen neue Kunden zusichern sollen. Doch auch hier wird viel Schindluder getrieben, denn in der Anonymität des Internets, gibt es Fake-Accounts oder gekaufte und damit gezielt falsche Meinungen, die Firmen auch schaden können.

Bei diesem Krimi sorgen Negativ-Kommentare dazu, Gäste zu verprellen und dieser Rufmord ist bei einigen Betrieben regelrecht geschäftsschädigend. Nur ein Hotel hat diese Problematik nicht, liegt es daran, dass die Inhaberin Jessica mit dem Betreiber des Bewertungsportals befreundet ist?

Fenna und Tammo müssen sich ein Bild von den Zuständen vor Ort machen und sie begeben sich von Husum zum Tatort nach Sankt Peter-Ording. Dabei habe ich gleich die Kulisse und Örtlichkeiten vor Augen gehabt und auch Fenna hat sich immer mehr in diesen hübschen Nordseeort verliebt, immerhin suchen sie nach einem neuen Wohnort für die ganze Familie.


Trotz des Reihencharakters kann man diesen Krimi auch losgelöst von den bisherigen Bänden gut und ohne Schwierigkeiten lesen, es werden alle wesentlichen Informationen erwähnt und der Fall ist in sich abgeschlossen.


Bei den Ermittlungen treten im Hotelbetrieb einige Verdächtige auf, deren wirkliches Handeln man nicht leicht durchschaut, daher man kann wunderbar miträtseln. Auch wenn ich mich schon früh auf einen Täter eingeschossen hatte, konnte mich die Grundspannung durchweg gefangen nehmen.

Lediglich die Aufklärung am Ende war mir etwas zu ausführlich geraten.


In "Mordsverrat" geht es mit einem aktuellen Thema interessant zur Sache und Fans der Reihe werden sich freuen, die Ermittler auch weiterhin begleiten zu dürfen. Mir hat auch die Einbindung des Handlungsortes Sankt Peter-Ording sehr gefallen.

Veröffentlicht am 26.12.2018

Das Geschäft mit den Rezensionen

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Ulrike Busch hat sich mit ihrem Krimi ein interessantes Thema ausgesucht. Wie geht man mit schlechten Rezensionen oder Kritiken, in dem Falle auf Hotelportalen um? In der heutigen Zeit, wo man mittlerweile ...

Ulrike Busch hat sich mit ihrem Krimi ein interessantes Thema ausgesucht. Wie geht man mit schlechten Rezensionen oder Kritiken, in dem Falle auf Hotelportalen um? In der heutigen Zeit, wo man mittlerweile jeden Besuch oder Einkauf- und wenn es nur eine Schraube ist - bewerten soll, gehört das Geschäft mit guten und schlechten Bewertungen mittlerweile zum Alltag. Aber wie ist es eigentlich, wenn man zu Unrecht schlecht und vor allem falsch bewertet wird? Kann man sich überhaupt dagegen wehren?

Die beiden Kommissare Fenna Stern und Tammo Anders sind noch gar nicht richtig heimisch in ihrer neuen Dienststelle geworden, da stürzt ein Hotelier in ihr Büro und meldet einen Rufmord. Er bezichtigt Lukas Harzog des Betrugs und Rufmords und befürchtet noch weitaus Schlimmeres. Harzog, der eine Bewertungsplattform für Hotels betreibt, erstellt mit seinen Mitarbeitern falsche und vor allem schlechte Bewertungen auf seiner Plattform. Das Löschen dieser unberechtigten und falschen Kommentare lässt er sich von den Hoteliers teuer bezahlen. Die Hotelbesitzer haben kaum eine Chance sich gegen diese schlechten Bewertungen zu wehren. Sie sind aber auch nicht mehr bereit, sich das gefallen zu lassen. Und dann passiert genau das, was zu befürchten war. Eine Tote wird gefunden. Steht ihr Tod im Zusammenhang mit den Bewertungen? Stern und Anders haben diesmal ganz schön zu tun, um alle Spuren zu ordnen und einen Verdächtigen ausfindig zu machen.

Mit viel Liebe erzählt Ulrike Busch hier die Erlebnisse des sympathischen Ermittlerduos weiter. Dabei erfahren wir nicht nur vom aktuellen Fall, sondern auch wie es im Privatleben der Protagonisten weitergeht. Mit viel Raffinesse führt sie uns und die Ermittler die Autorin wieder einmal gekonnt aufs Glatteis. Und obwohl ich ja während des Lesens direkt mit ermitteln konnte, hätte ich mit diesem überraschenden Ende nicht gerechnet.

Für Liebhaber von Cosykrimis und vor allem von Krimiserien kann ich auch dieses Buch unbedingt empfehlen. Die aktuelle Thematik macht das Buch obendrein noch lesenswerter.

Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.

Veröffentlicht am 21.12.2018

Rufmord - aktuell, brisant - einfach gut

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Bjarne Christoffers, Hotelier aus St. Peter-Ording trifft im Husumer Kommissariat auf die Kriminalhauptkommissare Fenna Stern und Tammo Anders um einen Rufmord, für den sie allerdings nicht zuständig sind, ...

Bjarne Christoffers, Hotelier aus St. Peter-Ording trifft im Husumer Kommissariat auf die Kriminalhauptkommissare Fenna Stern und Tammo Anders um einen Rufmord, für den sie allerdings nicht zuständig sind, anzuzeigen. Durch negative Foreneinträge auf verschiedenen Hotelplattformen steuert sein Hotel Seezeit langsam aber sicher dem Ruin entgegen. Drahtzieher der Verleumdungskampagne, der auch andere Hoteliers aus dem Ort ausgesetzt sind, ist Lukas Harzog, selbst Hotelier und Betreiber dieser Hotelseiten. Nur durch Zahlung einer höheren Geldsumme kann man diese Kommentare löschen lassen. Nur ein Hotel, die Blaue Möwe, deren Mitinhaberin die Freundin von Harzog ist, bleibt von den schlechten Bewertungen verschont. Und kaum, dass Christoffers das Kommissariat verlassen hat, kommt die Meldung rein: Jessice Leverenz, Freundin von Harzog, liegt tot in ihrem Bett. Hat ihr Tod etwas mit dieser Rufmordkampagne zutun?

Ich verfolge die Arbeit und die Fälle der Kommissare Stern und Anders schon seit einiger Zeit und habe die Beiden richtig in mein Herz geschlossen. Hier geht es um ein sehr aktuelles und brisantes Thema – Negativ-Kommentare im Internet. Hierbei handelt es sich nicht um konstruktive Kritik, sondern um den Versuch, den Gästen die Hotels madig zu machen. Toll finde ich die Einblicke in die Polizeiarbeit, wie man herausfinden kann, wer dafür verantwortlich ist.

Durch die vielen Dialoge und die bildreiche Erzählweise von Ulrike Busch hatte ich bald klare Bilder im Kopf und sofort lief mein Kino wieder auf Hochtouren. Ich habe mich auch diesmal wieder voll in die Vernehmungen einbezogen gefühlt, war immer als dritter Ermittler bei den Gesprächen und Verhören dabei. Trotz der ausführlichen Rekonstruktion des Tatherganges bei dem Mord von Jessica, bei dem es doch einige Verdächtige gibt, habe ich bis zum Schluss warten müssen, bis auch mir klar wurde, wer als Mörder infrage kommt.

Die Autorin beweist hier mal wieder, dass es auch ohne Blutvergießen geht, einen spannungsgeladenen Krimi zu schreiben. Sie schafft es sogar, immer wieder etwas Humoriges einfließen zu lassen, ohne den Spannungsbogen, der sich von Anfang an stetig weiter aufbaut, zu zerstören.

Neben dem spannenden Fall darf ich aber auch wieder am Privatleben der beiden Ermittler, die ja zwischenzeitlich verheiratet sind, teilhaben. Sie suchen weiterhin für sich, für Tammos Vater Frido und seine Frau Magda und für Fennas Töchter Fee und Fiona ein Mehrgenerationenhaus.

„Mordsverrat“ ist ein weiterer gelungener Krimi aus der Feder von Ulrike Busch. Gut recherchiert, interessante Protagonisten, clevere Täuschungsmanöver und ein Fall, der aktueller fast nicht sein kann, wurde ich auch diesmal sehr gut unterhalten. Und vielleicht kann ich ja bald mit Fenna und Tammo in ihr neues Haus einziehen.