Cover-Bild Felix Blom - Mord an der Spree
Band 3 der Reihe "Ein Felix-Blom-Krimi"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Limes
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 05.11.2025
  • ISBN: 9783809027966
Alex Beer

Felix Blom - Mord an der Spree

Kriminalroman - Der Berliner Gentleman-Gauner ermittelt
Eine verschwundene Frau. Ein dunkles Geheimnis. Ein tödliches Wiedersehen.

Berlin, 1879. Als Privatdetektiv Felix Blom und seine Partnerin Mathilde Voss im Zuge eines Auftrags den Mord an einer ehemaligen Prostituierten untersuchen, werden sie von der Vergangenheit eingeholt: Vor neun Jahren verschwand eine Freundin von Mathilde auf rätselhafte Weise – und nun deuten Hinweise darauf, dass beide Ereignisse zusammenhängen. Als es ein weiteres Mordopfer gibt, erkennen Felix und Mathilde, dass jemand bereit ist, über Leichen zu gehen, um ein düsteres Geheimnis zu bewahren. Bald steht nicht nur ihre berufliche Existenz, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel – denn der Täter ist gefährlich nahe …

Noch mehr historische Spannung? Dann empfehlen wir Ihnen auch die packenden Krimis um Alex Beers raubeinigen Ermittler August Emmerich. Alle Bücher sind unabhängig voneinander lesbar.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2025

Tödliche Geheimnisse, düstere Intrigen und Mord

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Auch der dritte Band der Felix Blom Reihe «Mord an der Spree» konnte mich voll und ganz von sich überzeugen.

Zur Neukundenakquise schmuggeln sich Felix und Mathilde auf eine Spendengala der oberen Adelsschicht. ...

Auch der dritte Band der Felix Blom Reihe «Mord an der Spree» konnte mich voll und ganz von sich überzeugen.

Zur Neukundenakquise schmuggeln sich Felix und Mathilde auf eine Spendengala der oberen Adelsschicht. Wie sich zeigte hatte Felix damit einen guten Riecher, denn gleich zwei neue Fälle kamen dabei für die Detektei heraus. Geld das sie dringend brauchten um Rechnungen zu bezahlen. Während Felix Fall sich leicht lösen lässt, führen Mathildes Recherchen sie in ihre eigene düstere Vergangenheit. Zu einem Tag an dem eine ihrer Freundinnen spurlos verschwand. Immer tiefer wird sie in ein perfides Netz aus Lügen, Intrigen und Verrat gelockt, dass sie im schlimmsten Fall an den Galgen bringen könnte.

Um Mathilde zu retten muss Bloom diesmal Wort wörtlich an seine Grenzen gehen und nicht zuletzt mit Kommissar Bruno Harting zusammenarbeiten und Gefallen aus seinen früheren Kreisen einfordern.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Zum einen, weil die Autorin sehr bildlich und mitreisend schreibt. Zum anderen bin ich immer wieder von der sehr sorgfältigen Recherche begeistert. Was authentisch historische Orte, Kleidung und die Sprache (Dialoge) betrifft. Auch sehr gefallen hat mir die Karte von Felix Bloms Berlin. Das macht es noch ein bisschen Anschaulicher. Ich freue mich auf weitere Bände mit dem charmanten Gauner Felix Blom.

Fazit: Tödliche Geheimnisse, düstere Intrigen und Mord - verwebt in einer spannend-mitreißend und äußerst mysteriösen Geschichte. Ein authentisch-historischer Kriminalroman den man sich nicht entgehen lassen sollte. Klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Mathildes Vergangenheit

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Wie Felix Blom ein Meister seínes Faches ist auch Alex Beer eine Meisterin ihres. Historische Begebenheiten “kriminalistisch” zu interpretieren und daraus eine fesselnde Geschichte zu formen, glückt der ...

Wie Felix Blom ein Meister seínes Faches ist auch Alex Beer eine Meisterin ihres. Historische Begebenheiten “kriminalistisch” zu interpretieren und daraus eine fesselnde Geschichte zu formen, glückt der Autorin wie immer meisterlich.

Egal, ob Wien (Emmerich-Reihe) oder Berlin (Blom-Reihe), sie recherchiert akribisch und hat dazu ein Talent, sympathische (und andere) Figuren in die damalige Zeit zu setzen, die sich nahtlos in die Historie einfügen.

Felix Blom, ehemaliger Meisterdieb und Strafgefangener, ist nun Teil einer erfolgreichen Privatdetektei. Abgesehen davon ist auch einiges andere an ihm ungewöhnlich: Die Detektei gehört einer Frau, Mathilde Voss, die er überaus schätzt. Er setzt seine Fähigkeiten (fast) nur mehr für die gute Seite ein und überwindet, wenn nötig, seine Abneigung gegen Gefängnisse und Kommissare.

Einer jener ist Bruno Harting, der Blom ähnlicher ist, als er es je zugeben würden. Sie stehen in vielen Punkten auf der gleichen Seite und müssen dieses Mal enger zusammenarbeiten als je zuvor. Die Entwicklung dieser “Beziehung” zwischen Ex-Dieb und Gesetzeshüter, prägt diesen Krimi. Sie entwickelt eine eigene Dynamik und rückt Harting in ein anderes Licht. Es zeigt sich, dass nicht nur Voss und Blom ihr Herz am rechten Fleck haben, sondern, dass auch Harting “einer von den Guten” ist.

Abseits der zarten Männerfreundschaft, die hier entstehen könnte, dreht sich “Mord an der Spree” dieses Mal nicht um Einbrüche und Verbrechen außerhalb der Detektei. Wir lernen Mathilde Voss besser kennen und tauchen in ihre Vergangenheit ein.

Das bringt unangenehme Geheimnisse mit sich, die sich bis in die Gegenwart des Jahres 1879 ziehen. Mathilde wird von den Ereignissen eingeholt. Am Ende findet sie sich in einer ausweglosen Situation und kann nur noch auf Blom und Harting hoffen.

Veröffentlicht am 23.11.2025

Das Medaillon

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„Mathilde sprach eigentlich nie über ihre Vergangenheit. Sie hütete ihre Geheimnisse wie zerbrechliche Artefakte, die nicht ans Tageslicht gelangen durften.“ (S. 65)
Seit einem Jahr arbeitet der ehemalige ...

„Mathilde sprach eigentlich nie über ihre Vergangenheit. Sie hütete ihre Geheimnisse wie zerbrechliche Artefakte, die nicht ans Tageslicht gelangen durften.“ (S. 65)
Seit einem Jahr arbeitet der ehemalige Meisterdieb Felix Blom nun schon für die Privatdetektivin Mathilde Voss, als sie plötzlich von ihrer früheren Tätigkeit als Edelprostituierte eingeholt wird. Ein Graf beauftragt sie, ein Medaillon zurück zu beschaffen, dass ihm seine Geliebte gestohlen hat. Als Mathilde deren Namen hört, erstarrt sie: Die vermeintliche Diebin ist Charlotte, einstige Kollegin und Freundin. Doch ist spurlos verschwunden.
Kurz darauf meldet sich eine weitere ehemalige Kollegin, aber als Mathilde bei ihr eintrifft, ist diese bereits tot. Mathilde wird von der Polizei überrascht und als mutmaßliche Mörderin verhaftet. In ihrer Wohnung findet man zudem das gestohlene Schmuckstück. Es sieht es so aus, als hätte sie aus Habgier gemordet. Obwohl Blom Zweifel ihrer Schuld streut, liegt der Fall längst bei Gericht, und Mathilde wird nach Moabit überstellt. Für Blom beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Gelingt es ihm, ihre Unschuld zu beweisen, bevor sie als Mörderin verurteilt und hingerichtet wird?

„Berlin wandelte sich wie eine Schlange, die sich häutete. Die Stadt streifte ihre alte Hülle ab – aber darunter verbarg sich nicht nur Glanz, sondern auch etwas Rohes, Ungezähmtes und Brutales.“ (S. 17)
„Mord an der Spree“ ist der dritte Band der Reihe und erneut temporeich, atmosphärisch dicht und äußerst spannend. Mathilde und Blom kämpfen mit finanziellen Sorgen, Blom verspürt zunehmend den Drang, in alte Muster zurückzufallen. Die vermeintlich lukrative Suche nach dem Medaillon hätte der Durchbruch sein können, doch dann nimmt der Fall eine dramatische Wendung. Während Mathilde im Gefängnis sitzt, versuchen Blom und Kommissar Harting, trotz gegenseitiger Vorbehalte, gemeinsam, den wahren Täter zu finden. Die Ermittlungen bleiben lange erfolglos, bis Blom ausgerechnet aus der Unterwelt einen entscheidenden Hinweis erhält und wieder zu den Methoden des Meisterdiebs greift – gelernt ist eben gelernt!

Alex Beer gehört für mich zu den besten AutorInnen historischer Kriminalromane. Ihre detaillierte Recherche, die dichte Atmosphäre und die authentische Darstellung von Moabit, Polizei- und Gerichtsstrukturen sowie der Berliner Unterwelt machen den Roman besonders lebendig. Geschickt flicht sie eine zweite Zeitebene ein, die mehr über die eventuellen Hintergründe der Morde und den vermuteten Täter verraten. Die Handlung ist klug konstruiert und hält bis zum Schluss überraschende Wendungen bereit – auf diese Lösung wäre ich niemals gekommen.

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