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Catherine

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Veröffentlicht am 03.03.2021

Bietet viel Inspiration für kreative Köpfe

Frühlingszauber in der Valerie Lane
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»Frühlingszauber in der Valerie Lane« ist bereits das zweite Buch aus dieser ganz bezaubernden DIY Reihe rund um die Valerie Lane. Diesmal dreht sich alles um das Thema Frühling und Ostern. Bereits beim ...

»Frühlingszauber in der Valerie Lane« ist bereits das zweite Buch aus dieser ganz bezaubernden DIY Reihe rund um die Valerie Lane. Diesmal dreht sich alles um das Thema Frühling und Ostern. Bereits beim Ersten blättern im Buch bekomme ich gute Laune. Werde ich doch mit wunderschönen Blumenillustrationen auf den Seiten begrüßt. Schneeglöckchen, Glockenblumen, Veilchen und Schmetterlinge tummeln sich auf den Seiten und schreien ganz laut: Es ist Frühling.

Neben den To do Listen finden sich im Buch sehr schöne Basteltipps. An dem Herzkranz für Orchid Seite 40/41 habe ich mich sofort versucht. Ein sehr schönes Dekoelement, was je nach Stimmung und Jahreszeit mit verschiedenen Blüten abgewandelt werden kann. Ich habe mich für eine dünne Perlenkette und ein paar Osterglocken entschieden. Auch an dem Nest für den Osterhasen werde ich mich versuchen sowie an den wundervoll gefärbten und dekorierten Ostereiern. Der wunderschöne Holunderkranz steht auch noch auf meiner To do Liste. Ich kann es kaum erwarten, dass alles im Garten anfängt zu blühen.

Was nicht warten konnte war der Käsekuchen New York Style mit Früchten Seite 124/125 den musste ich sofort nachbacken. Fotos dazu gibt’s auf meinem Blog oder auf Instagram. Der Kuchen schmeckt sehr gut und wird jetzt bestimmt öfter auf unserer Kaffeetafel landen. Außerdem möchte ich, sobald es Rhabarber im Garten gibt, den Rhabarberkuchen Seite 90/91 backen. Hm… sieht der lecker aus. Und es gibt noch sehr viele andere leckere Rezepte zu entdecken wie Grüner Spargel im Räucherkäsemantel Seite 78/79 oder Neue Kartoffeln mit Radieschen-Frühlingsquark Seite 48.

Ein Buch das Spaß macht, die eigene Kreativität anregt und dem man anmerkt mit wie viel Liebe es Gestaltet und die einzelnen Themengebiete zusammengestellt wurden. Ich hoffe der Verlag bringt auch ein Sommer und Herbst DIY-Buch heraus.

Fazit: Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Es bietet viel Inspiration für kreative Köpfe aber auch für back- und kochbegeisterte Leser/innen. Es gibt Anleitungen für individuell gefärbte Ostereier, zauberhafte Dekorationstipps für die Osterfeiertage, leckere Rezepte und sogar Playlists um nur einige zu nennen.

Für Fans der Valerie-Lane-Romanreihe ein ganz besonderes Schmankerl und eine zauberhafte Ergänzung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2021

Lese-Highlight

Die Schatten von Edinburgh
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Oscar de Muriel’s Roman »Die Schatten von Edinburgh« traf mich mitten ins Herz. Der Autor nahm mich von der ersten Seite an mit. Ich fieberte mit den Figuren mit, verlor mich in der Geschichte und konnte ...

Oscar de Muriel’s Roman »Die Schatten von Edinburgh« traf mich mitten ins Herz. Der Autor nahm mich von der ersten Seite an mit. Ich fieberte mit den Figuren mit, verlor mich in der Geschichte und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich liebe die Atmosphäre, das viktorianische Zeitalter, die sympathisch und authentisch dargestellten Charaktere, den flüssigen, bildlichen Schreibstil. Die Dialoge sind sehr elegant und treffend gewählt. Urig schottisch-derber Humor trifft auf unverwechselbaren britischen Humor, was mich zuweilen laut auflachen lässt. Daneben gibt es so viel Spannung und unerwartete Wendungen, dass ich förmlich an den Seiten klebte. Die Suche nach dem Mörder wurde brillant in die Geschichte verwoben, so dass ich als Krimifan voll auf meine Kosten kam.

Bis auf den Prolog erzählt sich die Geschichte aus Sicht von Inspector Ian Frey. Innerhalb eines Tages wird sein bisheriges Leben auf den Kopf gestellt. Frey ist ein Snob aber er ist auch ein herzensguter Mensch. Der englische Gentleman entstammt einem alten Adelsgeschlecht, ist gebildet, wohlerzogen und sehr klug. Er glaubt nicht an Flüche oder Hexerei. Bei ihm muss alles eine wissenschaftliche, nüchterne Erklärung haben. Seine Versetzung nach Schottland bringt ihm einiges Unbill ein und er muss schmerzhaft feststellen, wie sehr er seine Haushälterin Joan und ihre Dienste in Schottland vermisst. Joan nimmt es zwar mit der Pünktlichkeit nicht so genau, zudem hat sie ein vorlautes Mundwerk ist aber was die Hausarbeit und sein persönliches Wohlergehen angeht eine absolute Perle.

Frey kommt in Schottland im Haus seines neuen Vorgesetzten Inspector Adolphus McGray, genannt Nine-Nails unter. Der gestandene Schotte, der selbst kein Blatt vor den Mund nimmt ist nicht minder begeistert von seinem neuen Partner und Mitbewohner. Nach einem schweren familiären Schicksalsschlag, durch den er zu seinem Spitznahmen kam, bekämpft er Verbrechen aus einem tiefen Zwang heraus. Die Ereignisse jenes Tages prägten und formten ihn, bestärkten seinen Glauben an das Übernatürliche und machten ihn schließlich zu dem Mann der er heute war. Seine Methoden sind eher unkonventionell. So engagiert er schon mal eine Wahrsagerin wenn er bei einem Fall nicht weiterkommt oder lässt die Fäuste sprechen. Außerdem beschäftigt er sich sehr intensiv mit dem Okkulten, er ist sehr belesen weshalb unzählige Bücher über Hexerei und Teufelsanbetung seine Bibliothek zieren.

Frey & McGray – es ist als würden zwei Welten aufeinanderprallen. Sie sind wie Tag und Nacht, wie Feuer und Wasser, doch zusammen sind sie ein unschlagbares Team. Frey mit seinen brillanten Schlussfolgerungen und Nine-Nails mit seinem ganz eigenen Ehrenkodex. Der Schotte würde über Leichen gehen um ans Ziel zu gelangen. Mit der Zeit wachsen sie zusammen, die anfängliche Abneigung, größtenteils hervorgerufen durch Voreingenommenheit, schwindet dahin und macht Respekt und einem Anflug von echter Freundschaft Platz.

Mir sind die beiden Ermittler sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich auf weitere Fälle mit Frey & McGray. Band 2 ist schon bestellt.

Fazit: Hinter »Die Schatten von Edinburgh« verbirgt sich ein spannend, fesselnd, mitreißender historischer Krimi, mit schönem schwarzen Humor, eleganten Dialogen, ein paar außerordentlichen Morden und exzellenten Ermittlern. Ich bin total begeistert! Der Roman ist ein absolutes Lese-Highlight für mich. Klare Leseempfehlung von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2021

Gelungener Auftakt

Night Rebel 1 - Kuss der Dunkelheit
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Veritas ist ein über 4000 Jahre altes Geschöpf, welches nicht älter aussieht als ein 20 jähriges Mädchen und mittels Magie ihr Aussehen verändern kann. Sie übt den Beruf der Gesetzeshüterin aus und jagt ...

Veritas ist ein über 4000 Jahre altes Geschöpf, welches nicht älter aussieht als ein 20 jähriges Mädchen und mittels Magie ihr Aussehen verändern kann. Sie übt den Beruf der Gesetzeshüterin aus und jagt im Auftrag des Konzils abtrünnige, gefährliche Vampire um sie dem Gesetzt zuzuführen. Doch nebenbei verfolgt sie ihre eigenen Interessen, denn sie hat noch eine Rechnung mit dem Dämon Dagon offen. Der just in diesem Moment hinter dem Meistervampir Ian her ist um sich seine Seele einzuverleiben. Ian ist keineswegs begeistert für Veritas den Köder zu spielen, doch schon bald bemerken sie, dass sie nur gemeinsam stark genug sind den Dämon zu bekämpfen.

Von der Autorin, Jeaniene Frost, habe ich hin und wieder mal etwas gehört, aber bisher noch kein Buch von ihr gelesen. Dabei liebe ich Fantasiegeschichten mit Vampiren, Dämonen, übernatürlichen Kräften, Magie und natürlich ganz viel Liebe und Leidenschaft. Als ich das wunderschöne Cover zu »Night Rebell« sah war ich sofort hin und weg und als ich dann las eine neue Trilogie, da wusste ich diese Reihe muss ich lesen. Die Reihe baut mehr oder weniger auf das Cat & Bones Universum auf. Es gibt also Passagen im Buch, wo mir das Hintergrundwissen fehlt. Das ist aber auch der einzige kleine Kritikpunkt den ich anzumerken habe.

Die Autorin überzeugt mit einer sehr schönen bildlich, fesselnden Schreibweise. Das Kopfkino kommt sofort in Gang und ich versinke in der Geschichte. Die Erotischen Szenen sind sehr ansprechend geschrieben. Die Charaktere sympathisch und gut ausgearbeitet. Besonders Ian ist mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Ich liebe die kleinen Kabbeleien zwischen Veritas und Ian und genieße es sie bei ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten. Stellenweise war es so spannend, dass ich den Roman kaum aus den Händen legen konnte. Und durch den fiesen Cliffhanger am Ende bin ich mega gespannt auf die Fortsetzung.

Fazit: »Night Rebel« Gelungener Auftakt zur neuen Night-Rebell-Trilogie um Ian & Veritas. Ein Roman voller Spannung, Leidenschaft, Erotik, Magie und übernatürlicher Wesen. Bei mir ist der Funke übergesprungen. Klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2021

Gute Unterhaltung

365 Tage
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Massimo reich, gebildet, arrogant, spricht mehrere Sprachen, Oberhaupt eines der mächtigsten Mafiaclans Siziliens. Nach einer Nahtoderfahrung sieht er immer wieder in seinen Träumen eine Frau an seinem ...

Massimo reich, gebildet, arrogant, spricht mehrere Sprachen, Oberhaupt eines der mächtigsten Mafiaclans Siziliens. Nach einer Nahtoderfahrung sieht er immer wieder in seinen Träumen eine Frau an seinem Krankenbett stehen. Eine Frau die niemand sonst sieht und die ihn, davon ist er felsenfest überzeugt, vom Tod zurück ins Leben führte. Seitdem ist er auf der Suche nach ihr, denn er glaubt, dass sie dazu bestimmt sind zusammen zu sein. Als er Jahre später der Frau aus seinen Visionen am Flughafen begegnet, ist es für ihn Schicksal. Doch statt um sie zu werben um sie näher kennenzulernen lässt er sie entführen und macht ihr ein unmoralisches Angebot.

Laura ist gerade in einer eher aussichtslosen Lage. Sie ist sehr unzufrieden und frustriert mit ihrem Leben. Ihren Job hat sie gekündigt um sich eine Auszeit zu nehmen. Ihr aktueller Freund hat weder Interesse an Sex noch an gemeinsamen Unternehmungen. Der Urlaub in Sizilien soll dazu dienen ihr Liebesleben und ihre Beziehung wieder aufzufrischen. Doch dann kommt alles ganz anders. Laura begegnet Massimo. Vom ersten Augenblick an ist sie von ihm fasziniert und fühlt sich sexuell von ihm angezogen. Er bietet ihr einen Ausweg aus ihrem langweiligen Leben. Doch wird sie ihm jemals verzeihen können, dass er sie entführen ließ?

Der erste Band der 365 Tage Reihe um Laura & Massimo hat mich gut unterhalten. Die Schreibweise ist bildlich und fließend. Hauptmerk liegt auf dem erotischen Teil, wie ich es bei einem Buch aus dem Genre „Dark Romance“ nicht anders erwartet hatte. Der Roman liest sich wie eine abgeschwächte »Fifty Shades of Grey« Version auf Italienisch. Der Sex ist einvernehmlich und erlaubt ist was gefällt. Es gibt einige prickelnde Moment voller Erotik und Leidenschaft zwischen Laura und Massimo und endet schließlich mit einem fiesen Cliffhanger.

Was mir ein bisschen fehlt ist mehr Hintergrund neben dem Sex. Gerade Massimo und seine Geschäfte bei der Mafia werden nur am Rande erwähnt. Wäre schon interessant zu erfahren was er treibt, wenn er nicht bei Laura ist. Aber vielleicht hat sich die Autorin diese Details auch für den Folgeband aufgehoben.

Wenn man nicht alles hinterfragt und sich einfach der Geschichte hingibt, bereitet der Roman einem ein paar schöne unterhaltsame Lesestunden.

Nach dem Cliffhanger bin ich gespannt was die Folgebände für Überraschungen bereithalten.

Fazit: »365 Tage« erotisch, sinnlich, leidenschaftlich. Gute Unterhaltung für Liebhaber erotisch fesselnder - Dark Romance - Romane.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2021

Lesehighlight!

Böses Blut
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»Böses Blut« das sind 1200 Seiten pures Lesevergnügen. Fesselnd, faszinierend, spannend und überaus unterhaltsam, genauso wie ich es von Robert Galbraith, alias J.K. Rowling erwartet habe. Nach Band 4 ...

»Böses Blut« das sind 1200 Seiten pures Lesevergnügen. Fesselnd, faszinierend, spannend und überaus unterhaltsam, genauso wie ich es von Robert Galbraith, alias J.K. Rowling erwartet habe. Nach Band 4 »Weißer Tod«, lag die Messlatte hoch, doch sie wurde mit Leichtigkeit überflogen.

Die Geschichte ist diesmal sehr komplex ein 40 Jahre alter Fall stellt Strike und Robin vor einige Herausforderungen. Dazu gesellen sich ein paar kleinere Fälle der Detektei die aufgeklärt werden wollen, viele Zeugen, ein psychopatischer Serienkiller sowie die persönlichen, privaten Katastrophen des Alltags mit denen sich die beiden Detektive rumschlagen müssen.

Die Hauptfiguren Robin und Strike sind extrem vielschichtig und gut ausgearbeitet, so dass man hervorragend mit ihnen mitfiebern kann. In diesem Band erfährt man zudem viel aus Strike’s Leben und bisherigen Werdegang. Und gerade das macht meiner Meinung nach den Reiz des Romans aus. Die Figuren sind lebendig, authentisch und äußerst sympathisch mit all ihren Ecken, Kanten und zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie werden einem so vertraut wie Freunde und wachsen einem dabei ganz unmerklich ans Herz. Ich kann mich zwischen den Zeilen verlieren, verfolge gespannt den Stand der Ermittlungen, stelle meine eigenen Vermutungen an um am Ende zu merken, dass ich die ganze Zeit auf dem Holzweg war.

Mir hat der Roman sehr, sehr gut gefallen. Es kommt äußerst selten vor, dass ich ein Ende nicht als zu schnell und abgehackt empfinde. In »Böses Blut« wurde sich bewusst Zeit gelassen. Nachdem der Hauptfall gelöst wurde, wurden auch alle anderen offenen Enden zusammengefügt und zu einem ordentlichen Abschluss gebracht. Was ich besonders erfrischend finde.

Fazit: Faszinierend, fesselnd vielschichtig - ein absolutes Lesehighlight! »Böses Blut« hat alles was einen hervorragenden Krimi auszeichnet. Ein spektakulärer Fall, sympathisch, authentische Figuren, Spannung und Gehirnjogging vom feinsten. Ich bin begeistert und fühle mich bestens unterhalten. Klare Leseempfehlung von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere