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Catherine

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2026

Faszinierend, vielschichtig, spannend

Der Tote mit dem Silberzeichen
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Der Klapptext zu Band 8 der Cormoran-Strike-Reihe, versprach Spannung pur. Beim Lesen der Lektüre wurde ich wahrlich nicht enttäuscht. Die Geschichte ist äußerst fesselnd, so dass ich das Buch gar nicht ...

Der Klapptext zu Band 8 der Cormoran-Strike-Reihe, versprach Spannung pur. Beim Lesen der Lektüre wurde ich wahrlich nicht enttäuscht. Die Geschichte ist äußerst fesselnd, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Freut euch aufs Lesen, denn euch erwarten auf 1248 Seiten große Unterhaltung und Spannung von der ersten bis zur letzten Zeile.

Diesmal wird es gerade für Robin eine schwere, hoch emotionale Zeit. Ihr Freund möchte unbedingt mit ihr zusammenziehen, doch nach den Ereignissen der letzten Monate hat es Robin damit nicht eilig. Und dann ist da auch noch Strike… sie fühlt sich zu ihm hingezogen, manchmal glaubt sie er würde ihr Signale senden, doch dann ist er wieder total zugeknöpft und weicht ihr aus. Liegt es an dem höchst komplizierten Fall den es zu lösen gilt? Oder der neuen Mitarbeiterin, die sich Strike regelrecht an den Hals wirft und damit Robins Eifersucht schürt? Und zu allem Überfluss ist Robins Stoker zurück und bedroht ihr Leben.

Es ist immer wieder eine Freude die Romane der Reihe zu lesen. Dank des Cliffhängers warte ich nun sehnsüchtig auf erscheinen des nächsten Bandes.

Fazit: Der neueste Fall des Ermittlerduos Strike und Ellacott ist vor allem eins: Faszinierend, vielschichtig, spannend, mit reichlich unerwarteten Wendungen, Geheimnissen, Intrigen und Morden die es aufzuklären gilt. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Für Fans der Reihe ein absolutes Muss. Klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Tödliche Geheimnisse, düstere Intrigen und Mord

Felix Blom - Mord an der Spree
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Auch der dritte Band der Felix Blom Reihe «Mord an der Spree» konnte mich voll und ganz von sich überzeugen.

Zur Neukundenakquise schmuggeln sich Felix und Mathilde auf eine Spendengala der oberen Adelsschicht. ...

Auch der dritte Band der Felix Blom Reihe «Mord an der Spree» konnte mich voll und ganz von sich überzeugen.

Zur Neukundenakquise schmuggeln sich Felix und Mathilde auf eine Spendengala der oberen Adelsschicht. Wie sich zeigte hatte Felix damit einen guten Riecher, denn gleich zwei neue Fälle kamen dabei für die Detektei heraus. Geld das sie dringend brauchten um Rechnungen zu bezahlen. Während Felix Fall sich leicht lösen lässt, führen Mathildes Recherchen sie in ihre eigene düstere Vergangenheit. Zu einem Tag an dem eine ihrer Freundinnen spurlos verschwand. Immer tiefer wird sie in ein perfides Netz aus Lügen, Intrigen und Verrat gelockt, dass sie im schlimmsten Fall an den Galgen bringen könnte.

Um Mathilde zu retten muss Bloom diesmal Wort wörtlich an seine Grenzen gehen und nicht zuletzt mit Kommissar Bruno Harting zusammenarbeiten und Gefallen aus seinen früheren Kreisen einfordern.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Zum einen, weil die Autorin sehr bildlich und mitreisend schreibt. Zum anderen bin ich immer wieder von der sehr sorgfältigen Recherche begeistert. Was authentisch historische Orte, Kleidung und die Sprache (Dialoge) betrifft. Auch sehr gefallen hat mir die Karte von Felix Bloms Berlin. Das macht es noch ein bisschen Anschaulicher. Ich freue mich auf weitere Bände mit dem charmanten Gauner Felix Blom.

Fazit: Tödliche Geheimnisse, düstere Intrigen und Mord - verwebt in einer spannend-mitreißend und äußerst mysteriösen Geschichte. Ein authentisch-historischer Kriminalroman den man sich nicht entgehen lassen sollte. Klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Wohlfühlkrimi

Der tote Sommergast
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«Der tote Sommergast» ist ein wunderbar leichter Wohlfühlkrimi der mich auf die Insel Jersey entführt. Ein Hauch von Nostalgie umweht den alten Leuchtturm und seine sympathische Bewohnerin Mary. Könnte ...

«Der tote Sommergast» ist ein wunderbar leichter Wohlfühlkrimi der mich auf die Insel Jersey entführt. Ein Hauch von Nostalgie umweht den alten Leuchtturm und seine sympathische Bewohnerin Mary. Könnte das historische Gemäuer sprechen hätte es sicherlich viel zu erzählen. Es gab so einige Bewohner in den vergangenen Jahren, doch nun ist er ein Hotel. Deren Gäste genauso geheimnisvoll und mystisch zu sein scheinen wie der alte Leuchtturm selbst. Exzentrische Gäste ist Mary gewohnt, doch das sie ermordet am Fuße des Leuchtturms liegen eher nicht. Als sie dann auch noch auf Platz Eins der Verdächtigen-Liste landet, bleibt ihr nichts andere übrig als selbst zu ermitteln.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen, leicht zu lesenden Schreibstil. Die Story ist geheimnisvoll, rätselhaft mit den ein und anderen Wendungen. Das Kopfkino setzt sofort ein und lässt mich die Welt um mich herum vergessen.

Typisch leichte Krimilektüre, die keine Gänsehaut beschert aber gut unterhält. Ein Roman für Liebhaber englischer Krimis a la Agatha Raisin. Mir hats gefallen und ich würde sehr gerne mehr davon lesen.

Fazit: Charmant erzählter Inselkrimi. Der Mix aus Lokalkolorit, kulinarischen Genüssen, Spannung und humoriger Unterhaltung hat mich gut unterhalten. Klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Spannend, fesselnde Krimireihe

Schatten über Sømarken
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Endlich ist er da, der sehnsüchtig von mir erwartete 3. Band der Bornholm-Krimireihe von Michael Kobr. Optisch passt der Hardcover Band mit seinem ansprechenden Cover und dem Lesebändchen perfekt zu den ...

Endlich ist er da, der sehnsüchtig von mir erwartete 3. Band der Bornholm-Krimireihe von Michael Kobr. Optisch passt der Hardcover Band mit seinem ansprechenden Cover und dem Lesebändchen perfekt zu den zwei bereits erschienen Bänden »Sonne über Gudhjem« und «Nebel über Rønne». Inhaltlich erwartet euch ein super spannender Kriminalfall der mich an die Zeilen fesselte und das Buch nicht mehr aus der Hand legen ließ.

Ein Jahr ist Lennart Ipsen nun schon auf der Insel und wenn wir ihn fragen würden, würde er sicher sagen: Er sei angekommen. Sowohl privat mit seiner Freundin Maren, als auch im Job läuft es gut für ihn. Die anfänglichen Stolpersteine mit seinen neuen Kolleginnen sind beseitigt und sie sind zu einem richtig guten Team zusammengewachsen. Wäre da nicht, dass leidige Urlaubsthema. Schon nach ein paar Tagen langweilt er sich und wünscht sich nichts mehr als einen spektakulären Fall der seine grauen Zellen auf Trab hält.


Doch das was dann auf ihn zukommt wirbelt sein Leben auf der Insel komplett durcheinander. Seine Freundin wird des Mordes Verdächtigt! Er selbst wegen Befangenheit von dem Fall ausgeschlossen. Sein Team zeigt ihm die kalte Schulter und setzt ihn mit auf die Verdächtigen-Liste. Also beginnt er allein zu ermitteln. Aber immer wieder stößt er an Grenzen, er braucht dringend fallrelevante Hinweise. Doch dazu muss er über seinen Schatten springen und seinen pensionierten Vorgänger Morten aufsuchen. Der EX-Kommissar ist bestens auf der Insel vernetzt und erstaunlich gut über den Stand der laufenden Ermittlungen informiert. Das kränkt Lennard, glaubte er doch ein gutes Verhältnis zu seinem Team aufgebaut zu haben. Doch es soll noch viel schlimmer kommen…


Mir hat der Roman sehr gut gefallen, obwohl er sich deutlich vom Stimmungsbereich der beiden ersten Bände abhebt. Zugunsten der äußerst spannenden, komplexen Kriminalgeschichte und der Weiterentwicklung der Hauptfigur bleibt das hyggelige Wohlgefühl beim Lesen diesmal auf der Strecke. Nichtsdestotrotz überzeugt die Reihe und ich freue mich auf weitere Bände, wünsche mir aber, dass neben dem Krimi, der Spannung und den Morden auch wieder etwas Hyggeliges in die Geschichten mit einfließt. Denn es machte einen großen Reiz (Alleinstellungsmerkmal) der Reihe aus und es wäre sehr schade, wenn das auf Dauer verloren ginge.

Fazit: Spannend, fesselnder Krimi. Klare Leseempfehlung von mir! Freue mich auf weitere Krimis mit Lennart Ipsen.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Kann man lesen, muss man aber nicht!

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Auf den Roman «Wenn Ende gut, dann alles» von Volker Klüpfel wurde ich durch das schöne Cover aufmerksam. Zudem machte der Klapptext mich Neugierig und nicht zuletzt wird der Krimi im Netz hochgelobt und ...

Auf den Roman «Wenn Ende gut, dann alles» von Volker Klüpfel wurde ich durch das schöne Cover aufmerksam. Zudem machte der Klapptext mich Neugierig und nicht zuletzt wird der Krimi im Netz hochgelobt und eifrig beworben. Da ich die Kluftinger-Krimireihe bei welcher der Autor mitwirkte nicht kenne, gehe ich ganz unbelastet in die Geschichte.

Hurra das Buch ist da! Als ich es in Händen hielt, war das pure Freude. Liebevoll gestaltetes Cover, Hardcover, mit Lesebändchen, sehr schönes Schriftbild und im Innenteil der Buchdeckel das Abbild des Wohnwagens, so als würde es gerade ins Buch hinein- bzw. am Ende herausfahren. Ja… diese liebevoll gestalteten Kleinigkeiten können das Herz erfreuen.

Doch nun zum wesentlichen: Die Geschichte ist ganz nett, aber sehr langatmig, mit vielen Wiederholungen. Sie holt mich weder ab, noch reißt sie mich vom Hocker. Der Funke wollte auch nach den obligatorischen 100 Seiten einfach nicht überspringen. Ich wurde mit den Figuren nicht warm. Immer häufiger ertappte ich mich dabei nachzusehen wie viele Seiten noch vor mir lagen. Und so quälte ich mich mehr oder weniger durch die Geschichte. Das was ich in einem guten Krimi suche (Spannung, unerwartete Wendungen, der Wow oder Überraschungseffekt) konnte ich hier nicht finden. Die teilweise humorigen Dialoge konnten das auch nicht rausreißen. Die Geschichte kommt mir mehr wie eine Comedian-Show vor, als Krimi. Vielleicht ist das Beabsichtigt, aber es ist halt nicht meins.

Als ich die Buchdeckel schloss überkam mich ein Gefühl/ Gedankenblitz der sich wohl am Ehesten so beschreiben ließe: Volle Kraft voraus rattert die »alte Dame« über die Landstraße, rauscht an mir vorbei und ich bin ehrlich erleichtert die Rücklichter der Hymer B550 zu erblicken.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht! Meinen Geschmack hat es diesmal nicht getroffen. Geschmäcker sind ja nun einmal verschieden deshalb Bildet euch bitte gern selbst eine Meinung. Vielleicht ist für euch das Buch die ganz große Liebe.

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