Cover-Bild Die Braut von Ashbyrn House
(3)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Festa Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 18.12.2025
  • ISBN: 9783986762513
Amy Cross

Die Braut von Ashbyrn House

Ein Spukhaus-Thriller
Marcel R. Bülles (Übersetzer)

So lange habe ich auf dich gewartet.

In England, meilenweit entfernt von der nächsten Stadt, steht ein verlassenes Haus. Seit vielen Jahren wagt niemand, es zu betreten. Es heißt, dass an einem der Fenster manchmal ein bleiches, totes Gesicht zu sehen ist, das geduldig hinter einem seidenen Brautschleier wartet ...
Bis Owen Stone, um seinem hektischen Alltag in London zu entfliehen, Ashbyrn House kauft. Er glaubt nicht an Geister oder andere übernatürliche Mächte.
Er ahnt nicht, dass Katinka Ashbyrn dort vor über 100 Jahren an ihrem Hochzeitstag starb und seither durch das Haus irrt, weil sie einen Ehemann sucht. Und ihre Präsenz beobachtet jede seiner Bewegungen. 

Wenn dir DIE FRAU IN SCHWARZ gefallen hat, wirst du die Geistergeschichten von Amy Cross lieben.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2026

Wer war Katinka?

0

Wer war Katinka?

Ich muss gestehen, das Buch hat mich zuerst angesprochen, da der Geist einen Namen hat, der viel für mich bedeutet. Da dieser zumindest bei uns eher selten vorkommt, wollte ich es also ...

Wer war Katinka?

Ich muss gestehen, das Buch hat mich zuerst angesprochen, da der Geist einen Namen hat, der viel für mich bedeutet. Da dieser zumindest bei uns eher selten vorkommt, wollte ich es also direkt lesen und wurde nicht enttäuscht.

Katinka - sie starb vor über 100 Jahren in Ashbyrn House.
Meilenweit von der nächsten Stadt entfernt steht in England das verlassene Ashbyrn House, um das sich unheimliche Gerüchte ranken.
Als Owen Stone das Haus kauft, um seinem stressigen Londoner Alltag zu entkommen, glaubt er nicht an Übernatürliches. Doch er weiß nicht. dass Katinka seither als ruheloser Geist nach einem Ehemann sucht und nun gefunden hat?

Wer das Setting rund um Spukhäuser mag, wird hier auf jeden Fall seine Freude haben. Die Geschichte selbst ist gut aufgebaut. Im Grunde eher ruhig und doch spannend. Wir erleben verschiedene Perspektiven und können somit auch die Vergangenheit von Katinka kennenlernen. Das hat man ja eher selten, dass man direkt so viel von dem Geist erfährt. Aber hier ist es doch wichtig, um so manches verstehen zu können.

Der Schreibstil selbst ist wirklich toll und lässt den Leser tief in die Story eintauchen. Ich finde es auch gut, dass hier eher der Fokus auf der Geschichte liegt und nicht mit unnötigen Haschereien gearbeitet wird.

Beide Protagonisten sind gut ausgearbeitet und beide mochte ich nicht. Aber das hat tatsächlich irgendwie gepasst. Vermutlich braucht es auch mal Bücher, bei denen man mitfiebert, was denn nun passiert, ohne Angst um jemanden zu haben.

Ein wirklich spannendes Buch, das ich auch den Lesern empfehlen würde, die sich langsam an die Art von Geschichte rantrauen möchten.

ISBN: 978-3986762513
Autorin: Amy Cross
Verlag: Festa
ET: 18.12.25
Umfang: 352 Seiten

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2026

Steigert sich von Seite zu Seite

0

Ich bin direkt sehr gut ins Buch reingekommen. Der einfache Schreibstil lässt es dann auch zu, dass man schnell und flüssig lesen kann. Am Anfang hatte das Buch auch schon eine gewisse Gruselstimmung, ...

Ich bin direkt sehr gut ins Buch reingekommen. Der einfache Schreibstil lässt es dann auch zu, dass man schnell und flüssig lesen kann. Am Anfang hatte das Buch auch schon eine gewisse Gruselstimmung, so richtig warm wurde ich da mit der Geschichte aber noch nicht.

Sie spielt in zwei Zeitebenen. Zum einen gibt es die Zeit vor über 100 Jahren, als Katinka Ashbyrn gelebt hat. Sie erzählt Teile aus ihrem Leben aus ihrer Sicht. Und zum anderen gibt es die Gegenwart mit der Geschichte von Owen Stone. Die Kapitel in denen es um Katynka ging haben mir durchgehend richtig gut gefallen während ich mit Owen vor allem am Anfang so meine Probleme hatte. Denn er ist schrecklich naiv. Wenn man ein bisschen Selbsterhaltungstrieb hat, dann kann man unmöglich so reagieren wie Owen es ständig macht. Na ja, aber seine Naivität hatte auf jeden Fall einen großen Unterhaltungswert und darauf kommt es ja an.

Um so länger die Geschichte dann wird, umso spannender und fesselnder wird sie. Also auch wenn ich das Buch am Anfang noch nicht so gut fand, hat es sich absolut gesteigert und mich letztendlich bestens unterhalten. Deswegen gibt es von mir dafür auch eine Leseempfehlung für alle, die Geistergeschichten mögen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2026

Stilistisch schwach, weder atmosphärisch noch schaurig

0

„Die Braut von Ashbyrn House“ ist ein Spukhaus-Thriller von Amy Cross und blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück – und das, obwohl sich nichts besser als ein uriges Herrenhaus eignet, um eine Geistergeschichte ...

„Die Braut von Ashbyrn House“ ist ein Spukhaus-Thriller von Amy Cross und blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück – und das, obwohl sich nichts besser als ein uriges Herrenhaus eignet, um eine Geistergeschichte zu erzählen. Aber der Stil (oder die Übersetzung) war in meinen Augen komplett fad und monoton, sehr schlicht und einfach. (Wort-)Wiederholungen und nicht immer runde Sätze, ein ziemlich flottes Finale und der Mangel an Atmosphäre und schauriger Stimmung trugen ihr Übriges zu meiner Enttäuschung bei.

Um was geht es denn?

Owen Stone will Ruhe, Einsamkeit und keine Menschen in seiner Nähe. Da kommt dem Mittvierziger das schon lange verlassene Ashbyrn House mit dem weitläufigen Anwesen gerade recht. Statt den Mahnungen des Maklers, den Gerüchten, die sich um das Haus ranken, oder gar den Bedenken seines besten Freundes Gehör zu schenken, unterschreibt Stone den Kaufvertrag, packt seine Sachen und lässt den Londoner Trubel hinter sich, um sich in der Ödnis von Cornwall seinem Job und dem Whiskey zu widmen.

Schon die erste Nacht verläuft anders als in seiner Vorstellung: Nach einem kilometerlangen Marsch durch die verregnete, kühle Nacht kommt der neue Gutsherr vollkommen durchnässt und mit einem Hund im stromlosen, knarzigen Ashbyrn House an. Trotz merkwürdiger Geräusche, unerklärlicher Vorkommnisse und Bobs vorsichtigem, ängstlichem Verhalten ist Owen nicht gewillt, die Paranoia der Dorfbewohner auf sich überspringen zu lassen. Denn der Schriftsteller glaubt nicht an Geister … Owen ist sich sicher, dass ihm dieses Haus guttut, immerhin ist er so produktiv wie noch nie. Die Tage verschwimmen ineinander, das Whiskeyglas ist stets gefüllt und die geöffneten Fertiggerichte stehen griffbereit neben ihm. Wäre da nur nicht seine Vergangenheit, die ihn einfach nicht in Frieden lassen kann …

Während wir Owens Zeit in seinem Heim verfolgen, es selten Abwechslung und Spannung gibt, führt uns die Autorin in jedem zweiten Kapitel in das Jahr 1859. Zu Katinka Ashbyrn. Wir treffen die junge Frau kurz vor ihrer Hochzeit – der Moment, auf den sie zwanghaft fokussiert ist, auf den sie hingefiebert hat – an. Alles soll perfekt sein. So perfekt, dass ihr verstorbener Vater stolz auf sie wäre. In diesen Abschnitten lernen wir eine zutiefst fanatische, im Grunde bösartige, psychopathische Person kennen, die nichts mehr will, als Ehefrau, Mutter und die Herrin ihres geliebten Zuhauses zu werden. In Charles sieht sie einen formbaren Mann, der zudem für die Instandsetzung des Anwesens aufkommen kann. Während die Trauung immer näher rückt, tyrannisiert Katinka ihre Familie und ihren Verlobten, schreckt nicht vor Gräueltaten zurück – um die Schönste zu sein, um sich Respekt zu verschaffen, um sich zu rächen …

Cross offenbart uns gewissermaßen nach und nach die Gründe für Katinkas Treiben und auch jene, die Stone in ein Leben als Einsiedler drängten. Prinzipiell waren beide Charaktere interessant, jedoch flach ausgearbeitet. Die Gruselelemente erreichten mich nur bedingt, wenn auch die eine oder andere (tragische) Überraschung im Verlauf wartet. Aufgrund der Perspektivwechsel, des einfachen Ausdrucks und des knackigen Tempos lässt sich „Die Braut von Ashbyrn House“ zumindest flott weglesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere