Cover-Bild Analog ist das neue Bio
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Kultur- und Medienwissenschaften
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 23.03.2017
  • ISBN: 9783596299010
Andre Wilkens

Analog ist das neue Bio

Eine Navigationshilfe durch unsere digitale Welt
In seinem ebenso klugen wie unterhaltsamen Buch ›Analog ist das neue Bio‹ schreibt Andre Wilkens über unseren digitalen Alltag. Unkonventionell und sehr persönlich analysiert und erklärt er, wie das digitale Zeitalter unser Leben und Denken verändert hat und wie sich die Digitale Revolution in den nächsten Jahren fortschreiben wird, wenn die Entwicklung ungebremst voranschreitet. Die damit einhergehenden Risiken und Nebenwirkungen für den Einzelnen sind ebenso Thema wie die Auswirkungen im Großen: Welchen Einfluss hat die Entwicklung auf Familien, auf unser soziales Miteinander, auf die Arbeitswelt, auf die Wirtschaft, auf die Organisation unserer Nationalstaaten? Und welche Ideen und Strategien sind notwendig, um in dieser digitalen Welt auch zukünftig menschlich zu leben, demokratisch und sozial gerecht?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2017

Schaffen wir uns mir der Digitalisierung selbst ab?

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Andre Wilkens wurde 1963 in der DDR, in Ostberlin, geboren. Somit ist ihm die Thematik der Überwachung bekannt. In seinem Buch „Analog ist das neue Bio“ zeigt er unter anderen auf, dass die Digitalisierung ...

Andre Wilkens wurde 1963 in der DDR, in Ostberlin, geboren. Somit ist ihm die Thematik der Überwachung bekannt. In seinem Buch „Analog ist das neue Bio“ zeigt er unter anderen auf, dass die Digitalisierung auch eine steigende Überwachung der Menschen mit sich bringt. Thema „Big Brother ist watching you“. Zunächst erzählt Wilkens von der Digitalen Revolution und den Anfängen des Computer-Zeitalters. In diesem Sachbuch wird aufgezeigt, wie schnell heute alles geht und dass wird das mittlerweile auch brauchen. Wir sind es gar nicht mehr gewohnt auf irgendwas warten zu müssen. In diesem Buch wird dies verdeutlicht, indem es heißt, dass wir immer effizienter werden, um noch effizienter sein zu können.
Durch die Digitalisierung könnte es passieren, dass wir uns selbst abschaffen. Irgendwann gibt es überall Sensoren, die unseren Alltag kontrollieren und verbessern sollen. Zum Beispiel im Auto, damit Unfälle vermieden werden oder im Körper, damit wir nicht zum Arzt müssen. Oder im Kühlschrank, damit dieser von allein, das einkaufen kann, was gut für uns ist und er für uns entscheidet, was wir essen (w)sollen. Wollen wir das wirklich?
Wilkens erklärt in seinem Sachbuch, den Begriff Digital und zeigt dessen Grenzen auf. Dies geschieht auf eine unterhaltende, teils auch lustige und vor allem informative Weise. Nur mit den grimmschen Märchen scheint er es nicht so zu haben, die vermischt er gerne mal. Für meinen Geschmack/Wissensstand hat dieses Buch nicht viel Neues enthalten, allerdings regt es an manchen Stellen etwas zum Grübeln an. Ich vergebe diesem Sachbuch drei von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 15.05.2019

Interessanter Gedanke, aber schlechte Ausführung

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"Analog ist das neue Bio" ist ein Sachbuch, das im Fischer Verlag am 23.03.2017 erschienen und umfasst 224 Seiten.

Der Klappentext:

" In seinem ebenso klugen wie unterhaltsamen Buch ›Analog ist das ...

"Analog ist das neue Bio" ist ein Sachbuch, das im Fischer Verlag am 23.03.2017 erschienen und umfasst 224 Seiten.

Der Klappentext:

" In seinem ebenso klugen wie unterhaltsamen Buch ›Analog ist das neue Bio‹ schreibt Andre Wilkens über unseren digitalen Alltag. Unkonventionell und sehr persönlich analysiert und erklärt er, wie das digitale Zeitalter unser Leben und Denken verändert hat und wie sich die Digitale Revolution in den nächsten Jahren fortschreiben wird, wenn die Entwicklung ungebremst voranschreitet. Die damit einhergehenden Risiken und Nebenwirkungen für den Einzelnen sind ebenso Thema wie die Auswirkungen im Großen: Welchen Einfluss hat die Entwicklung auf Familien, auf unser soziales Miteinander, auf die Arbeitswelt, auf die Wirtschaft, auf die Organisation unserer Nationalstaaten? Und welche Ideen und Strategien sind notwendig, um in dieser digitalen Welt auch zukünftig menschlich zu leben, demokratisch und sozial gerecht?"

Meine Meinung:

Das Buchcover hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Ein Mann, der leicht "nerdig" aussieht, gräbt mit einer Schaufel das WLAN um. Ich musste sofort an einem Biogarten denken. Unter dem Titel "Analog ist das neue Bio" konnte ich mir nicht viel vorstellen, ich habe mich aber trotzdem hingezogen gefühlt und habe das Buch gekauft.
Mir hat dieses Sachbuch leider nicht gefallen. Das, was der Klappentext verspricht, hat mir gefehlt. Etwa die Hälfte des Buches hätte sich Herr Wilkens sparen können. Sehr unstrukturiert springt er von Thema zum Thema und schreibt oberflächlich über Sachen, die zunächst weder mit analog noch mit Bio was zu tun haben. Von einer "persönlichen Analyse" kann hier nicht die Rede sein.
Der Autor hat SEHR oft englische Wörter benutzt, ohne dass dies nötig war. Und das kann ich überhaupt nicht leiden! Wenn man ein Buch schreibt, sollte man sich für eine Sprache entscheiden. Ich finde, dass es genug Wörter in der deutschen Sprache gibt, mit denen man sich ausdrücken kann.
Für mich was dieses Buch nicht wirklich ein richtiges Sachbuch. Wenn ich ein Sachbuch lese, habe ich bestimmte Erwartungen. Erstens ist die Sprache für mich sehr wichtig. Bei diesem Buch hat man sich nicht die notwendige Zeit genommen, um einen fließenden und zusammenhängenden Text zu schreiben. Keine gewisse Struktur, über einen besseren Wortschatz verfügen sogar Kleinkinder. Der Autor hat sich mit dem Thema nicht gründlich befasst.
Am besten fand ich die Ideen für das analoge Digital-Leben, die alphabetisch geordnet waren. Hier ist der Autor aber wieder zu oberflächlich geblieben. Man hätte das Ganze etwas informativer und eleganter darstellen können.

Fazit:

Dieses Buch konnte mich nicht so wirklich überzeugen. Nach dem Lesen bin ich nicht schlauer geworden und bei mir bleibt nicht wirklich eine bestimmte Botschaft im Gedächtnis. Schade.