Profilbild von Steliyana

Steliyana

Lesejury Profi
offline

Steliyana ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Steliyana über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2018

Leider enttäuschend...

Pfad der Lügen
3

Die Geschichte:

Sally wohnt mit ihrem Mann Matthew und ihren zwei Kindern, Chloe und Baby Theo, zusammen. Da das Baby nicht viel schläft, sind Sally und Matthew sehr angespannt und haben sehr oft Streit. ...

Die Geschichte:

Sally wohnt mit ihrem Mann Matthew und ihren zwei Kindern, Chloe und Baby Theo, zusammen. Da das Baby nicht viel schläft, sind Sally und Matthew sehr angespannt und haben sehr oft Streit. Bis Sally in Cornwall am Rand der Klippen aufwacht, mit einem Abschiedsbrief in der Tasche. Was ist denn in der letzten Nacht passiert? Die letzten Stunden sind wie aus Sally Gedächtnis gelöscht. Dieses Ereignis bringt die ganze Familie durcheinander. Alle sind der Meinung, dass Sally sich umbringen wollte. Das tat sie aber nicht. Hier stellt sich die Frage: Wer wollte denn Sally aus dem Weg haben?


Buchcover und Schreibstil:


Das Buchcover fand ich ganz schön. Es ist düster und das hat mich sofort angesprochen. Den Schreibstil fand ich am Anfang in Ordnung, das hat sich aber leider sehr bald geändert. Es gab sehr viele Wiederholungen. Viel zu viele Wiederholungen.


Meine Meinung:


Ich wurde von diesem Buch sehr enttäuscht. Es hält nicht das, was das Buchcover und die Leseprobe versprechen. Die ersten drei Kapiteln haben Lust auf mehr gemacht. Der Rest war aber leider sehr schwach. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll...
Die Charaktere: Ich konnte mich mit diesen Charakteren nicht anfreunden. Sally - eine langweilige Person, die sich NUR um ihre Kinder kümmert. Matthew - der Ehemann, der viel zu wenig hilft. Sallys Eltern - Gott bewahre vor solchen Eltern. Die Mutter ist sehr nervig und unterstützt ihre Tochter kaum, lieber verlässt sie sich auf andere Personen. Sallys Vater hätte man sich auch sparen können. Er macht gar nichts. Matthews Mutter Caroline - die alles wissende Psychologin, die auf jede Frage eine Antwort hat und als einzige Sally glaubt, dass sie sich nicht umbringen wollte. Theo - das schreiende Baby, das fast nie schläft. Darum geht es auch in 87% des Buches. Sallys Freundin Liv - für mich eine seltsame beste Freundin, die nie Zeit hat. Sallys Bruder und seine Verlobte - der Bruder ist blind vor Liebe und die Verlobte ist ein Miststück. Diese Charaktere versprechen eine langweilige Geschichte.
Spannung: Welche Spannung? Diese ist in diesem "Thriller" nicht vorhanden. Nicht einmal habe ich Gänsehaut bekommen. Nicht einmal hatte ich den Gedanken "Du musst weiterlesen!". Das Ende war nicht überraschend, weil es schon so vorhersehbar war.
Wortschatz: Ganz schlimm. So viele Wiederholungen und einfache Sätze habe ich in keinem anderen Buch erlebt. Es waren leider auch sehr viele Schreibfehler, die mich als Leser ständig unterbrechen, weil sie einfach stören.
Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, was offensichtlich keine hervorragende Idee war, da man nur über Alltagsprobleme mit Kindern, Mann, Eltern, Freunden usw. lesen konnte. Und das in jedem Kapitel. Deswegen kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. Das Lesen sollte einem Spaß machen und nicht in den Schlaf treiben.

Veröffentlicht am 10.04.2019

Enttäuschendes Ende und kein Thrill

Wer sich umdreht oder lacht ...
2

Der Klappentext:

"Fünf Mädchen, die sich nicht kennen, deren Schicksale aber untrennbar miteinander verbunden sind.
Ein Täter, der seine Opfer demütigt und die Polizei vor ein unlösbares Rätsel stellt.
Und ...

Der Klappentext:

"Fünf Mädchen, die sich nicht kennen, deren Schicksale aber untrennbar miteinander verbunden sind.
Ein Täter, der seine Opfer demütigt und die Polizei vor ein unlösbares Rätsel stellt.
Und jeder kann auf Snapchat zuschauen.
An einem warmen Sommerabend wird die Leiche eines Mädchens gefunden. Die einzige Spur führt zu Snapchat, denn dort hat der Täter die letzten Minuten des Opfers mit der Welt geteilt. Doch es scheint nicht die letzte Tote gewesen zu sein. Schon bald folgen weitere Videos, und es wird klar: Das war erst der Anfang. Auch Mandy fühlt sich nicht mehr sicher, denn wer weiß schon, wen es als Nächstes trifft?"

Meine Meinung:

Ich kannte noch kein Buch von der Autorin, habe aber nur Positives über die anderen Bücher gelesen. Deshalb habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Das Buchcover ist sehr ansprechend und passend zur Geschichte. Der Schreibstil ist sehr gut und die Kapitel lassen sich sehr schnell lesen. Und da das Buch als Thriller angepriesen wurde, habe ich mich angesprochen gefühlt.
Tja, für mich ist es aber kein Thriller gewesen. Es handelt sich eher um ein Jugendbuch mit SEHR leichten Thrill-Elementen. Die Charaktere fand ich leider sehr oberflächlich.
Das Hauptthema sollten die Morde sein. Leider drehte sich alles um die Nebengeschichte mit Mandys Mutter, was mir ab und zu gelangweilt hat. Die Kapitel mit den Morden wurden immer kürzer und unspannender.
Die Enthüllung des Mörders war sehr überraschend, das konnte aber das Ganze nicht retten. Das Ende ist für mich einfach nicht gut überlegt. Es scheint mir so, als hätte es die Autorin eilig und dann schnell ein paar Zeilen zum Motiv geschrieben. Für mich war dieses Motiv auch sehr enttäuschend. Ich hätte mir alles viel spektakulärer vorgestellt.

Veröffentlicht am 29.06.2019

Enttäuschend...

Tiefes Grab
1

Der Klappentext:

"Familienvater Martin Reese pflegt ein ungewöhnliches Hobby. Er spürt die lang verschollenen Opfer von Serienkillern auf, gräbt ihre Überreste aus und meldet seinen Fund dann anonym der ...

Der Klappentext:

"Familienvater Martin Reese pflegt ein ungewöhnliches Hobby. Er spürt die lang verschollenen Opfer von Serienkillern auf, gräbt ihre Überreste aus und meldet seinen Fund dann anonym der Polizei. Martin selbst sieht sich als aufrechter Kämpfer für die Gerechtigkeit, fast schon als Held. Bis er bei seinem nächsten Streifzug eine schockierende Entdeckung macht: Offenbar ist jemand bestens informiert über ihn und sein kleines Hobby. Martin muss erkennen, wie gefährlich es ist, einem Serienkiller ins Handwerk zu pfuschen …"

Buchcover und Schreibstil:

Das Buchcover hat mich total begeistert. In Kombination mit der Leseprobe war es für mich ein MUSS. Den Schreibstil fand ich auch ganz gut.

Meine Meinung:

Leider bin ich sehr enttäuscht! Wie kann man denn so eine tolle Idee haben, diese aber überhaupt nicht umsetzen können. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Erstens war mir kein Charakter sympathisch. Martin ist ein sehr komischer Typ, der dieses seltsame "Hobby" hat. Die Beziehung zu seiner Frau ist sehr komisch und untypisch für eine glückliche Familie. Martins Ehefrau verhält sich aber auch etwas untypisch ihrem Mann gegenüber. Mir hat die Wärme zwischen den Ehepartner gefehlt. Ihre Tochter hat gut zum Gesamtbild gepasst: sie hat sich auch sehr seltsam verhalten. Besonders bei der Entführung fand ich es zu untertrieben. Sie war mir zu ruhig.
Das Ermittlerduo war auch sehr unsympathisch. Sandra ist egoistisch und kalt. Gegen Ende hat sich das leicht geändert, trotzdem konnte ich sie nicht leiden. Die ganze Ermittlung fand ich nicht gut durchdacht. Sie haben fast nichts getan in meinen Augen.
Das, was mich aber am meisten enttäuscht hat, war dieses langweilige Ende. Im ganzen Buch ging es um Tinsleys Mord. Martin ist so sehnsüchtig danach gewesen, ihre Leiche zu finden. Aus irgendwelchen Gründen. Am Ende spielt sie plötzlich keine Rolle mehr. Das war mir ein Rätsel.

Veröffentlicht am 24.08.2018

Ganz ok...

The Couple Next Door
1

Also das Buch fand ich ganz gut. Man konnte es schnell und leicht innerhalb eines Tages lesen. Die Geschichte war nicht die spannendste, aber trotzdem war man bis zum Ende gefesselt und wollte wissen, ...

Also das Buch fand ich ganz gut. Man konnte es schnell und leicht innerhalb eines Tages lesen. Die Geschichte war nicht die spannendste, aber trotzdem war man bis zum Ende gefesselt und wollte wissen, was als Nächstes passieren wird. Es sind nicht viele Charaktere dabei. Man verfolgt die traurige Geschichte der Familie Conti. Am Anfang war alles sehr detailliert. Man konnte die Gefühle von Anne und Marco verstehen. Leider ist die Autorin gegen Ende nicht so schön ins Detail gegangen. Die Wahrheit kam sehr schnell ans Licht und das Ende war zu erwarten.

Veröffentlicht am 14.07.2019

Etwas schwächer als die ersten beiden Fälle

Bitterherz
0

Der Klappentext:
" Ein alter Mann fährt auf einer einsamen Straße in den norwegischen Bergen. Plötzlich taucht aus dem Dunkeln eine Gestalt auf, und er schafft es gerade noch zu bremsen. Noch unter Schock ...

Der Klappentext:
" Ein alter Mann fährt auf einer einsamen Straße in den norwegischen Bergen. Plötzlich taucht aus dem Dunkeln eine Gestalt auf, und er schafft es gerade noch zu bremsen. Noch unter Schock kann er nicht glauben, was er sieht: Vor ihm steht ein kleiner Junge mit einem Geweih auf dem Kopf. Vierzehn Jahre später wird in einem nahegelegenen Bergsee eine Leiche gefunden. Die junge Frau trägt das Kostüm einer Balletttänzerin, und am Ufer steht eine Kamera, in deren Linse eine 4 eingeritzt ist. Kommissar Holger Munch und seine Kollegin Mia Krüger stehen vor einem Rätsel. Dann taucht eine weitere Kamera auf – und ein weiteres Opfer …"

Schreibstil und Buchcover:
Der Schreibstil von Samuel Bjork ist einfach genial! Mir gefallen, die vielen kurzen Sätzen (oft bestehend nur aus einem Wort), die man so schnell liest, sodass es immer spannender wird. Das Buchcover passt perfekt zu den ersten beiden Fällen.

Meine Meinung:
Ich habe so lange auf den neuen Fall für Holger Munch und Mia Krüger gewartet und habe mich riesig gefreut, als ich es endlich in der Hand hielt. Wieder ein wunderschönes Cover, der Schreibstil ist gleich geblieben, die bekannten Ermittler sind wieder da. Nun muss ich leider sagen, dass ich vom dritten Fall etwas enttäuscht war.
Erstens haben mich die vielen verschiedenen Namen enttäuscht. In fast jedem Kapitel ging es um eine andere Person und irgendwann war ich mit so vielen Namen einfach überfordert. Zweitens fand ich die Auflösung unbefriedigend. Alles ging zu schnell und ich habe einfach das Motiv nicht verstanden. Ich weiß es immer noch nicht, obwohl ich den Abschnitt mehrmals gelesen habe. Am Ende wurde keine Verbindung zum Kind mit dem Hirschgeweih vom ersten Kapitel aufgebaut, sodass es nicht klar war, warum sich der Autor die Mühe gegeben hat, über die Verhältnisse zwischen dem Jungen und seinem Papa zu beschreiben.
Viele Dialoge zwischen den Ermittlern fand ich auch ziemlich verwirrend und habe nicht verstanden, worum es dabei ging. Komisch fand ich es auch, dass Curry aufgrund seinem enormen Alkoholkonsum nicht suspendiert wurde. Er war quasi fast nie an den Ermittlungen beteiligt und ist im Polizeipräsidium in schlimmem Zustand erschienen, keinem ist es aber aufgefallen. Das fand ich etwas unrealistisch.