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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2020

Komm zu Karli. Nun mach schon.

Die Puppenmacherin
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Josephin Maurer ist eine junge Frau, die das Leben genießt. Bis sie von einem Psychopathen gefangen wird, der sie mit Bauschaum malträtiert. Doch Josie gelingt es, ihm zu entkommen. Bis heute.

Das Buch ...

Josephin Maurer ist eine junge Frau, die das Leben genießt. Bis sie von einem Psychopathen gefangen wird, der sie mit Bauschaum malträtiert. Doch Josie gelingt es, ihm zu entkommen. Bis heute.

Das Buch ist spannend geschrieben und es hat mich unterhalten. Die psychische Schwäche hat alle Charaktere irgendwie verbindet. Jeder muss sich seinen Ängsten stellen, manchen gelingt es besser als anderen. Nils Trojan muss der jungen Frau helfen, obwohl er selbst ganz schön viel Hilfe braucht. Er wird mit seiner Vergangenheit nicht fertig. Ich an seiner Stelle würde mich nicht anders fühlen. Es ist wirklich eine schwere Last, wenn man den eigenen Vater verdächtigt. Für etwas, das so weit in der Vergangenheit liegt. Und doch lässt es ihn nicht in Ruhe. Ich bin froh für ihn, dass er am Ende abschließen kann und versucht, sein Leben normal zu leben und mehr für sich selbst zu tun. Leid getan hat mir Josie. Man kann es sich kaum vorstellen, wie schwer es für einen sein soll, so etwas Grausames zu erleben. Wie soll man da überhaupt noch leben wollen? Es ist ihr Kampf.

Was soll ich zum Täter sagen? Er ist ein Psychopath. Ja, er hat es auch nicht leicht gehabt, man kann aber immer einen anderen Weg wählen. Dafür war er wohl zu verstört.

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Veröffentlicht am 18.10.2020

Zu viel los in viel zu kurzer Zeit

Die dunklen Pfade der Magie
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Ich finde es sehr schade, dass ich das Buch so hart kritisieren werde. Die Idee an sich fand ich gut, die Umsetzung war jetzt aber nicht so gelungen. Es hätte so viel besser sein können. Wo soll ich denn ...

Ich finde es sehr schade, dass ich das Buch so hart kritisieren werde. Die Idee an sich fand ich gut, die Umsetzung war jetzt aber nicht so gelungen. Es hätte so viel besser sein können. Wo soll ich denn anfangen?

Die Autorin hat sich Namen ausgedacht, die kein Mensch aussprechen kann. Ein großer Pluspunkt ist das Personenverzeichnis vorne, wo auch erklärt wird, wie man die Namen genau ausspricht. Diese Idee fand ich super! Der Schreibstil an sich hatte Vor- und Nachteile. Mir hat die Sprache gefallen, alles ging aber rasant.

Mein größtes Problem war das Tempo. Es passiert wirklich viel und man rennt so durch die Seiten. Entweder kommt man mit oder man hat eben Pech. Alles passiert viel zu schnell, es wird für meinen Geschmack zu wenig erklärt. Csorwe ist ja eine wichtige Figur. Ich habe erwartet, dass ich zu ihr eine Verbindung aufbauen kann. Ich habe erwartet, dass man mehr über ihre Person erfährt. Warum war sie die auserwählte Braut? Warum hat sich Sethennai für sie entschieden? Das sind Fragen, die offen geblieben sind und meiner Meinung nach schon von Bedeutung wären. Csorwe hat sich als Person im Laufe der Geschichte sehr stark verändert. Nur was hat sie dazu gebracht, erfährt der Leser nicht. Ihr Charakter wirkt so chaotisch. Als wüsste die Autorin selbst nicht, welcher der richtige Weg für ihre Protagonistin ist. Es gab auch große Zeitsprünge, von denen man erst zum späteren Zeitpunkt erfahren hat. Das fand ich verwirrend.

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Veröffentlicht am 18.10.2020

Langweilig

Dort, wo die Zeit entsteht
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Ich mag die Zeit zwischen den Jahren sehr und finde, dass sie etwas Magisches an sich hat. Ich habe mich gefreut, als ich dieses Buch gesehen habe, weil es mich sehr angesprochen hat. Ziemlich bald musste ...

Ich mag die Zeit zwischen den Jahren sehr und finde, dass sie etwas Magisches an sich hat. Ich habe mich gefreut, als ich dieses Buch gesehen habe, weil es mich sehr angesprochen hat. Ziemlich bald musste ich aber feststellen, dass es nichts für mich ist.

Katharina ist Ärztin und geht in die Berghütte, weil sie eine Auszeit braucht. Sie scheint irgendwie mit der Welt unzufrieden zu sein. Ich als Leser erfahre aber nicht so viel über sie. Das ist auch mein erstes Problem. Sie wurde mir nicht sympathisch. Angekommen in der Hütte trifft sie auf die alte Irmelin. Das ist auch so eine Figur, die ich im normalen Leben nicht mögen werde. Eine schroffe alte Frau, die nicht so nett ist. Ich habe die Bergleute anders erlebt (und das schon oft genug). Sie mögen skeptisch gegen Fremde sein, sie sind aber auch neugierig. Wenn man sie mit Respekt und Freundlichkeit behandelt, bekommt man es auch zurück. Irmelin ist einfach komisch. Ja, ich weiß, dass es Geschmackssache ist, meiner wurde aber eben nicht getroffen.

Ja, und dann wird es irgendwie langweilig. Tee kochen, Kaffee kochen, Holz für den Ofen holen, Essen machen, frühstücken, schlafen. Das ist Katharinas Alltag und an allem haben wir teil. Für mich passiert da einfach nichts. Für einen kurzen Moment wird es interessant und so schnell ist es auch wieder vorbei. Es wird immer bizarrer und ich bin auf der Strecke geblieben.

Es tut mir sehr leid, aber mehr als zwei Sterne kann ich einfach nicht vergeben. Das Buch hat mir einfach nicht gefallen. Vielleicht habe ich die Idee von der Autorin auch einfach nicht verstanden. Es war mir alles aber nicht genug. Mir hat etwas gefehlt. Ich konnte keine Verbindung zu der Protagonistin aufbauen, da ich zu wenig über sie gewusst habe.

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Veröffentlicht am 13.10.2020

Ein guter Thriller!

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten
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Nachdem ich so viele gute Bewertungen zu diesem Buch gelesen habe, musste ich mich selbst davon überzeugen. Und es hat mir sehr gut gefallen! Es war ein gut strukturierter Thriller und ein guter Auftakt ...

Nachdem ich so viele gute Bewertungen zu diesem Buch gelesen habe, musste ich mich selbst davon überzeugen. Und es hat mir sehr gut gefallen! Es war ein gut strukturierter Thriller und ein guter Auftakt der Fourth-Monkey-Killer-Reihe.
Wer kennt sie nicht? Diese drei süßen Äffchen, die Mund, Augen oder Ohren zuhalten. Aber kennst du auch den vierten Affen mit der Botschaft „Tue nichts Böses“? In Chicago ist ein Serienmörder, der wohl ein großer Fan von den Äffchen ist. Er entführt sein Opfer und schickt der Familie kleine Geschenke mit einem nicht so leckeren Inhalt: Ohr, Auge, Zunge. Er hinterlässt keine Spur und ist nicht zu fassen. Er hat sich aber dazu entschieden, dem Ermittler Sam Porter näher zu kommen. Das Tagebuch des Killers fand ich einfach nur brutal. Es hat etwas leichter angefangen und das Ende war nicht leicht zu verkraften. Tja, ich an seiner Stelle würde wahrscheinlich auch zum Serienkiller werden.
Es war ein wirklich sehr spannender Thriller, der mich von Anfang an begeistern konnte. Es war rasant, es war spannend. Man fiebert mit dem Opfer mit. Das offene Ende war toll und macht Lust auf die nächsten zwei Bände. Ich kann es wirklich nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 13.10.2020

Brutal und spannend

Die Blutschule
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Simon und Mark freuen sich auf die Sommerferien. Wenn man nur nicht umziehen müsste. Dass die Ferien dieses Mal etwas anders verlaufen werden, konnten die beiden Jungs nicht ahnen. Ein Ausflug mit ihrem ...

Simon und Mark freuen sich auf die Sommerferien. Wenn man nur nicht umziehen müsste. Dass die Ferien dieses Mal etwas anders verlaufen werden, konnten die beiden Jungs nicht ahnen. Ein Ausflug mit ihrem Vater verändert die beiden so stark und macht aus ihnen Mörder.

Ich kenne alle Bücher von Fitzek und musste dieses natürlich auch lesen. Ich habe mich am Anfang gefragt, warum er als Max Rhode schreibt. Schnell habe ich festgestellt, dass sich dieses Buch sehr von seinen anderen Werken unterscheidet. Es ist brutal und hat paranormale Elemente. Ja, klar, es ist unrealistisch, mir hat es aber gefallen.

Ich konnte es kaum fassen, dass ein Vater so eiskalt sein kann. Sein Ziel ist, seinen Jungs etwas beizubringen. Joa, ob das Morden jetzt unbedingt zu ihren Fertigkeiten gehören sollte, ist eine andere Frage. Egal wie viel Angst die beiden hatten und wozu sie gezwungen wurden, um den Ausflug zu überleben, sie wollten nicht akzeptieren, dass ihr Vater nicht scherzt und dieser Alptraum die absolute Wahrheit ist.

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