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Steliyana

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2018

Der geraubte Schlaf

Das Morpheus-Gen
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"Für den New Yorker Anwalt David Berger gerät die Welt aus den Fugen: Seit Nächten kann er nicht schlafen, sondern bleibt rund um die Uhr wach. Kurz darauf werden seine Freundin und sein bester Freund ...

"Für den New Yorker Anwalt David Berger gerät die Welt aus den Fugen: Seit Nächten kann er nicht schlafen, sondern bleibt rund um die Uhr wach. Kurz darauf werden seine Freundin und sein bester Freund ermordet, und für die Polizei steht fest, dass er der Täter ist. Unterstützung auf der Flucht erhält David von der Archäologin Nina, die aus unbekannten Gründen seine Nähe sucht. David wird bald klar: Das, was ihm bislang den Schlaf geraubt hat, kann ihn das Leben kosten. Er ahnt nicht, dass sich hinter seiner plötzlichen Schlaflosigkeit eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Menschheit verbirgt."

Meine Meinung:
Das Cover hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Es ist geheimnisvoll und macht Lust aufs Lesen. Der Anfang relativ unspektakulär, fast alltäglich. Aber dann wird es sehr spannend und diese Spannung war bis zum Ende da. Jedes Kapitel hat Lust auf das nächste gemacht. Das Ende war sehr gut. Keine Fragen blieben offen und es hatte das richtige Tempo.
Man konnte mit den Charakteren mitfühlen. Es gab viele Überraschungen, wovon ein guter Thriller lebt. Der Protagonist war sympathisch. Die kleine Dosis Gesellschaftskritik rundet das Ganze gut ab. Es ist eine Geschichte, die zum Mitdenken einlädt.
Mir hat der Thriller sehr gut gefallen. Es war eine gute Idee, die vom Autor sehr gut umgesetzt wurde. Der Leser wurde nicht mit vielen unnötigen Charakteren belastet. Und der Schreibstil war klasse!

Veröffentlicht am 25.07.2018

Nicht so gut gelungenes Buch

Nichts ist verziehen
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Das Buch hat mir leider nicht so gut gefallen. Es hatte seine Höhen und Tiefen. Das Buchcover ist sehr schön und passt gut zum Thema. Das Klassentreffen findet nämlich in dem Häuschen statt und da geschieht ...

Das Buch hat mir leider nicht so gut gefallen. Es hatte seine Höhen und Tiefen. Das Buchcover ist sehr schön und passt gut zum Thema. Das Klassentreffen findet nämlich in dem Häuschen statt und da geschieht das Wichtigste: Jacks Mord. Zumindest glaubt man das hier, es folgen aber weitere Morde, die zusammenhängen.
Die Autorin hat den Leser in die falsche Richtung geführt, indem sie Ted und Tina als Verdächtigen dem Leser verkaufen wollte. Am Ende war es jemand anders. Das hat mir gut gefallen, da es am Ende für einen Überraschungseffekt gesorgt hat, der ein MUSS für ein Krimi ist.
Das Motiv: die widerlichste Tat, eine Vergewaltigung. Hier fonde ich es schade, dass das Opfer selbst keine Rache nehmen möchte. Das tut ihr Psychopath-Freund. Das Problem hier: der Täter bekommt nicjt mal ein Kapitel, in dem er die Erklärung für seine Taten geben kann. Das habe ich als Leser erwartet.
Die Ermittler: wenn ich mich auf solche Ermittler verlassen sollte, ohje... Da waren die eigenen Probleme daheim wichtiger. Eine anständige Ermittlung gab es nicht.
Das Thema Flüchtlinge hat eine große Rolle im Buch gespielt. Hier gab es viele Drohungen und man hat sich um sein Leben gefürchtet. Am Ende des Buches kam nichts. Es hat ein Satz gereicht. Das war überhaupt nicht gut gemacht. Da hätte sich die Autorin die eine oder andere Familiendrama sparen können.
Es hat mir Spaß gemacht, an der Leserunde teilzunehmen. Das Buch war ok für einen Roman, es hat aber für ein gutes Krimi nicht gereicht. Hier ist viel Luft nach oben.

Veröffentlicht am 06.07.2018

Ein ganz gutes Buch

Todesreigen
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Das war das erste Buch, das ich von Andreas Gruber gelesen habe, da die Todesreihe sehr gelobt wird. Ich fand die Idee sehr gut und durch seinen Schreibstil ist mir Herr Gruber sympathisch geworden. Er ...

Das war das erste Buch, das ich von Andreas Gruber gelesen habe, da die Todesreihe sehr gelobt wird. Ich fand die Idee sehr gut und durch seinen Schreibstil ist mir Herr Gruber sympathisch geworden. Er beschreibt seine Charaktere detailliert genug. Ich fand die Idee mit der kurzen Vorstellung der Hauptfiguren (Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez) auf der allerersten Seite sehr gut. Besonders für mich war es hilfreich, da ich die anderen Bücher aus der Reihe noch nicht kenne (wird sich aber bald ändern).
Am Anfang ging es direkt mit den Morden los. Der Leser konnte die Charaktere gut kennenlernen, da es hier zu jedem einzelne Kapitel gab. Das Buch selbst wurde auch in fünf großen Teilen aufgeteilt, wobei hier jedes Teil ein eigenes Thema hatte, aber immer noch zum gesamten Buch sehr gut passte.
Das Einzige, was ich zu kritisieren habe, ist die Seitenzahl. Also irgendwann gab es zu viele Schieß-Szenen und die Jagd erst nach dem Mörder und später nach den Mitgliedern der Gruppe 6 hat sich manchmal in die Länge gezogen, sodass die Spannung kurz gesunken ist. Das hat aber Andreas Gruber auch gut gelöst, indem die Spannung im nächsten Kapitel wieder gestiegen ist.
Die Kommentare vom Niederländer haben mich sehr oft zum Lachen gebracht, was manchmal einem Thriller nicht schaden kann. Die Zusammenarbeit mit Hardkowsky am Ende hat mich ein bisschen überrascht. Ich habe eigentlich erwartet, dass er alleine nach Gerechtigkeit suchen würde.


Fazit!


Im Großen und Ganzen ist es ein sehr gut gelungenes Buch. Wie jedes Andere hatte es auch seine Tiefen und Höhen. Der Leser bleibt aber trotzdem bis zum Ende gefesselt. Das Ende ist nicht überraschend, da ab einem bestimmten Punkt alles schon klar war. Die Frage war nur, wann genau geschieht es. Ich werde auf jeden Fall die anderen Bücher aus der Todesreihe lesen, da Andreas Gruber ein ganz guter Schriftsteller zu sein scheint. Die Frage ist natürlich, ob die Reihe bald ein neues Mitglied bekommt, da "Todesreigen" abschließend gewirkt hat.

https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Gruber/Todesreigen-1405993644-w/rezension/1636425949/

Veröffentlicht am 31.05.2018

Sehr gut!

Tränenbringer
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Clara Vidalis ist erneut auf der Suche nach einem Serienkiller, der Tränenbringer. Dieser tötet Huren und junge Mädchen auf brutalster Weise. Nachdem die Ermittler keinen blassen Schimmer haben, wie sie ...

Clara Vidalis ist erneut auf der Suche nach einem Serienkiller, der Tränenbringer. Dieser tötet Huren und junge Mädchen auf brutalster Weise. Nachdem die Ermittler keinen blassen Schimmer haben, wie sie den Killer erwischen, kommt der lang erwartete Moment: der Serienkiller macht einen Fehler, der zu seinem Verhängnis wird.
Dieses Buch war der absolute Hammer! Es war düster, es war spannend, es war genial. Im fünften Buch der Clara-Vidalis-Reihe bleibt Veit Etzold seinem Schreibstil treu. Ein brutaler Killer, viel Folter und ein Motiv. Ich finde es immer beeindruckend, wie sich die Charaktere entfalten. Obwohl es alte Bekannte sind, wird der Leser doch jedes Mal überrascht. Clara und Martin sind davor, den nächsten Schritt ihrer Beziehung zu wagen: die Hochzeit. Jeder, der die anderen vier Bücher gelesen hat, weiß, dass es am Anfang nicht danach ausgesehen hat.
Ein paar Szenen waren schon ein bisschen brutal und Etzold verwendet für seinen Killer schon harte Ausdrücke. Das hat mich aber nicht gestört. So etwas gehört einfach zum Buch, wenn es realistisch wirken sollte.
Also nicht lang darüber nachdenken und einfach dieses Buch in die Hand nehmen. Es erwarten dich schlaflose Nächte. :)

Veröffentlicht am 20.05.2018

Na ja...

Stimme der Toten
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"Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Sie wird gerufen, wenn der Tod Spuren hinterlässt, die niemand sonst beseitigen kann. In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Unfall oder ...

"Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Sie wird gerufen, wenn der Tod Spuren hinterlässt, die niemand sonst beseitigen kann. In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Unfall oder Selbstmord? Judith entdeckt Hinweise, die Zweifel wecken. Als sie die Polizei informiert, ahnt sie nicht, welche Lawine sie damit lostritt: Sie gerät ins Visier einer Gruppe von Verschwörern, die planen, die Bank zu hacken. Ihr Anführer ist Bastide Larcan, ein ebenso mächtiger wie geheimnisvoller Mann, der Judith zur Zusammenarbeit zwingt. Denn er kennt Details aus ihrer Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunklen liegen. Und in Judith keimt ein furchtbarer Verdacht – kann es sein, dass Larcan in die Ermordung ihres Vaters verstrickt war? Sie weiß, sie wird nicht ruhen, bis sie endlich die Wahrheit erfährt, was als Kind mit ihr wirklich geschah …"

Da ich viele gute Bewertungen zu der Autorin gelesen habe, habe ich mich für den neuesten Kriminalroman "Stimme der Toten" entschieden. Cover war sehr ansprechend und ich habe eine düstere Geschichte erwartet. Jetzt habe ich ein Buch gelesen, das mich leider sehr enttäuscht hat. Die Beschreibung der Charaktere und die Idee allgemein waren schon ganz gut. Die Autorin hat es aber nicht gsschafft, den Leser dermaßen zu fesseln, dass er das Buch nicht weglegen kann. Die politischen Dialige zwischendrin haben mich gelangweilt, wodurch ich das Intreresse am Weiterlesen schnell verloren habe. Den Buchtitel und das -cover fand ich am Ende überhaupt nicht passend.