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Steliyana

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2019

Tolles Buch

Dein Wille geschehe
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Der Klappentext:

" Eine Frau steht nackt auf der Clifton Bridge in Bristol, High Heels an den Füßen, das Handy am Ohr. Auf die Worte des Psychologen Joe O’Loghlin reagiert sie nicht, sie springt einfach ...

Der Klappentext:

" Eine Frau steht nackt auf der Clifton Bridge in Bristol, High Heels an den Füßen, das Handy am Ohr. Auf die Worte des Psychologen Joe O’Loghlin reagiert sie nicht, sie springt einfach in den Tod – ferngesteuert und willenlos. Kurz darauf wird die Geschäftspartnerin der Toten erfroren aufgefunden, an einen Baum gekettet, unbekleidet und mit dem Handy zu ihren Füßen.

O’Loughlin wird bald klar: Hier ist ein irrer Psychopath am Werk, der die Seelen seiner Opfer bricht."

Meine Meinung:

"Dein Wille geschehe" ist das erste Buch, das ich von Michael Robotham gelesen habe. Es wird auch definitiv nicht das letzte sein! Ich finde den Schreibstill unglaublich toll. Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
Die Charaktere von Robotham haben mir gut gefallen. Mir wurde der Professor Joe O'Loughlin sofort sympathisch und habe Mitleid mit ihm gehabt. Ich finde nicht, dass er sich für seine Krankheit Parkinson schämen soll. Am Anfang fand ich die Familie O'Loughlin irgendwie idyllisch. Ich fand es sehr enttäuschend, als diese Vorstellung zu einem späteren Zeitpunkt zunichte gemacht wurde. Joe konnte ich gut verstehen. Seine Frau wurde mir immer unsympathischer.
Der Mörder war ein totaler Psychopath. Wie jeder Mensch hatte er aber auch seine Schwäche und diese wurde ihm zum Verhängnis. Was er aber vielen angetan hat, ist natürlich sehr bedauerlich.
Das Buch war bis zum Ende spannend. Ich hatte keine Sekunde Langeweile und kann es jedem empfehlen.

Veröffentlicht am 12.09.2019

Ein guter Strobel

Das Wesen
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Der Klappentext:

" Ein kleines Mädchen stirbt, und der Hauptverdächtige wandert in den Knast – unschuldig? 15 Jahre später: Wieder verschwindet ein Kind, und der Albtraum beginnt von vorn – für die Ermittler ...

Der Klappentext:

" Ein kleines Mädchen stirbt, und der Hauptverdächtige wandert in den Knast – unschuldig? 15 Jahre später: Wieder verschwindet ein Kind, und der Albtraum beginnt von vorn – für die Ermittler und den Täter von damals.

Ein verurteilter Psychiater und ein besessener Kommissar – ein erbittertes Psychoduell um Schuld und Rache"

Meine Meinung:

Mittlerweile bin ich ein großer Fan von Arno Strobel. Auch bei "Das Wesen" ist der Autor seinem guten und unterhaltsamen Schreibstil treu geblieben. Arno Strobel gelingt es immer, sich eine spannende Geschichte auszudenken, gute und glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und dem Ganzen viel Spannung zu verleihen.
Das Buch habe ich ganz schnell durch gehabt, da ich auf die Auflösung gespannt war. Der Autor spielt mit uns und man kann sich nicht für einen Täter entscheiden. Menkhoff und Seifert haben einen schweren Fall gelöst, der den beiden viele Nerven gekostet hat. Ich habe mich oft gefragt, wie es den beiden gelingt, zusammen zu arbeiten. Menkhoff ist sehr impulsiv und regt sich sehr schnell auf. Seifert ist eher nachdenklich und wirkt bei den Ermittlungen meiner Meinung nach eher zurückhaltend, da es schwierig ist, sich bei so einem Partner wie Menkhoff durchzusetzen.
Ich habe mich nur gefragt, warum das Buch aus der Perspektive von Alexander Seifert geschrieben ist. Die Frage stelle ich mir jetzt immer noch. Vielleicht wollte der Autor auch nichts damit bezwecken.

Veröffentlicht am 08.09.2019

Ein spannender Krimi

Und es wurde finster
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Der Klappentext:

"Kriminalhauptkommissar Brauner aus Ingolstadt hat einen schwierigen Fall zu lösen: Im Dorf Moosbach wurde auf dem heruntergekommenen Bauernhof Finsterholz ein schrecklicher Mehrfachmord ...

Der Klappentext:

"Kriminalhauptkommissar Brauner aus Ingolstadt hat einen schwierigen Fall zu lösen: Im Dorf Moosbach wurde auf dem heruntergekommenen Bauernhof Finsterholz ein schrecklicher Mehrfachmord verübt und eine ganze Familie ausgelöscht. Die Ermittlungen verlaufen stockend, denn die Dorfbewohner vertrauen eher Gott als der Polizei und ein landwirtschaftlicher Helfer scheint seit der Tat wie vom Erdboden verschluckt. Die einzige Zeugin ist Amelie, doch das 14-jährige Mädchen hat Trisomie 21 und kann nicht sprechen. Wenn Brauner und sein Team doch nur ihre Zeichnungen erkennen könnten … Je weiter das Team ermittelt, desto mehr offenbart sich die Ähnlichkeit zu einem bis heute nicht aufgeklärtem Verbrechen. Ein schlechtes Omen für Brauner und sein Team?"

Meine Meinung:

Das war das erste Buch von Alexander Lorenz Golling, das ich gelesen habe. Für einen Debüt-Krimi war das Buch sehr gut. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und schon irgendwie authentisch. Die Spannung wurde bereits am Anfang aufgebaut und war bis zum Ende präsent. Ein paar Rechtschreibfehler habe ich auch gefunden.
Der Autor hat das Dorf Moosbach wirklich sehr gut beschrieben. Eine kleine Dorfgemeinschaft, wo jeder jeden kennt und Fremde unerwünscht sind. Wie es oft vorkommt, spielt der Glaube an Gott eine wichtige Rolle. Nun finde ich, dass der Glaube der Älteren hier etwas übertrieben dargestellt wurde. Eine Gruppe aus Frauen, die schon Satanskultanhänger sind, ist jetzt nicht unbedingt normal heutzutage.
Die Aufklärung des mehrfachen Mordes war keine einfache Sache für den Ermittler Brauner aus Ingolstadt. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war mir aber auch klar, was genau geschehen ist. Die Brutalität, mit der die Familie ermordet wurde, fand ich für übertrieben. Ich verstehe nicht, warum viele Autoren in letzter Zeit auf Brutalität setzen, um einen spannenden Krimi zu schreiben. Ich finde einen komplexen Fall mit überraschender Auflösung viel besser.
Trotz der Kritikpunkte vergebe ich dem Buch vier Sterne, da es mich unterhalten hat. Mir hat die Idee gefallen und für einen Debüt-Krimi ist das Buch sehr gut geschrieben. Ich würde ich auf einen zweiten Fall für den Ermittler Brauner freuen! :)

Veröffentlicht am 25.08.2019

Die unbewohnbare Erde

Die unbewohnbare Erde
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In "Die unbewohnbare Erde" präsentiert Wallace-Wells das größte Problem, das uns allen schon längst bekannt sein sollte: die Erderwärmung. Mithilfe von neuen Erkenntnissen und guten Literaturquellen ...


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In "Die unbewohnbare Erde" präsentiert Wallace-Wells das größte Problem, das uns allen schon längst bekannt sein sollte: die Erderwärmung. Mithilfe von neuen Erkenntnissen und guten Literaturquellen stellt der Autor die Folgen der Erderwärmung für uns und unsere Kinder dar. Es ist erschreckend.
Ich kenne mich sehr gut mit dem Thema aus, da es mir sehr am Herzen liegt. Trotzdem ist es immer wieder erschreckend, wenn ich über die Zahlen lese. Der Autor hat sehr gut recherchiert und stellt uns seine Quellen zur Verfügung.
Das Problem der Erderwärmung ist vielfältig. Der Autor nimmt sich die Zeit und schreibt über verschiedene "Elemente des Chaos", die unter den viel zu hohen Temperaturen leiden. Waldbrände, Hitzetod, Hunger, sterbende Meere - all das sind Top-Themen dieses Buches.
Am Anfang dachte ich, dass Wallace-Wells der nächste Öko-Freak ist, der der Meinung ist, ein Buch schreiben zu müssen, um uns den Blinden zu erklären, wie blöd wir sind. Ganz im Gegenteil. Der Autor selbst gehört zu uns und ist nicht der größte Naturmensch. Und genau das gibt einem Hoffnung: jeder kann einsehen, wie groß das Problem ist. Jeder muss es sehen und muss anfangen zu handeln.
Ich fand die Sprache des Autors sehr gut. Es gab keine Wiederholungen. Er redet nicht um den heißen Brei herum. Er zeigt uns die Fakten.

Veröffentlicht am 25.08.2019

Langweilig und enttäuschend

ATME!
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Nile geht mit ihrem Freund Ben schoppen. Sie probiert ihr Brautkleid. Als sie es Ben zeigen möchte, ist dieser nicht mehr auffindbar. Er ist wie vom Erdboden verschluckt. Nile kann ich weder telefonisch ...

Nile geht mit ihrem Freund Ben schoppen. Sie probiert ihr Brautkleid. Als sie es Ben zeigen möchte, ist dieser nicht mehr auffindbar. Er ist wie vom Erdboden verschluckt. Nile kann ich weder telefonisch erreichen, noch weiß jemand, wo er sich aufhalten kann. Wo ist denn Ben?
Das war das erste Buch, das ich von Judith Merchant gelesen habe. Und es wird definitiv das Letzte sein. Dieser "Thriller" war eine pure Enttäuschung. Ich weiß gar nicht, mit welchem Kritikpunkt ich anfangen soll.
Erstens ist die Protagonistin Nile sehr nervig. Sehr nervig! Selten war mir ein Protagonist so unsympathisch wie Nile. Bereits am Anfang weiß man, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Sie ist sehr anhänglich und lässt einem keinen freien Raum. Dazu kommt noch ihre Aggression.
Zweitens gibt es im Buch sehr viele Wiederholungen, die mich beim Lesen sehr gestört haben. Innerhalb von 300 von 375 Seiten dreht sich alles um den verschwundenen Ben. Ich habe den Satz "Ben ist verschwunden" zigmal gelesen und musste jedes Mal die Augen verdrehen. Das hat man ja schon im Klappentext gelesen.
Drittens fand ich die Nebencharaktere genauso schlimm wie Nile. Ich möchte nicht spoilern, deswegen werde ich nicht ins Detail gehen. Flo ist aber eine sehr seltsame Person. Ich hätte an ihrer Stelle Nile nicht geholfen, da sie selbst weiß, dass sie mit einer Psychopathin zu tun hat.
Viertens war das Ende einfach blöd. Das ganze Buch war langatmig. Man hat gehofft, dass es wenigstens das Ende reißt. Nö. Das, was ich nach 30 Seiten schon gedacht habe, war auch der Fall. Das lässt einen natürlich sehr enttäuscht zurück.
Ich kann das Buch überhaupt nicht empfehlen!