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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2026

Ein solider Thriller

Verdacht - Drei Frauen. Zwei Opfer. Ein mörderischer Plan.
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Ein dramatisches Erlebnis hat bei Natalie Spuren hinterlassen, von denen sie sich seit Jahren zu erholen versucht. Eine große Stütze dabei ist ihr Ehemann Ryan, auf den sie sich blind verlassen kann. Eines ...

Ein dramatisches Erlebnis hat bei Natalie Spuren hinterlassen, von denen sie sich seit Jahren zu erholen versucht. Eine große Stütze dabei ist ihr Ehemann Ryan, auf den sie sich blind verlassen kann. Eines Tages erhält sie einen Drohbrief, der sie als Lügnerin darstellt und für Natalie beginnt der Horror von damals wieder - die Blackouts kehren zurück. Als die junge Assistentin von Ryan ermordet wurde und genau ihr sicherer Hafen verdächtigt wird, bricht für Natalie die Welt zusammen.

"Verdacht" ist das Gebüt von S.M. Govett und für meinen Geschmack ist es der Autorin sehr gut gelungen, einen soliden Thriller ins Leben zu rufen. Im Vordergrund steht nicht nur Natalie sondern auch die Ermittlerin Helen Stratton, die auf der Suche nach ihrer Schwester ist. Das verleiht der Geschichte ein gutes Tempo und sorgt für Abwechslung der Perspektiven. Ein paar kleine Längen gab es, diese waren allerdings nicht unbedingt störend. Die Spannung wurde kontinuierlich aufgebaut und ich kam nicht aus dem Grübeln los - das empfand ich als sehr positiv. Manches konnte ich bereits erahnen, die Autorin hatte aber auch einen Überraschungseffekt im Ärmel, der die Story abgerundet hat. Mich konnte das Buch sehr gut unterhalten und ich habe es schnell beendet, da mich die Neugier ab einem Zeitpunkt richtig gepackt hat und ich unbedingt wissen wollte, welche Auflösung Govett für uns parat hat.

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Ein Buch voller Emotionen und Drachen

Die Legende des letzten Drachen
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Vor langer Zeit wurde der letzte Drache in Drakenshire besiegt, doch dieser belegte das Dorf mit einem Fluch - Menschen verwandeln sich in Drachen! Eines Tages erwischt der Fluch die mutige Aska und für ...

Vor langer Zeit wurde der letzte Drache in Drakenshire besiegt, doch dieser belegte das Dorf mit einem Fluch - Menschen verwandeln sich in Drachen! Eines Tages erwischt der Fluch die mutige Aska und für Skye bricht die Welt zusammen. Trotz ihrer ruhigen und eher scheuen Natur ist sie zu allem bereit, um Aska zu retten. Auf der Suche nach dem Drachenhort sind aber einige Hürden zu überwinden.

Maya Shepherd überrascht einen wieder. Wenn man denkt, dass ein Buch nicht noch emotionaler werden kann, kommt Maya um die Ecke und legt noch eine Schippe drauf! "Die Legende des letzten Drachen" fand ich besonders. Ich mag eigentlich alles, was von Mayas Feder stammt, aber dieses Buch ist wirklich besonders. Die Beschreibungen sind detailliert und man hat das Gefühl, selbst in Drakenshire zu sein und die kreisenden Drachen im Himmel zu beobachten.

Im Fokus liegt eindeutig die Entwicklung der Charaktere. Es wird die Stärke von Freundschaft und Liebe zelebriert, die sich jedem Fluch widersetzen können. Besonders greifbar empfand ich Skyes inneren Kampf. Mayas Charaktere sind immer sehr gut ausgearbeitet - das gehört definitiv zu den Sachen, die ich an ihren Werken so sehr mag. Eine kleine Portion Spice war hier zu finden, die ich persönlich nie in Büchern brauche, doch in diesem Fall war es sparsam und an den richtigen Stellen dosiert.

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Veganes Afrikakochbuch

Tamu – Das vegane Afrikakochbuch
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"Tamu" ist ein veganes Kochbuch, gefüllt mir authentischen Rezepten aus Afrika. Ob die Rezepte wirklich authentisch sind, kann ich nicht beurteilen. Sie sind auf jeden Fall außergewöhnlich. Was mir besonders ...

"Tamu" ist ein veganes Kochbuch, gefüllt mir authentischen Rezepten aus Afrika. Ob die Rezepte wirklich authentisch sind, kann ich nicht beurteilen. Sie sind auf jeden Fall außergewöhnlich. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Aufteilung in zwölf Kapitel, die einem Land gewidmet sind. Zu Beginn jedes Kapitels gibt es eine kurze Info-Spalte mit fun facts über jeweilige Land. Darauf folgen ein paar Rezepte und am Ende des Kapitels steht eine Zutat im Rampenlicht. Die Bilder sind traumhaft und machen Appetit! Als ich die Zutatenlisten gelesen habe, haben mich leider nicht sehr viele Rezepte angesprochen. Es ist auch nicht einfach, an einigen Zutaten zu kommen, da kein afrikanischer Markt in meiner Nähe ist. Somit müsste ich vieles über das Internet bestellen, was mir persönlich nicht zusagt. Ich fände es aber auch schade, Zutaten zu ersetzen, weil darunter die Authentizität der Gerichte leiden würde.

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Veröffentlicht am 09.05.2026

The House Witch - Band 1

The House Witch 1
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Der König von Daxaria bekommt einen neuen Koch. Finlay Ashowan kann aber deutlich mehr, als nur Kochlöffel zu schwenken. Er ist eine Haushexe und hat mächtige Zauberkräfte, die sich als äußerst nützlich ...

Der König von Daxaria bekommt einen neuen Koch. Finlay Ashowan kann aber deutlich mehr, als nur Kochlöffel zu schwenken. Er ist eine Haushexe und hat mächtige Zauberkräfte, die sich als äußerst nützlich erweisen, er gerne aber versteckt halten möchte. In kurzer Zeit wird die Küche zum Mittelpunkt im königlichen Hause, denn jeder ist von Finleys Art wie verzaubert.

Ein Buchcover, das nicht hübscher sein könnte - da war ich sofort wie verzaubert! Das zeigt auch wunderbar den Fokus in diesem Buch. Es geht nämlich um Finlay. Ja, es geht hauptsächlich um ihn. Seine besondere Art habe ich sehr gemocht und musste sehr oft am Anfang schmunzeln. Er hat als Charakter etwas sehr Erfrischendes an sich und das hat den Einstieg in das Buch sehr angenehm und aufregend gemacht. Doch sehr bald ging die Anfangseuphorie verloren. Gefühlt ist alles in der Küche passiert, was für die damalige Zeit sehr unüblich war. Aber gut - das wäre alleine kein Grund zur Kritik. Es passierte super viel. Wirklich viel. Alles in der Küche und jeder war plötzlich da und dann wieder weg. Dann kam der nächste rein, es passierte was und dann ging er wieder. Und das passierte sehr oft. Leider häufig ohne einen guten Grund. So wurde die Geschichte immer chaotischer und die Handlung nahm nicht wirklich an Fahrt auf. Oft habe ich mich gefragt, was überhaupt die Handlung ist, denn der rote Faden hat gefehlt. Das rettet auch nicht das köstlichste Sandwich auf der Welt. Mit der Adeligen Annika bin ich überhaupt nicht warm geworden. Die Katze Kraken bekommt auf jeden Fall Sympathiepunkte. Auch die königliche Familie fand ich interessant. Aber die Figuren blieben leider oberflächlich und die "Geschichte voller Magie, Eigenwillen, Abenteuer und Leidenschaft", die versprochen wurde, blieb für mich leider aus. Die weiteren Bände werde ich wohl nicht verfolgen.

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Aufklärung über Krebs

Krebs - Das Ende einer Angst
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Krebs gehört zu den meist gefürchteten Krankheiten auf der Welt. Kein Wunder, denn die Krankheit ist leider sehr facettenreich, immer mehr Menschen erkranken an einer Krebsart und in manchen Fällen diese ...

Krebs gehört zu den meist gefürchteten Krankheiten auf der Welt. Kein Wunder, denn die Krankheit ist leider sehr facettenreich, immer mehr Menschen erkranken an einer Krebsart und in manchen Fällen diese unheilbar ist. Oft wird Krebs zu spät entdeckt und die Diagnose ist eine große Belastung für Patient und Familien- und Bekanntenkreis. Man stellt sich die Frage - warum ich. Was hätte ich besser machen können, um es zu vermeiden? Oder ist man den Genen ausgeliefert und es gibt keine Präventionsmaßnahmen, die man treffen kann?

Dieses Buch liefert Antworten auf all diese Fragen. Was mir besonders gut gefallen hat - hier wird auch auf molekularer Ebene erklärt, was im Körper passiert, dass Krebs überhaupt entsteht. Die Autorin beschreibt es aber in einer sehr einfachen Sprache, ohne dabei auf die Verwendung von korrekten Begriffen zu verzichten. Sie erklärt sehr verständlich, welche Faktoren den größten Einfluss auf die Entstehung von Krebs haben und wie jeder Mensch etwas tun kann, um sich selbst davor zu schützen. Dabei wird aber keine Angst unterbreitet, sondern lediglich darüber aufgeklärt, dass viele kleine Veränderungen im Lebensstil eine erstaunlich große Auswirkung auf die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung haben können.

Was mir persönlich weniger gut gefallen hat, waren die vielen Wiederholungen. Ja, es gibt eben Faktoren wie Übergewicht, die wirklich ein enormes Risiko darstellen und es wurde in mehreren Studien bewiesen, dass Übergewicht zu Krebs führen kann. Das aber so oft im Buch zu wiederholen, war für mich eher störend. Ich kann mir vorstellen, dass die Autorin auf die Wichtigkeit hinweisen wollte, das hätte allerdings auch ohne es stets zu wiederholen geklappt.

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