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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2020

Ein guter Krimi, der mich fesseln konnte

Gerecht ist nur der Tod
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Dieses Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen! Krimis lese ich eher selten, ich bin der Fan von Thrillern. "Gerecht ist nur der Tod" fand ich aber echt gut. Am Anfang war ich wirklich skeptisch. Die Psychologin ...

Dieses Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen! Krimis lese ich eher selten, ich bin der Fan von Thrillern. "Gerecht ist nur der Tod" fand ich aber echt gut. Am Anfang war ich wirklich skeptisch. Die Psychologin Ina Reich soll die Arbeiten von Schellenberg und seiner "reizenden" Kollegin Bulut begleiten. Ich dachte, dass es zu psychologisch wird und die Spannung eher im Hintergrund bleiben wird. Das war aber zum Glück nicht der Fall.
Der Krimi ist sehr gut strukturiert und er hat einen roten Faden. Anfangs waren für mich alle so geheimnisvoll und mit der Zeit hat sich jeder auf seine eigene Art und Wiese geöffnet und das im angemessenen Maß. Genau nach meinem Geschmack. Ja, es hätte auch Affären geben können. Die Autorin hat es aber viel eleganter gemacht und uns unnötige Liebesgeschichten erspart.
Ina Reich und Schellenberg haben als Team ganz gut funktioniert. Für Bulut hat das nicht so gepasst. Das hat auch etwas für Spannung gesorgt. Spannender war aber der Fall. Zu Beginn habe ich gespürt, dass es eine gewissen Spannung zwischen Ina und Schellenberg gab. Vielleicht lag es daran, dass er selbst noch nicht damit umgehen konnte, dass seine Arbeit von der Psychologin begleitet wird. Mit der Zeit hat sich diese Spannung gelöst und die beiden haben sich wie ganz normale Kollegen verhalten. Das hat mir gut gefallen, weil es die Charaktere so menschlich macht. Man gewöhnt sich leicht an Veränderungen.
Ab einem gewissen Zeitpunkt habe ich mit der Auflösung gerechnet. Die Autorin hat versteckte Hinweise gegeben. Und trotzdem bekam ich diesen Wow-Effekt, als ich das Ende gelesen habe. Alles war gut durchdacht und für mich sind keine Fragen offen geblieben und es gab keine Unstimmigkeiten. Das Buch hat gezeigt, wie stark die Verbindung zwischen zwei Freundinnen sein kann, und wozu man fähig ist, um sich für das zu rächen, was dem besten Freund angetan wurde.

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Veröffentlicht am 26.04.2020

Ein ganz guter Thriller

R.I.P.
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Erst nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich mitbekommen, dass es sich um Band drei einer Reihe handelt. Ich habe nicht gemerkt, dass das Buch zu einer zusammenhängenden Reihe gehört und konnte es ...

Erst nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich mitbekommen, dass es sich um Band drei einer Reihe handelt. Ich habe nicht gemerkt, dass das Buch zu einer zusammenhängenden Reihe gehört und konnte es ganz normal ohne Vorwissen über das Ermittlerduo Freyja und Huldar lesen. Und das Buch hat mir wirklich gut gefallen.

Ich fühle mich den skandinavischen Thrillern immer hingezogen, da diese meistens düster sind. Brutal sind sie auch, aber nicht so ekelhaft brutal. Einem werden Einzelheiten erspart. Das Thema, das hier im Vordergrund steht, ist leider immer noch aktuell: Das Mobbing. Ja, erstaunlich viele Menschen werden zu Opfer von Mobbing und müssen damit lange leben. Einige, die psychisch labiler sind als andere, haben sogar suizidale Gedanken und leider Gottes kommt es auch sehr oft dazu, dass sich Kinder das Leben nehmen, weil sie es einfach nicht mehr aushalten können. Ich habe leider schon selbst Erfahrung damit gemacht (zum Glück nicht so extrem, wie im Buch beschrieben) und weiß, wie schlimm es für einen ist und wie schlecht man sich fühlt.

Irgendwann hatte ich mit dem Ende gerechnet. Ab einem bestimmten Zeitpunkt hat der Leser so viele Tipps bekommen, dass die Auflösung klar war. Und trotzdem bekommt man Gänsehaut, wenn alles ans Licht kommt. Ganz ehrlich, den Mörder verstehe ich. Klar ist Mord nie der beste Weg, weil man dadurch von noch mehr Trauer umgeben ist.

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Veröffentlicht am 26.04.2020

Das ist kein Thriller

In Vitro
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Bei diesem Buch habe ich mir viel versprochen, wurden aber leider enttäuscht. Es ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Na ja, Lust auf ein weiteres spüre ich nicht. Wo soll ich anfangen?

Die ...

Bei diesem Buch habe ich mir viel versprochen, wurden aber leider enttäuscht. Es ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Na ja, Lust auf ein weiteres spüre ich nicht. Wo soll ich anfangen?

Die Sprache hat mir nicht so gut gefallen. Es gab auch leider viel zu viele Fehler, die den Lesefluss gestört haben. An manchen Stellen konnte ich nicht wirklich folgen, da diese nicht so toll ausgearbeitet wurden.

Jack ist meine absolute Hassfigur. Alles dreht sich um ihn und er trifft alle Menschen, die für die Lösung des Mysteriums eine Rolle spielen. Wie in einem schlechten Actionfilm wird er von Pech verfolgt (jeder will ihn umbringen, keine traut ihm, ihm sollen die Morde in die Schuhe geschoben werden) und gleichzeitig hat er enorm viel Glück, weil es schafft, sich aus jeder unangenehmen Situation auf der besten Art und Weise zu befreien. Mich langweilen und nerven diese typischen Opferrollen.

Das, was mich aber am meisten gestört hat, ist der Titel. Die Definition von in vitro steht ja sogar am Anfang des Buches. Und wo bitte sehr ging es darum im Buch??? Ja, genau, nirgends. Warum nennt man sein Buch in vitro, wenn es im Buch ja überhaupt nicht angesprochen wird und gar keine Rolle spielt? Auch das Wort "Experiment" ist hier fehl am Platz.

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Veröffentlicht am 25.04.2020

Spannend, interessant, empfehlenswert!

Die Frequenz des Todes
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Mir hat der erste Teil schon sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich auf die Fortsetzung sehr gefreut. "Die Frequenz des Todes" habe ich verschlungen! Das Buch ist sehr gut geschrieben und lässt einen ...

Mir hat der erste Teil schon sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich auf die Fortsetzung sehr gefreut. "Die Frequenz des Todes" habe ich verschlungen! Das Buch ist sehr gut geschrieben und lässt einen einfach nicht los. Ich habe mich keine Sekunde lang gelangweilt und konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Spannende Dialoge und ein interessanter Fall sorgen für gute Unterhaltung.
Ich kann es nur empfehlen, mit dem ersten Teil anzufangen, da der Autor uns nicht mit Details und Wiederholungen aus dem ersten Band langweilt. Hier geht es direkt zur Sache und man muss die Charaktere kennen, um nicht verwirrt zu sein. Ich bin sehr froh darüber, dass der zweite Teil genauso gut wie der erste ist und man den roten Faden erkennen kann.
Kurze Kapitel sind immer etwas feines, weil die viel zum Spannungsaufbau bringen. Der Perspektivenwechsel ist gut gewählt, da der Leser alles verfolgen kann. Außerdem ist es immer spannend (zumindest empfinde ich es so), die Gedanken der verschiedenen Charakteren zu verfolgen, um ihre Taten besser nachvollziehen zu können.
Jula und Hegel müssen wieder zusammen arbeiten, um ein unschuldiges Leben zu retten: das Leben eines Babys. Ich habe das Ende nicht so kommen sehen. Ich habe am Anfang eine andere Idee gehabt und wurde positiv überrascht. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber das ist eben typisch für Fitzek. Ja, Vincent Kliesch hat das Buch geschrieben, aber die Idee ist eben von Fitzek und das merkt man deutlich. Ihre Zusammenarbeit liefert aber eine sehr spannend Serie, von der ich unbedingt mehr haben möchte. Das offene Ende macht einen neugierig und die Vorfreude auf Band 3 kann jetzt schon beginnen!

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Veröffentlicht am 06.04.2020

Großartig!

Der Attentäter
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Ich kann nicht anders, als diesem Buch fünf Sterne zu geben. Wenn man zehn geben könnte, würde ich auch zehn geben! Es ist einfach großartig!
Ich habe schon lange keinen Thriller gelesen, in dem es nicht ...

Ich kann nicht anders, als diesem Buch fünf Sterne zu geben. Wenn man zehn geben könnte, würde ich auch zehn geben! Es ist einfach großartig!
Ich habe schon lange keinen Thriller gelesen, in dem es nicht um Blut und brutale Morde ging. In diesem Buch geht es um das Attentat auf Franz Ferdinand im Jahre 1914 in Sarajewo. Der Autor hat sehr gut recherchiert und teilt sein Wissen mit den Lesern. Das Buch ist informativ, sehr spannend und gleichzeitig unterhaltsam.
Der Autor zeigt uns beide Seiten näher: Das Thronfolgerpaar und die Attentäter. Ich habe gelernt, beide Seiten im Herzen zu schließen. Auf der einen Seite sind Franz und Sophia. Beide sind ein tolles Paar, das liebevoll miteinander und mit den Kindern umgeht. Es mag sein, dass der Thronfolger manchmal etwas grob zu seinen Leuten ist, aber ich konnte ich verstehen. Er will überhaupt nicht der Thronfolger sein; das merkt man oft daran, dass er die Nase voll hat, wichtige Entscheidungen zu treffen. Zumindest kam es mir so vor. Auf der anderen Seite lernt man diese jungen Serben kennen, die ihr Land nicht verlieren wollen. Ja, patriotische Gedanken können einen großen Einfluss auf die eigene Psyche ausüben. Ich konnte verstehen, warum sie das Attentat durchziehen wollten. Man hat aber auch ihre Ängste empfunden, was die Männer authentisch und die Geschichte realistisch macht.
Ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen. Es ist unglaublich gut geschrieben. Die Sprache ist sehr gut und die Spannung war immer spürbar.

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