Cover-Bild Flashback – Was hast du damals getan?

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Ersterscheinung: 01.07.2020
  • ISBN: 9783641239206
Andrea Bartz

Flashback – Was hast du damals getan?

Thriller
Frank Dabrock (Übersetzer)

Traue niemandem. Am wenigsten dir selbst.2009: Über den Dächern von Brooklyn feiert eine Gruppe junger New Yorker wie im Rausch. Für Lindsay endet die Party wie so oft mit einem Blackout. Am nächsten Morgen erinnert sie sich an nichts. Doch etwas Schreckliches ist passiert: Während alle feierten, hat sich ihre beste Freundin Edie wenige Stockwerke tiefer erschossen.2019: Lindsay hat mit den Ereignissen von vor zehn Jahren eigentlich abgeschlossen. Doch dann begegnet sie einer Freundin von damals, und alte Wunden reißen wieder auf. War Edies Tod wirklich Selbstmord? Wer könnte ihr etwas angetan haben? Stück für Stück setzt Lindsay das Bild jener verlorenen Nacht zusammen. Nur ihre eigene Erinnerung lässt sie dabei immer wieder im Stich, und sie beschleicht ein grauenhafter Verdacht.Ein Mord in der Hipster-Szene von Brooklyn – dieser Pageturner geht unter die Haut!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2020

Die Faktencheckerin

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Lindsay trifft nach 10 Jahren ihre ehemalige Cliquen-Freundin Sarah wieder. Beide sprechen über den Tod ihrer Freundin Edie, die sich damals erschossen hat. Sarah glaubt nicht an einen Selbstmord und hat ...

Lindsay trifft nach 10 Jahren ihre ehemalige Cliquen-Freundin Sarah wieder. Beide sprechen über den Tod ihrer Freundin Edie, die sich damals erschossen hat. Sarah glaubt nicht an einen Selbstmord und hat auch ganz andere Erinnerungen als Lindsay an die Nacht im Jahr 2009. Daraufhin macht Lindsay das, was sie am besten kann - recherchieren.

Das Cover des Buches passt zum Buch und ist nicht schlecht gemacht. Auch das Düstere ist hier definitiv gut eingefangen.

Der Schreibstil der Autorin ist gut; Orte und Charaktere werden sehr gut dargestellt.

Zu Beginn des Buches hatte ich so meine Probleme mit dem Buch. Im Jahr 2009, wo die Clique 23/24 Jahre alt war, benahmen sie sich, wie es eigentlich nur Teens unter 20 tun - heute und auch damals. Zudem bereitete mir Probleme, dass die Freundinnen damals immer per E-Mail kommunizierten - wir machten das schon vorher über SMS - zudem wurde ja WhatsApp 2009 gegründet. Und dann schließlich weiß Lindsay ihr altes E-Mail-Passwort nicht mehr und der Betreiber hat die Seite aufgegeben. Als sie jedoch Zugriff auf ihre E-Mails erhält, kann man lesen, dass ihr Account bei GMail bestand, der ja auch heute noch existiert.

Edie erinnerte mich lange Zeit sehr an Alison aus "Pretty little liars" - genauso intrigant und voller Lügen. Und auch sonst bestanden - außer dem Aussehen - viele Ähnlichkeiten zu Alison.

Insgesamt waren sämtliche Charaktere des Buches nicht nur undurchschaubar (was für einen Thriller ja gut ist), sondern auch alle mitsamt unsympathisch.

Das Buch wird in der Ich-Form erzählt- zum Großteil aus der Sicht von Lindsay, aber auch andere Personen bekommen ein Kapitel in dieser Form. Oft unterbrachen diese Rückblicke in die Vergangenheit einer anderen Person aber den Lesefluß, vor allem wenn sie nicht wirklich Neues beitragen konnten. Und das wo die ersten 75% des Buches ein Krimi mit Längen war. Vor allem wenn immer wieder sich ständig wiederholend geschrieben steht, dass Lindsay eine Faktencheckerin ist und recherchieren gewohnt ist.

Erst im letzten Viertel wird es dann zu einem wirklichen Thriller und die Spannung war auf dem Höhepunkt. Auch ansonsten war das Buch spannend, aber es gab eben Längen.

Die Auflösung schließlich mag für einige LeserInnen sicher überraschend kommen; geübte LeserInnen können den Täter aber schon relativ früh identifizieren bzw. haben zumindest einen starken Verdacht.

Wie sich Lindsay allerdings zu Ende des Buches verhält, ist mehr als nur naiv.

Fazit: Gute Grundidee, aber aufgrund vieler Negativpunkte 3,5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.08.2020

Narzisstisch, paranoid, verwirrend

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Lindsay trifft nach 10 Jahren eine alte Freundin wieder. Seit den Selbstmord ihrer besten Freundin haben sie sich nicht mehr gesehen. Nach dem Treffen kommen ihr Zweifel an den Selbstmord. Leider hat sie ...

Lindsay trifft nach 10 Jahren eine alte Freundin wieder. Seit den Selbstmord ihrer besten Freundin haben sie sich nicht mehr gesehen. Nach dem Treffen kommen ihr Zweifel an den Selbstmord. Leider hat sie nur lückenhafte Erinnerungen an den Tag und den Abend. Was ist wirklich passiert?

Lindsay versucht über Facebook, alte Freunde, Fotos, Videos den Abend zu rekonstruieren. Zwei ihrer Freunde unterstützen sie, helfen wo sie können und machen sich doch Sorgen, dass sie erneut abstürzt, die Sache nicht verkraftet, sich verrennt.

Die Hauptprotagonisten ist eine sehr schwierige Person. Sie ist unzufrieden, traurig, sucht Bestätigung und vor allem Liebe. Beim Wühlen in der Vergangenheit kommt auch genau diese zum Vorschein und auch viele schlechte Dinge, welche sie getan hat, bahnen sich den Weg in ihr Gedächtnis zurück. Was hat sie vergessen, was verdrängt?!

Der Schreibstil ist leicht zu lesen, allerdings sind die Handlungen verrückt, wie die jungen Menschen damals 2009. Mit jeder neuen Entdeckung und Begegnung, kann man sich mehr in die Zeit zurückversetzten und auf einmal scheint alles möglich zu sein. Allerdings wurde ich mit keiner der Personen richtig warm und auch das Lebensgefühl übertrug sich nicht. Es ist einfach eine vollkommen verrückte und verwirrende Geschichte.

Fazit: Ganz konnte mich das Buch nicht überzeugen, aber das Ende hat mich doch interessiert und auch überrascht!

Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.

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