Cover-Bild Ein romantischer Tod
Band 3 der Reihe "Ein Fall für Commissario Grassi"
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 01.04.2026
  • ISBN: 9783426560150
Andrea Bonetto

Ein romantischer Tod

Ein Ligurien-Krimi. Ein neuer Fall für Commissario Vito Grassi

Tödliche Geheimnisse in Ligurien 
»Ein romantischer Tod« ist der 3. Urlaubskrimi aus der romantischsten Region Italiens von
Bestseller-Autor Andrea Bonetto.

Commissario Vito Grassi glaubt nicht an einen Unfall, als ein Wanderer nahe des Sentiero Azzurro tot aufgefunden wird. Erschlagen von den Steinen einer jahrhundertealten Mauer bei einem romantischen Picknick mit Meerblick? Ausgeschlossen, findet Grassi. Nur der Hartnäckigkeit Dottore Penzas ist es zu verdanken, dass man nach der Obduktion zweifelsfrei von einem Verbrechen ausgeht. Der Tote entpuppt sich als Ex-Polizist, der undercover den Machenschaften des skrupellosen Geschäftsmanns Lorenzo DiMarco auf der Spur war. Er soll sich in einer fragwürdigen Beziehung zu zwei Erbinnen und einem romantischen Poeten befunden haben. Doch die Ermittlungen stagnieren, nichts ergibt Sinn. Beim legendären Schwimmwettkampf Coppa Byron werden Grassi und seine Kollegin Marta Ricci schließlich Zeuge eines erneuten Mordanschlags, der ihren Fall plötzlich in neues Licht stellt …

Unblutiger Italien-Krimi mit viel Atmosphäre, Humor und erstaunlichen Einblicken in unser liebstes Urlaubsland

Lassen Sie sich an den Golfo dei Poeti entführen, eine Bucht, die seit Jahrhunderten von Künstlern und Dichtern bewundert wird. Hier entdecken Sie »die anderen Cinque Terre«, die unbekannten fünf Ortschaften Liguriens.
Andrea Bonettos Krimi-Reihe bietet perfekte Urlaubslektüre für Italien-Fans. Und natürlich für die Leser*innen von Donna Leon, Pierre Martin oder Jean-Luc Bannalec und alle, die humorvolle Krimis lieben.

Der ebenso einfühlsame wie eigenwillige Commissario Vito Grassi und sein Team von Power-Frauen lösen ihre Fälle in folgender Reihenfolge:

  • Abschied auf Italienisch
  • Azzurro mortale
  • Ein romantischer Tod

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2026

Wundervoller Ferienkrimi

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Nahe des Wanderweges Sentiero Azzurro wird ein Wanderer tot aufgefunden. Er wurde während eines Picknickes von den Steinen einer jahrhundertealten Mauer erschlagen. Commissario Vito Grassi glaubt nicht ...

Nahe des Wanderweges Sentiero Azzurro wird ein Wanderer tot aufgefunden. Er wurde während eines Picknickes von den Steinen einer jahrhundertealten Mauer erschlagen. Commissario Vito Grassi glaubt nicht an einen Unfall. Der Tote, ein ehemaliger Polizist, war einem skrupellosen Geschäftsmann auf der Spur. Liegt hier das Mordmotiv?

"Ein romantischer Tod" von Andrea Bonetto ist ein richtig guter Ferienkrimi. Angesiedelt im wunderschönen Ligurien wird das Flair der Region sehr schön vermittelt. Landschaft und Charaktere werden sehr bildhaft beschrieben. Die Region wird hier lebendig, man erfährt von ihren Eigenheiten und ein wenig von ihrer Geschichte. Die Charaktere sind alle mit ihren speziellen Eigenarten versehen, haben Ecken und Kanten und sind richtige Unikate, die, so unterschiedlich sie sind, trotzdem perfekt zusammenpassen. Ihre Dialoge sorgen öfters für Lachtränen. Hier kommt etwas Humor ins Spiel. Man merkt hierbei jedoch, daß die kleinen Spitzfindigkeiten nie boshaft gemeint sind. Der Kriminalfall selbst wird auf ruhige Art gelöst. Action sucht man hier vergeblich, was mir sehr gut gefallen hat. Dieser Krimi ist perfekt zum Entspannen und Genießen!

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Ein Krimi mit Urlaubsflair

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Klappentext:
Commissario Vito Grassi glaubt nicht an einen Unfall, als ein Wanderer nahe des Sentiero Azzurro tot aufgefunden wird. Erschlagen von den Steinen einer jahrhundertealten Mauer bei einem romantischen ...

Klappentext:
Commissario Vito Grassi glaubt nicht an einen Unfall, als ein Wanderer nahe des Sentiero Azzurro tot aufgefunden wird. Erschlagen von den Steinen einer jahrhundertealten Mauer bei einem romantischen Picknick mit Meerblick? Ausgeschlossen, findet Grassi. Nur der Hartnäckigkeit Dottore Penzas ist es zu verdanken, dass man nach der Obduktion zweifelsfrei von einem Verbrechen ausgeht. Der Tote entpuppt sich als Ex-Polizist, der undercover den Machenschaften des skrupellosen Geschäftsmanns Nicola DiLorenzo auf der Spur war. Er soll sich in einer fragwürdigen Beziehung zu zwei Erbinnen und einem romantischen Poeten befunden haben. Doch die Ermittlungen stagnieren, nichts ergibt Sinn. Beim legendären Schwimmwettkampf Coppa Byron werden Grassi und seine Kollegin Marta Ricci schließlich Zeuge eines erneuten Mordanschlags, der ihren Fall plötzlich in neues Licht stellt.

„Ein romantischer Tod“ ist der 3.Band der Krimireihe „Ein Fall für Commissario Grassi“ von Andrea Bonetto.

Der Autor hat recht unterschiedliche Charaktere zum Leben erweckt.
Commissario Vito Grassi hatte man ja im 1. Band schon gut kennengelernt. Er hatte sich von Rom nach La Spezia versetzten lassen. Die Kinder sind erwachsen und von seiner Ehefrau, die weiterhin in Rom weilt, lebt Grassi weiterhin getrennt.
.Er lebt in einem kleinen Haus, das er von seinem Vater geerbt hat. Aber nicht nur das Haus hat er geerbt, sondern auch Toni, die Mitbewohnerin.
Ich finde Vito Grassi sehr sympathisch. Manchmal kommt er etwas grummelig rüber, aber das passt gut zu dieser Figur.

Seine Kollegin, die junge Marta Ricci ist eine engagierte Polizistin.
Vito und sie haben keinen guten Einstieg gehabt, haben sich aber gut zusammengerauft. Sie ergänzen sich und sind einfach ein gutes Team.

Dann haben wir noch Toni. Die hat Grassi praktisch mit dem Haus geerbt. Sie kümmert sich um das kleine Olivenhain das zum Haus gehört.
Am Anfang wollte Grassi Toni loswerden, jetzt haben die Beiden sich aneinander gewöhnt und mögen sich recht gerne.

In diesem Band ist Lucy, Grassis Tochter zu Besuch. Sie verbringt die Semesterferien bei ihrem Vater. Mit Toni versteht Lucy sich sehr gut um ihren Vater, der nach einem Schlag auf dem Kopf im Krankenhaus liegt, sorgt Lucy sich.

Das sind die Charaktere die, die Leser*innen durch die Krimireihe begleiten werden.

Andrea Bonetto beginnt die Geschichte in einem gemäßigten Tempo, man bekommt genug Zeit sich mit den Charakteren und der Umgebung verdaut zu machen.
Doch als der Tote auf einer Terrasse auf einem Wanderweg durch die Cinque Terre gefunden wird, legt die Geschichte an Tempo zu.

Bei der Begutachtung der Leiche bekommt Grassi einen Schlag auf den Kopf. War es ein Stein, der sich aus der maroden Trockenmauer gelöst hat, oder war es gar ein Anschlag auf den Commissario. Trotz Wunde am Kopf und Stimmungsschwankungen kann Grassi das Ermitteln nicht lassen.

Für mich lebt die Geschichte durch die Beschreibung der eindrucksvollen Landschaft. Vor einigen Jahren habe ich die Cinque Terre Dörfer besucht und hatte schnell alles wieder vor Augen. Man bekommt beim Lesen richtig Sehnsucht nach Urlaub.
Aber auch die Ermittlungen beschreibt der Autor spannend und sie nehmen ungeahnte Ausmaße an.

Andrea Bonetto erzählt die Geschichte spannend und mit einem feinen Humor.
„Ein romantischer Tod“ ist ein gelungener 3. Band der Commissario Grassi Reihe.
Ich freue mich auf viele weitere Bände.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Tod auf dem Küstenpfad

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„Todesursache: dumm gelaufen?“ (S. 57) – Commissario Vito Grassi glaubt nicht daran, dass der Mann, der tot auf einer Weinterrasse am Küstenpfades nahe Riomaggiore aufgefunden wird, durch einen zufälligen ...

„Todesursache: dumm gelaufen?“ (S. 57) – Commissario Vito Grassi glaubt nicht daran, dass der Mann, der tot auf einer Weinterrasse am Küstenpfades nahe Riomaggiore aufgefunden wird, durch einen zufälligen Steinschlag ums Leben kam. Die Mauern dort halten schließlich seit Jahrhunderten. Wie wahrscheinlich ist es also, dass sie ausgerechnet in dem Moment einstürzen, als jemand darunter rastet? Noch seltsamer wird es, als Grassi selbst beim Bergen der Leiche von herabfallenden Steine verletzt wird, nachdem er kurz zuvor noch einen Schatten gesehen haben will. Auch Dottore Andrea Penza zweifelt an der Unfalltheorie: Das Gesicht des Toten ist zwar zertrümmert, doch seine Brille ist unbeschädigt – ein Detail, das nicht ins Bild passt.
Die Ermittlungen verlaufen zunächst im Sande. Weder Grassi noch seine Kollegin, Ispettore Marta Ricci, können den Toten identifizieren, und auch bei den Verdächtigen und ihren möglichen Motiven geraten sie immer wieder in Sackgassen. Erst als beim Coppa Byron (einem legendären Schwimmwettkampf) ein Anschlag auf einen ihrer Verdächtigen verübt wird, kommt endlich Bewegung in den Fall und sie gelangen auf die richtige Spur.

Wie schon in den vorigen Bänden lebt die Krimireihe lebt weniger von rasanter Action als von zwischenmenschlichen Konflikten. Auch in seinem 3. Fall hat es Grassi nicht leicht. Wegen seiner Verletzungen muss er mehrere Tage im Krankenhaus bleiben, leidet unter starke Kopfschmerzen und wird durch einen lädierten Fuß zusätzlich in seiner Arbeit behindert. Das macht ihn noch grummeliger als gewöhnlich.

Privat gerät sein Leben ebenfalls aus den Fugen. Seine Tochter Lucy verbringt die Semesterferien bei ihm, weil es offenbar Probleme mit ihrem Freund hat, darüber sprechen will sie allerdings nicht. Seine Mitbewohnerin Toni gesteht ihm ihre Gefühle, und auch Grassi empfindet längst mehr als Freundschaft für sie. Doch er ist noch mit Chiara verheiratet, die inzwischen die Scheidung eingereicht hat.
Auch Ispettore Ricci kämpft mit eigenen Schwierigkeiten. Sie wird in die Bestechungsaffäre der suspendierten Questore verwickelt.

Der Kriminalfall selbst überzeugt weniger durch Tempo als durch Grassis Fähigkeit, im entscheidenden Moment die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Besonders begeistert hat mich erneut die eindrucksvoll geschilderte Landschaft Liguriens. Die schmalen, abenteuerliche Wanderwege auf den rauen Klippen hoch über dem Meer sind so lebendig beschrieben, dass man kann das Salz in der Luft beinahe riechen kann – genau wie die landestypischen Gerichte, die im Laufe der Handlung gekocht und genossen werden.

Da bekommt man direkt Lust auf einen Urlaub in Ligurien, allerdings am liebsten ohne Mordfall.

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