Cover-Bild Die Verlorenen von Greyswick
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Festa Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 640
  • Ersterscheinung: 12.11.2025
  • ISBN: 9783986762452
Anita Frank

Die Verlorenen von Greyswick

Ein Gothic-Thriller
Susanne Picard (Übersetzer)

Manche Häuser finden keinen Frieden.

England, 1917. Noch erschüttert vom Tod ihres Verlobten nimmt Stella das Angebot ihrer schwangeren Schwester Madeleine an, gemeinsam in deren imposantem Landhaus Greyswick zu wohnen.
Als Stella dort ankommt, findet sie ein Haus vor, das von einer unerklärlichen Angst erfüllt ist. Und bald häufen sich unheimliche Vorfälle: Nachts hört man Kinder weinen und die Treppen auf und ab laufen. Jedoch leben in Greyswick keine Kinder.
Mit Hilfe ihrer »übersinnlich begabten« Zofe beginnt Stella die tragische Geschichte des alten Hauses zu erkunden.
Doch das Flüstern der Toten warnt sie vor den dunklen und schrecklichen Geheimnissen von Greyswick …

Sunday Mirror: »Ein brillantes Gothic-Abenteuer – und der perfekte Winter-Pageturner.«

Woman & Home: »Wenn Ihnen The Woman in Black gefallen hat, werden Sie dieses absolut packende und atmosphärische Buch lieben.« 

Samantha King: »Eine fesselnde Geistergeschichte mit einem grausamen Familiengeheimnis im Mittelpunkt.«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2026

Ruhiger aber atmosphärischer Gothic-Thriller

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Stell dir vor, du befindest dich in einem alten Anwesen zur Zeit des Ersten Weltkriegs.
Du hörst nachts ein Kind weinen und es passieren auch sonst seltsame und unerklärliche Dinge in diesem Haus. Hier ...

Stell dir vor, du befindest dich in einem alten Anwesen zur Zeit des Ersten Weltkriegs.
Du hörst nachts ein Kind weinen und es passieren auch sonst seltsame und unerklärliche Dinge in diesem Haus. Hier leben aber keine Kinder und auch sonst scheint dich kaum jemand ernst zu nehmen. Du spürst, dass auf diesem Anwesen ein schreckliches Geheimnis lastet.
Würdest du die Beine in die Hand nehmen und flüchten oder würdest du bleiben und versuchen, dem schrecklichen Geheimnis auf die Spur zu kommen, weil die Geister sonst keine Ruhe geben?

Diesen Roman haben wir zusammen im Buddy-Read gelesen.
Etwas an diesem Buch hat uns von Anfang an magisch angezogen. Die wunderschöne Aufmachung und der Klappentext haben uns ebenfalls sehr neugierig gemacht.
Diese Geschichte ist düster, drückend, an einigen Stellen unheimlich und gruselig und wirklich sehr atmosphärisch.
Sie fängt ruhig an und wenn man ihr die nötige Zeit zum Entfalten lässt, entwickelt sie sich im weiteren Verlauf zu einem wahren Pageturner.
Wir haben dieses Buch so gerne gelesen und waren beide absolut begeistert davon.
Hier gibt es so viele traurige Komponenten. Die einen haben mit der Vergangenheit des Anwesens zu tun, die anderen mit der tragischen Liebesgeschichte unserer Protagonistin. Denn sie ist in Trauer, als die Geschichte beginnt. Der Verlust ihrer großen Liebe im Ersten Weltkrieg nimmt ihr sogar den Lebenswillen. Im Laufe der Geschichte bekommen wir hier sehr viele Einblicke in diese Liebesgeschichte und können ihre Trauer mit ganzem Herzen nachfühlen.

Wenn du gerne Gothic-Thriller liest, die eher ruhig, aber sehr atmosphärisch sind, wäre es vielleicht das richtige Buch für dich.
Wenn du eine unheimliche, melancholische und düstere Atmosphäre beim Lesen sowie die Geschichte dahinter mit all ihren Gefühlen und Emotionen zu schätzen weißt, könnte dir dieser Schauerroman ebenfalls sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Ein Spukhaus der extraklasse

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England im Jahr 1917: Noch gezeichnet vom Verlust ihres Verlobten folgt Stella der Einladung ihrer schwangeren Schwester Madeleine und zieht in das abgelegene Landhaus Greyswick. Was als Rückzugsort gedacht ...

England im Jahr 1917: Noch gezeichnet vom Verlust ihres Verlobten folgt Stella der Einladung ihrer schwangeren Schwester Madeleine und zieht in das abgelegene Landhaus Greyswick. Was als Rückzugsort gedacht ist, entpuppt sich schnell als Ort voller Unruhe, Angst und unausgesprochener Schuld. Schon bald liegt über dem Haus eine beklemmende Atmosphäre – eine, die sich nicht erklären lässt, aber mit jeder Seite intensiver wird.

Anita Frank erschafft mit Greyswick ein klassisches Gothic-Setting, das unter die Haut geht. Knarrende Treppen, nächtliches Weinen von Kindern, Schritte im Dunkeln – obwohl dort keine Kinder leben. Das Grauen kommt leise, schleichend und wirkt gerade deshalb so eindringlich. Besonders gelungen ist die Verbindung von Trauer, Schuld und Übersinnlichem, die der Geschichte eine tiefe emotionale Ebene verleiht. Stella ist eine starke, zugleich verletzliche Protagonistin, deren innere Zerrissenheit perfekt mit den dunklen Geheimnissen des Hauses harmoniert. Unterstützt von ihrer übersinnlich begabten Zofe beginnt sie, die Vergangenheit Greyswicks zu entschlüsseln – und stößt dabei auf Wahrheiten, die besser hätten verborgen bleiben sollen. Das Flüstern der Toten ist dabei weniger bloßer Spuk als eine eindringliche Warnung.

Der Roman lebt von seiner dichten, fast greifbaren Atmosphäre und dem langsamen, stetigen Spannungsaufbau. Statt plakativer Schockmomente setzt Anita Frank auf psychologischen Horror, emotionale Tiefe und ein grausames Familiengeheimnis, das lange nachhallt.

"Die Verlorenen von Greyswick" ist eine eindrucksvolle Gothic-Geistergeschichte, die melancholisch, unheimlich und fesselnd zugleich ist.

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Veröffentlicht am 13.12.2025

Geister, Schwiegermonster und grässliche Geheimnisse

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Das schöne bei den Festa Taschenbüchern ist, dass egal wie dick sie sind, sie 16,99 € kosten. Ich war sehr überrascht, als ich 𝐃𝐢𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐥𝐨𝐫𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐧 𝐆𝐫𝐞𝐲𝐬𝐰𝐢𝐜𝐤 auspackte, denn der Roman hat über 600 Seiten. ...

Das schöne bei den Festa Taschenbüchern ist, dass egal wie dick sie sind, sie 16,99 € kosten. Ich war sehr überrascht, als ich 𝐃𝐢𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐥𝐨𝐫𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐯𝐨𝐧 𝐆𝐫𝐞𝐲𝐬𝐰𝐢𝐜𝐤 auspackte, denn der Roman hat über 600 Seiten. Aber eine Geschichte rund um ein Spukhaus darf meinetwegen auch ruhig etwas länger ausfallen.

England, 1917: Noch immer erholt sich Stella von einem schweren Verlust. Doch nun braucht ihre schwangere Schwester Stella’s Hilfe. Diese lebt zusammen mit der Schwiegermutter auf dem Anwesen Greyswick und wird zunehmend von einem nervlichen Leiden geplagt. Nächtliches Weinen, urplötzlich auftauchende Spielzeugsoldaten. Doch auf Greyswick gibt es kein Kind. Zunächst glaub Stella nicht an einen Spuk, aber dann häufen sich die Vorfälle und diese deuten ein lang zurückliegendes Verbrechen an.

Stella ist eine etwas andere Romanheldin. Sie behandelt ihre Bediensteten (zunächst) nicht, wie so oft als Freunde, sondern als das was sie sind, wenn auch nicht ohne Respekt. Sie ist außerdem stur wie ein Esel und gibt selbst da noch Widerworte, wo andere längst aufgeben. Diese freche Hartnäckigkeit fand ich manchmal fast schon zum lachen. Aber gut! Endlich mal jemand der sich durchsetzt.

Der Großteil der Figuren ist weiblich. Sie arbeiten mit- und gegeneinander, stehen zwischen Tradition und Eigensinn. So entsteht eine interessante Dynamik bei der die Männer nicht unwichtig, aber nur Nebendarsteller sind.

Der Spuk ist jetzt nichts neues, aber dennoch sehr schön eingefangen. Wo der seinen Ursprung hat entblättert sich in gewohnter Manier Stück für Stück und führt einen auf so manche falsche Fährte. Natürlich kann man sich einiges schon denken und doch gab es für mich so manche Überraschungen.

Eigentlich habe ich nichts zu meckern, aber da mich die Geschichte trotz wirklich einwandfreier Spukhaus Atmosphäre mal wieder nicht gruseln konnte und mir manches nicht ausreichend genug erklärt wurde (Billy, Das Geheimnis um die Widmung in Stella’s Buch,…) gibt es von mir sehr gute 4 Sterne.

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