Hinter der Fassade
Es ist ein Schock, den Fran Hunter werlebt, als sie das tote Mädchen im Schnee findet. Sie ist erwütgt worden mit ihrem eigenen roten Schal. Schnell kommt ein Mann, Magnus tait, in den Fokus von DI Perez, ...
Es ist ein Schock, den Fran Hunter werlebt, als sie das tote Mädchen im Schnee findet. Sie ist erwütgt worden mit ihrem eigenen roten Schal. Schnell kommt ein Mann, Magnus tait, in den Fokus von DI Perez, der zusammen mit DI Taylor vom Festland die Ermittlungen leitet. Tait hat das Mädchen noch kurz vor ihrem Tod gesehen und mit ihr einen Tee getrunken, Doch reicht das aus für einen Verdacht. Die Ermittlungen erstrecken sich auch auf die Freundin der Toten, Sally. Zusammen mit Catherine waren die beiden am Neujahrsabend bei Tait zu Besuch. Doch reicht das für einen Verdacht? Den Ermittlern fällt auch noch der Fall eines verschwundenen Mädchens auf und ach hier war Tail ein Verdächtiger. Alles konzentriert sich auf diesen Mann, doch ist das der Richtige?
Ann Cleeves zeichnet in der ersten Band der Shetland Krimis "Die Nacht der Raben" ein intensiver Bild der Shetland Inseln und seiner Bewohner Sie gestattet dem Leser auch einen Einblick hinter die Fassade dieser Inselgemeinschaft. Es ist nicht alles so wie es aussieht. Hier gibt es viele Unterschiede und für junge Mädchen ist es nicht nur ein Paradies auch eine Herausforderung zwischen Schule und der Welt der Erwachsenen sich zurecht zu finden, All das beschreibt die Autorin in ihrem Krimi und lässt in einer sehr gut verständlichen Sprache ihre Ermittler in diesem Fall ermitteln. Natürlich hat sie auch noch andere Schwerpunkte und die eigentlich vordergründige Tat ist nicht die einzige, die die Polizei beschäftigt. Es sind auch die Menschen und ihre Vorlieben und Abgründe, die die Autorin behandelt und es scheint so, als ob diese Szenen auch in anderen regionen spielen können, doch einiges ist sehr typisch mit den Shetland Inseln verwachsen. Gerade wenn sie die geringe Besiedlung beschreibt unf die damit verbundene Einsamkeit der Menschen, wird klar, dass das Leben hier etwas Besonderes ist. Die Leere der Insel wird auch schon auf dem Cover deutlich. Doch diese Leere kann auch etwas positives beinhalten und auch hier setzt der Krimi an. Seine Hauptcharaktere werden sehr deutlich mit all ihren Emotionen beschrieben und das macht den Krimi lesenswert. Da der Spannungsbogen auch gut entwickelt und auch einige Überraschungen enthält kann jeder Leser auf seine Kosten kommen.
Ich finde diesen ersten Band der Shetland Reihe sehr spannend und interessant, weil ich viel über die Shetlands erfahren habe und mich auch gut unterhalten habe. Es ist zwar keine explosive Spannung, die sich mir hier bietet, aber genug, um den Krimi manchmal nicht weglegen zu können.