Cover-Bild Fräulein Gold: Scheunenkinder
Band 2 der Reihe "Die Hebamme von Berlin"
(2)
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 12.09.2023
  • ISBN: 9783499004308
Anne Stern

Fräulein Gold: Scheunenkinder

Band 2 der gefeierten Bestsellerreihe um die Hebamme Hulda Gold, die im Berlin der 1920er-Jahre in rätselhafte Todesfälle verstrickt wird.

1923: Die Berliner Hebamme Hulda Gold wird zu einer Geburt ins Scheunenviertel nach Mitte gerufen. Obwohl die jüdische Familie dort nach ihren ganz eigenen, strengen Regeln lebt, gewinnt Hulda das Vertrauen der jungen Mutter. Als das Neugeborene nach wenigen Tagen verschwindet, macht sich Hulda auf die Suche nach ihm. Wie kann ein Kind in dieser engen Gemeinschaft einfach so verlorengehen? Je hartnäckiger Hulda den Spuren folgt, desto stärker stößt sie auf Widerstand, denn die Bewohner des Viertels haben ihre gut gehüteten Geheimnisse.
Bald zeigt sich, dass die Berliner Polizei zur gleichen Zeit nach Kinderhändlern fahndet, und Hulda ahnt einen Zusammenhang. Kann Kommissar Karl North ihr helfen, das Neugeborene zu finden? Doch dann entlädt sich im Scheunenviertel der Judenhass in einem Pogrom, und Hulda selbst gerät in höchste Gefahr.

Wo Glanz ist, ist auch Schatten: Hebamme Hulda Gold begegnet dem neuen Leben – und immer wieder auch dem Tod.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2024

Fräulein Gold weckt tiefe Emotionen

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Mit ihrem zweiten „Fräulein Gold“ - Band hat Anna Stern meine Erwartungen vollkommen übertroffen.

Ich habe bereits den ersten Band „Schatten und Licht“ sehr gern gemocht. Doch „Scheunenkinder“ ergreift ...

Mit ihrem zweiten „Fräulein Gold“ - Band hat Anna Stern meine Erwartungen vollkommen übertroffen.

Ich habe bereits den ersten Band „Schatten und Licht“ sehr gern gemocht. Doch „Scheunenkinder“ ergreift mein Herz nochmal auf eine andere Art und Weise. Ich finde es zugleich berührend und fesselnd wie Hulda Gold in den Zwanzigern ihr Leben als alleinstehende Hebamme in Berlin meistert. Die Mischung aus Kriminalroman, Romance und Sensibilität glückt Anna Stern jedes Mal aufs Neue.

Ich werde direkt den dritten Band zur Hand nehmen und freue mich wieder einmal in das historische Berliner Leben einzutauchen.

Wird Hulda wohl eine Stelle in der Klinik antreten? Ich bin gespannt.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Wenn Glaube eine Rolle spielt

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1923: Die halbjüdische Hebamme Hulda Gold wird zu einer Geburt ins Scheunenviertel gerufen. Ruth, die Schwiegermutter der jungen Mutter ist sehr streng und mag diese nicht sonderlich, da sie selber keine ...

1923: Die halbjüdische Hebamme Hulda Gold wird zu einer Geburt ins Scheunenviertel gerufen. Ruth, die Schwiegermutter der jungen Mutter ist sehr streng und mag diese nicht sonderlich, da sie selber keine Jüdin ist und werden will. Die Lebensbedingungen sind sehr hart, im Scheunenviertel noch schlimmer, weswegen diese jüdischen Familien Halt bei dem neuen Rabbi finden, dessen Verhalten auf Hulda merkwürdig wirkt. Zwei Tage nach der Entbindung ist das Kind plötzlich verschwunden. Ruth wirkt auf Hulda sehr verdächtig und da sie dies nicht einfach akzeptieren will, fängt sie ihre eigenen Nachforschungen an. Währenddessen hat Karl, der Kommissar, einen Fall über Kindermorde aufzuklären. Die beiden führen eine Beziehung, jedoch ist Karl auf Huldas Exfreund Felix sehr eifersüchtig. Felix ist mittlerweile verheiratet, jedoch fühlt er sich in der Ehe und der nazifeindlichem Familie nicht glücklich und sehnt sich nach Huldas Nähe. Karl ist hinter einem Kinderhandel her, die wohlmöglich auch den Jungen aus dem Scheunenviertel haben. Beide beginnen nun gemeinsam Nachforschungen. Währenddessen werden die Unruhen gegen die Juden immer schlimmer - mehrfach hat auch Hulda diverse Verletzungen abbekommen, wenn sie im Scheunenviertel war.

Mein Fait
Anfangs hatte ich große Schwierigkeiten, mich in das nächste Abenteuer des Fräulein hinein zu versetzen. Nach längerer Pause jedoch war ich sofort begeistert. Es ist furchtbar zu lesen, was die Inflation und die Judenfeindlichkeit bereits in den 1923ern ausgelöst hat.

Mein Lieblingszitat:
Hulda hakte ihn kurzerhand unter. „Sie spielen jetzt meinen Ehemann“ […] „Jetzt!“, sagte er, und Hulda griff nach dem schlafenden Kind […] Sie presste das Kind an sich und huschte, Esra im Kielwasser, aus der Tür den Gang entlang.

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