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Veröffentlicht am 08.09.2019

Der Wunsch nach Freiheit

Washington Black
1

Washingten Black ist auf einer Sklavenplantage geboren worden und kennt nichts in seinem Leben außer Schinderei. Auch die Sklaven untereinander gönnen sich quasi nichts. Eine Person hat ein Auge auf Wash, ...

Washingten Black ist auf einer Sklavenplantage geboren worden und kennt nichts in seinem Leben außer Schinderei. Auch die Sklaven untereinander gönnen sich quasi nichts. Eine Person hat ein Auge auf Wash, Big Kit hier und da hilft sie ihm und erzählt ihm von ihrer Heimat und davon, dass wenn sie stirbt das sie wieder dorthin zurück kehrt und ihn mit nimmt. Natürlich kommt alles anders...

Erasmus Wilde ist der Plantagenbesitzer, er ist grausam, selbst den Selbstmord eines Sklaven sieht er als Diebstahl seines Besitzes an. Erasmus' Bruder Titch kommt zu Besuch und es ist klar, dass er eine Weile bleiben wird, da er seinen Wolkenkutter gerne aufbauen und ausprobieren möchte.
Titch bittet um einen Sklaven, der ihm behilflich sein soll, bzw ihn auch bedienen soll, die Wahl fällt auf Wash.

Titch ist sehr bemüht um Wash, er bringt im die Wissenschaft näher und das lesen bei. Wash besitzt ein Talent, das Zeichnen, dieses weiß Titch zu nutzen für seine wissenschaftlichen Aufzeichnungen.

Alles scheint ganz gut zu laufen, bei Titch geht es Wash gut, bis der Cousin von Erasmus und Titch, Phillip auftaucht. Er überbringt eine schlechte Botschaft und zieht Wash in eine üble Sache mit hinein, so dass Titch mit Wash flieht.

Die beiden landen zunächst in der Arktis, da Titch dort seinen totgeglaubten Vater vermutet. Allerdings lässt Titch Wash letztlich allein zurück. Wash ist zwar nun frei, aber muss seinen Weg erst finden und dies fällt ihm nicht leicht. Er hat kaum Vertrauen zu anderen Menschen, zumal er durch einen Unfall mit dem Wolkenkutter entstellt ist und ihn jeder daran beurteilt.
Er findet letztlich zwei Menschen denen er vertrauen kann und mit ihnen reist er nach Europa, dort entsteht der Wunsch und eine große Sehnsucht, Titch wieder zu finden.

Der Roman hat unglaublich stark angefangen und ich konnte kaum aufhören die Geschichte zu lesen. Die Geschichte wird aus den Blickwinkel von Wash erzählt und es ist faszinierend wie er rückblickend manches bewertet. Die Autorin schafft es, das man mit leidet und mit fiebert.
Leider bekommt die Geschichte ab der Hälfte Schwächen, vieles wirkt zu konstruiert und nicht schlüssig. Manches hätte ich an der Geschichte schon gerne anderes gesehen. Es ist dennoch ein spannendes Buch und lässt den Leser darüber nachdenken was Freiheit bedeutet.

  • Cover
  • Idee
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 11.08.2019

Sind wir Menschen unbelehrbar?

Die Geschichte der Bienen
0

Dieses Buch hat natürlich zur Zeit eine Aktualität die man sich nicht besser aussuchen konnte. Selbst in Supermärkten habe ich schon Samentütchen geschenkt bekommen, in denen Blumensamen drin waren, die ...

Dieses Buch hat natürlich zur Zeit eine Aktualität die man sich nicht besser aussuchen konnte. Selbst in Supermärkten habe ich schon Samentütchen geschenkt bekommen, in denen Blumensamen drin waren, die den Bienen gefallen sollen...aber nun zum Buch.

William ist Vater mehrerer Kinder vor allem von Töchtern und lebt in England 1852. Wir lernen ihn kennen, wie er schon eine ganze Weile bettlägerig ist und es nicht fertig bringt aufzustehen und seinem Beruf nachzukommen und somit seiner Familie aus der finanziellen Misere zu helfen. Eines Tages steht sein einziger Sohn vor seinem Bett, auf den William sehr große Stücke hält; dieser bittet ihn doch endlich wieder aufzustehen. William kämpft und es klappt, es scheint als hätte er die Melancholie überwunden. William findet ein Buch über Bienen, bei seinem Sohn und dies bringt ihn letztlich auf eine Idee. Zu dieser Zeit halten Imker noch die Bienenstöcke aus Stroh.
William will dies verändern und baut etwas völlig neues, auch hier wird er ins straucheln kommen und die einzige die zu ihm steht ist seine Tochter Charlotte...

George, lebt in den USA des Jahres 2007, er und seine Vorfahren sind schon ewig Imker und bauen grundsätzlich ihre eigenen Beuten (Bienenstöcke).
Er scheint ein vorbildlicher Imker zu sein, aber als Vater scheint er zu versagen. Er findet keinen Zugang zu seinem Sohn, der nun auf dem Collage ist und wohl nicht den Hof und die Imkerei übernehmen möchte.
Mit den Bienen kommt George viel besser klar, bis sie eines Tages weg sind. Auch ihn hat die Colony Collapse Disorder erwischt und er kann auch damit schwer umgehen. Er sucht Wege weiterhin Bienenvölker aufzubauen und Hilfe bekommt er am Ende von seinem Sohn Tom Savage....

Tao lebt in China im Jahre 2098, ihr Arbeit besteht daraus die Obstbäume zu bestäuben. Zu dieser zeit ist die Welt völlig zusammengebrochen und die ganze tolle Technologie hilft nicht, wenn wir Menschen kein Essen haben und die Bienen ausgestorben sind, sowie sämtliche andere Insekten. Tao und Kuan haben eine Sohn Wei-Wen, sie hätten gerne ein zweites Kind, dafür sparen sie, da sie erst eine Summe bezahlen müssen um dies anzugehen. An einem freien Tag, machen die drei ein Picknick, die Eltern dösen vor sich hin und merken nicht was mit ihrem Sohn passiert. Er sitzt reglos im Gras und bekommt kaum noch Luft. Er wird weggebracht nach Peking und die Eltern sollen sich gedulden bis sie Nachricht bekommen. Tao fährt dennoch auf eigene Faust nach Peking, welches quasi nur noch eine Geisterstadt ist. Sie sucht sämtliche Krankenhäuser ab und entdeckt auch weniger schöne Dinge. Am Ende landet sie in der Bibliothek und ihr wird klar was mit Wei-Wen passiert ist.
Ein Buch hat sie behalten und danach richtet sich nun das Land, das Buch heißt Der blinde Imker von Tom Savage

Der Schreibstil von Maja Lunde ist wirklich gut und flüssig und als Leser merkt man wieviel Recherche in diesem Buch steckt.
Ich habe allerdings etwas gebraucht um die Verbindungen zu erkennen. Mich hat etwas die Zerrissenheit der zwei Väter zu ihren Söhnen gestört und dies wurde auch etwas zu intensiv beschrieben.
Es ist dennoch ein lesenswertes Buch, welches vielleicht den ein oder anderen doch dazu bringt mehr Bienenwiesen zu säen

Veröffentlicht am 28.07.2019

Magische Abenteuer die Zweite

Das Ritual von London
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In den Zweiten Band steigen wir ein, wie Alex mit anderen Magiern einen Auftrag erledigt. tatsächlich endet dieser komisch Ein magisches Wesen welches umgebracht werden sollte ist bereits tot. Alex stellt ...

In den Zweiten Band steigen wir ein, wie Alex mit anderen Magiern einen Auftrag erledigt. tatsächlich endet dieser komisch Ein magisches Wesen welches umgebracht werden sollte ist bereits tot. Alex stellt natürlich Fragen und findet heraus, dass es so aussieht als hätte dem Wesen jemand die Magie geraubt und dadurch ist es gestorben.

Alex versucht sich abzulenken, indem er versucht ein guter Lehrmeister für Luna zu sein, die mit ihrem Fluch kämpft. Allerdings hat Luna jemanden kennen gelernt, Martin und klar Alex mag ihn nicht. Was auch daran liegen könnte, das Martin in Alex' Laden kommt und sich einen mit Magie durchwobenen Gegenstand nimmt und sämtliche Warnungen ignoriert.
Aber mal ehrlich, im Besitz eines Gegenstands zu sein, der einem 5 Wünsche erfüllt und zwar Bedingungslos, wer würde da auf Warnungen hören.
Die Affenpfote ist aber dennoch sehr gefährlich und Martin wird das noch heraus finden.

Alex wird aber natürlich auch in eine andere Geschichte mit hinein gezogen. Meredith, taucht auf und wird verfolgt von einem Konstrukt-Attentäter (ich würde es evtl. mit eine Art Golem vergleichen). Alex kann ihn bekämpfen und besiegen, fragt sich aber was das alles soll. Meredith ist eine Hexe und ihr ist nicht zu trauen, da sie Gefühle quasi manipulieren kann, das schafft sie auch bei Alex. Das merkt man daran, dass er zwischendurch immer wieder in seinen Gedanken abgelenkt ist und nur über die Schönheit von Meredith nachdenkt.

Durch sie lernt er Belthas kennen, ein Weißmagier im Rat. Alex soll nun an einem Auftrag mitwirken, der komischerweise schnell erledigt ist und Rachel und Cinder (Personen aus der Vergangenheit) auffliegen lässt. Interessanter weise wird Alex auch zweimal angegriffen und es ist klar, er soll sterben. Aber wie passt das zusammen?

Erst als er wieder zu Arachne geht, eine riesige Spinne die sehr schöne Kleider näht und ein magisches Wesen ist, erkennt er die Zusammenhänge. Alles war eine Falle um an Arachne und ihre Magie zukommen. Martin, der mit der Affenpfote, hat auch seine Hände im Spiel und hat damit Luna das Herz gebrochen.
Es ist ein Hinterhalt und trotz seiner Wahrsagerkräfte, wird es schwer für Alex da wieder heraus zukommen.

Er tut sich sogar mit Cinder zusammen, sie wollen Rachel und Luna retten und natürlich Arachne. Es gibt ein interessantes Gespräch zwischen den beiden. Auch wenn Alex sich von den Schwarzmagiern abgewandt hat, findet Cinder, geht Alex dennoch über Leichen und zwar ohne das es ihn sehr zu bekümmern scheint.

Ich hoffe das Thema wird in den weiteren Bänden noch weiter vertieft. Es hat wirklich Spaß gemacht diese Buch zu lesen. Ich habe mit gefiebert und war auch entsetzt in welche Fallen getappt wurde. Am Ende ist alles wieder....

Es wird einen weiteren Band geben

Veröffentlicht am 28.07.2019

Die Fäden der Magie II

Magierdämmerung - Gegen die Zeit
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Es ist fast ein Jahr her, dass ich den ersten Band gelesen habe, aber ich kam wieder schnell in die Geschichte.

Der Magierorden Der silberne Kreis ist durch Wellington entzweit worden. Die Anhänger, des ...

Es ist fast ein Jahr her, dass ich den ersten Band gelesen habe, aber ich kam wieder schnell in die Geschichte.

Der Magierorden Der silberne Kreis ist durch Wellington entzweit worden. Die Anhänger, des verstorbenen Lordmagiers Dunholm wurden von Wellington und seinen Helfern festgesetzt und befinden sich nun in einem Kerker. Sie versuchen mehrfach auszubrechen und scheiten leider immer wieder. Johnathan und Kendra feunden sich an und sie bringt im bei wie er die Magie beherrschen kann.
Bei einem der Ausbruchsversuchen hat sich der Magier Drummond stark verletzt und bittet Magier Holms und Jonathan ein Ritual durchzuführen, wodurch seine Magie und Erfahrungen nicht verloren gehen, aber lassen sich Holms und Jonathan darauf ein...

Nicht alle Magier sind im Orden festgesetzt. Brown (der ehemalige Kutscher von Dunholm) und Gegori, versuchen auf ihre Art zu helfen. Zunächst suchen sie die Mysteriöse Katze von Holms. die ein Geist ist und somit durch sämtliche Türen gehen und sich telepathisch mitteilen kann. Des weiteren treffen sie einige Vorbereitungen um in den Orden zukommen. Es wird ihnen gelingen, aber zu welchen Preis...

Und was macht der Bösewicht in der Zeit? Dieser treibt sein Vorhaben voran und will zurück zur wahren Quelle der Magie, um diese natürlich weiterhin für sich zu nutzen.

Letztlich beginnt nun ein Wettlauf zwischen und Gut und Böse und dennoch bin ich gespannt wie es weiter geht. Es gibt viele Wendungen in diesem Band, die ich natürlich nicht verraten kann

Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt mich auf den dritten Bad freuen

Veröffentlicht am 14.07.2019

Endlich der neue Peter Grant

Die Glocke von Whitechapel
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...und meine Freude wurde nicht enttäuscht.

Alles beginnt mit der Überwachung eines "Little Crocodiles" Mitglied. Natürlich überschlagen sich daraufhin die Ereignisse und die Überwachte Person landet ...

...und meine Freude wurde nicht enttäuscht.

Alles beginnt mit der Überwachung eines "Little Crocodiles" Mitglied. Natürlich überschlagen sich daraufhin die Ereignisse und die Überwachte Person landet im Krankenhaus und die Jagd auf Martin Chorley und die Ex-Polizistin Lesley kann beginnen.

Mittlerweile wird die Arbeit des Folly auch von den klassischen Polizeikräften geschätzt oder zumindest akzeptiert. In diesem Fall wird sogar intensiv zusammengearbeitet.

Peter findet nach dem Überfall ein Drehbuch, welches in letztlich auf die richtige Fährte bringt.
Die Polizei findet außerdem Glocken in denen etwas magisches eingearbeitet ist, aber was will Michael Chorley damit bezwecken...

Wie immer braucht Peter um alles zu durchschauen, aber Ende ist ihm klar, was passieren soll. Allerdings tappt er in eine Falle und wird entführt...

Wie kommt Peter da wieder heraus? Will Martin Chorley wirklich Merlin wiedererwecken? Wie geht es mit Peter und Beverly weiter?

Das alles kann ich hier nicht verraten, nur so viel Lesley hat mich am Ende überrascht...